Wahrnehmung und Stimmigkeit

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Joey schrieb:
Auch "vereinzelte Ereignisse" würden sich in der Statistik niederschlagen, weil sie eben dauerhaft vereinzelt geschehen. Der Nachweis würde zwar entsprechend länger dauern... aber er wäre möglich.

Vorausgesetzt, ""man"" führt darüber Buch, was wiederum voraussetzt, dass Klient damit einverstanden ist etc. Und das alles bringt gar nix, wenn ""Wissenschaftler"" hinausposaunt, Erfahrungen würden nicht zählen. Wozu dann das alles? Als Beschäftigungstherapie?
 
Die Quelle der Intelligenz muss aber nicht automatisch so tief verborgen sein, wie Du es hier immer darstellen willst. Ein Lichtquant ist nicht intelligent. Ein Atom ist nicht intelligent. Eine Gehirnzelle ist nicht intelligent. Erst das Zusammenspiel der vielen Gehirnzellen miteinander formt die4 Intelligenz.
Das wage ich zu bezweifeln.
Auch wenn ich mich mit Physik nur wenig auskenne, so denke ich, daß JEDE einzelne Zelle unseres Körpers, Intelligenz besitzt.
 
@Joey

Die Gedankenexperimente im Eingangspost beschreiben eigentlich die Standard-Sichtweise, die ich vertrete. Allerdings ist es nur eine von vielen Hypothesen über die Beschaffenheit der Welt und ich vertrete deshalb auch noch eine Reihe von weiteren Weltbildern. Es gibt ein hypothetisches Weltbild, unter denen manche Gedankenexperimente im Eingangspost nicht mehr konklusiv sind.

Die Wissenschaft geht ja von materialistischen Grundannahmen aus.
Eine Grundannahme ist, dass die Materie den Geist erzeugt.
Eine weitere Grundannahme besteht darin, dass es einen Zufall gibt.

Diese beiden Grundannahmen lassen sich auch ändern. Gehen wir beispielsweise davon aus, dass Geist die Materie erzeugt. Unter dieser Annahme existiert der Körper und insbesondere das Gehirn nur, weil wir es uns ausdenken (oder weil es der Fantasie irgendeines höheren Wesens entspringt). Vielleicht wollten wir wissen, warum wir denken können, und haben dadurch in der Fantasie das Gehirn erschaffen (oder ein Gott erschuf das Gehirn als "Antwort" auf unsere Frage, warum wir denken können).

Zusätzlich könnte man noch die Grundannahme treffen, dass es keinen Zufall gibt.

Unter diesen Grundannahmen kann nur das existieren, was gedacht wird. Nun lässt sich zum Beispiel noch annehmen, dass es keinen Gott gibt, sondern wir Menschen und Tiere diejenigen sind, aus dessen Geist die Welt entspringt... sodass die Welt nichts anderes ist als ein gemeinsam kreierter Traum von uns.

Damit ein Traum zwischen verschiedenen Subjekten geteilt werden kann, muss man sich auf bestimmte Naturgesetze "einigen". Denn wenn jeder das träumt, was er gerade will, kann es keine gemeinsam fantasierte Realität geben, da alles durcheinander kommen würde. Deshalb gibt es Naturgesetze, obwohl eigentlich theoretisch jeder das erträumen könnte, was er will.

Sollte jemand nun tatsächlich fliegen können oder Objekte bewegen, würde dies die gemeinsam geträumten Naturgesetze aushebeln. Es macht vielleicht nicht viel aus, wenn jemand für sich die Naturgesetze ändert (beispielsweise im stillen Kämmerchen herumfliegt) oder wenn jemand gedanklich etwas verändert, das noch mit dem "Zufall" erklärt werden kann. Sobald es aber auch für andere Personen bewiesen werden kann, dass jemand die Naturgesetze veränderte, würde dies aber dazu führen, dass schlussendlich jeder seine eigenen Naturgesetze kreiert und eine gemeinsam erträumte Realität auseinander fällt. Dies wäre der Weltuntergang.

