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Vitamin D

Dieses Thema im Forum "Naturheilkunde, Essenzen und Heilmittel" wurde erstellt von Leopold o7, 8. August 2018.

  1. nicolina

    nicolina Sehr aktives Mitglied

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    Vitamin D-Mangel


    Ein Vitamin D-Mangel bei Kindern führt zu der sogenannten englischen Krankheit, der Rachitis. Bei Erwachsenen wird beim Vitamin D-Mangel der neu gebildete Knochen nicht mineralisiert (gehärtet), es kommt zur Osteomalazie (Knochenerweichung). Entgegen allgemeiner Annahmen ist in Deutschland in jeder Altersgruppe der Vitamin D-Mangel weit verbreitet und führt auch zu Knochenveränderungen in der feingeweblichen Untersuchung. Eine besondere Rolle spielt der Vitamin D-Mangel im höheren Alter. Dabei kommt es zur Abnahme der Vitamin D-Synthese in der Haut auf 1/4, zu einer abnehmenden Aktivierung des Vitamin D-Hormons in der Niere, zu einer verminderten Wirksamkeit des aktiven Vitamin D-Hormons am Darm und damit zu einer Abnahme der Calciumaufnahme aus der Nahrung. Es resultiert eine Freisetzung von Calcium aus dem Knochen mit einem Calciumverlust und einer Knochenerweichung, die zu einer erhöhten Knochenbruchrate führt. Zusätzlich nimmt die im Alter bereits eingeschränkte Muskelfunktion weiter ab; die Sturzhäufigkeit als Ursache für Brüche steigt weiter.


    Vitamin D-Bestimmung
    Nach internationalen Richtlinien soll eine Vitamin D-Messung nicht als breites Screening-Tool zum Einsatz kommen. Aufgrund der hohen Ausprägung der Unterversorgung wird ein genereller Ersatz ohne vorherige Messung des Blutwertes insbesondere bei älteren Menschen empfohlen. Eine Vitamin D-Messung erscheint im jüngeren Alter sinnvoll, vor allem bei V.a. Sonnenlichtmangel (z B. Immigrantenosteomalazie), Malabsorption (z.B. Magenoperation, Dünndarmerkrankungen) oder erhöhtem Vitamin D-Verbrauch (z.B. bei Einnahme von Antikonvulsiva).

    Es gibt Hinweise, dass Zyklusstörungen bei der Frau und die Hormonsynthese beim Mann durch Vitamin D-Mangel verursacht werden und von einer Vitamin D-Gabe erfolgreich behandelt werden können. Bei Patienten mit dem Verdacht auf eine Osteoporose bzw. einer geplanten Therapie kann die Bestimmung sehr sinnvoll sein.

    Auch unklare Muskelbeschwerden können Folge eines Vitamin-D-Mangels sein. Eine Messung des Vitamin D Spiegels kann auch bei Verdacht auf zu hohe Werte sinnvoll sein, es gibt erste Hinweise auf einen negativen Effekt von zu hohen Spiegeln, so dass von unkritischer Einnahme großer Mengen von Vitamin D abgeraten werden muss. Der Vitamin D-Speicher wird am ehesten durch die Messung des 25-OH-Vitamin D repräsentiert.

    Effekte einer Vitamin D-Therapie
    Angesichts eines relativen Vitamin-D-Mangels der Gesamtbevölkerung erscheint eine Substitution mit 800 – 2000 IU nach dem 65. Lebensjahr sinnvoll, im Rahmen einer medikamentösen Therapie der Osteoporose durchaus über Kassenrezept, um die regelmäßige Einnahme zu gewährleisten. Die Aufnahme von Calcium über die Nahrung oder als Tablette sollte in diesem Alter auf jeden Fall 1000 mg betragen. Die optimale Knochenbruchprophylaxe wurde in den Studien gefunden, in denen 25-OH-Vitamin D-Konzentrationen von ca. 75-100 nmol/l (entspricht 30 bis 40 ng/l) erreicht wurden. Unter der Gabe von 800 IU Vitamin D/pro Tag wird dieser Spiegel auch von 70% der Älteren nach 12 Monaten erreicht, unter 2000 IU Vitamin D von 90%. Als Faustregel gilt, dass die tägliche Aufnahme von 400 IU Vitamin D den Vitamin D-Spiegel um etwa 10 nmol/l erhöht. Bei einer Halbwertszeit von 3-6 Wochen kann Vitamin D täglich, wöchentlich oder monatlich eingenommen werden. Kontrollen der Vitamin D-Spiegel sind kurzfristig nicht sinnvoll, können aber nach 6-12 Wochen durchaus hilfreich sein, um den Effekt der Therapie zu beurteilen. Die Vitamin D-Therapie kann in der Dosierung von 800 bis 2000 IU auch langfristig bzw. unbegrenzt durchgeführt werden.


