Wahrnehmung und Stimmigkeit

Dass sich eine Theorie im Falle einer totalen Falsifizierung als falsch erwiesen hat, sehe ich genauso. Beim zweiten Punkt muss man meines Erachtens differenzieren: Ich halte nur sehr wenig für wirklich beweisbar. Meine Devise lautet: "Ich weiß, dass ich nichts weiß." Allerdings unterscheide ich zwischen Evidenzen/Indizien/guten Gründen und absoluten Beweisen.

Deiner Devise stimme ich zu.

Du musst ja Deine Gründe haben, warum Du beispielsweise annimmst, dass zwar Strings existieren, nicht aber Vampire. Widerlegt ist keines von beidem. Nach deiner Logik müsstest Du also auch die reale Existenz aller Fabelwesen auf der Erde annehmen.


Was aber erwiesen ist, ist dass Fledermäuse Tollwut übertragen und die ist tödlich. Tollwut ist aber als solche erst seit 1810 bekannt. Mangelnde Kenntnis über eine Krankheit ist Grund genug surreale Gestalten entstehen zu lassen.

Was die Fabelwesen betrifft: Ich glaube an geistige Führer, die zwar eigentlich Engeln sind, aber meiner Meinung nach durchaus die Form eines Einhorns annehmen können.
 
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.....Im Hintergrund ist eine
Beziehungsstruktur, die alles in Gang hält.“[/B][/COLOR]

...1. Es gibt keine Realität
Nachder alten Vorstellung ist die Welt da draußen das, was wir wahrnehmen, hauptsächlich Materie. Das nennen wir Realität (von lat. res), die dingliche Welt, etwas, das wir be-greifen und besitzen können. Für die
Anordnung der Materie in der Zeit gelten strenge Naturgesetze, daher
können wir „prophezeien“, was kommen wird und sagen, was war. Daher der Eindruck, wir könnten die Welt prinzipiell in den Griff bekommen.

Aberdie moderne Physik hat gezeigt, dass es im Hintergrund völlig anders
ist. Die Naturwissenschaft ist an einem Punkt angelangt, wo sie die
Annahme, dass sie einmal alles genau wissen wird, aufgeben muss, dass
auch sie eine Sprache verwenden muss, die uns mit unserem bisherigen
Denken nicht zugänglich ist.


...Die Wirklichkeit ist nicht Realität, sondern Potenzialität, die sich
energetisch und materiell manifestieren kann. Wirklichkeit ist nicht
räumlich lokalisiert. Es gibt nur das Ganz-Eine, Teile gibt es gar
nicht.
[/COLOR]

Das hat Konsequenzen sogar im täglichen Leben, so Dürr:
„Wir alle, die wir in diesem Raum sitzen, sind wohl unterschiedlich,
aber nicht getrennt. Wir sind alle in einer Gemeinsamkeit, und das ist
eine wesentliche Voraussetzung, dass wir überhaupt miteinander
kommunizieren können.“


...Im Urgrund ist etwas, das dem Lebendigen viel näher kommt als der Materie.[/COLOR][/B] Es gibt echte Kreativität. Unsere Sprache suggeriert jedoch eine Kreativität-feindliche Welt. Das höchste der Gefühle ist Entfaltung und Entwicklung, Begriffe, die jedoch nicht mehr passen. Entfaltet wird etwas, das schon da ist, in Wirklichkeit kommt aber etwas neu dazu.

:)
Danke fürs posten, Fiory
 
Ich glaube, dass wir Menschen ein (schwaches) Magnetfeld haben. Schließlich arbeitet unser Nervensystem ja mit elektrischen Impulsen. Und wo "elektrische Energie" fließt, wird bekanntlich auch ein Magnetfeld induziert.


So ungefähr. Stell dir vor, du verfeinerst die Energie von Fest zu flüssig zu gasförmig und dann noch mal um ein paar Stufen. Dann weißt du, in welchem Bereich du dich befindest.
 
