Wahrnehmung und Stimmigkeit

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Aha, habe ich das?

Oder unterliegst Du gerade ganz mächtig Fake-Effekten in deiner Wahrnehmung? ;)

Auflösung: Letzteres.

Denn: ich schilderte meine Beobachtung und Erfahrungen. Mehr nicht.

p.s. nochmal für ganz Ignorante: ich bin weder Astrologin noch erstelle ich Persönlichkeitsprofile auf Grundlage der Astrologie.

Du schriebst:

Ich schau btw. auch auf das Sternzeichen eines Bewerbers. Und bin mit Kollegen und Kolleginnen umgeben, wo es zueinander gut passt. Aufgrund meiner Erfahrungswerte weiß ich, dass die Wahrscheinlichkeit, mit z.B. einem Wassermann entspannt klarzukommen, geringer ist, als beispielsweise mit einem Krebs oder Widder.

Sowie:

Genau denselben Einfluss, den im Bewerbungsgespräch ansonsten das hat, was man gemeinhin mit zwischenmenschlicher Chemie bezeichnet.

Denn dort erlebe und erfahre ich ja, ob das angegebene Geburtszeichen sich in groben Zügen dann sichtbar werdend ausdrückt oder eben auch nicht.

Bisher stimmten diese Eindrücke regelmäßig überein. (...)

Du schaust also auf das Sternzeichen eines Bewerbers und suchst Übereinstimmungen mit Deinem Eindruck.

Nochmal die Frage: Wieviel Einfluss hast Du darauf, ob ein Bewerber genommen wird oder nicht? Wie groß ist Dein Mitspracherecht da?
 
Nein, aber man zeigt eine innere bereitschaft, etwas ernsthaft in betracht zu ziehen, weil es mit dem eigenen weltbild vereinbar ist.
Du brauchst im prinzip nicht bis zum horoskop zu gehen, sondern ein kartensatz genügt. Du kannst dir die karten legen und dann bsp. weise vergleiche mit einem gelesenen horoskop anstellen, nach parallelen oder übereinstimmungen suchen.
Ich finde es auch besser ein horoskop selbst zu erstellen, als zu lesen. Dafür interessiert mich die sternengeschichte allerdings zu wenig, ich verstehe nix davon und bin obendrein recht faul.;)
Mit den karten ist es mir aber immerhin möglich, tendenzen zu erfahren und vor allem - ich bin auf niemanden angewiesen, ich kann quasi verborgenes wissen aus mir selbst generieren. Solche dinge finde ich enorm spannend, bsp. weise, dass wir von vielen dingen ein tieferes wissen haben, das nur nicht bis zu unserem bewusstsein vordringt, aber geweckt/hervorgeholt werden kann.



Wie gesagt, es ist eine entscheidung, einem bestimmten weltbild zugeneigt zu sein, bzw. sich beeinflussen zu lassen oder nicht.

Ok. Im Rahmen von Weltbildern werden allerdings nunmal auch Behauptungen aufgestellt, die sich mit der Realität abgleichen lassen.

Z.B., ob sich wirklich Korrelationen zwischen Horoskop und Persönlichkeit finden lassen.

Ist das nicht der Fall - und davon gehe ich stark aus, weil viele derartige Studien negativ ausgingen - was bribngt einen dann ein Horoskop?

Bei schwierigen Entscheidungen wird einem ja manchmal geraten, eine Münze zu werfen. Man wird sich bauchgefühlmäßig dagegen sträuben, wenn die Münze die "falsche Wahl" trifft. Da wird die Münze sozusagen als Testbeantworter benutzt, aber keine Weisheit der Münze postuliert. Als so eine Gedankenstütze könnte ich z.B. Kartenlegen gut akzeptieren. Das Blatt ist völlig zufällig und hat nichts mit mir zu tun - die "Weisheit" kommt suzusagen durch meine Interpretation dazu.
 
Du schaust also auf das Sternzeichen eines Bewerbers und suchst Übereinstimmungen mit Deinem Eindruck.

Was genau ist daran nochmal verwerflich, Joey?
Was ist z.b. der unterschied zu einem graphologischen gutachten, das teilweise angefertigt wird? Wie sieht es mit eignungstests aus, die oft in keinster weise an die zukünftige tätigkeit angepasst sind, bzw. nicht in einem direkten zusammenhang stehen?
 
Ok. Im Rahmen von Weltbildern werden allerdings nunmal auch Behauptungen aufgestellt, die sich mit der Realität abgleichen lassen.

Z.B., ob sich wirklich Korrelationen zwischen Horoskop und Persönlichkeit finden lassen.

Ist das nicht der Fall - und davon gehe ich stark aus, weil viele derartige Studien negativ ausgingen - was bribngt einen dann ein Horoskop?

Bei schwierigen Entscheidungen wird einem ja manchmal geraten, eine Münze zu werfen. Man wird sich bauchgefühlmäßig dagegen sträuben, wenn die Münze die "falsche Wahl" trifft. Da wird die Münze sozusagen als Testbeantworter benutzt, aber keine Weisheit der Münze postuliert. Als so eine Gedankenstütze könnte ich z.B. Kartenlegen gut akzeptieren. Das Blatt ist völlig zufällig und hat nichts mit mir zu tun - die "Weisheit" kommt suzusagen durch meine Interpretation dazu.



