Wahrnehmung und Stimmigkeit

Nein, das hast du damals tatsächlich abgefordert.

ich habe beschrieben, dass die Geschichte - bzw. die Behauptung, die im Buch suggeriert und auf dem Klappentext sogar direkt zu lesen ist - unglaubwürdig ist, und dass sich die geschichte auch problemlos plausibel OHNE das behauptete Wunder vwerstehen lässt. Wer da anderer Meinung ist, soll da Belege liefern.ö Ohne sehe ich keinen Grund, die Zweifel aufzugeben.

Der Behaupter - und ijn dem Fall duie ;Leute, die da unbedingt ein Wunder und ein von Klügl induzierten nachgewachsenen Eierstock sehen wollen - sind in der beleglast. Nicht der Zweifler.

Ich habe dazu auch analoge Beispiele gebracht:

Eine Ehefrau erwischt ihren Mann inflagranti. Hinterher behauptet er, dass sioe nur eine Quantenmanifestation gesehen hat und nicht ihn. Soll sie ihm das abkaufen, bzw. in Betracht ziehen, oder iost das schlicht unglaubwürdig und eine Ausrede? Was liegt da auf der Hand?

Das kam wohl irgendwie bei dir damals nicht an. Ebensowenig, das ich schrieb, dass hier auch diverse Missverständnisse vorliegen konnten, dass man das aber auch nicht aus dem Buch entnehmen konnte. Es kam nicht einmal an, das ich dir schrieb, dass ich auch nicht glaube, dass da wirklich Eierstöcke nachwuchsen.

Ich habe zuerst da diverse Versionen der Geschichte OHNE Wunder beschrieben. Tu nicht so, als wäre das auf Derinen Mist gewachsen, zumal Du mit Deiner Version - die meiner ziemlcih glich, bis auf dass Du den schwarzen Peter der Frauenärztin zugeschoben hast - ziemlich stark glich.
 
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Diejenigen, die interesse am thema haben, bleiben.

Nach dir hätten ja Justin, Any und ich offensichtlich kein Interesse am Thema und sollten uns daher *privat* verziehen... mit unserem Blahblah...

Nun sind wir aber auch hier? Und jetzt? Am Thema haben wir also kein Interesse?.... nach dir? :)

Du kannst ja, wenn du Lust hast meine Antworten hier rein schreiben, dann erübrigte sich meine sporadische Anwesenheit ja vielleicht wirklich?

Für Justin und Any kann ich allerdings nicht sprechen. Ich hoffe nur, dass die mich nun ja nicht per Pn behelligen. :D
 
113 Seiten und nicht mal den Hauch eines Ergebnisses.
Wenn nicht bald ein neuer User auftaucht... also die *Alten* haben es doch alle versucht, ihre Ansicht darzustellen. Die kann man nachlesen, wer mag und will.

Ich bin zwar kein neuer User, aber einer der *Alten*, mit unendlich vielen Versuchen....:D
Jetzt fällt mir gerade ein:
Wir sehen & erkennen unsere Umwelt ja nicht komplett, sondern es wird bekanntlich alles gefiltert.
Ansonsten wären zu viele Eindrücke vorhanden.
Kann es nicht auch sein, daß diese Filter unterschiedlich funktionieren?
Nur mal so gefragt.
 
Ein anderes Thema:
Die Frage nach dem Sinn von alternativen Heilmethoden ist mir noch durch den Kopf gegangen.

Den Placebo-Effekt könnte man als eine nicht-übersinnliche Variante der Geistheilung bezeichnen.

Was ist eine geistheilung? Der geist ist doch gar nicht krank, wird nicht wirkung über die psyche erlangt, meinst du das?

Eine Studie, die einen signifkanten Placebo-Effekt rein durch Zuckerpillen belegt, bezieht sich auf den Mittelwert der Versuchspersonen. Der Placebo-Effekt funktionierte im Mittel, aber das muss nicht heissen, dass der Placebo-Effekt bei jeder Person gewirkt hätte. Manche Personen sprechen möglicherweise nicht auf Pillen oder Aussagen eines Arztes an. Für diese Personen finde ich es sinnvoll, wenn sie anderswo die Möglichkeit haben, von einem Placebo-Effekt zu profitieren, beispielsweise durch alternative Heilmethoden. Wenn man diese alternativen Heilmethoden streichen würde, würde man diesen Patienten den Placebo-Effekt vorenthalten. Deshalb finde ich, dass alternative Heilmethoden wichtig sind.

