Wahrnehmung und Stimmigkeit

@joey
Du bist nun 8 Tage in diesem threat und wir haben über 600 posts gelesen oder geschrieben. Langsam zeigt auch deine Sprache etwas Gereiztheit, was ich verstehen kann.

Ich will dir sagen warum ich in diesen threat eingestiegen bin. Wahrnehmung ist für mich ein ganz wichtiges Thema und ich wollte wissen was mit der "Stimmigkeit" wohl gemeint sein könnte. Mich selber halte ich für einen spirituellen Menschen, sehe aber mit Spannung was die Wissenschaft so alles herausfindet, also passte das schon ganz gut. Als ich dann deinen ersten post las, dachte ich, wie kann ein so interessantes Thema auf so ein paar langweilige Tests heruntergbrochen werden? Langsam wurde mir dann klar, dass es dir tatsächlich nur um diese oder evtl noch ähnliche Tests geht und du kein Interesse an weitergehenden oder tiefergehenden Gesprächen über das Thema Wahrnehmung oder Spiritualität hast. Weder interessiert dich Psychologie, noch Philosophie oder Spiritualität. Ganz allein interessieren dich Tests, es geht dir um den Aufbau und die Durchführung, es geht dir um technische und methodische Fragen. Trotzdem hast du in einem deiner letzten posts eine Frage gestellt, die mich widerum sehr angesprochen hat, weil sie genau dorthin führt wo ich es interessant finde, nämlich zu der Frage, wie funktioniert der Mensch? Wie kommt er zu den Überzeugungen, Einstellungen, Weltbildern, die er hat?
Joey: Er vertraut aber seinem Sinn. Wie ist er zu dem Vertrauen gekommen?
Und diese Prozesse sind vor allem Prozesse, die IN dem Menschen passieren, deshalb kann man sie auch nur durch das Innen erfahren. Denn ob nun diese oder jene Synapse feuert, reagiert etc ist nur ein kleiner Teil der Wahrheit, nämlich die Wahrheit, die von außen (der Momentszustand) erkannt werden kann. Hier muss die Frage stehen, wie ist dieser Prozess, der in den Synapsen passiert korreliert mit den Prozessen, die der jeweilige Mensch im Moment in sich wahrnimmt und ich finde, beide Bereiche müssen auf gleicher Augenhöhe betrachtet werden, dem einen darf kein anderer Wert (Wahrheit, Bedeutung etc) zugeordnet werden als dem anderen.

Wenn ich wissen will, wie einer zu seinem Vertrauen gegenüber bestimmten Erfahrungen und Erkenntnissen aus diesen Erfahrungen kommt, dann muss ich ihn befragen. Das tust du nicht, du vertraust einzig und allein deinen Tests und bei einem Ja machst du weiter, bei einem Nein weisst du Bescheid. Was weisst du wirklich von dem Prozess, von dem Menschen, von seiner Entwicklung von seinem Sein, wenn deine Tests ein Ja oder ein Nein erzeugen?

Von meinem Kartenspielversuch hab ich dir schon erzählt, Nun will ich dir noch erzählen was mich wirklich zu der Überzeugung gebracht hat, dass es mehr gibt zwischen Himmel und Erde, als das was ein Tester testen kann.

Ich erzähl mal die Ereignisse, ohne dass ich sie bewerte oder entwerte, das können dann andere tun.
- Das früheste Erlebnis von dem meine Mutter erzählte, ereignete sich in ihrer Kindheit. Sie ging ihre Tante besuchen und als sie unten aus dem Haus ging, winkte ihr die Tante aus einem Fenster hinterher, sie schaute hinauf und erblickte einen Totenkopf, zwei Tage später starb diese Tante.