Der Physiker, Heisenberg-Schüler,
Friedensnobelpreisträger und Träger des Alternativnobelpreises,
Hans-Peter Dürr, beginnt seine Vorträge oft mit einem "Paukenschlag":
„Ich habe 50 Jahre – mein ganzes Forscherleben – damit verbracht, zu
fragen, was hinter der Materie steckt. Das Endergebnis ist ganz einfach:
Es gibt keine Materie!“ Das hat vor allem weitreichende Konsequenzen
für unser Welt- und Menschenbild.
Es sind naturwissenschaftliche
Überlegungen, dass nicht die Materie das Fundament unserer Wirklichkeit
ist, sondern etwas, das sich nicht be-greifen lässt.
Überholtes Denken
Wir
versuchen heute, die Probleme des 21. Jahrhunderts mit dem Denken des
19. Jahrhunderts zu lösen, und das kann nur „in den Graben gehen“. Wir
leiden unter dem Verlust der geistigen Dimension. Viele glauben nur an
das, was greifbar, was rational ist, was sich beweisen lässt – und
denken, das wäre Naturwissenschaft. Dem hält der Physiker entgegen:
„Man
kann gar nicb.v.ht so leben, dieser Eindruck täuscht. Wer das denkt, hat
gar nichts verstanden. Trotzdem lebt er weiter, weil im Hintergrund doch
etwas ist, auch wenn er es negiert. Das Herz schlägt weiter, auch wenn
man nicht daran glaubt, dass es schlägt. Im Hintergrund ist eine
Beziehungsstruktur, die alles in Gang hält.“

Unsere Denkweise ist
die des 19. Jahrhunderts: die Welt als Maschine, materiell und
mechanistisch. Die Entwicklung der modernen Physik im 20. Jahrhundert
hat diese Vorstellung ad absurdum geführt, aber das haben wir noch nicht
in unser Weltbild integriert.
Die heutige Technik basiert jedoch auf
dieser neuen Physik. Mit dem bisherigen Denken können wir nicht einmal
erklären, was passiert, wenn wir einen Computer einschalten. Das lässt
sich in der alten Sprache nicht mehr benennen.
Elemente eines neuen Denkens
1. Es gibt keine Realität
Nach
der alten Vorstellung ist die Welt da draußen das, was wir wahrnehmen,
hauptsächlich Materie. Das nennen wir Realität (von lat. res), die
dingliche Welt, etwas, das wir be-greifen und besitzen können. Für die
Anordnung der Materie in der Zeit gelten strenge Naturgesetze, daher
können wir „prophezeien“, was kommen wird und sagen, was war. Daher der
Eindruck, wir könnten die Welt prinzipiell in den Griff bekommen.

Aber
die moderne Physik hat gezeigt, dass es im Hintergrund völlig anders
ist. Die Naturwissenschaft ist an einem Punkt angelangt, wo sie die
Annahme, dass sie einmal alles genau wissen wird, aufgeben muss, dass
auch sie eine Sprache verwenden muss, die uns mit unserem bisherigen
Denken nicht zugänglich ist.
2. Materie ist nicht Materie
Im Grunde ist Materie nicht Materie.
Es gibt keine kleinsten Teilchen der Materie, die man noch Ende des 19.
Jahrhunderts zu finden glaubte. Es gibt nur eine Beziehungsstruktur.
Die Frage, was ist und was existiert, kann nicht mehr gestellt werden.
Es bleibt nur die Frage, was passiert und was bindet – und nicht was
Teile verbindet. Was für uns völlig ungewohnt ist.

Die Welt ist nicht immateriell, sondern a-materiell. Die Frage nach der Materie
ist sinnlos geworden.
Wie die Frage: Welche Farbe hat ein Kreis? Der
gemalte Kreis hat eine Farbe, aber diese ist nicht Eigenschaft des
Kreises. Wer mit dem Handy mit Paris telefoniert, so Dürr, macht etwas
völlig A-Materielles. Die „Schwingungen“ sind – da es keinen Äther gibt –
nur „Dellen im Nichts“, die aber auch in Paris wahrgenommen werden.
Es
geht nicht um Schwingungen, sondern um eine reine Gestaltstruktur, die
keinen Ort hat.
Die Frage, wo diese Gestaltstruktur ist, ergibt keinen
Sinn, sie ist quasi über das ganze Weltall ausgebreitet.
Die
Wirklichkeit ist nicht Realität, sondern Potenzialität, die sich
energetisch und materiell manifestieren kann. Wirklichkeit ist nicht
räumlich lokalisiert. Es gibt nur das Ganz-Eine, Teile gibt es gar
nicht.

