Wahrnehmung und Stimmigkeit

Ehrlich wäre es zu sagen: "Ich glaube das nicht."

Oder auch: "Wissenschaftlich konnte nicht bewiesen werden, dass es ... gibt."

Süß. Dann erwarte ich auch, dass Du JEDEM, dwer seine Ansicht irgendwie härter darstellt alsd "Ich glaube...", so kritisierst.

Angefangen mit Astrologie-Fans, mit Energetikern - z.B. insbesondertes die Behauptung, dass unter energetischer Arbeit Wunden schneller und besser heilen.

Aber klar... Skeptiker haben gwefgälligst nur ihre Ansicht mit "Ich glaube" zu zieren... so gut begründet diese Meinung auch sein mag...
 
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@Sheila1986 nochmal

Klar, wenn man die Grundannahmen entsprechend modifiziert, wird Wissenschaft mehr oder weniger sinnvoll. Die Frage ist aber: Warum sollte man das tun?

Noch ein wenig hierzu:

Mir ist durchaus bewusstm, dass man verschiedene Weltmodelle haben kann. Da gibt es neben dem Materialismus z.B. den Idealismus und den Dualismus... und evtl. noch diverse weitere -ismen, die alle verschiedene Grundannahmen über die Beschaffenheit der Realität haben.

Macht das Astrologie, Wünschelrutenlaufen,. Geistheilen etc. weniger fragwürdig? Klar, man kann sich ein Weltmodel suchen, in dem das alles entgegen jeglicher Evidenz trotzdem funktioniert... aber, warum sollte man sich so ein Weltmodell suchen? Damit die behauptung wahr bleibt?
 
Süß. Dann erwarte ich auch, dass Du JEDEM, dwer seine Ansicht irgendwie härter darstellt alsd "Ich glaube...", so kritisierst.

Angefangen mit Astrologie-Fans, mit Energetikern - z.B. insbesondertes die Behauptung, dass unter energetischer Arbeit Wunden schneller und besser heilen.

Aber klar... Skeptiker haben gwefgälligst nur ihre Ansicht mit "Ich glaube" zu zieren... so gut begründet diese Meinung auch sein mag...

"schneller" und "besser" sind ja nun wirklich sehr relative Aussagen. Wenn jemand behaupten würde, mit Methode "X" heilen Wunden (und zwar jede und überall!) in 50% weniger Zeit (=doppelt so schnell), dann kann man darüber reden. Aber sonst klingt das für mich sehr nach subjektiv empfundenen Aussagen.
Und ich glaube ja, dass schon alleine der Glaube an eine schnellere Heilung zu einer schnelleren Heilung führt. Von daher glaube ich denjenigen, die von einer "schnelleren" Heilung sprechen, weil sie nämlich schon alleine mit ihrem Glauben dafür sorgen, dass die Wunde schneller heilt. ;)
 
aber, warum sollte man sich so ein Weltmodell suchen? Damit die behauptung wahr bleibt?

Nein, ein Weltbild sucht man sich nicht. Es formt sich im Laufe der Erfahrungen, die man im Leben macht - und dann schließt man sich vielleicht anderen Menschen an, deren Weltbild für die eigenen Erfahrungen schlüssig erscheint.
 
"schneller" und "besser" sind ja nun wirklich sehr relative Aussagen. Wenn jemand behaupten würde, mit Methode "X" heilen Wunden (und zwar jede und überall!) in 50% weniger Zeit (=doppelt so schnell), dann kann man darüber reden. Aber sonst klingt das für mich sehr nach subjektiv empfundenen Aussagen.
Und ich glaube ja, dass schon alleine der Glaube an eine schnellere Heilung zu einer schnelleren Heilung führt. Von daher glaube ich denjenigen, die von einer "schnelleren" Heilung sprechen, weil sie nämlich schon alleine mit ihrem Glauben dafür sorgen, dass die Wunde schneller heilt. ;)

Schön. Das braucht man dann aber nicht mit "Energetik" oder "Engelenergien" oder ähnlichem zu begründen. Der PE lässt sich auch triggern ohne Märchen zu erzählen.
 