- Ich war sechs Jahre alt, ich war mit meiner Mutter und meiner Schwester an der Nordsee im Urlaub, mein Vater war noch zu Hause, ebenfall zuhause war mein Großvater (mütterlicherseits). Mein Vater wollte einige Tage später in den Urlaub nachkommen, mein Opa sollte zuhausebleiben, da er fit war und sich selber versorgen konnte. Nun passierte es, dass in einer Nacht (mein Vater war noch nicht da) meine Mutter aus dem Schlaf schreckte und uns Kinder damit wach machte, sie war total durch den Wind und erzählte uns ihren Traum, sie träumte, dass sie einen langen Gang entlanglief und ihr Vater dauernd aus einem der vielen Türen nach ihr rief. Am nächsten morgen rief uns unser Vater an und sagte, dass der Opa in der Nacht im Krankenhaus verstroben war

- Meine Schwester erlebte, als sie mit meiner Mutter zusammen im Urlaub war, wie sie auch wieder einen Traum erzählte und von einer bestimmten Landschaft erzählte und Einzelheiten beschreiben konnte, diese Beschreibung passte genau zu der Umgebung, die sie an diesem Tag besuchten.

- Genau das gleiche passierte, bevor sie zu einer Kur fuhr, sie sah in einem Traum einen brennenden Turm, dieser Turm existierte, allerdings brannte er nicht, sondern er hatte am ganzen Turm entlang flackernd leuchtende rote Lichter.

- Ich hatte mit meiner Frau zusammen einen Unfall, bei dem beide Wagen fahrunfähig wurden. Ich war, als ich nach links abbiegen wollte, in ein anderes Auto reingefahren. Links von mir (von der Strasse in die ich abbiegen wollte) war ein Tal, durch das mir die Sonne direkt blendend in die Augen strahlte. Rechts von dieser Strasse war ein Berg, der die weiterführende Strasse in Dunkelheit tauchte, das entgegenkommende Fahrzeug war ein schwarzes. Ich hab es einfach nicht gesehen. So und nun kommt das Ereignis. Meine Mutter rief an diesem Nachmittag an und frage wie es uns ginge, sie hätte ein Bild vor Augen wie ich in ein dunkles Loch an eine Wand prallte.

Das waren nun nur ein paar Geschichten, die mich dazu brachten, anzunehmen, dass mehr möglich ist, als wir bisher für möglich hielten. Ich gehe nicht davon aus, dass solche Geschichten immer der Wahrheit entsprechen, aber ich halte es grundsätzlich für möglich, natürlich ist es eine Frage des Vertrauens, welches auch du ansprachst.

Mich interessiert was passiert in diesen Menschen die so etwas erleben, wie erleben sie es, was passierte drumherum, wie wahrscheinlich erscheint mir das Geschehen, wie vertrauenswürdig erscheint mir der Erzähler.

Ich habe kein Interesse daran diese Geschichten öffentlich zu diskutieren, aber per PN gerne. Es ist das erste mal dass ich sie veröffentliche, und das auch nur weil meine Mutter inzwischen tot ist, denn sie hätte das nicht gewollt.

Ich frage dich Joey, wie müsste ein Test aussehen, der diese Fähigkeit meiner Mutter bestätigen würde?


Joey: Das große Problem sind nicht nur unsere Sinne, sondern unser Denken und unsere Interpretation der Sinneseindrücke.
Das ist das, was mich wirklich interessiert. Was passiert im Menschen, wie geht er mit seinen Sinneserfahrungen um. Wie klar, wie bewusst erlebt er.

Wie kann ich mich in mir besser durchleuchten und erkennen was da wie in mir abläuft. Wie kann ich mir sicherer werden in dem was ich erlebe und wie ich das erlebe. Das sind für mich die wichtigen Fragen und nicht, wie ich nun einen Test konstruieren muss um ein Ja oder ein Nein zu erzeugen.

LGInti
 
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Hallo Inti,

die Fähigkeiten deiner Mutter waren ereignisbezogen und demnach ist es kaum möglich sie in Tests zu wiederholen. (dennoch, es gibt keinen Grund dir das nicht zu glauben)

Aber es gibt andere Leute, die behaupten Fähigkeiten zu haben die man auch tatsächlich testen könnte. Nur diese Leute weigern sich diese Tests zu machen. Und die wenigen die die Tests machen scheitern, bzw. kommen nicht über errechenbare Zufallswerte hinaus.

Ich hatte es gestern schon geschrieben, es gibt Leute die sich als Wunderheiler bezeichnen, aber deren Methoden nicht bekannt sind. Von denen hört man dann oft: aber er hat meiner Tante/Onkel usw geholfen. Man hört dann einen positiven Fall, obwohl es zig Todesfälle durch deren Behandlung gab.

