Wahrnehmung und Stimmigkeit

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Esoterik ist nicht Wissenschaft. Soweit sollten wir hier doch inzwischen gekommen sein. :D

In der Wissenschaft ist es aber so, dass Irrtümer sich teilweise Jahrzehnte hartnäckig halten, auch wenn Menschen dadurch geschädigt werden.

Wenn ich an das Cholesterinthema denke, dass Eier ungesund seien, das was alles wissenschaftlich belegt war und das stellte sich als Lüge heraus.

Ebenso das nur Fett fettleibig macht, und nicht Kohlenhydrate die Übeltäter sind. Millionen von Diabetikern wurde Dank der Wissenschaft geschädigt, weil geglaubt wurde, Fruchtzucker stellt kein Problem dar, nur der Industrieucker sei böse...

Grad in der Ernährungswissenschaft gibt es massig Irrtümer, die Menschen schädigen.

Und selbst wenn sie sich selbst korrigieren, braucht es oft Jahrzehnte bis die neuen Erkenntnisse langsam bis an die Öffentlichkeit durchsickern.

Und viele Menschen fühlen sich völlig verschaukelt, wenn sich die Studien dann auch noch permanent widersprechen, aber diese Studien methodisch korrekt waren und somit aus wissenschaftlicher Sicht "wahr"... zu Recht meine ich.

LG
Any
 
Esoterik ist nicht Wissenschaft. Soweit sollten wir hier doch inzwischen gekommen sein. :D

Es werden Behauptungen über Naturgesetze, Zusammenhänge, Existenzen und Fähigkeiten getroffen. Wenn man die ohne wissenschaftlichen anspruch stellt, braucht man auch nicht zu glauben, da irgendwie "weiter" zu sein, als die Wissenschaft - ein Glaube, der auch immer wieder gerne durchscheint.

In der Wissenschaft ist es aber so, dass Irrtümer sich teilweise Jahrzehnte hartnäckig halten, auch wenn Menschen dadurch geschädigt werden. (...)

Und aufgrund der fehlenden Selbstkorrektur, dauert es in der Esoterik ewig. Da wird dann weiter penetrant die eigene Wahrnehmung als Realitätssensor genommen und völlig ignoriert, dass die tollen Phänomene vielleicht nicht da sind, sondern nur aufgrund von (Selbst-)Suggestion, selektiver Wahrnehmung etc. zustande kommen. DARUM geht es in diesem Thread.

(...) Und viele Menschen fühlen sich völlig verschaukelt, wenn sich die Studien dann auch noch permanent widersprechen, aber diese Studien methodisch korrekt waren und somit aus wissenschaftlicher Sicht "wahr"... zu Recht meine ich.

Nein, die Studien sind dann mitunter nicht methodisch absolut korrekt, sondern haben dann andere subtile Mängel. Für sowas werden Studien ja auch gerne verbessert und wiederholt.
 
Worüber dann ein Austausch stattfindet ist herzlich egal. Esoterik wird keine Wissenschaft, nur weil sich in Metaphern wissenschaftliche Begrifflichkeiten finden lassen oder Behauptungen, die wissenschaftlich überprüfbar sein könnten.

Ebensowenig wird aus einer Banane eine Kiwi, nur weil man sie grün anmalt.

LG
Any
 
Worüber dann ein Austausch stattfindet ist herzlich egal. Esoterik wird keine Wissenschaft, nur weil sich in Metaphern wissenschaftliche Begrifflichkeiten finden lassen oder Behauptungen, die wissenschaftlich überprüfbar sein könnten.

Diese wissenschaftlichen Begriffe werden aber nicht als Metaphern gemeint.

Und, wenn z.B. die Astrologie als "Werkzeug" das könnte, was behauptet wird, wäre ein wissenschaftlicher nachweis wirklich kein Problem.

Wenn es keine Wissenschaft ist, und die Behauptungen auch ohne jeglichen Realitätsanspruch gemacht werden, braucht man auch nicht durchscheinen zu lassen, ja irgendwie "weiter" zu sein, als die Wissenschaft.
 
Anevay #788
Ich meine aktuelle Irrtümer aus der Wissenschaft.

Und welche jetzigen angeblich wissenschaftlichen gut belegten Erkenntnisse werden morgen die Irrtümer von gestern sein?

Meinst die gefühlten tausenden „wissenschaftlichen Irrtümer“, die von GeistheilerInnen, Energet(h)ikerInnen, AstrologInnen, Medien uäm. „aufgedeckt“, ähm gechannelt werden – was da nicht alles möglich sein soll – von Astralreisen über Teleirgendwase (und ich meine keine Telephone) bis Bachblüten und Aurazeugs.

Oder sprichst Du von den Irrtümern in der wissenschaftlichen Forschung die von wackeren, aufrechten EsoterikerInnen in heroischer Kleinarbeit erforscht und aufgezeigt werden... ach so, die gibt es ja gar nicht, das machen ja nur engstirnige, dem Lobbyismus unterworfene Wissenschaftler!


Anevay #792
Esoterik ist nicht Wissenschaft. Soweit sollten wir hier doch inzwischen gekommen sein.

In der Wissenschaft ist es aber so, dass Irrtümer sich teilweise Jahrzehnte hartnäckig halten, auch wenn Menschen dadurch geschädigt werden.

Wenn ich an das Cholesterinthema denke, dass Eier ungesund seien, das was alles wissenschaftlich belegt war und das stellte sich als Lüge heraus.
Coole Rhetorik – zuerst waren es noch Irrtümer, jetzt ist es schon Lüge...

Grad in der Ernährungswissenschaft gibt es massig Irrtümer, die Menschen schädigen.
Ich nehme an, Du sprichst von Lichtnahrung! Der lebensbedrohlichste Ernährungsirrtum den es gibt!!!!