Das hat Konsequenzen sogar im täglichen Leben, so Dürr:
„Wir alle, die wir in diesem Raum sitzen, sind wohl unterschiedlich,
aber nicht getrennt. Wir sind alle in einer Gemeinsamkeit, und das ist
eine wesentliche Voraussetzung, dass wir überhaupt miteinander
kommunizieren können.“

3. Offenheit der Zukunft
Die
Zukunft ist nicht eindeutig determiniert, allerdings auch nicht
beliebig, sondern unendlich offen. Die Tendenz ist irgendwie doch
festgelegt auf eine Weise, die vom Vorhergehenden beeinflusst ist.
Wieder

stellt der Physiker unsere Vorstellungen auf den Kopf: Im Urgrund ist
etwas, das dem Lebendigen viel näher kommt als der Materie.
Es gibt
echte Kreativität. Unsere Sprache suggeriert jedoch eine
Kreativität-feindliche Welt. Das höchste der Gefühle ist Entfaltung und
Entwicklung, Begriffe, die jedoch nicht mehr passen. Entfaltet wird
etwas, das schon da ist, in Wirklichkeit kommt aber etwas neu dazu.
Die
Wissenschaft büßt in diesem neuen Denken ihre Vorrangstellung ein, sie
kann nicht mehr sagen, was ist und was nicht. Sie hat die Materie in
immer kleinere Teile zerlegt bis zu dem Punkt, an dem die Wirklichkeit
den Naturgesetzen widerspricht
. „Es gibt die Materie nicht mehr. Was bleibt, ist eine Art Schwingung oder Schwingungsfigur – nicht materiell im eigentlichen Sinne.

Danke, danke, danke Fiory:umarmen:
Das war soo schön zu lesen.:)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich halte selbst einfache Gedanken für eine Art Energieform. Deshalb macht die esoterische These, daß Gedanken, wenn sie nur immer und immer wiederholt werden, die Tendenz haben, sich zu realisieren, durchaus einen nachvollziehbaren Sinn für mich (Stichwort: "Kreatives Visualisieren" als Technik).

Warum denn nicht? Was spricht dagegen?


Gedanken sind InFORMation. In Form gebrachte Energie. Telepathie lässt sich übrigens mit Quantenverschränkung erklären. Auch wenn ich keine Belege habe, glaube ich daran.
 
Der Physiker, Heisenberg-Schüler,
Friedensnobelpreisträger und Träger des Alternativnobelpreises,
Hans-Peter Dürr, beginnt seine Vorträge oft mit einem "Paukenschlag":

(...)

Was ist daran ein Paukeenschlag?

Die Quantenmechanik (QM) räumt mit diversen "naiven" Vorstellungen auf, die eben die Physik des 19. jahrundertts noch hatte. Eine Theorie sollte - nach Vorstellungen der klassichen Physik - "lokal", "real" (oder "vollständig") sein. Diese Eigenschaften kann man nicht in der QM vereinigen. Und der statistische Charakter (nicht determinierbarer Zufall) der QM - was wohl nicht an versteckten Variablen liegt - macht die Vorstellung des Universums wie ein vorhersehbares Uhrwerk, wénn man nur alle Teile genügend Präzise kennt, vollständig hinfällig. Kein Physiker (und kein Materialist/Naturalist) hat damit Probleme.

Ebensowenig mit den Sätzen über die natur der Materie. Die feste Form, die wir erleben, bekommt die Materie durch die Wechselwirkungen zwischen Atomkern und Atomhülle. Atome bestehen zu einem grosen Volumen-Anteil aus leerem Raum. Naiv könnte man erwarten, dass Materie einfach durcheinander durchflutschen würde. Pustekuchen. Mit den Gleichungen der Quantenmechanik können wir berechnen, welche Kraft zwischen Atomen herrschen - eben durch die Wechselwirkung der Atomkerne mit den Elektron-Hüllen und der ganzen Atome beieinander. Je nach Elektronen-Konfiguration in der Hülle (auf die Orbitale aufgeteilt) haben wir dann "bindende" und "anti-bindende" Zustände. Die Kraft zwischen zweier Atome in einem bindenden Zustand ist bis zu einem gewissen Abstand abstoßend, und darübeer hinaus anziehend - Dazwischen gibt es einen Gleichgeewichtsabstand. Atomie mit bindenden orbitalen bilden dann Moleküle/Kristallgitter und ähnliches. Atome mit anti-bindenden Konfigurationen wirken auf andere Atome fast wie feste Kugeln - Die Kraft ist abstoßend. Das steckt ist alles aus u.a. der Schrödingergleichung, dem Pauli-Prinzip (dem echten Pauli-Prinzip, nicht dem Scherz) etc. ableit- und berechen- beschrebbar. Wenn man sich das anschaut, sitzen wir aber, wenn wir auf einem Stul sitzen, nicht "auf Materie", sondern auf - salop anschaulich ausgedrückt - "auf einem Haufen von Wechselwirkungen und dem Pauli-Prinzip". Auch damit hat ein Mensch mit naturalistischem Weltbild kein Problem.
 