Nehmen wir doch mal an es gibt in deiner näheren Umgebung 10 Heiler.
Von den 10 sind 3 die wirklich starke Fähigkeiten haben, 3 mit schwachen und 4 sind Geldgeier. (Da is schon mal die erste Frage, wie unterscheidet man starke und schwache Fähigkeiten?) Wenn es nun keine Tests gibt, keine Richtlinien, keine Nachvollziehbarkeit, zu wem von den 10 würdest du ein krankes Kind bringen?
Und deswegen ist nur daran zu glauben einfach nicht genug.

lg, xio
 
Ich will dir sagen warum ich in diesen threat eingestiegen bin. Wahrnehmung ist für mich ein ganz wichtiges Thema und ich wollte wissen was mit der "Stimmigkeit" wohl gemeint sein könnte. Mich selber halte ich für einen spirituellen Menschen, sehe aber mit Spannung was die Wissenschaft so alles herausfindet, also passte das schon ganz gut. Als ich dann deinen ersten post las, dachte ich, wie kann ein so interessantes Thema auf so ein paar langweilige Tests heruntergbrochen werden? Langsam wurde mir dann klar, dass es dir tatsächlich nur um diese oder evtl noch ähnliche Tests geht und du kein Interesse an weitergehenden oder tiefergehenden Gesprächen über das Thema Wahrnehmung oder Spiritualität hast. Weder interessiert dich Psychologie, noch Philosophie oder Spiritualität. Ganz allein interessieren dich Tests, es geht dir um den Aufbau und die Durchführung, es geht dir um technische und methodische Fragen.

Jain.

Psychologie interessiert mich sehr - insbesondere das Unterfeld der Wahrnehmungspsychologie. Darin werden ja die Effekte behandelt, die die gute Methodik bei den Tests notwendig machen.

Philosophie interessiert mich auch sehr. Die Fragen "Was ist real?", "Was ist Wahrheit?" und aehnliches sind sehr spannende und wichtige Fragen, ueber die man sehr lange diskutieren kann. Das soll aber nicht Thema dieses Threads sein - da koenne wir ruhig von einem naiven Verstaendnis von Realitaet ausgehen.

Und Spiritualitaet... der Bergriff ist ja sehr weit gefasst. Je nach genauer Ausformung interessiert es mich oder nicht. Das will ich in diesem Thread aber nicht diskutieren.

Und ja, hier geht es mir wirklich nur darum, wie man Behauptungen ueber Faehigkeiten, Zusammenhaenge und Naturgesetze gut einem Realitaetscheck unterziehen kann... eben um Tests und deren Design. Die Themen Philosophie und Spiritualitaet sind zwar wie gesagt auch sehr spannend, wuerden diesen Thread aber eben nur in die klassischen Metadiskussionen fuerhen.

Ich erzähl mal die Ereignisse, ohne dass ich sie bewerte oder entwerte, das können dann andere tun.

(...)

Ich frage dich Joey, wie müsste ein Test aussehen, der diese Fähigkeit meiner Mutter bestätigen würde?

Vor ein paar Jahren begleitete ich eine Freundin zu der Beerdigung ihres Vaters. Ich habe den Vater nie kennengelernt oder selbst gesehen, sondern kannte nur Erzaehlungen und Geschichten ueber ihn. Auf der Beerdigung war ein Foto von ihm aufgestellt, und ich war ein wenig erstaunt, dass er genau so aussah, wie ich ihn mir vorgestellt habe.

Durch dieses Zusammenpassen ist es mir im Gedaechtnis geblieben.

Vorahnungen, Vorstellungen von Landschaften etc. haben wir viele. Wenn das dann mal mit der Realitaet zusammenpasst, bleibt uns das in Erinnerung. Alle anderen Vorahnungen vergessen wir.