Aus diesem Grund kann eine gedankliche Beeinflussung von Ereignissen und ähnliches durchaus durchgeführt werden, solange es für andere Personen als Zufall betrachtet werden kann. In einem wissenschaftlichen Experiment aber darf eine solche geistige Kraft nicht zu oft statistisch signifikant werden, da damit ein Beweis für eine geistige Beeinflussung von Ereignissen oder Naturgesetzen erbracht wäre: es wäre der Beginn des Weltuntergangs, wenn daraufhin auch weitere Personen beginnen würden, die Naturgesetze durch geistige Kraft nach Belieben zu verändern. Diejenigen Personen, die nicht wollen, dass die gemeinsame Realität auseinanderfällt, verhindern (unbewusst und durch geistige Kraft) das Zustandekommen eines wissenschaftlichen Beweises einer geistigen Veränderung der Naturgesetze.

Unter diesen Grundannahmen existieren also paranormale Kräfte... Genau gesagt ist die ganze Welt nichts anderes als das Ergebnis von Gedankenkraft. Gleichzeitig wird erklärt, warum ein wissenschaftlicher Beweis dafür nicht möglich ist.

Weder dieses hypothetische Weltbild noch die materialistische Sichtweise lassen sich verizifieren (und es gibt ja noch diverse weitere hypothetische Weltbilder)

Allerdings weiss ich nicht, ob eines dieser beiden Weltbilder in der Esoterik vorkommt...
Beide Weltbilder können durch Logik beschrieben werden. Aber schlussendlich sind diese beiden hypothetischen Weltbilder nicht korrekt, da in beiden Weltbildern noch die ungelöste Frage besteht, wie die Welt entstand... das Problem des unendlichen Regresses bzgl. dem Beginn der Kausalkette ist ungelöst. Beide hypothetischen Weltbilder beruhen auf Logik, obwohl die Logik nicht korrekt sein kann, da sie den unendlichen Regress nicht löst. Insofern vermute ich, dass es auch hypothetische Weltbilder geben könnte, die über unsere Logik hinaus gehen.

Durch den unendlichen Regress bezüglich dem Beginn der Kausalkette ist unsere Logik eigentlich ja schon längst falsifiziert... vielleicht ist unsere Logik auf einen kleinen Bereich der Welt anwendbar, aber sicherlich nicht auf die gesamte Welt.
 
Und wie sieht es anderasrum aus?


Darf Aurasicht auf Synästhesioe und/oder Nachbildern auf der Netzhaut und diversen anderen Effekten beruhen OHNE, dass da etwas real existentes gesehen wird?
Hahaha, da muß ich ja direkt lachen.:D

Wieso gehst Du eigentlich davon aus, daß z.B. ein Aurasichtiger sich dies bezüglich nicht überprüft hat?
 
@Joey

Die Gedankenexperimente im Eingangspost beschreiben eigentlich die Standard-Sichtweise, die ich vertrete. Allerdings ist es nur eine von vielen Hypothesen über die Beschaffenheit der Welt und ich vertrete deshalb auch noch eine Reihe von weiteren Weltbildern. Es gibt ein hypothetisches Weltbild, unter denen manche Gedankenexperimente im Eingangspost nicht mehr konklusiv sind.

Die Wissenschaft geht ja von materialistischen Grundannahmen aus.
Eine Grundannahme ist, dass die Materie den Geist erzeugt.
Eine weitere Grundannahme besteht darin, dass es einen Zufall gibt.

Diese beiden Grundannahmen lassen sich auch ändern. Gehen wir beispielsweise davon aus, dass Geist die Materie erzeugt. Unter dieser Annahme existiert der Körper und insbesondere das Gehirn nur, weil wir es uns ausdenken (oder weil es der Fantasie irgendeines höheren Wesens entspringt). Vielleicht wollten wir wissen, warum wir denken können, und haben dadurch in der Fantasie das Gehirn erschaffen (oder ein Gott erschuf das Gehirn als "Antwort" auf unsere Frage, warum wir denken können).

Zusätzlich könnte man noch die Grundannahme treffen, dass es keinen Zufall gibt.