Nein, ein Weltbild sucht man sich nicht. Es formt sich im Laufe der Erfahrungen, die man im Leben macht - und dann schließt man sich vielleicht anderen Menschen an, deren Weltbild für die eigenen Erfahrungen schlüssig erscheint.

Und interessiert niemanden hier, dass man mit den Schlussfolgerungen aus diesen Erfahrungen ziemlich daneben liegen kann?

Interessiert niemanden hier, wie Horoskope so wahnsinnig stimmig erscheinen können, obwohl sie es eben nicht überzufällig sind?

Interessiert niemanden hier, wie man die Schlussfolgerungen vor dem Einfluss dieser diversen Fake-Effekte schützen kann?
 
Wie sahen denn diese Überprüfungen aus?

Dafür, daß Du mir so gar nicht glaubst, stellst Du mir aber ganz schön persönliche Fragen.

Eine Antwort jedoch würde Dich eh nicht zufrieden stellen,
da ich mich keinen wissenschaftlichen Tests unterzogen habe.
Also können wir uns das, aus diesen 2 Gründen, auch sparen.

Aber ich sage Dir so viel:
Meine Augen sind 1a in Ordnung, & auch andere Ärztes haben nichts gefunden,
was auf eine veränderte Wahrnehmung schließen könnte.
 
Aber ich sage Dir so viel:
Meine Augen sind 1a in Ordnung, & auch andere Ärztes haben nichts gefunden,
was auf eine veränderte Wahrnehmung schließen könnte.

Die Nachbilder auf der Netzhaut sind normal und kommen auch bei gesunden Augen immer wieder vor. Dadurch sehe ich auch Auren um diverse Gegenstände (Menschen etc.) herum, wenn ich sie lange ansehe - auch, wenn ich den Fokus verschiebe.
 
Eben. Dekohärenz. Auf den Ausgang des Kollaps habe ich aber immernoch keinen Einfluss.

Solange es keine Versuche mit guter wissenschaftlicher Methodik dazu gibt, handelt es sich dabei nur um einen Glaubensatz. ;)

Frage: Sind dazu Versuchsdesigns entwickelt worden, daß etwa bestimmte Ergebiserwartungen der Forscher den Dekohärenzprozess in bestimmter Weise beeinflußen oder nicht?

Daß der Beobachter ein Quantensystem durch die Beobachtung zwangslaufig beeindlusst und die Wellendunktion zum Kollabieren bringt, ist ja unstrittig.

Heisenberg: "Wahrend des Beobachtungsaktes geht das Mogliche zum Faktischen über."
 
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Solange es keine Versuche mit guter wissenschaftlicher Methodik dazu gibt, handelt es sich dabei nur um einen Glaubensatz. ;)

Frage: Sind dazu Versuchsdesigns entwickelt worden, daß etwa bestimmte Ergebiserwartungen der Forscher den Dekohärenzprozess in bestimmter Weise beeinflußen oder nicht?

Es besteht kein Anlass es groß in Betracht zu ziehen. Wenn man auf die Wahrscheinlichkeiten des Ausgangs eines Quantenprozesses einen Einfluss hätte, könntest Du z.B. die Glühfarbe einer Glühbirne mental beeinflussen. Wenn Du zeigen könntest, dass Dir das gelingt...

Daß der Beobachter ein Quantensystem durch die Beobachtung zwangslaufig beeindlusst und die Wellendunktion zum Kollabieren bringt, ist ja unstrittig.

Heisenberg: "Wahrend des Beobachtungsaktes geht das Mogliche zum Faktischen über."

Das ist eine Deutung der QM - die Kopenhagener Deutung - soweit richtig. Aber möglicherweise ist es nicht der Weisheit letzter Schluss. In neueren Deutungen, die in den letzten Jahrzehnten in den Raum geworfen wurden - z.B. dem Quanten-Bayesianismus (siehe http://www.spektrum.de/alias/titelthema-quanten-bayesianismus/eine-neue-quantentheorie/1201696) oder der Vielewelten-Deutung - weicht man diesem aus.
 
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