Warum Abneigung gegen Christen? (Ich und vlt. auch ihr)

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christen, vor allem die katholischen, haben in ihre geschichte vergassen und vergssen bis heute, dass jesus ein rabbi war --- und eine jüdisce mutter hatte... (das ist die definition "wer ist jude".)

shalom,

shimon1938

Schalom Shimon

das stimmt so nicht: jeder weis, dass Jesus ein Jude war, nicht nur von der Geburt her, sondern auch von der erziehung (er war ja auch beschnitten) und ebenfalls was seine Lehre anbelangt. Und katholiken ist sehr wohl bewusst, dass das Christentum erst mit Paulus sich vom Judentum löste (der selber auch Jude war) und es Paulus war, der den Trennstrich zwichen Judentum und Christentum zog.

Wir Katholiken haben damit überhaupt keine Probleme

Liebe Grüsse

FIST
 
Hallo
Sehr interessante Beiträge. Ich beziehe nicht zu allen Stellung und warte einfach mal ab was sich daraus noch entwickelt, oder ob ich vielleicht den Inhalt besser verstehe.
@Alaana: Nein, weder noch. Ih meine damit das urchristentum, dennn Jesus schätze ich sehr. Ich denke jedoch, dass im Lauf der Zeit immer schwerer wurde, wirklich rauszufinden, wer Jesus wirklich war. Sohn Gottes oder einfach nur ein Yogi, oder anderer religiöser Praktizierender?
@Ironwhistle: Ja, mir geht es in vielen Beziehungen genau so. Mit was Christ ist: Sagen wir es so, da ist der begriff Christentum, und man kann alle irgendwie dranhängen. das heist ja noch lange nicht, dass sie alle Christen nach der Urprünglichen lehre sind. Die lässt sich ja heute nicht mal 100% festsetellen.

Ich muss auch sagen, dass das hier bei mir nicht so klar definiert ist. Ich merke einfach wie ich bei einigen Sachen in tThema Christentum Abneigung verspühre.
Jetzt muss ich aber...
LG,
Flo
 
nehme ich abstand von allen erdenklichen vorbildern dieser welt,
dann schliesse ich eigentlich die reinkarnation zur gänze aus.
ansonsten müsste ich ja gegen mich selbst ...

besonders den christen muss eine solche praktik sehr bekannt vorkommen,
alles abzulehnen, mit einer einzigen ausnahme - die eigene person.


dazu muss ich wohl eines ergänzen:
die hinwendung zu einer gemeinschaft enthält die reine wahrheit.
in ihr kann die jeweilige person enthalten sein, muss es aber nicht.
genau so gut könnte eine person auch nur ein thema sein.

nun ja, so ist denn auch die kommunikation mit einer gemeinschaft die reine wahrheit.
aber die verbindung mit einer bestimmten person erfüllt diese erwartungshaltungen nicht voll und ganz.

und ein :weihna1
 
Hallo
@Teigabid
Ja, ich denke das kommt auf die Definition von Wahrheit an. Ich denke das hat dann auch einiges mit dem Begriff Wirklichkeit zusammen.
Ich muss aber generell gestehen, dass es mir schwerfällt, eine Beiträge zu verstehen, was du vielleicht auch an mageren Antworten von mir gemerkt hast. Woran genau das liegt, kann ich nicht sagen, irgendwie gelingt es mir nicht in das Wesen, oder die Art deiner beiträge hinein zu versetzen, so als würden unsere Wege einfach sehr unterschiedlich sein. Ich glaube deine beiträge sind dennoch sehr interessant, ich müsste sie nur besser verstehen:weihna1
Also nimms mir nicht übel, wenn ich auf deine Beiträge nicht soviel antworte:foto:
@all: Ich denke, dass Jesus keine neue Religion gründen wollte, sondern einfach nur das Judentum reformieren wollte, insofern er sich noch in Ebenen von getrennten Religionen bewegte (für die Masse?).
Gibt es jetzt eigentlich noch andere die heutzutage diese Abneigung gegen das Christentum, oder generell gegen eine bestimmte Religion verspühren?
LG,
Flo
 
hallo Flori!

