H
Holztiger
Guest
Weiß nicht, wie ich das in den Kontext dieses Unterforums bringen soll, aber generell würde ich sagen, dass akute Ängste die größten Ängste sind. Ich hatte Angst in Situationen, wo das für andere Leute auch so ist (Gefahr einer gewalttätigen Auseinandersetzung), wobei dann auch das Adrenalin dazu kommt, und es in Aggression kippen kann.
Ansonsten machen mir soziale Situationen Angst, aber das ist dann anders, mehr vergleichbar mit der Situation, wo jemand vor vielen Leuten einen Vortrag halten muss. Da gibt es kein Adrenalin. Es ist dann schlicht blockiert. Jemand kann sich denken, dass es sich ungefähr so für mich angefühlt hat, wenn ich über emotionale Dinge hätte reden müssen (wie wenn ich verliebt war, eine hätte ansprechen müssen früher), als ob da Tausend Leute im Stadion sitzen, und ich muss irgendwas erzählen. Schaffte das dann eben nicht damals. Was rationale Diskussionen betrifft war es deutlich weniger dramatisch. P.S: Wobei da auch dazu kam, dass ich keinen weiteres Konzept hatte, wie ich mit der Situation da umgehen sollte, selbst wenn ich mich getraut hätte. Das hat zusätzlich blockiert
Beschäftigung mit Magie usw. (so wie ich das verstehe) macht mir keine Angst jedenfalls.
Ich gehe davon aus, daß du entsprechende Sicherheitsvorkehrungen genau studiert und stets befolgt hast, stimmt das so?
In dieser Hinsicht, falls so praktiziert, wird es nie oder kaum unerwünschte Resultate geben...dahinter kann aber auch eine verborgene Angst vor Kontrollverlust stehen.
Aber auch an dieser Stelle fällt mir ein Zitat meines Gitarrelehrers ein..."Wenn du schnell vorankommen willst, gehe langsam" und sein Lehrer wiederum sagte zu ihm, daß die Geschwindigkeit in der Praxis nur ein Abfallprodukt der Genauigkeit ist...xD