Hm, woran hättest du das denn feststellen können? Es fehlt ja - so das Video - der Vergleich zu dem, wie sie ohne Pornos wären. Wohl gemerkt, es ging auch nicht um maaal einen Porno, sondern um die Abhängigkeit, die daraus im Belohnungszentrum des Gehirns bei Dauerbeschallung entsteht. Ich jedenfalls finde diesen Ansatz echt mal sinnvoll.
Mein Mann bspw. beschäftigt sich andauernd mit irgendwas. Er ist ein Bastler und sehr kreativ.
Ich kenne aber auch andere Männer, die wirklich am Liebsten auf der Couch hocken. Da geht es doch nicht primär um Sex, sondern um eine ganz generelle Antriebslosigkeit. Es wäre doch interessant zu erfahren, was genau diese Antriebslosigkeit verursacht. Und falls es Pornos (aber auch bspw. Handys?) sind, sollte man da auch mal hinschauen.
Klar, anschauen und darüber nachdenken/diskutieren kann und soll man, ich fasse meine Postings jetzt auch nicht so auf, dass es abzulehnen ist, diesen Ansatz zur Diskussion zu stellen. Ich habe mich auf einige bestimmte Punkte bezogen, die mir spontan dazu eingefallen sind, die allerdings keinerlei Anspruch darauf haben, allumfassende Erkenntnisse zum Thema zu liefern.
Für mich sind Pornos per se nicht problematisch, ebenso nicht ihr Konsum, wie es wäre, wenn sich jemand in dieser Welt verliert, kann ich nicht beurteilen, das kenne ich nicht.
Ich denke, dass es auch nebensächlich ist, um welches Thema es dabei geht, jemand der sich total in Scheinwelten flüchtet, egal worum es dabei im Detail geht (Pornos, Internet, PC-Games, Fiction, Rollenspiele, Drogen, usw.), hat ein Problem und wird zunehmend abdriften und für "das echte Leben" und seine Herausforderungen zu wenig Energie und Antrieb aufbringen.
Dass unsere Welt, in der wir uns befinden, genug Möglichkeiten zu Fluchten dieser Arten bietet, ist wohl tatsächlich ein Thema und für viele auf die eine oder andere Weise aktuell.