Vor kurzem fuehlte ich mich beispielsweise mal ziemlich unwohl und machte mir Sorgen um meine Mutter. Sie wird naechstes Jahr 80, sit noch ziemlich fit, hat aber eine derzeit symptomfreie chronische Krankheit, die allerdings staendige Check bedarf, um im Falle, dass die Krankheit akkut wird, rechtzeitig eingreifen zu koennen. Aus fadenscheinigem Grund - ich gebe ja nicht gerne zu, dass ich nur einer Vorahnung folge - rief ich sie am Abend an... und ihr ging es gut, sie war gut gelaunt. Das ist jetzt knapp drei Monate her... und ihr geht es immernoch gut. Zumindest ich habe also die Gae der Vorahnungen nicht., bzw. meine Vorahnungen sind nicht immer stimmig.

(Ich gehe uebrigens bewusst nicht konkret auf Deine Berichte ein, sondern versuche parallele eigene Erlebnisse zu schildern, um es anhand von Schilderungen zu tun, die fuer Dich nicht mit Emotionen aufgeladen sind)

Du hast Recht, dass man solche Vorahnungsfaehigkeiten und aehnliches nicht gut im Labor mit solchen Testsettings untersuchen kann. Aber man kann sie trotzdem mit statistischen Ueberlegungen zumindest naeher betrachten. U.a. der Psychologe Richard Wiseman hat in seinem Buch "Paranormality" da ein Kapitel zu geschrieben.

(...) Wie kann ich mich in mir besser durchleuchten und erkennen was da wie in mir abläuft. Wie kann ich mir sicherer werden in dem was ich erlebe und wie ich das erlebe. Das sind für mich die wichtigen Fragen und nicht, wie ich nun einen Test konstruieren muss um ein Ja oder ein Nein zu erzeugen.

Naja, wenn Du aus Deinem Erleben eine Schlussfolgerung ueber ein neues Naturgesetz ziehst, ist ein guter Weg, da sicherer zu werden, eben ueber solche Tests.

Du hast Recht, dass man um diese Thematik eine grosse und auch thematisch interessante Metadiskussion spannen kann... die will ich hier aber eigentlich vermeiden, weil ich mich hier eben auf den engen Aspekt der Hypothesenueberpruefung konzentrieren will... und das ist ein enger Aspekt, der mich wiederum sehr interessiert.
 
Ich habe eine Bekannte, die hat auf Anraten von ihrem Heiler die Chemo abgelehnt.
...
In meinen Augen hat sie der Heiler, der sie nach Amerika geschickt hat, ermordet ...

Kein Mensch kann "geschickt" werden ohne die eigene Zustimmung.

Und deiner Logik folgend: hätte der Heiler ihr zur Chemo geraten, sie wäre dem Rat gefolgt und dann gestorben, wäre dann der Heiler auch ihr Mörder gewesen? Wo sie dann doch in schulmedizinischer Behandlung gewesen wäre?

Nachdenken bitte... :)

LG
Any
 
Kein Mensch kann "geschickt" werden ohne die eigene Zustimmung.

Und deiner Logik folgend: hätte der Heiler ihr zur Chemo geraten, sie wäre dem Rat gefolgt und dann gestorben, wäre dann der Heiler auch ihr Mörder gewesen? Wo sie dann doch in schulmedizinischer Behandlung gewesen wäre?

Nachdenken bitte... :)

LG
Any

Oh darüber hab ich wohl nachgedacht.

Heiler: nicht nachvollziehbare Rituale - Patient tot, warum?

Schulmedizin: Arzt behandelt nach einer protokollierten Methode, Chemo hat zwar gewirkt, Rest wurde herausoperiert, aber das Immunsystem hat die Behandlung nicht durchgestanden, Patient ist an einer Reihe von kleineren Infektionen gestorben dem das Immunsystem nicht entgegenzusetzen hatte.
Nachvollziehbarkeit gegeben, Ablauf kann bewertet werden und ggf. zur Verbesserung anderer Behandlungen herangezogen werden.

Der Unterschied ist, dass der Heiler sie von einer belegten Methode mit einer bestimmten Erfolgschance abgehalten hat und ihr zu einer nicht nachvollziehbaren Methode geraten hat, deren Erfolgsaussieht nicht einmal ansatzweise abschätzbar geschweige denn messbar ist.

