Wahrnehmung und Stimmigkeit

Den Link kennen wir schon, da wurden weentlich Heilpraktier und Ärzte getestet... so wie Hamer ja auch ein promovierter Arzt war. Und es hat mächtig gedauert, bis ihm die Zulassung als Arzt entzogen war und er juristisch Dingfest gemacht wurde.

Das ist eben sehr viel schwerer, juristisch einem praktizierenden Arzt dingfest zu machen als einen Nicht-Mediziner. Leider.

http://www.aerzteblatt.de/archiv/160970/Patientensicherheit-Fatale-Beratung-bei-Brustkrebs

  • Sechs Therapeuten (drei Heilpraktiker, zwei Ärzte, ein Zentrum für Alternativmedizin) rieten von der Operation ab. Einige befürchteten, dass die diagnostische Stanzbiopsie eine Metastasierung verursachen würde.
  • Sechs Therapeuten (drei Heilpraktiker, zwei Ärzte, eine Klinik mit Arzt als Berater) hielten eine Heilung mit oder ohne Operation für möglich. Es fielen Aussagen wie „Sie entscheiden selbst!“ und „niemand weiß so gut wie Sie, was gut für Ihren Körper ist“ – man berief sich dabei auf eigene Erfahrungen respektive Heilerfolge.
  • Acht Therapeuten rieten eindeutig zur Operation (drei Heilpraktiker, vier Ärzte, eine Klinik mit Arzt als Berater).


Es rieten im ersten Punkte ebensoviele Ärzte wie Heilpraktiker von einer OP ab 3:3. Im zweiten Punkt ebenso 3:3. Im letzen Fall ist die Quote 3:5.

Schau mal, wieviele Ärzte darunter sind. Jeder zweite Arzt stellt wohl demnach eine falsche (?) Empfehlung bei einer Krebserkrankung aus.

Von Geistheilern oder ähnlich ist da gar keine Rede oder Kaufhausesoanbietern.

Fällt hier noch wem was auf außer mir?

Fällt noch wem auf, dass da nirgends Behauptungen auftauchen, wie durch Wände eine Aura sehen oder Telekinese zu können usw.?

Einmal ganz abgesehen davon dass sich etwa 22% der Brustkrebstumore von selbst zurückbilden laut entsprechenden Statistiken, wenn keine Behandlung erfolgt. Ich hatte dazu mal recherchiert und war selbst ganz erstaunt. Allerdings haben sich nur knapp ein Prozen der diagnostizierten Frauen gegen eine Behandlung ausgesprochen. Sprich 99% aller Frauen mit dieser Diagnose begeben sich in schulmedzinische Behandlung. ;)

Wir können also aufgrund dieser Statistik davon ausgehen, dass von hundert Frauen eine die schulmedizinische Behandlung verweigert und unbekannt ist, ob diese eine Frau dann zu einem Geistheiler geht, Yoga macht oder einfach weiter ihr Leben führt.

Lg
Any
 
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was schreckt mich ab?...mainstream möglicherweise
ansonsten
5 sinne
erwecken manchmal das denken
das koordiniert..sie
und wellen wollen reden
sind info
die als gefühl und gedanken erlebt werden
wenn mein gefühl sagt
ja u klingt gut
dann reicht mir das und ich äussere den gedanken
bzw nehme ihn ernst
oder mein gefühl sagt
a ne zu kompliziert:D
dann geh ich drüber weg
so ergibt sich mein erlebnishorizont
meine welt
in der es manchmal stimmt und manchmal auch nicht
ein ständiges dynamisches gleichgewicht
schlechte stimmung halt ich nicht lange aus
dann muss ich was tun
mich fragen
he was los?
und es dann ändern
durch handeln oder umdenken
bis gefühl wieder sagt#jau ..sos gut:)
 
Schau mal, wieviele Ärzte darunter sind. Jeder zweite Arzt stellt wohl demnach eine falsche (?) Empfehlung bei einer Krebserkrankung aus.

Die Leute da haben Anbieter getestet, die sie z.B. unter "Krebs alternativ heilen" gefunden haben. Dabei waren auch einige, die eine medizinische Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Dass sie danach sich von der evidenzbasierten medizin abgewandt haben, ist nicht der Arzteschaft anzulasten. Sie sind NICHT repraesentativ fuer Aerzte.

Von Geistheilern oder ähnlich ist da gar keine Rede oder Kaufhausesoanbietern.

