Warum werden wir im Christentum eigentlich als Schafe bezeichnet???

Wildschafe bewegen sich eher in kleineren Gruppen. (pauschal)

In der schon lange von Menschen gemachten (industriellen) Vermassung der Schafe scheint ausser dem Trieb in der Herde Schutz zu suchen, nicht mehr viel an Instinkten übrig geblieben zu sein, was vom Mensch durchaus gewünscht ist, da bleiben sie zusammen und lassen sich gut treiben.

Übrigens: bei dem Schäfer hier sehe ich ausschliesslich weibliche Tiere herumstaksen. Die paar Böcke braucht’s nur zur Zucht.


Die Schafe wurden (teilweise) absichtlich leit- und abwehrunfähig hingezüchtet, dem Mensch total ausgeliefert, abhängig gemacht.
Gegen die Natur der Tiere.


Der Mensch an sich - ist sehr - verwundbar.
Jedes Stück Schutz plus problemloser Nahrungsbeschaffung war dem Überleben der Menschen dienlich.

Die Errungenschaften der Zivilisation - warmes Wasser aus dem Hahn, gute Medizin, praktische Technik, ja.
Im Kriegsfall und Zerbombung dieser (beispielhaften) Errungenschaften ist zu sehen, wie schnell der Mensch ohne diese Dinge augenblicklich wieder zum puren Überleben gezwungen ist.
Meine Eltern ließen einen Steilhang von etwa 3/4 ha - etwas entfernt von unserem Bauernhof von ca. 10 weibliche Schafe ( ganz gewöhnliche weiße Hausschafe) und einen Bock der Rasse Texelaar beweiden - die zeigten auch eher ein Wildschafverhalten - das Leittier war weiblich, die Tiere waren auch recht stur - rissen trotz E- Zaun schon mal aus, hörten auf ihre Namen - ein paar waren recht angriffslustig und warfen schon mal etwaige Besucher um - erkannten schon von weitem den Traktor von meinem Vater usw.......einfach entzückende Tiere!
Bei unserem eigenen Grundstück ( 1/3 ha ) umzäunt, hatten wir dann 4 Weibchen - 2 weiße + 1 schwarzes Hausschaf und ein Kamerunschaf. Die hatten auch echt Charakter - und waren keineswegs dumm!
 
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also nicht als *treudoof *gg
Genau.
Naja, wenn du genau reflektierst, wirst du schon auch erkennen, dass du vielfach gar nicht anders kannst, als alles "mit dir machen zu lasssen."
Der Geist und die Seele sind frei.
Das Lamm als Symbol für den "Fleisch geworTenen Gott" steht durchaus auch im Sinnbild des "alles mit sich machen lassens". Lassen müssen.
Für mich ist Jesus kein fleischgewordener Gott, sondern lediglich ein Lehrer. Und alles mit sich machen lassen, hat er auch nicht. Das Opfer seines materiellen Körpers am Kreuz der Materie war notwendig. Um Gott zu erreichen, muss das materielle Dasein geopfert werden. Ähnlich: Dem Kaiser was des Kaisers ist, und Gott was Gottes ist.
Letztlich sitzt das Lamm auf dem Thron and *rulez
Nicht in meiner Welt. Da thront und regiert Gott.
Der Buddhismus steht nicht im Widerspruch zum Christentum. Im Christentum tut das Schaf nix Böses. Außer das eine, für das der gute Hirte alle anderen sich selbst überlässt, um dieses einzuholen. Das Schaf steht hier für die reine, unschuldige "Fleischlichkeit", die wiederum für den Materialismus steht. Kain opfert "nur Obst, Gemüse und Getreide", aber nicht "sein Fleisch und BluT= Ego), und erschlägt Abel aus Neid, Eifersucht und Hochmut. Er wollte weder das "dumme, einfltige Schaf" sein noch es opfern.
Er muss auch kein dummes einfältiges Schaf sein. Jeder muss nur sein, was er ist, Ehjeh Ascher Ehjeh.
Mein spiritueller Lehrer sagt immer: Gib mir dein "H" und JCH gebe dir ein Haus.

Was auch ein lustiges Wortspiel ist. Du gibst ein H aus und bekommst ein Haus.