Gute überlegung. Ich finde alternativmedizin auch als ergänzung, bzw. unterstützung gut, für diejenigen, die vorbehalte gegen die chemie haben. Es findet so gewissermassen eine entlastung statt, weil ein teil des heilungsprozesses an die 'natur' und an eigenes handeln abgegeben werden kann. Manchmal müssen auch spezielle alternative methoden angewendet werden, wodurch der patient mehr eigenverantwortung übernehmen muss und das bewusstsein erfährt, auf den krankheitsverlauf einfluss nehmen zu können.

Zusätzlich werden derzeit auch Effekte der alternativen Methoden oder Heilmittel erforscht, die über den Placebo-Effekt hinaus gehen. Es scheint durchaus Methoden zu geben, die bei bestimmten Beschwerden stärker wirken als Placebo.

Ja.

Ausserdem wäre zudem eine Geistheilung möglich, die völlig übersinnlich/paranormal ist und sich wissenschaftlich nie wirklich zu 100% sicher beschreiben lässt. Auch dies dürfte man ruhig mal ausprobieren, auch wenn man es nicht belegen kann.

Hier wieder, was meinst du mit geistheilung?
 
Soweit gehe ich mit Dir d'accord. Der Punkt ist aber der, dass Behauptungen eben Naturgesetze betreffend (oder Zusammenhä#ngen, Fähigkeiten etc.) aufgestellt werden.
Und bei Behauptungen über Naturgesetze sind wir ja einer Meinung, dass sie wissenschaftlich falsizifiert werden können.

Ich bin ja Synästhetiker - wenn auch ein "schwacher". Das heißt, ich nehem die Farben zu Vokalen (und einigen Zahlen) nicht wirklich war, aber es ist eine sich aufdrängende Assoziation:
A ist für mich gelb
Ä ist für mich giftgrün
E ist für mich grün
I ist für mich weiß
O ist für mich hellblau
U ist für mich dunkelblau
Ö ist für mich weinrot
Ü ist für mich tiefrot
So eine Liste meiner Assoziationen OHEN Anspruch darauf, dass das irgendetwas mit der Realität zu tun hat.

Es gibt - wie Du schreibst - auch Synästhetiker, die die entsprechenden Sinneseindrücke wirklich wahrnehmen. Aber auch die erheben im allgemein keinen Anspruch drauf, dass ihre Wahnrehmung irgendetwas der Realität widerspiegelt.

Ja, genau. Die synästhetischen Farben werden nicht so wahrgenommen, als ob sie sich auf physikalische Eigenschaften unserer gemeinsamen Realität beziehen. Aber dennoch als real. Das Beispiel mit den farbigen Schriftzeichen stammt übrigens von meiner eigenen Wahrnehmung. ;)

Denkbar, aber sehr abgedreht.
Ja :D. Die moderne Physik ist aber nicht weniger abgedreht.

Die Methoden der evidenzbasierten Medizin wirken nunmal über den PE hinaus.
Der Placebo-Effekt wird auch schon seit sehr langem als Heilmethode angewandt. Wenn man Fortschritte will, muss man natürlich Methoden erforschen, die über den Placebo-Effekt hinausgehen. (Dennoch bleibt der Placebo-Effekt eine Heilmethode. Seine Wirkung ist ja nachgewiesen.)

Wenn es die gibt, ist das wissenschaftlich belegbar.
Stimme zu. Es soll Studien geben, die Effekte von Reiki auf Angst, Depression, Schmerz, Wohlbefinden und dergleichen zeigten. Ich habe sie aber noch nicht genau angeschaut.

Ausprobieren darf man alles. Die Schlussfolgerungen sind nur mitunter übereilt
Möglicherweise... das kann man meiner Meinung nach ja niemals falsifizieren, da es um richtig paranormale Kräfte geht, die auch die wissenschaftliche Überprüfung stören könnten.
 
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Es gibt - wie Du schreibst - auch Synästhetiker, die die entsprechenden Sinneseindrücke wirklich wahrnehmen. Aber auch die erheben im allgemein keinen Anspruch drauf, dass ihre Wahnrehmung irgendetwas der Realität widerspiegelt.