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Künstler dürfen sich auch wissenschaftlichen Begriffen bedienen oder Autoren. Ebenso Esoteriker.

Alle dürfen sie behaupten wie sie lustig sind und niemand ist in der Pflicht was wissenschaftlich zu beweisen.

Das kann die Wissenschaft tun, wenn sie Bock drauf hat.

Ja, so einfach ist es, denn die Wissenschaft ist keine Disziplin, die über allem steht, sondern nur ein Teil von allem ist.

Erst dann, wenn ein Künstler meint, er sei Wissenschaftler und hätte ein neues Naturgesetz entdeckt oder ein Autor behauptet, seine Romane enthalten nur die wissenschaftliche (!) Wahrheit oder eben ein Anbieter von esoterischen Dienstleistungen heilt Krebs wie ein Arzt, dann muss belegt werden.

Da ist eben die Grenze.

Bis dorthin darf jeder behaupten und benutzen wie er/sie lustig ist in seiner Disziplin.

Übrigens hat die Wissenschaft in der Disziplin Spritualität auch wenig zu suchen. Es ist nicht ihre Aufgabe zu überprüfen, ob es den brennenden Busch wirklich gab oder Moses tatsächlich das Meer teilte. Und in der wissenschaftlichen Sparte zum Thema Religionswissenschaften wird dies auch nicht getan. Oder das Philosophen versuchen Liebe in Kilogramm zu messen.

Wenn man also Spiritualität wissenschaftlich beschauen möchte, ist es zwingend erforderlich im eigenen Bereich zu bleiben und diesen gibt es ja die wissenschaftlichen Diszipilinen, die sich mit der Erforschung von Religion, Glaube, Paranormalen beschäftigen. Von jenen Leuten wird man aber keine Belegforderungen an Unbeteiligte hören... warum wohl? ;)

LG
Any
 
Zuletzt bearbeitet:
Künstler dürfen sich auch wissenschaftlichen Begriffen bedienen oder Autoren. Ebenso Esoteriker.

Alle dürfen sie behaupten wie sie lustig sind und niemand ist in der Pflicht was wissenschaftlich zu beweisen.

Und man darf ebenso die Behauptungen aufgreifen und kritisieren.

Erst dann, wenn ein Künstler meint, er sei Wissenschaftler und hätte ein neues Naturgesetz entdeckt oder ein Autor behauptet, seine Romane enthalten nur die wissenschaftliche (!) Wahrheit oder eben ein Anbieter von esoterischen Dienstleistungen heilt Krebst wie ein Arzt, dann muss belegt werden.

Da ist eben die Grenze.

Und diese Grenze wird sehr oft überschritten - auch hier im Forum. Hier werden laufend neue Naturgesetze und Zusammenhänge etc. postuliert. Wenn das ohne Realitätsanspruch geschieht... bitte. Dann braucht man wie gesagt aber auch nicht durchscheinen zu lassen, weiter als die Wissenschaft zu sein.

Alleine schon die Behauptung, anhand von Planetenpositionen irgendweas über den Charakter eines menschen ablesen zu können... neues Naturgesetz (bzw. Zusammenhang, wenn man es mit Synchronizität begründet).
 
Zuletzt bearbeitet:
Du greifst dann außerhalb deines Zuständigkeitsbereiches und kritisierst.

Das macht kein seriöser Wissenschaftler.

Du wolltest die Grenze wissen, die habe ich dir nun versucht näher zu bringen. ;)

Die Grenze ist dort, wo ein Wissenschaftler sich aus seinem Fachbereich hinaus bewegt in die Esoterik, um dort Behauptungen aufzuspüren, nur damit er Kritik üben kann - und dafür auch keine Mühe scheut Behauptungen zu konstruieren, die dort keiner so getätigt hat oder einfach ganz pauschale Behauptungen irgendwelcher Anbieter oder auch eigener Ideen in den Raum stellt (wie zur Astrologie), nur um kritisieren zu können.

Das ist unwissenschaftlichen Vorgehens und in dem Moment kritisiert auch nicht mehr ein Wissenschaftler, sondern eine Privatperson, die Esoterik furchtbar findet.

LG
Any
 
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Du greifst dann außerhalb deines Zuständigkeitsbereiches und kritisierst.

Das macht kein seriöser Wissenschaftler.

Du wolltest die Grenze wissen, die habe ich dir nun versucht näher zu bringen. ;)

Die Grenze ist dort, wo ein Wissenschaftler sich aus seinem Fachbereich hinaus bewegt in die Esoterik, um dort Behauptungen aufzuspüren, nur damit er Kritik üben kann - und dafür auch keine Mühe scheut Behauptungen zu konstruieren, die dort keiner so getätigt hat oder einfach ganz pauschale Behauptungen irgendwelcher Anbieter oder auch eigener Ideen in den Raum stellt (wie zur Astrologie), nur um kritisieren zu können.

Das ist unwissenschaftlichen Vorgehens und in dem Moment kritisiert auch nicht mehr ein Wissenschaftler, sondern eine Privatperson, die Esoterik furchtbar findet.

Ach wie süß. Die angeblich kosntruierten Behauptungen wieder. Muss ja zu schlimm für Dich sein zu erkennen, dass Astrologen wirklich glauben mit ihrer Methode irgendertwas über den Mensschen auszusagen. Aurasichtige glöauben auch nicht an Synästesie, sondern behaupt5en, dqass das, was sie sehen, wirkl8ich da ist... nur eben angeblich nicht wissenschaftlich messbar. Und die Behauptung über Wundheilung von einem Energetik-Fan ist hier im Forum auch immernoch wort-wörtlich nachzulesen.
 
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