hallo Flori!
vielleicht sollten wir es ein wenig globaler sehen,
also was damals so für die "ganze welt" angesehen wurde.
ich meine den einfluss der helenistischen kultur auf die semitische,
deren unübersehbare existenz wir in alexandrien erkennen dürfen.
hat in der vergangenheit eine person als prophet gesprochen und war das gesagte das wort gottes, so stelle man sich nun den philosophischen fragen.
ein liebesbekenntnis also wenn man sich zu dem aufgabengebiet erforschung von erfahrenswerten und umwelt erklärte.
dazu passen verewigte formulierungen wie:
"in den schriften werdet ihr mich nicht finden, sondern im leben."
oder auch so grundsätzliche dinge wie:
"das ist der neue und ewige bund"
wo ich mir nicht ganz sicher bin, ob es sich hier schon um
eine ewige endgültige darstellung handelt, oder ein bruchstück für die nachwelt aufbewahrt wurde, in dem
allgemein gültige werte der nahrungsaufnahme und damit der energiegewinnung für den menschen als wesentliche und unvergängliche charakteristik seiner art festhielten.
standen solche überlegungen doch im gegensatz zu den natürlichen einflüssen der elemente die ihr sinnbild im regenborgen von noah fanden,
oder auch die hervorhebung der fortpflanzung, deren betonung nicht nur in der jüdischen tradition sondern auch in zahlreichen kulturen in übersee genau so wie in vielen insulanischen kulturen des pazifiks zum tragen gekommen sind.
es ist also dieses analytische denken und das zusammenfassen in den gleichen ergebnissen für eine vielzahl von menschen oder sogar für alle.
das ist es was uns fasziniert, denn wir verhalten uns heute gleich oder ähnlich.
finden wir nun darin werte denen wir zustimmen können, sie heute noch nachvollziehend erkennen können, dann verstehen wir uns entweder mit der person im gleichklang, oder mit der gemeinschaft die solche werte vertritt, unter anderen.
die denkweise selbst jedoch erfordert die generelle ablehnung jeder person der vorgeschichte und das selbstständige erfahren. darum fällt im christentum in der urform jede verehrung von solchen menschen der vorzeit weg. die konfrontation mit verehrungen der personen moses und david und salomon waren vorprogrammiert. ebenso die verehrung der person abrahams, wie sie später im islam entfacht wurde.
die hinwendung in der gegenwart an den nazaräner selbst war jedoch für die gemeinschaft damals notwendig. in der folge hat sich jedoch wieder eine solche "glaubensgemeinschaft" gebildet, die das wissen eines menschen übernehmen und daran glauben wollte ohne eigenes konstruktives denken.
so gesehen wäre dieses verhalten bei den menschen wieder gut genug dafür einen neuen und ewigen bund zu schmieden.
wie wir ihn auch in dem beispiel finden:
ich bin der kopf, ihr seid der leib.
ich bin der leib, ihr seid die glieder.
ein suchen nach dem dazu gültigen naturgesetzt, was wir auch in dem satz erkennen:
ich bin der weinstock, ihr seid die reben.
ich bin die rebe, ihr seid die trauben.
das eine wurde herangezogen, verwendet.
das andere nicht, oder noch nicht.
und ein
