Als ich mal wegen chronischen Reizhustens beim Pneumologen war, wurde dort eine röntgenologische Untersuchung meiner Lunge durchgeführt. Der Lungenarzt glaubte, eine Anomalie nahe dem Perikard zu erkennen und überwies mich zum Kardiologen, der eine Echokardiografie durchführte. Da diese sonografische Untersuchung jedoch keinen exakten Befund lieferte, wurde mir gesagt, es könne sich am Herzen ein Sarkom gebildet haben, was ausgesprochen selten sei, aber eben auch nicht ausgeschlossen. Also veranlasste man eine Thorax-CT. In jener Zeit stand also ein Krebsverdacht im Raume und ich begann, im Internet zu recherchieren. Ich fühlte mit erschlagen von der Fülle an Alternativtherapien und ich erlebte mich in jener Situation als sehr macht- und ratlos, denn mir war klar: Sollte es sich um einen malignen Tumor handeln, bleibt mir ggf. nicht so viel Zeit, sodass ich nur EINMAL das Richtige tun könnte...
Am Ende stellte sich heraus, dass die scheinbare Abnormität nur eine natürliche Variation war, also nichts Pathologisches. Trotzdem war diese Phase sehr traumatisierend für mich.