2. Materie ist nicht Materie
Im Grunde ist Materie nicht Materie.
Es gibt keine kleinsten Teilchen der Materie, die man noch Ende des 19.
Jahrhunderts zu finden glaubte. Es gibt nur eine Beziehungsstruktur.
Die Frage, was ist und was existiert, kann nicht mehr gestellt werden.
Es bleibt nur die Frage, was passiert und was bindet – und nicht was
Teile verbindet. Was für uns völlig ungewohnt ist.

Die Welt ist nicht immateriell, sondern a-materiell.
wow, sehr interessant :)
 
Der Physiker, Heisenberg-Schüler,
Friedensnobelpreisträger und Träger des Alternativnobelpreises,
Hans-Peter Dürr, beginnt seine Vorträge oft mit einem "Paukenschlag":
„Ich habe 50 Jahre – mein ganzes Forscherleben – damit verbracht, zu
fragen, was hinter der Materie steckt. Das Endergebnis ist ganz einfach:
Es gibt keine Materie!“ Das hat vor allem weitreichende Konsequenzen
für unser Welt- und Menschenbild.
Es sind naturwissenschaftliche
Überlegungen, dass nicht die Materie das Fundament unserer Wirklichkeit
ist, sondern etwas, das sich nicht be-greifen lässt.
Überholtes Denken
Wir
versuchen heute, die Probleme des 21. Jahrhunderts mit dem Denken des
19. Jahrhunderts zu lösen, und das kann nur „in den Graben gehen“. Wir
leiden unter dem Verlust der geistigen Dimension. Viele glauben nur an
das, was greifbar, was rational ist, was sich beweisen lässt – und
denken, das wäre Naturwissenschaft. Dem hält der Physiker entgegen:
„Man
kann gar nicht so leben, dieser Eindruck täuscht. Wer das denkt, hat
gar nichts verstanden. Trotzdem lebt er weiter, weil im Hintergrund doch
etwas ist, auch wenn er es negiert. Das Herz schlägt weiter, auch wenn
man nicht daran glaubt, dass es schlägt. Im Hintergrund ist eine
Beziehungsstruktur, die alles in Gang hält.“

Unsere Denkweise ist
die des 19. Jahrhunderts: die Welt als Maschine, materiell und
mechanistisch. Die Entwicklung der modernen Physik im 20. Jahrhundert
hat diese Vorstellung ad absurdum geführt, aber das haben wir noch nicht
in unser Weltbild integriert.
Die heutige Technik basiert jedoch auf
dieser neuen Physik. Mit dem bisherigen Denken können wir nicht einmal
erklären, was passiert, wenn wir einen Computer einschalten. Das lässt
sich in der alten Sprache nicht mehr benennen.
Elemente eines neuen Denkens
1. Es gibt keine Realität
Nach
der alten Vorstellung ist die Welt da draußen das, was wir wahrnehmen,
hauptsächlich Materie. Das nennen wir Realität (von lat. res), die
dingliche Welt, etwas, das wir be-greifen und besitzen können. Für die
Anordnung der Materie in der Zeit gelten strenge Naturgesetze, daher
können wir „prophezeien“, was kommen wird und sagen, was war. Daher der
Eindruck, wir könnten die Welt prinzipiell in den Griff bekommen.

Aber
die moderne Physik hat gezeigt, dass es im Hintergrund völlig anders
ist. Die Naturwissenschaft ist an einem Punkt angelangt, wo sie die
Annahme, dass sie einmal alles genau wissen wird, aufgeben muss, dass
auch sie eine Sprache verwenden muss, die uns mit unserem bisherigen
Denken nicht zugänglich ist.
2. Materie ist nicht Materie
Im Grunde ist Materie nicht Materie.
Es gibt keine kleinsten Teilchen der Materie, die man noch Ende des 19.
Jahrhunderts zu finden glaubte. Es gibt nur eine Beziehungsstruktur.
Die Frage, was ist und was existiert, kann nicht mehr gestellt werden.
Es bleibt nur die Frage, was passiert und was bindet – und nicht was
Teile verbindet. Was für uns völlig ungewohnt ist.

