Wahrnehmung und Stimmigkeit

Meiner Meinung nach hat Empathie nichts mit selektiver Wahrnehmung zu tun. Empathie ist für mich Wahrnehmen mit allen Sinnen - und nicht einen Teil wahrnehmen und den Rest ausblenden.

Ja. Dazu reichen aber die bekannten (materiellen) Sinn durchaus aus.

PS: Und wozu die selektive Wahrnehmung/erinnerung führt, habe ich hier schon beschrieben.
 
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Joey schrieb:
Ja. Dazu reichen aber die bekannten (materiellen) Sinn durchaus aus.

Wenns dir reicht, isses ok. Ich hab's mir nicht ausgesucht, es ist eben so, wie es ist. Und das ist gut so. :)

Womit sollte ein Empath bzw. ein medial veranlagter Mensch denn sonst arbeiten, als mit seinen realen Sinnen? Nur sind diese Sinne halt mehr geschärft, man hat mehr Durchblick und so. :D
 
Und woher willst Du wissen, dass ihr anderen da nicht über eine Illusion redet, die durch selektive Wahrnehmung/Erinnerung (menschlich normal - JEDER Mensch unterliegt dem) zustande kommt?

Vielleicht, weil wir teilweise gelernt haben, diese "Dinge" zu benutzen, sprich, mit ihnen zu arbeiten, damit sie in das tägliche Leben einfließen können?

Erfahrungen werden gemacht Joey, nicht herbei geredet.
Versuch es, & vielleicht wirst Du er-leben, wie Dein Leben noch lebenswerter wird, als wie es Dir jetzt schon erscheint.
 
Wovor hält mich was zurück? Erfahrungen habe ich einige. Nur ziehe ich andere Schlussfolgerungen draus.


Ich meine die Erfahrung in Leitung eines Meisters, Lehrers, der das alte Wissen in sich birgt und an Dich weiter gibt.
Und ich spreche ganz bewusst von altem Wissen.

Zb. hawaiianischesTradtionelles Wissen ist ein lebendiges noch heute pratiziertes Wissen.
 
Vielleicht, weil wir teilweise gelernt haben, diese "Dinge" zu benutzen, sprich, mit ihnen zu arbeiten, damit sie in das tägliche Leben einfließen können?

Erfahrungen werden gemacht Joey, nicht herbei geredet.

Erfahrungen können auch auf selektiver Wahrnehmung etc. beruhen. Das kann man auch nicht wegreden.

Versuch es, & vielleicht wirst Du er-leben, wie Dein Leben noch lebenswerter wird, als wie es Dir jetzt schon erscheint.

Wäre das Leben weniger lebenswert für Dich, wenn es keine Auren etc. gibt?
 
Und woher willst Du wissen, dass ihr anderen da nicht über eine Illusion redet, die durch selektive Wahrnehmung/Erinnerung (menschlich normal - JEDER Mensch unterliegt dem) zustande kommt?

Protokolle anfertigen, Berichte schreiben, Dritte einschalten für ein Feedback... wenn vier Leute hunderte Kilometer entfernt ein Ziel anvisieren, dass nur aus einer sechsstelligen Zahl besteht und alle - ausnahmslos - passende Attribute wahrnehmen... und das wiederholbar ist, das ist das dann? Zufall?

Da Problem bei der Angelegenheit ist der sog. Zensor, unser Verstand, der eben dabei ist zu assoziieren, zu interpretieren, hinzuzufügen oder wegzunehmen. aber das ist Übungssache, da kann man sich sehr schnell sehr verbessern, diese Fehler zu beseitigen.

Das, was dann an Information übrigbleibt, wird abgeglichen mit der Realität. Ist das, was hinter der Zahl steht, so, wie zuvor beschrieben wurde?

Und zwar nicht wie einfältige Menschen denken, wen nein Bild von einer Rose dahinersteht, nun alle das Wort Rose auf ihrem Zettel stehen haben, so funktioniert es nicht. Es sind Attribute und Eigenschaften, die transprotiert werden.

Da jeder Mensch über ein eigenes und vom Mitmenschen unterschiedliches Filtersystem verfügt, werden unterschiedliche Attribute fallen. Meine Erfahrung ist: solange man den Verstand ausklinkt, haben alle Teilnehmer Treffer erzielt. Wobei Nicht-Treffer dabei zu berücksichtigen sind. Ebenso ist zu notieren, wo der Zensor sich eingeklinkt und was hinzugedichtet hat. Das spürt man mit der Zeit aufgrund der gemachten Erfahrungen und anhand der Fehler.

Es bedeutet auch nicht, nun wie eine Maaschine fehlerfreie Ergebnisse zu produzieren, sondern korrekte Ergebnisse so oft es geht.

Neurobiologen haben übrigens herausgefunden, dss unser Gehirn mit abstrakten Attributen hantiert um sich Dinge zu merken. Diese brauchen eine Übersetzung in unsere Alltagswahrnehmung. So wie ein Betriebssystem nicht den Basiscode eines Rechners herausgibt, den kaum ein Mensch entschlüsseln könnte... und so ist es auch bei der Informationsübertragung über die Ferne.

Das, was an sehr abstrakten Eindrücken hineinkommt in die subjektive Wahrnehmung will entschlüsselt werden. Mag sein, eine Person träumt von einem Tsunami und erfährt dann am nächsten Tag, dass die Firma pleite gemacht hat, in der er arbeitet... es gibt weder Homogenität noch maschinengenaue Reproduktionsfähigkeit und jeder Mensch funktioniert veschieden und auch die thematische Ausrichtung ist unterschiedlich.

Schade ist es, dass die meisten Menschen Angst davor haben, den Verstand auszuschalten. Aber genau das ist zwingend erforderlich, da loszulassen und zuzulassen. Hinterher darf der arme Zensor ja gerne wieder aktiv werden und sich die Windungen wund denken. :D

Lg
Any
 
...dass das ungute Gefühl weg geht. Schrieb ich doch klar und deutlich.

Du hast sinngemäß geschrieben, dass das falsche ungute Gefühl weggehen soll. Dieses "ungute gefühl" ist auch nicht ständig da, sondern kommt halt manchmal. Und, bevor ich es nicht ausprobiere und die betreffende Person anrufe (oder ähnliches) kann ich nicht unterscheiden, ob es gestimmt hat oder nicht. Stimmigkeit ist da dann reiner Zufall.
 
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Du hast sinngemäß geschrieben, dass das falsche ungute Gefühl weggehen soll. Dieses "ungute gefühl" ist auch nicht ständig da, sondern kommt halt manchmal. Und, bevor ich es nicht ausprobiere und die betreffende Person anrufe (oder ähnliches) kann ich nicht unterscheiden, ob es gestimmt hat oder nicht. Stimmigkeit ist da dann reiner Zufall.

Nee, nee, es soll halt generell weggehen- ohne, dass du etwas tun musst (anrufe, vorbei gehen). Also du sollst eben NICHT mehr ab und an denken, jemandem geht es schlecht, obwohl das gar nicht stimmt.
Schwierig, gell? ;)
 
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