So wie mein Beispiel mit den 10 Heilern, zu wem von den 10 gehst du wenn du schwer Krank bist? Wie findest du heraus wer "echt" ist, wenn es nichts messbares gibt? Oder gehst du dann nicht doch lieber zu einem Arzt der belegte Behandlungen vorweisen kann?
 
Hi,

Du hast dem Heiler die Schuld versucht zuzuschieben, weil diese Frau sich aus freien Stücken entschied, wie sie es eben tat. Und deiner Logik nach muss der Heiler auch dann für den Tod verantwortlich sein, hätte er ihr zu einer Chemo geraten.

Und das finde ich, ist Quatsch. Niemand kann einen Menschen durch einen Rat zwingen diesem zu folgen.

Lg
Any
 
So wie mein Beispiel mit den 10 Heilern, zu wem von den 10 gehst du wenn du schwer Krank bist? Wie findest du heraus wer "echt" ist, wenn es nichts messbares gibt? Oder gehst du dann nicht doch lieber zu einem Arzt der belegte Behandlungen vorweisen kann?

Ich pflege generell mehrgleisig zu fahren. Selbstdiagnose - Selbstinformation - mehrer Fachmeinungen - Alternativen ausloten... dann eine Enscheidung fällen, die durchaus nicht nur eingleisig sein muss.

Aus Erfahrung weiß ich, dass Schulmedizinern nicht zu vertrauen ist, nur weil sie eine schulmedizinische Ausbildung vorweisen können. Die jeweilige Qualität der Ausbildung und Erfahrung ist einfach viel zu verschieden, dazu kommen Eigeninteressen und so manch ein Kandidat hat davon die Weisheit mit Löffeln gefressen und benimmt sich ungehobelt und narzisstisch.

Lg
Any
 
Hi,

also ist die Frau selbst schuld, weil sie sich von einem Heiler überzeugen hat lassen zu einem anderen Heiler zu gehen? Er hat ihr eingeredet, dass eine Chemo nichts bringt, weil Krebs keine richtige Krankheit ist. Krebs entsteht angeblich dadurch, dass du einen inneren Konflikt hast, und dieser Konflikt muss gelöst werden. Es gibt auch keine Metastasen, sondern das sind weitere kleine Konflikte im Körper. Den Konflikt und den Krebs könne sie nur besiegen wenn sie ihr Seelenheil wiederherstelle und Guru XY in Südamerika kann ihr dabei helfen.

Wenn das jemand überzeugend rüber bringt und die Frau das glaubt, dann ist sie deiner Logik nach selbst schuld?
Wie hätte sie seine Aussagen überprüfen können?
Wo hätte sie sich erkundigen können?
Es gibt doch nichts, es gibt keine Tests, keine Belege gar nichts. Immer wieder wird hier gefordert: es braucht keine Beweise, glaubt es einfach.
Sie hat daran geglaubt und ist nun selbst schuld, dass sie tot ist.
Sie hat es aus freien Stücken getan, weil sie ihm geglaubt hat.

Wenn dir jemand sagt: "Geh über den Rand der Klippe, denn du kannst fliegen" und er es dir so so lange mit verschiedensten Argumenten einredet bis du es glaubst, wer ist dann Schuld daran, dass du abstürzt?
 
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Schuld ist ein juristischer Begriff.

Eigenverantwortlichkeit. Ja. Die gilt.

Wenn es anders ist, also Nötigung, Erpressung, Ausnutzen von einem Menschen, der nicht über genug Intelligenz verfügt (z.B. geistige Behinderung usw.), das also gegen Gesetze verstoßen wurde, kann man denjenigen dafür natürlich zur Rechenschaft ziehen.

Zu deinem provokanten Frageungetüm. Mir wurde als Kind schon gesagt: "Springst Du etwa von der Brücke, nur weil dir jemand sagt, dass Du das tun sollst?"

NEIN.

Wer es dennoch tut. Eigenverantwortlichkeit.

Und gute Freunde und auch die Familie haben meiner Ansicht nach die Aufgabe zu intervenieren, wenn offensichtlich wird, dass jemand gerade groben Unfug machen will oder ein sich vermutlich illegal verhaltener Heiler solche Sachen wie beschrieben von sich gibt. :)

Lg
Any
 
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