H das entspricht dem hebräischen HE und bedeutet Sicht/Wahrnehmung/Fenster.
Ich würde der Einfachheit halber einfach das Beth nehmen.
Unsere Wahrnehmung ist das Fenster zu unserer Wirklichkeit. Wenn wir unsere Wahrnehmung Gott überantworten, also uns in unserer Beschränktheit und Dümmlichkeit (beschreibend, nicht herabsetzend!) erkennen, opfern wir dieses "naturgegebene Opferlamm", sprich uns selbst, unser Ego und Körperbewusstsein.. Wir "vergeistigen" und gewinnen in dieser Abwesenheit weltlicher Verstrickung "göttliche Einblicke" und Perspektiverweiterungen.
Die Wahrnehmung Gott überlassen, hört sich irgendwie passiv an. Man kann sich auch aktiv Gott weihen und aktiv Opfergaben darbieten.
Ein jeder nach seiner Gabe. ;)
Jedem nach seinem wahrem Wesen.
Nichts was ist, ist ohne dieses Lamm möglich. Du kennst doch bestimmt die Darstellung vom Löwen, Adler, Stier und Engel/Mensch im christlichen Kreuz:
Kenne ich. Das nichts ohne das Lamm möglich ist, dem stimme ich nicht zu. Das Lamm ist nicht Gott und Jesus als ein Lamm darzustellen, empfinde ich nicht als gelungen.
Die endgültige und heute geläufige Zuordnung der Symbole an die Evangelisten geht auf den Kirchenvater Hieronymus im 4. Jh. zurück: der Löwe steht für Markus, der Stier für Lukas, der Adler für Johannes und der Mensch für Matthäus; aufgrund der Flügel wird er häufig als Engel bezeichnet.

Das Licht des Kreuzes ist aber dieses Lamm Gottes, in der Mitte, in der Ewigkeit, in der einzig erfahrbaren Realität eines ewigen hier und jetzt.
Die Cheruben sind ursprünglich nicht christlich, deshalb sehr verwunderlich, dass das christliche Lamm hier das Licht des Kreuzes sein soll, welches durch die Cheruben gebildet werden soll. Die Cheruben sind aus dem jüdischen Exil mit übernommen worden. Waren da natürlich keinen Evangelisten zugeordnet.
Der Adler also, solls sein? I like. Luzide und der lieblingsjünger Jesu, ein Mystiker! Und auch buddhistisch: Bilde unbedingt deinen Verstand aus. Und dann flieg, Adler, flieg in die Freiheit!
Nein, ich möchte kein Adler sein.
 
Es geht vom Fische-Zeitalter durch den Tierkreis bis zum Widder, was auch als Lamm bezeichnet wird.
Das ist die höchste geistige Entwicklung. Was mit dem Bewusstsein von Jesus Christus gleich gesetzt wird.
Wir entwickeln uns aus religiöser Sicht vom Fisch zum Widder (Lamm).

Da ist am Schaf nichts negatives.
Das Fischezeichen ist das letzte im Kreis.
Es ist der Hirte für alle anderen Zeichen.
 
Im Sinne des Christentums finde ich das Bild von der Schafherde und dem Guten Hirten sehr schön und empfinde mich dadurch überhaupt nicht als "dummes Schaf" oder sowas, sondern wenn überhaupt dann vielmehr als Gleiche unter Gleichen. Schafe sehe (und öfter noch höre) ich hier im Ländlichen häufig, finde sie angenehm entspannt und friedlich. Daß sie einen Hirten brauchen, der sich um sie kümmert und für ihr Wohlergehen sorgt, kenne ich dadurch auch und kann auch an diesem Bild nichts irgendwie Herabsetzendes finden. Hab da noch ein bischen was zum Lesen über Schafe:


etwas ausführlicher:


und PETA hat noch ein paar Infos:

Ich möchte trotzdem kein Schaf sein.
Ein Pferd, OK!
Ein Löwe, ein Adler, ein Reh
Aber ein Schaf? Neee.

Ich mag Schafe auch. Aber nicht zu Weihnachten, nur zu Ostern, das passt besser zur (Opfer)Symbolik. Passt einfach besser.
 
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Ich möchte trotzdem kein Schaf sein.
Ein Pferd, OK!
Ein Löwe, ein Adler, ein Reh
Aber ein Schaf? Neee.

Ich mag Schafe auch. Aber nicht zu Weihnachten, nur zu Ostern, das passt besser zur (Opfer)Symbolik.
Aber die Hirten auf den Feldern mitsamt ihren Schafen erfuhren als einer der Ersten von der frohen Botschaft!
 
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