Unter diesen Grundannahmen kann nur das existieren, was gedacht wird. Nun lässt sich zum Beispiel noch annehmen, dass es keinen Gott gibt, sondern wir Menschen und Tiere diejenigen sind, aus dessen Geist die Welt entspringt... sodass die Welt nichts anderes ist als ein gemeinsam kreierter Traum von uns.

Damit ein Traum zwischen verschiedenen Subjekten geteilt werden kann, muss man sich auf bestimmte Naturgesetze "einigen". Denn wenn jeder das träumt, was er gerade will, kann es keine gemeinsam fantasierte Realität geben, da alles durcheinander kommen würde. Deshalb gibt es Naturgesetze, obwohl eigentlich theoretisch jeder das erträumen könnte, was er will.

Sollte jemand nun tatsächlich fliegen können oder Objekte bewegen, würde dies die gemeinsam geträumten Naturgesetze aushebeln. Es macht vielleicht nicht viel aus, wenn jemand für sich die Naturgesetze ändert (beispielsweise im stillen Kämmerchen herumfliegt) oder wenn jemand gedanklich etwas verändert, das noch mit dem "Zufall" erklärt werden kann. Sobald es aber auch für andere Personen bewiesen werden kann, dass jemand die Naturgesetze veränderte, würde dies aber dazu führen, dass schlussendlich jeder seine eigenen Naturgesetze kreiert und eine gemeinsam erträumte Realität auseinander fällt. Dies wäre der Weltuntergang.

Aus diesem Grund kann eine gedankliche Beeinflussung von Ereignissen und ähnliches durchaus durchgeführt werden, solange es für andere Personen als Zufall betrachtet werden kann. In einem wissenschaftlichen Experiment aber darf eine solche geistige Kraft nicht zu oft statistisch signifikant werden, da damit ein Beweis für eine geistige Beeinflussung von Ereignissen oder Naturgesetzen erbracht wäre: es wäre der Beginn des Weltuntergangs, wenn daraufhin auch weitere Personen beginnen würden, die Naturgesetze durch geistige Kraft nach Belieben zu verändern. Diejenigen Personen, die nicht wollen, dass die gemeinsame Realität auseinanderfällt, verhindern (unbewusst und durch geistige Kraft) das Zustandekommen eines wissenschaftlichen Beweises einer geistigen Veränderung der Naturgesetze.

Unter diesen Grundannahmen existieren also paranormale Kräfte... Genau gesagt ist die ganze Welt nichts anderes als das Ergebnis von Gedankenkraft. Gleichzeitig wird erklärt, warum ein wissenschaftlicher Beweis dafür nicht möglich ist.

Weder dieses hypothetische Weltbild noch die materialistische Sichtweise lassen sich verizifieren (und es gibt ja noch diverse weitere hypothetische Weltbilder)

Allerdings weiss ich nicht, ob eines dieser beiden Weltbilder in der Esoterik vorkommt...
Beide Weltbilder können durch Logik beschrieben werden. Aber schlussendlich sind diese beiden hypothetischen Weltbilder nicht korrekt, da in beiden Weltbildern noch die ungelöste Frage besteht, wie die Welt entstand... das Problem des unendlichen Regresses bzgl. dem Beginn der Kausalkette ist ungelöst. Beide hypothetischen Weltbilder beruhen auf Logik, obwohl die Logik nicht korrekt sein kann, da sie den unendlichen Regress nicht löst. Insofern vermute ich, dass es auch hypothetische Weltbilder geben könnte, die über unsere Logik hinaus gehen.

Durch den unendlichen Regress bezüglich dem Beginn der Kausalkette ist unsere Logik eigentlich ja schon längst falsifiziert... vielleicht ist unsere Logik auf einen kleinen Bereich der Welt anwendbar, aber sicherlich nicht auf die gesamte Welt.

Klingt gut.
 
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(...) Weder dieses hypothetische Weltbild noch die materialistische Sichtweise lassen sich verizifieren (und es gibt ja noch diverse weitere hypothetische Weltbilder)

Klar, wenn man die Grundannahmen entsprechend modifiziert, wird Wissenschaft mehr oder weniger sinnvoll. Die Frage ist aber: Warum sollte man das tun?
 
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