Doch. Gerade einer der positiven Faelle, wo dringend zur medizinischen Behandlung zugeraten wurde, war eine Geistheilerin (bei der Besprechung des entsprechenden Artikels im Stern erwaehnt). Wahrscheinlich werden die hier einfach zu den Heilpraktikern dazu gezaehlt.

Fällt hier noch wem was auf außer mir?

Fällt noch wem auf, dass da nirgends Behauptungen auftauchen, wie durch Wände eine Aura sehen oder Telekinese zu können usw.?

Doch. Wie gesagt, Mindestens eine Geistheilerin war dabei (wobei dieser konkrete Fall zu der medizinischen Behandlung zuriet).

Und die Behauptung Krebs heilen oder die Heilung unterstuetzen zu koennen, ist ebenso eine ueberpruefbare behauptung (auch die Unterstuetzung). Und, wenn es unplausibel und/oder unbelegt ist, ist diese Behauptung mit Telekinese in der gleichen Ecke.

Einmal ganz abgesehen davon dass sich etwa 22% der Brustkrebstumore von selbst zurückbilden laut entsprechenden Statistiken, wenn keine Behandlung erfolgt. Ich hatte dazu mal recherchiert und war selbst ganz erstaunt. Allerdings haben sich nur knapp ein Prozen der diagnostizierten Frauen gegen eine Behandlung ausgesprochen. Sprich 99% aller Frauen mit dieser Diagnose begeben sich in schulmedzinische Behandlung. ;)

Die 22% beziehen sich fast ausschliesslich auf kleinere Tumore (mitunter wahrscheinlich sogar weniger aggressive Tumorgewebe - im Versuch wurde ja ein ziemlich aggressiver Tumor in die Diagnose gesetzt), die mit den immer verbesserten methoden der Frueherkennung gefunden werden koennen.
 
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Zitat:Aber Du hast natuerlich Recht - die Motivation muss da sein. Wer die nicht hat... kein Problem. Er/Sie soll dann aber auch nicht verschnupft reagieren, wenn der Mangel an guten Belegen (zumindest gut sichtbaren) erwaehnt und in der Argumentation verwendet wird.

Ja, schon klar, Aussagen von ralrene und anderen zu meinen Behauptungen (hatte die Personen übrigens nicht dazu gebeten das öffentlich zu sagen, es gibt noch einige andere) hier im Forum sind kein wissenschaftlicher Standard, und das behaupte ich auch nicht. Ich reagiere auch nicht beleidigt oder in anderer Hinsicht genervt, soweit ich das selbst einschätze. Dennoch denke ich, dass man auch ohne (eigene) handfeste Beweise rationale Argumente in die Diskussion bringen kann.

Aus meiner Position sind idealistische Philosophien, Gedankengänge zum Einfluss des Bewusstseins in der QM, erfolgreiche überzufällige Ergebnisse in Ganzfeldexperimenten usw. natürlich schon eine zusätzliche Hilfe meine Erfahrungen in ein sinnvolles Weltbild zu bringen. Am wichtigsten sind aber selbstverständlich die Berichte der Telepathie-Zielpersonen selbst. Ich lege durchaus Wert auf empirische Überprüfung (selbst wenn ich es nur für mich mache), Konsistenz und Erklärbarkeit und meine Einstellung zur Wissenschaft ist grundsätzlich positiv.

LG PsiSnake
 
P.S: Fairerweise, so muss ich sagen, behaupte ich selbst doch starke Psi-Effekte zu verursachen, zumindest mit den richtigen Telepathiepartnern.
Wobei sich das auf Emotionen, Empfindungen bezieht, nicht auf klassische Gedanken und oder Symbole.


Wie kann ich mir das vorstellen?

Magst du es näher erklären, wie so ein Psi-Effekt abläuft?

Wer ist Sender, wer ist Empfänger? Was wird genau übermittelt usw.
Wann und durch welches Ereignis wurde dir bewusst, dass du diese Fähigkeit hast?

Solltest du es schon irgenwo erklärt haben, entschuldige bitte. Ich habe nicht alles gelesen, aber es interessiert mich.
 
Wie gesagt, Mindestens eine Geistheilerin war dabei (wobei dieser konkrete Fall zu der medizinischen Behandlung zuriet).

Schau, dann sind Geistheiler vielleicht gar nicht so das Problem, sondern vielmehr Ärzte, die sich alternativen Heilverfahren zuwenden.

