Wahrnehmung und Stimmigkeit

Wen Wissenschafrt nicht interessiert, der braucht auch nicht an Diskussionen im Unterforum "Wissenschaft und Spiritualitaet" teilnehmen.

Das ist hart.:confused:

Das UF heißt Wissenschaft & Spiritualität, & wie der Titel schon sagt,
dürfen hier m.E. auch User an Diskussionen teilnehmen, die sich NICHT für Wissenschaft interessieren, jedoch aber FÜR Spiritualität.
 
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Das ist hart.:confused:

Das UF heißt Wissenschaft & Spiritualität, & wie der Titel schon sagt,
dürfen hier m.E. auch User an Diskussionen teilnehmen, die sich NICHT für Wissenschaft interessieren, jedoch aber FÜR Spiritualität.

Wissenschaft ist nunmal auch bestandteil dieses Unterforums, bzw. wie Wissenschaft und Spiritualitaet zusammenpassen. D.h. man muss damit Rechnen, in diesem Unterforum auf Wissenschaft zu stossen, bzw. auch darauf, wo und wie Wissenschaft esoterische Behauptungen widerspricht oder zumindest arg anzweifelt. Wen das nicht interessiert, der ist in diesem Unterforum falsch, wuerde ich sagen.
 
Ich möchte nicht, dass Du mich missverstehst. Ich verspüre absolut gar nichts Negatives Dir gegenüber und möchte Dich auch nicht unnötig kritisieren oder gar attackieren. Ich frage ernsthaft aus purem Interesse.
Das weiß ich Lamia, & ich meinte es ja auch nicht böse.:)

Aber weißt Du, es war für die Ärzte klar das er sterben wird, aber ich habe gekämpft wie ein Löwe, nur er leider nicht.
Schon die Diagnose bald zu sterben, hat ihm jeden Mut genommen.
Es ist vielleicht schwer sich in die Lage zu versetzen, in der wir damals waren.
Da stellt man dann nicht derartige Fragen, sondern hofft auf das Ergebniss.
 
Ich teile Dir gern meine persönlichen Kenntnisse und Ansichten dazu mit:

Natürlich werden bei medizinischer Indikation auch Differentialdiagnosen durchgeführt, um eine Pathologie exakt zu identifizieren. Ist dies geschehen, kommen in der Regel Medikamente oder medizinische Methoden zum Einsatz, die sich in klinischen Phase-III-Studien als effektiv erwiesen. Der Wirkungsnachweis (und damit auch der Kausalitätszusammenhang) wurde also bereits zuvor in wissenschaftlichen Studien empirisch erbracht.

Die Praxis schaut ganz anders aus. Es wird bei einer Grippewelle i.d.r. nichts exakt vom Hausarzt identifiziert. Auch nicht auf die Bitte des Patienten hin.

Das hängt natürlich vom jeweiligen Studien-Design ab, aber es gibt durchaus wissenschaftliche Untersuchungen, die diverse individuelle Faktoren wie Gewicht, Alter, Cholesterinspiegel, Blutdruck, Tabakkonsum usw. berücksichtigen, um eine möglichst präzise Normierung der Probanden zu erhalten.

Eine Normierung beleibt jedoch eine Normierung. Nach dieser Vorgehensweise dürfte es z.B. keine paradoxe Wirkung auf bestimmte Medikamente geben. Das wären dann statistische ausreißer. Es dauerte auch entsprechend lange, bis die Schulmedizin sich um dieses Phänomen kümmerte und es für wahr klassifizierte.

Ja, das stellt wohl tatsächlich eine Komplikation dar. Mir ist jedoch bekannt, dass in diesen Fällen konventionelle Krebstherapien (Chemotherapie, Operation, Strahlentherapie) mit anderen Verfahren (z. B. Antiangiogenese mit Bevacizumab) kombiniert wurden, um z. B. Differenzen in der mittleren Überlebenszeit der Krebspatienten zu eruieren.

Auch hier fehlt der Nachweis einer konkreten Kausalität. Und die fehlt auch beisehr vielen schulmedizinischen Anwendungen und kann immer nur über die Quantifizierbarkeit erfolgen, was jedes auftretende Phänomen negiert oder eben als Ausreißer dastehen lässt.

Insofern ist es tatsächlich so, dass Studien immer nur auf den "Normmenschen" abzielen und dessen Reaktionen auf Behandlungen. Und das stellt eine tatsächliche Einschränkung dar.

Das finde ich auch alles nicht weiter schlimm, solange nicht davon ausgegangen wid, diese Methodik sei für das Indiviuum immer sicher und richtig und darüber hinaus dürfte es nichts geben. :)

LG
Any
 
Da stellt man dann nicht derartige Fragen, sondern hofft auf das Ergebniss.