vielleicht sollten wir es ein wenig globaler sehen,
also was damals so für die "ganze welt" angesehen wurde.
ich meine den einfluss der helenistischen kultur auf die semitische,
deren unübersehbare existenz wir in alexandrien erkennen dürfen.

hat in der vergangenheit eine person als prophet gesprochen und war das gesagte das wort gottes, so stelle man sich nun den philosophischen fragen.
ein liebesbekenntnis also wenn man sich zu dem aufgabengebiet erforschung von erfahrenswerten und umwelt erklärte.

dazu passen verewigte formulierungen wie:

"in den schriften werdet ihr mich nicht finden, sondern im leben."

oder auch so grundsätzliche dinge wie:

"das ist der neue und ewige bund"

wo ich mir nicht ganz sicher bin, ob es sich hier schon um eine ewige endgültige darstellung handelt, oder ein bruchstück für die nachwelt aufbewahrt wurde, in dem allgemein gültige werte der nahrungsaufnahme und damit der energiegewinnung für den menschen als wesentliche und unvergängliche charakteristik seiner art festhielten.
standen solche überlegungen doch im gegensatz zu den natürlichen einflüssen der elemente die ihr sinnbild im regenborgen von noah fanden,
oder auch die hervorhebung der fortpflanzung, deren betonung nicht nur in der jüdischen tradition sondern auch in zahlreichen kulturen in übersee genau so wie in vielen insulanischen kulturen des pazifiks zum tragen gekommen sind.

es ist also dieses analytische denken und das zusammenfassen in den gleichen ergebnissen für eine vielzahl von menschen oder sogar für alle.
das ist es was uns fasziniert, denn wir verhalten uns heute gleich oder ähnlich.
finden wir nun darin werte denen wir zustimmen können, sie heute noch nachvollziehend erkennen können, dann verstehen wir uns entweder mit der person im gleichklang, oder mit der gemeinschaft die solche werte vertritt, unter anderen.

die denkweise selbst jedoch erfordert die generelle ablehnung jeder person der vorgeschichte und das selbstständige erfahren. darum fällt im christentum in der urform jede verehrung von solchen menschen der vorzeit weg. die konfrontation mit verehrungen der personen moses und david und salomon waren vorprogrammiert. ebenso die verehrung der person abrahams, wie sie später im islam entfacht wurde.
die hinwendung in der gegenwart an den nazaräner selbst war jedoch für die gemeinschaft damals notwendig. in der folge hat sich jedoch wieder eine solche "glaubensgemeinschaft" gebildet, die das wissen eines menschen übernehmen und daran glauben wollte ohne eigenes konstruktives denken.

so gesehen wäre dieses verhalten bei den menschen wieder gut genug dafür einen neuen und ewigen bund zu schmieden.
wie wir ihn auch in dem beispiel finden:
ich bin der kopf, ihr seid der leib.
ich bin der leib, ihr seid die glieder.

ein suchen nach dem dazu gültigen naturgesetzt, was wir auch in dem satz erkennen:
ich bin der weinstock, ihr seid die reben.
ich bin die rebe, ihr seid die trauben.


das eine wurde herangezogen, verwendet.
das andere nicht, oder noch nicht.

und ein :zauberer1
 
abneigung hab ich sicher nicht gegen christen, aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir diese religion wie auch einige andere nicht gerade sympathisch sind.

eine religion sollte etwas besonderes sein, weil auch unser schöpfer was besonderes ist. wie es der name schon sagt, schöpfer, er hat uns erschaffen, wir sind sein ebenbild er liebt uns.

jedoch finden sich bei den heiligen schriften leider immer wieder so versteckte botschaften die als drohungen hervorgehn. wenn du das tust, dann passiert dieses und wenn du jenes tust bist du ein sünder usw....

ich glaube nicht, dass unser schöpfer je so gedacht hat und wollte, dass seine worte seine botschaft so bei den menschen verbreitet wird.

daher gehöre ich keiner religion an, schon gar nicht auf dem papier. ich bin was ich bin, ein geschöpf gottes und da braucht es kein papier oder keine bibel um danach zu leben.
 
