Wahrnehmung und Stimmigkeit

Das kann nicht nur so sein, das ist auch so. So kommen ja selektive Wahrnehmung etc. zustande. Gerade darum ist gute wissenschaftliche Methodik zur Überprüfung von behauptungen ja angeraten.

Es gibt ausschliesslich selektive Wahrnehmung, etwas anderes wäre gar nicht möglich.
Wenn du Zahlen mit Farben assoziierst, ist das schon eine Verarbeitung der Wahrnehmung. Ohne das Wissen um Zahlen und Farben würde das so nicht funktionieren. Ein Schmetterling sieht bspw. eine gelbe Blume, assoziiert aber sicher etwas anderes. Der denkt sich bestimmt nicht, ohhh eine Null... oder so.
Bei der Wahrnehmung ansich ist aber das Denken und Handeln noch gar nicht dabei. Da ist einfach nur: "eine gelbe Blume, aha."...und nicht mal das, denn auf GELB und BLUME muss man sich auch erstmal einigen.
 
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Anevay schrieb:
Du fantasierst einfach acht Personen hinzu.

Ach, wenn du was von einer Frau und einem Boybuilder erzählst, ist das ein Beispiel, wenn ich versuche, etwas anhand von acht Personen zu verdeutlichen, dann fantasiere ich was dazu? Oder verstehst du wirklich nicht, was ich meine?


Anevay schrieb:

Noch einfacher als mit Kartoffeln kann ich nicht, tut mir Leid.


Gruß
McCoy
 
Das macht auch nichts, weil das gar nicht deine sorge sein sollte. Danke.:)

Meine Sorge eh nicht. Steht doch gar nicht zur Debatte. :)

Ich weiss, dass Integrität es mit sich bringt dazu stehen zu können: heute gegen etwas gewettert zu haben, was sich erst viele Jahre/irgendwann später im neuen Licht erschliesst, genau so auch umgekehrt, heute was befürwortet zu haben, das sich viele Jahre/irgendwann später bekannt, benannt, erkannt ad absurdum führt bzw. geführt zuhaben scheint. Einfach dazu stehen und integrieren. Das macht Sinn und gibt aller Interaktion erst Sinn. Wie gesagt, Sorgen brauche ich mir darum nicht machen, um mich gehts ja nicht. Das regelt sich alles sehr gut mit und ohne mich von allein :)
 
@ralrene
Kann es nicht auch sein, daß diese Filter unterschiedlich funktionieren?
Das kann nicht nur so sein, das ist auch so. So kommen ja selektive Wahrnehmung etc. zustande.
Aber anstatt nun sich die Filter anzuschauen und zu erforschen wie diese Filter/Selektionen funktionieren, wird diese scheinbare Fehlfunktion ignoriert. Wie kommt es, dass die wirklich wichtigen Fragen (wie die von ralrene) unter den Tisch fallen?

LGInti
 
@ralrene
Aber anstatt nun sich die Filter anzuschauen und zu erforschen wie diese Filter/Selektionen funktionieren, wird diese scheinbare Fehlfunktion ignoriert. Wie kommt es, dass die wirklich wichtigen Fragen (wie die von ralrene) unter den Tisch fallen?

Im gegenteil, sie wird ja gerade NICHT ignoriert. Diese Filter sind es ja, die die "Erfahrung" so fehleranfällig und gute wissenschaftliche Methodik zum Erkenntnisgewinn zu wichtig machen. Ich rede praktisch seit Jahren über kaum etwas anderes.
 
Im gegenteil, sie wird ja gerade NICHT ignoriert. Diese Filter sind es ja, die die "Erfahrung" so fehleranfällig und gute wissenschaftliche Methodik zum Erkenntnisgewinn zu wichtig machen. Ich rede praktisch seit Jahren über kaum etwas anderes.

Ja, und wie soll das gehen ohne Einigung auf GELB und BLUME? :confused:
 
Ja, und wie soll das gehen ohne Einigung auf GELB und BLUME? :confused:

Wieso soll es ohne diese Einigung gehen? Wir haben nunmal Wörter, die uns u.a. auch helfen, Dinge zu benennen und zu beschreiben.

Ich glaube, wie versteehen gerade unter "Filter" etwas unterschiedliches.

Ralrene hat angemeerkt, dass wir nicht alle Sinneseindrücke etc. dauerhaft bewusst wahrnehmen. Das ist richtig. Damit beschäftigt sich ein ganzer Zweig der Psychologie: Die Wahrneh,mungsprychologie. Ein Effekt dabei ist z.B. die "selektive Wahrnehmung", der zu sowas wie "gefühlten Statistiken" führt, so dass man ein neues Naturgesetz (oder Fähigkeit etc.) oder ähnliches glaubt wahrzunehmen, wo keines ist. Um diesen Einfluss zu reduzieren hilft nunmal nur gute wissenschaftliche Methodik.
 
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