Als ich mal wegen chronischen Reizhustens beim Pneumologen war, wurde dort eine röntgenologische Untersuchung meiner Lunge durchgeführt. Der Lungenarzt glaubte, eine Anomalie nahe dem Perikard zu erkennen und überwies mich zum Kardiologen, der eine Echokardiografie durchführte. Da diese sonografische Untersuchung jedoch keinen exakten Befund lieferte, wurde mir gesagt, es könne sich am Herzen ein Sarkom gebildet haben, was ausgesprochen selten sei, aber eben auch nicht ausgeschlossen. Also veranlasste man eine Thorax-CT. In jener Zeit stand also ein Krebsverdacht im Raume und ich begann, im Internet zu recherchieren. Ich fühlte mit erschlagen von der Fülle an Alternativtherapien und ich erlebte mich in jener Situation als sehr macht- und ratlos, denn mir war klar: Sollte es sich um einen malignen Tumor handeln, bleibt mir ggf. nicht so viel Zeit, sodass ich nur EINMAL das Richtige tun könnte...

Am Ende stellte sich heraus, dass die scheinbare Abnormität nur eine natürliche Variation war, also nichts Pathologisches. Trotzdem war diese Phase sehr traumatisierend für mich.
 
Es ist vielleicht schwer sich in die Lage zu versetzen, in der wir damals waren.
Da stellt man dann nicht derartige Fragen, sondern hofft auf das Ergebniss.

Das ist absolut verstaendlich und nachvollziehbar. Ich habe es bei zwei mir nahe stehenden Menschen miterlebt, und man zermartert sich den Kopf, ob und wenn ja wie man da noch helfen koennte. Umso wichtiger halte ich es, dass behandlungsformen und Behandler wissenschaftlich getestet werden, so dass unhaltbare behauptungen darueber, was man heilen/behandeln kann, nicht auftreten.
 
Wissenschaft ist nunmal auch bestandteil dieses Unterforums, bzw. wie Wissenschaft und Spiritualitaet zusammenpassen.
Genau.
D.h. man muss damit Rechnen, in diesem Unterforum auf Wissenschaft zu stossen, bzw. auch darauf, wo und wie Wissenschaft esoterische Behauptungen widerspricht oder zumindest arg anzweifelt.
& wo ist das Problem?
Wen das nicht interessiert, der ist in diesem Unterforum falsch, wuerde ich sagen.
Wen interessiert es denn nicht?
Nur weil einige User (ich eingeschlossen) nicht an Belegen interessiert sind, schließen sie die Wissenschaft doch nicht aus.
 
(...) Das finde ich auch alles nicht weiter schlimm, solange nicht davon ausgegangen wid, diese Methodik sei für das Indiviuum immer sicher und richtig und darüber hinaus dürfte es nichts geben. :)

Gedankenexperiment Nr. 2 Kann der Mann das, was er behauptet - also schmecken, ob Wasser angeschrieen wurde oder nicht? Sehr wahrscheinlich nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Als ich mal wegen chronischen Reizhustens beim Pneumologen war, wurde dort eine röntgenologische Untersuchung meiner Lunge durchgeführt. Der Lungenarzt glaubte, eine Anomalie nahe dem Perikard zu erkennen und überwies mich zum Kardiologen, der eine Echokardiografie durchführte. Da diese sonografische Untersuchung jedoch keinen exakten Befund lieferte, wurde mir gesagt, es könne sich am Herzen ein Sarkom gebildet haben, was ausgesprochen selten sei, aber eben auch nicht ausgeschlossen. Also veranlasste man eine Thorax-CT. In jener Zeit stand also ein Krebsverdacht im Raume und ich begann, im Internet zu recherchieren. Ich fühlte mit erschlagen von der Fülle an Alternativtherapien und ich erlebte mich in jener Situation als sehr macht- und ratlos, denn mir war klar: Sollte es sich um einen malignen Tumor handeln, bleibt mir ggf. nicht so viel Zeit, sodass ich nur EINMAL das Richtige tun könnte...

Am Ende stellte sich heraus, dass die scheinbare Abnormität nur eine natürliche Variation war, also nichts Pathologisches. Trotzdem war diese Phase sehr traumatisierend für mich.

Dein Gefühl kann ich gut nachvollziehen, & schön das wieder alles ok ist.:)

Da ist man dann teilweise wie gelähmt, mein Lebensgefährte & ich konnten uns anfangs kaum ansehen, ohne das die Tränen rollten.
 
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Genau.

& wo ist das Problem?

Wen interessiert es denn nicht?
Nur weil einige User (ich eingeschlossen) nicht an Belegen interessiert sind, schließen sie die Wissenschaft doch nicht aus.

Doch - dieser Satz ist ein Widerspruch in sich selbst. "Die Wissenschaft" ist an Belegen sehr interessiert. Und wissenschaftliche Kritik bedeutet oftmals, dass eine Behauptung nicht oder nur schlecht belegt ist. Wen belege nicht interessieren, der schliesst damit die Wissenschaft aus.
 
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