Neurophysiologische Erkenntnisse[Bearbeiten]

Große technische Fortschritte in den 1980er und 1990er Jahren erlaubten es den Forschern, das menschliche Gehirn genauer zu untersuchen. Durch neurophysiologische Untersuchungsmethoden wie die funktionale Kernspintomographie (fMRT) oder das EEG konnten die Wissenschaftler das Geschehen im Gehirn nachvollziehen und erkennen, wann welcher Teil des Gehirns aktiv ist. Neurowissenschaftler wie Richard Cytowic vermuten nun, dass jeder Mensch von Geburt an über Nervenverbindungen zwischen dem sensorischen System, das den auslösenden Reiz verarbeitet, und demjenigen, in dem ein zusätzlicher Sinneseindruck entsteht, verfügt. Die Fähigkeit zur Synästhesie sei demnach angeboren und nicht erlernbar.

Cytowic fand bei Untersuchungen der Gehirne von Neugeborenen heraus, dass diese Nervenverbindungen nach circa drei Monaten anfangen zu verkümmern oder ganz zu verschwinden. Die Tatsachen, dass die Synästhesie eher bei Kindern als bei Erwachsenen vorkommt und dass Synästhetiker den Beginn ihrer Synästhesie in ihrer Kindheit ansetzen („seitdem ich denken kann“), belegen die Erkenntnisse des Wissenschaftlers. Dieser vermutet weiter, dass einige Menschen über bestimmte Gene verfügen, die helfen, diese Verbindungen und somit die Synästhesie beizubehalten.

Psychologen konnten nachweisen, dass Synästhetiker im Vergleich zu einer Normstichprobe bessere Leistungen bei einem Gedächtnistest erbringen konnten.[61]

Die Vererbbarkeit von Synästhesie lässt darauf deuten, dass Gene einen Einfluss über die Ausbildung dieses Phänomens haben. Dies kann aber nicht der alleinige Faktor sein, da eineiige Zwillinge untersucht wurden,[62] die verschiedene Synästhesien zeigten. Die Vermutung, dass Synästhesie X-chromosomal vererbt wird, konnte bisher wissenschaftlich weder bestätigt noch verworfen werden.

Als „Beweis“ dafür, dass Synästhesie kein Produkt von gesteigerter Fantasie oder mnemonischen Techniken ist, dient die folgende Erkenntnis:[63] Die V4/V8-Region im Gehirn ist die visuelle Region, die der Verarbeitung von Farben dient. In jeder Gehirnhälfte gibt es eine V4/V8-Region. Bei Wort-Farbsynästhetikern springt das linke V4/V8-Areal lediglich auf Wörter, jedoch nicht auf Farben an. Eine Lateralisierung weist auch die Sprache auf: Bei den meisten Personen befinden sich die wichtigsten Sprachzentren eher in der linken als in der rechten Gehirnhälfte. Die Autoren vermuteten bei den untersuchten Wort-Farbsynästhetikern eine Verknüpfung von Spracharealen in der linken Gehirnhälfte mit der linken V4/V8-Region.[63]

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Synästhesie#Syn.C3.A4sthesie_als_.E2.80.9Efalsche.E2.80.9C_Wahrnehmung.3F

Warum sollte das nichts Reales wiederspiegeln?
Wenn einer eine Farbe sieht und diese Farbe stets und exakt benennen kann, nicht weil er die Farbe sieht oder nur sieht, sondern weil er ein Ton dazu hört, dann beschreibt er die Realität dieser Farbe nicht anhand dessen, weil er sie sieht, sondern weil er immer den gleichen Ton statt dieser Farbe hört, bzw. beides zugleich. Ein solcher Mensch leidet ja nicht an Wahrnehmungsstörung nur weil er Töne, statt Farben, bzw. beides zugleich wahrnimmt.
Wenn ihr beide z.B. vor der Farbe rot stehen würdet und beide nennen die Farbe "rot", du weil du die Farbe siehst und der Synästhetiker, weil er sie hört. Gemeinsam ist euch doch, dass ihr beide dieselbe Farbe beschreibt, also ist die Wahrnehmung im Endeffekt stimmig, nur die Art der Wahrnehmung unterschiedlich.

Das wäre so, als wenn 2 Menschen einen einzigen Satz in 2 verschiedenen Sprachen, z.B. englisch und deutsch, aussprechen. Beide meinen den selben Satz nur halt in unterschiedlichen Sprachen. Die Stimmigkeit wäre auch hier gegeben, weil beide denselben Satz meinen, nur die Aussprache in 2 verschiedenen Sprachen wäre anders.
So ähnlich wäre es im oberen Beispiel:
2 sehen dieselbe Farbe und können sie auch gleich benennen, nehmen sie jedoch unterschiedlich wahr: Der Eine hört und der Andere sieht sie.
 
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