Und woher willst Du wissen, dass ihr anderen da nicht über eine Illusion redet, die durch selektive Wahrnehmung/Erinnerung (menschlich normal - JEDER Mensch unterliegt dem) zustande kommt?
Protokolle anfertigen, Berichte schreiben, Dritte einschalten für ein Feedback... wenn vier Leute hunderte Kilometer entfernt ein Ziel anvisieren, dass nur aus einer sechsstelligen Zahl besteht und alle - ausnahmslos - passende Attribute wahrnehmen... und das wiederholbar ist, das ist das dann? Zufall?
Da Problem bei der Angelegenheit ist der sog. Zensor, unser Verstand, der eben dabei ist zu assoziieren, zu interpretieren, hinzuzufügen oder wegzunehmen. aber das ist Übungssache, da kann man sich sehr schnell sehr verbessern, diese Fehler zu beseitigen.
Das, was dann an Information übrigbleibt, wird abgeglichen mit der Realität. Ist das, was hinter der Zahl steht, so, wie zuvor beschrieben wurde?
Und zwar nicht wie einfältige Menschen denken, wen nein Bild von einer Rose dahinersteht, nun alle das Wort Rose auf ihrem Zettel stehen haben, so funktioniert es nicht. Es sind Attribute und Eigenschaften, die transprotiert werden.
Da jeder Mensch über ein eigenes und vom Mitmenschen unterschiedliches Filtersystem verfügt, werden unterschiedliche Attribute fallen. Meine Erfahrung ist: solange man den Verstand ausklinkt, haben alle Teilnehmer Treffer erzielt. Wobei Nicht-Treffer dabei zu berücksichtigen sind. Ebenso ist zu notieren, wo der Zensor sich eingeklinkt und was hinzugedichtet hat. Das spürt man mit der Zeit aufgrund der gemachten Erfahrungen und anhand der Fehler.
Es bedeutet auch nicht, nun wie eine Maaschine fehlerfreie Ergebnisse zu produzieren, sondern korrekte Ergebnisse so oft es geht.
Neurobiologen haben übrigens herausgefunden, dss unser Gehirn mit abstrakten Attributen hantiert um sich Dinge zu merken. Diese brauchen eine Übersetzung in unsere Alltagswahrnehmung. So wie ein Betriebssystem nicht den Basiscode eines Rechners herausgibt, den kaum ein Mensch entschlüsseln könnte... und so ist es auch bei der Informationsübertragung über die Ferne.
Das, was an sehr abstrakten Eindrücken hineinkommt in die subjektive Wahrnehmung will entschlüsselt werden. Mag sein, eine Person träumt von einem Tsunami und erfährt dann am nächsten Tag, dass die Firma pleite gemacht hat, in der er arbeitet... es gibt weder Homogenität noch maschinengenaue Reproduktionsfähigkeit und jeder Mensch funktioniert veschieden und auch die thematische Ausrichtung ist unterschiedlich.
Schade ist es, dass die meisten Menschen Angst davor haben, den Verstand auszuschalten. Aber genau das ist zwingend erforderlich, da loszulassen und zuzulassen. Hinterher darf der arme Zensor ja gerne wieder aktiv werden und sich die Windungen wund denken.
Lg
Any