Die Welt ist nicht immateriell, sondern a-materiell. Die Frage nach der Materie
ist sinnlos geworden.
Wie die Frage: Welche Farbe hat ein Kreis? Der
gemalte Kreis hat eine Farbe, aber diese ist nicht Eigenschaft des
Kreises. Wer mit dem Handy mit Paris telefoniert, so Dürr, macht etwas
völlig A-Materielles. Die „Schwingungen“ sind – da es keinen Äther gibt –
nur „Dellen im Nichts“, die aber auch in Paris wahrgenommen werden.
Es
geht nicht um Schwingungen, sondern um eine reine Gestaltstruktur, die
keinen Ort hat.
Die Frage, wo diese Gestaltstruktur ist, ergibt keinen
Sinn, sie ist quasi über das ganze Weltall ausgebreitet.
Die
Wirklichkeit ist nicht Realität, sondern Potenzialität, die sich
energetisch und materiell manifestieren kann. Wirklichkeit ist nicht
räumlich lokalisiert. Es gibt nur das Ganz-Eine, Teile gibt es gar
nicht.

Das hat Konsequenzen sogar im täglichen Leben, so Dürr:
„Wir alle, die wir in diesem Raum sitzen, sind wohl unterschiedlich,
aber nicht getrennt. Wir sind alle in einer Gemeinsamkeit, und das ist
eine wesentliche Voraussetzung, dass wir überhaupt miteinander
kommunizieren können.“

3. Offenheit der Zukunft
Die
Zukunft ist nicht eindeutig determiniert, allerdings auch nicht
beliebig, sondern unendlich offen. Die Tendenz ist irgendwie doch
festgelegt auf eine Weise, die vom Vorhergehenden beeinflusst ist.
Wieder

stellt der Physiker unsere Vorstellungen auf den Kopf: Im Urgrund ist
etwas, das dem Lebendigen viel näher kommt als der Materie.
Es gibt
echte Kreativität. Unsere Sprache suggeriert jedoch eine
Kreativität-feindliche Welt. Das höchste der Gefühle ist Entfaltung und
Entwicklung, Begriffe, die jedoch nicht mehr passen. Entfaltet wird
etwas, das schon da ist, in Wirklichkeit kommt aber etwas neu dazu.
Die
Wissenschaft büßt in diesem neuen Denken ihre Vorrangstellung ein, sie
kann nicht mehr sagen, was ist und was nicht. Sie hat die Materie in
immer kleinere Teile zerlegt bis zu dem Punkt, an dem die Wirklichkeit
den Naturgesetzen widerspricht
. „Es gibt die Materie nicht mehr. Was bleibt, ist eine Art Schwingung oder Schwingungsfigur – nicht materiell im eigentlichen Sinne.


Hi All, dieser Text ist von Herrn Dr. Harsieber
Vom Hauptberuf Fachjournalist (Wissenschaft, Wirtschaft, Medizin) (glaube ich jedenfalls)... hatte das aus einem anderen Forum hierüber gebeamt.

Hier der Link dazu:

http://suite101.de/article/die-materie-ist-nicht-materiell-a43302#.VCHW91e3uo-

Der Dank gebührt also ihm bzw. dem Verfasser. ;)
 
Also wenn es keine Teilchen gibt, dann gibt es beispielsweise auch keine positiven oder negativen Ladungen. Sondern nur noch Geschehnisse... die keinem Ding geschehen.

Wenn es keine Materie gibt, dann müsste man den Materialismus umbenennen in Vakuumismus.

(Oder das Vakuum nicht mehr als Abwesenheit von Materie definieren.)
 
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Joey schrieb:
Oh, ich kenne diverse Beschreibungen zu "feinstofflich" und "Energiekörper". Fragt sich immernoch, wozu diese Dinge in dem Beispiel des Raumes, in dem "dicke Luft" herscht, notwendig als Erklärung sind, wenn diese Wahrnehmungen eines Menschen, der später den Raum betritt, eben auch r"ein materiell" verstehbar sind.

Wenn du das ohnehin kennst, brauchst du ja nicht zu fragen. Deine Antworten auf meine Frage waren in etwa so:
Kind: "Papi, wie sieht Strom aus?"
Papi: "Wenn du auf die heisse Herdplatte greifst, tut es weh."
Offenbar willst du nicht verstehen (oder kannst nicht), was ich wissen wollte. Nach "feinstofflichen" Erklärungen habe ich nicht gefragt. Macht auch nix, dann lassen wir das eben.
 
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