Und das Problem bzw. die Gefahr sehe ich eher in Ärzten, die dann unseriöse oder falsche Diagnosen und Behandlungsmethoden verordnen. Die haben nämlich - wieso auch immer - den Ruf der Seriösität und des sog. Weißen Kittels und gelten auch heute noch bei vielen Menschen als Personen, die kompetent und vertrauenswürdig sind, nur weil sie Medizin studiert haben (drum ist das alleine für mich auch kein Kriterium zu Vertrauen).

Da wir hier von Wahrnehmung und Stimmigkeit reden, finde ich diesen Aspekt ausnehmend wichtig.

Es ist sehr wahrscheinlicher, dass ein Mensch sich von einem Arzt eine schlechte oder gar todbringende Behandlung verordnen lässt denn von einem Geistheiler, der keinerlei medizinische Ausbildung vorweisen kann. Bei Letzterem weiß ein Mensch, dass derjenige kein medizinisches Fachwissen haben kann, der Arzt muss es aber haben, sonst hätte er sein Studium nie erfolgreich absolviert oder gar seinen Doktor machen können. Auch das sind Wahrnehmungseffekte, die das Entscheidungsverhalten eines Menschen wesentlich beeinflussen.

LG
Any
 
Ich glaube, ich hatte schon mal mit Psi Kontakt. Über ein Thema hier im Forum, dass ihn stark emotional bewegt hatte. Psi, kann das sein? :)
 
Schau, dann sind Geistheiler vielleicht gar nicht so das Problem, sondern vielmehr Ärzte, die sich alternativen Heilverfahren zuwenden.

Und das Problem bzw. die Gefahr sehe ich eher in Ärzten, die dann unseriöse oder falsche Diagnosen und Behandlungsmethoden verordnen. Die haben nämlich - wieso auch immer - den Ruf der Seriösität und des sog. Weißen Kittels und gelten auch heute noch bei vielen Menschen als Personen, die kompetent und vertrauenswürdig sind, nur weil sie Medizin studiert haben (drum ist das alleine für mich auch kein Kriterium zu Vertrauen).

Da wir hier von Wahrnehmung und Stimmigkeit reden, finde ich diesen Aspekt ausnehmend wichtig.

Es ist sehr wahrscheinlicher, dass ein Mensch sich von einem Arzt eine schlechte oder gar todbringende Behandlung verordnen lässt denn von einem Geistheiler, der keinerlei medizinische Ausbildung vorweisen kann. Bei Letzterem weiß ein Mensch, dass derjenige kein medizinisches Fachwissen haben kann, der Arzt muss es aber haben, sonst hätte er sein Studium nie erfolgreich absolviert oder gar seinen Doktor machen können. Auch das sind Wahrnehmungseffekte, die das Entscheidungsverhalten eines Menschen wesentlich beeinflussen.

Aerzte, die sich den "Alternativen" zu- und von der evidenz- und wissenschaftsbasierten Medizin abwenden, sind leicht zu erkennen: Sie schreiben es sich mitunter selbst auf die Fahnen. Und, dass es wahrscheinlicher ist, einem "Alternativ-Arzt" zu vertrauen als einem Heiler, ist Quatsch. Wozu geht man denn sonst zum Heiler? Kaum jemand, der zum Heiler geht sagt: "Raten Sie mir was, aber, wenn es gegen die evidenzbasierte Medizin geht, bin ich weg." Im Gegenteil gehen ja gerade u.a. Leute zu den Heilern, die auf die typische Propaganda a la: "Schulmedizin behandelt nur Symptome mit der Chemokeule, die Alternativen sind die sanfter und ganzheitlicher..." reingefallen sind.
 
Ja, schon klar, Aussagen von ralrene und anderen zu meinen Behauptungen (hatte die Personen übrigens nicht dazu gebeten das öffentlich zu sagen, es gibt noch einige andere) hier im Forum sind kein wissenschaftlicher Standard, und das behaupte ich auch nicht.

Ich bin davon ausgegangen, daß es ok ist,
oder ist es Dir unangenehm, daß ich es ausgesprochen habe?

Dann tut es mir leid, & ich hoffe Du verzeihst mir.
 
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Ja, eine sehr gute Frage.

Warum geht ein sehr kranker Mensch zu einem Arzt, der sich als alternativer Heiler ausgibt und nicht zu einem Arzt, der sich ausschließlich der evidenzbasierten Medizin zuwendet?

p.s. wenn eine medizinische Diagnose bereits besteht, war die Person offenkundig bereits beim Schulmediziner. ;) Warum wendet der sich dann ab?

LG
Any
 
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