Meine persönliche Meinung zur Institution Kirche

Also ich bin im Christentum geboren und röm kath und stimme bzgl Kirche mit einer Menge nicht überein.
ich habe eine viel liberalere Einstellung und zwar vertrete ich die

Einheit der Religionen

In dem Sinne, dass im Ursprung ja alle dasselbe aussagen und dass es in dem Sinne auch keine einzig und allein seligmachende Religion gibt.
Und dass jede Religion im Ursprung gut ist und gutes will, aber leider vom Menschen sehr verdreht und falsch ausgelegt wird und wurde.
Was ich verabscheue ist purer Fanatismus, denn der richtet nur Unheil an.
Siehe Kreuzzüge, Inqusition, der so genannte Dschi Had der Moslems.
Das alles kann ich nicht ab.

ich bin für das Motto leben und leben lassen, natürlich innerhalb ethischer Grenzen und jeder Mensch hat etwas gutes in sich.

Weiters es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als man mit bloßem Auge erkennen kann.
so vieles mit unseren 5 Sinnen nicht wahrnehmbar.

Es ist nicht so, dass ich nicht an Gott und Engel glaube, aber das ganze ist mir zu eingeschränkt
Spiritualität ist mir sehr wichtig......... wobei ich weniger von den Dogmen der Kirche spreche, sondern von dem kosmischen allumfassenden Sein.
 
Hallo
@Teigabid: Ja, da ist bestimmt einiges dran.
Wenn ich denke/denken würde, dass Jesus ein Suchender, Yogi, oder Heiligerist, aber nicht Gottes einziger Sohn, dann würden mich die alten Schriften auch nicht vom Gegenteil überzeugen können. Da sehe ich/würde ich diese Interpretationen dann als Unverständnis der Philosophie ansehen. Außerdem gibt es ja viele Meinungen, dass die Bibel manipliert wurde, was ja angesichts der katholischen Kirche nicht sehr verwunderlich wäre. Aber was ist mit den neuen christlichen Prophetien?
@Sitanka: Ja, genau, dass ist wohl auch eingrund für meine Einstellung zum Christentum. Es deutet für mich auf einen strafenden gott, und eben dieses urteilen und herabwerten.
@durga: Da wird mir etwas bewusst, was auch wieder ein Pukto contra Christentum bei mir ist, was du vielleicht auch meinst. Christentum hat zwar gute Lebensrichtlinien und so weiter, hat schöne Bildnise und vorstellungen von Gott und vielleicht oft eine Gemeinschaft in der man sich angenommen fühlt.
Aber irgendwie sehe ich da wenig was wirklich die tiefen Fragen beantwortet, die Frage nach dem bewusstsein, die wahrheit, also Gott, scheint mir da sehr stark vom menschlichen Charakter verzerrt.
PS: Nicht meine Meinung zum Christentum mit der zu jesus verwechseln.
LG,
Flo
 
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Schalom Shimon

das stimmt so nicht: jeder weis, dass Jesus ein Jude war, nicht nur von der Geburt her, sondern auch von der erziehung (er war ja auch beschnitten) und ebenfalls was seine Lehre anbelangt. Und katholiken ist sehr wohl bewusst, dass das Christentum erst mit Paulus sich vom Judentum löste (der selber auch Jude war) und es Paulus war, der den Trennstrich zwichen Judentum und Christentum zog.

Wir Katholiken haben damit überhaupt keine Probleme

Liebe Grüsse

FIST

shalom fist,

....nur die "führung" hatte und hat damit probleme...christen haben, seit sie dazu "die macht haben" juden verfolgt und bis heute nur "ganz wenig" dazugelernt... (Sieh die "äusserungen der bischöfe...!)

zu zeiten jesu, war das wort "rabbi" an keinerlei ausbildung gebunden... jeder konnet sich rabbi nennen und predigen, wenn er "weise" war. erst in der reformjudentum in 18 jh wurde die ausbildung der rabbiner geregelt, und überhaupt eine ausbildung eingeführt.

shalom von shimon
 
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