Jau...und deshalb bestätigt es dann die negativen oder positiven Gedanken, die man sich eh schon gemacht hat...legt jemand anderer...sieht´s dann schon oft genau umgekehrt aus...es sei denn diese Person hat..wie die meisten auch ihre (ähnlichen) Probleme...dann kann´s richtig lustig werden...


Sage
 
Was wahrscheinlich auch an Deinem eigenen Sternzeichen liegen dürfte.

Aber mal ne Frage: Was haben Krebs und Widder gemeinsam? Außer in meiner Familie kenne ich keine Widder - und mit den mir verwandten Widdern habe ich schon ziemliche Probleme gehabt (wie das eben so ist bei Geschwistern).
Mit Krebsen komme ich hingegen gut zurecht, die wollen selten so extrem ihren Willen durchsetzen wie die beiden Widder, die ich kenne.

Weiß ich nicht, das habe ich noch nie astrologisch nachgeprüft. Bin ja keine Astrologin und beschäftige mich zwar mit vielen Themen, aber nicht in der Tiefe mit allen Themen so sehr, dass ich andauernd so viel Zeit darauf verwenden würde.

Krebs und Widder haben meiner Beobachtung nach, also in Bezug auf Personen mit diesem Sternzeichen, durchaus die Durchsetzungswilligkeit gemein, sie agieren nur verschieden, um ihre Ziele zu erreichen. Ich habe z.B. derzeit viel mit drei Kebsen zu tun, die sich bei mir ganz toll durchsetzen können, indem sie mich bezirzen. Die Widder in meinem direkten Umfeld sitzen ihren Willen einfach aus.

Wenn ich neue Leute kennenlerne, frage ich dir übrigens nicht nach ihrem Geburtsatum und wühl nach deren Horoskop. Ich schaue, wenn, irgendwann mal beiläufig und wenn mir Verhaltensweisen auffallen. Oder ich frag hier mal wen, was aber eher selten ist. ^^

Lg
Any
 
Du schaust also auf das Sternzeichen eines Bewerbers und suchst Übereinstimmungen mit Deinem Eindruck.
Nein.

Ich beobachte und erfahre.

Nochmal die Frage: Wieviel Einfluss hast Du darauf, ob ein Bewerber genommen wird oder nicht? Wie groß ist Dein Mitspracherecht da?

Angenommen ich entscheide das zu 100%, was würde diese Antwort auf deine persönlich motivierte Frage an mich nun zum Thema hier beitragen, was ich an Erfahrungen und Beobachtungen geschildert habe?

Nix.

Gut. :)

Lg
Any
 
Was genau ist daran nochmal verwerflich, Joey?
Was ist z.b. der unterschied zu einem graphologischen gutachten, das teilweise angefertigt wird? Wie sieht es mit eignungstests aus, die oft in keinster weise an die zukünftige tätigkeit angepasst sind, bzw. nicht in einem direkten zusammenhang stehen?

Alles krampfhafte Versuche, das Bewerbungsverfahren irgendwie objektiv zu gestalten.

An Graphologie glaube ich z.B. auch ganz und gar nicht.

Die Eignungstests sind auch nur bedingt Aussagekräftig - selbst, wenn sie auf die zukünftige Tätigkeit angepasst sind.

Psychologen sind sich dieser Problematik überigens sehr wohl bewusst. Sie wissen, dass eine objektive Beurteilung nur sehr schwierig ist, alleine schon wenn man Vorurteile haben könnte. So wurden schon Testweise gesunde Freiwillige mit einer Scheindiagnose in Psychiatrien eingewiesen, und die dort behandelnden Ärzte/Psychologen haben die Diagnosen bestätigt.
 
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Ok. Im Rahmen von Weltbildern werden allerdings nunmal auch Behauptungen aufgestellt, die sich mit der Realität abgleichen lassen.

Zur realität habe ich weit vorne dieses post von Sys gefunden, das ich gut finde:

Es gibt Wirklichkeit und Realität. Wirklichkeit ist in erster Linie das was subjektiv auf einen einwirkt.Und Realität ist der Raum der aus den sich überlappenden persönlichen und subjektiven Wirklichkeiten entsteht.

Nur das Realität deswegen noch lange nicht objektiv ist, sondern "nur" intersubjektives Erleben einer Gruppe von Menschen.

Zitat Joey
Ist das nicht der Fall - und davon gehe ich stark aus, weil viele derartige Studien negativ ausgingen - was bribngt einen dann ein Horoskop?

Anhaltspunkte, so wie andere testverfahren auch?

Bei schwierigen Entscheidungen wird einem ja manchmal geraten, eine Münze zu werfen. Man wird sich bauchgefühlmäßig dagegen sträuben, wenn die Münze die "falsche Wahl" trifft. Da wird die Münze sozusagen als Testbeantworter benutzt, aber keine Weisheit der Münze postuliert. Als so eine Gedankenstütze könnte ich z.B. Kartenlegen gut akzeptieren. Das Blatt ist völlig zufällig und hat nichts mit mir zu tun - die "Weisheit" kommt suzusagen durch meine Interpretation dazu.

Ich will dir da nicht widersprechen, weil ich es nicht weiss. Wissen tue ich allerdings, dass ich schon tendenzen gelesen habe, die unerwartet waren, gegen die auch alles sprach und die ich schlicht nicht glaubte, die aber so eintrafen. Ob das blatt so ganz zufällig genau so gezogen wurde und nichts mit mir zu tun hat....ich weiss nicht.
 
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