    Gefahr der Überdosierung

    Da Vitamin D unter anderem die Knochen stärkt, kann ein Mangel zu Osteoporose führen. Damit es nicht so weit kommt, greifen viele Menschen zu Nahrungsergänzungsmitteln mit Vitamin D. Doch wird zu viel des Vitamins aufgenommen, kann das gesundheitsschädlich sein. Darauf weist die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) anhand von zwei Fallbeispielen hin.


    Eine 78-jährige Patientin und ein 60-jähriger Patient hatten eigenständig Vitamin-D-Präparate eingenommen – in viel zu hohen Dosen. Das hatte zu akutem Nierenversagen bei ausgeprägter Hyperkalzämie (zu viel Kalzium im Blut) geführt, wie die AkdÄ schreibt. Der Zusammenhang zwischen Kalzium und Vitamin D ist folgender: Vitamin D steigert die Aufnahme von Kalzium im Darm. Dadurch steigt auch die Menge des Kalziums im Blut. Diese darf jedoch weder zu niedrig, noch zu hoch sein. Ist sie zu niedrig, kann nicht genug Kalzium in unsere Knochen eingebaut werden.


    Die Symptome einer langfristigen Vitamin-D-Überdosierung sind schwerwiegender. Überschüssiges Kalzium kann sich in Blutgefäßen und Nieren ablagern und zu ernsthaften Nierenerkrankungen führen. Die Symptome reichen in schweren Fällen von Nierensteinen bis hin zu Nierenversagen.


    Laut Angabe der AkdÄ hat sich der Zustand der 78-Jährigen nach ärztlicher Behandlung und nach der Gabe von Cortison gebessert, der 60-jährige Patient entwickelte allerdings schwere Komplikationen und ist nun auf eine Dialyse angewiesen.


    Vitamin-D-Überdosierung vermeiden


    Höhere Dosierungen von Vitamin D sollten immer mit einem Arzt oder einem Apotheker abgesprochen werden und nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen, betont die Arzneimittelkommission. Ab einer Tagesdosis von mehr als 1000 IE sind Präparate mit Vitamin D zudem in Deutschland verschreibungspflichtig. "Wegen der genannten Risiken raten wir davon ab, eigenständig hochdosierte Vitamin-D-Präparate einzunehmen", warnt die AkdÄ.


    so, du siehst also, dass es eben nicht mit ein/zwei Sätzen getan ist. Dass dieses Thema insgesamt komplexer ist.
     
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  2. Ireland

    Ireland Sehr aktives Mitglied

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    Du bist doch immer wieder das beste Beispiel für Augenhöhe.^^

    (dir ist sicher klar, dass es bei diesem deinen Post um dein persönliches Dauerthema handelt?)
     
  3. Ireland

    Ireland Sehr aktives Mitglied

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    Nur noch ganz kurz (ich will tatsächlich raus aus diesem Thread), vielleicht ist es für dich infomativ (es hat einen Paradigmenwandel in Sachen Subeck gegeben):

    https://www.aerztezeitung.de/medizi...deck-behandlung-grundsaetzlich-geaendert.html
     
  4. nicolina

    nicolina Sehr aktives Mitglied

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    danke für den Link!

    Gott sein Dank ruht der Sudeck bei mir (ich hatte ihn erst indem einem, dann im anderem Fuß)
    Hin und wieder merke ich noch Missempfindungen, aber ich darf zu den glücklichen gehören, die seit langem ohne diese qualvollen Schmerzen leben darf. Ich kenne aber durchaus Fälle, wo es zu dauerhaften Beschwerden gekommen ist und auch ein Leben lang bleiben wird.

    Die Osteomalazie hatte dann noch ihr übriges getan und ich kann dir sagen, dass diese Knochenschmerzen wirklich sowas von übel waren. Man brauchte mich nur mal kurz an den Knien antippen und ich bin an die Decke gegangen, weil dieser Vibrationsschmerz so mächtig war, das kann man nur schwer erklären.

    Ich bin meinem damaligen Arzt sehr dankbar, weil er nicht aufgehört hatte wirklich richtig bei bei zu schauen und nur durch die Erkennung meines massiven Vit D Mangels konnten diesen Schmerzen der Gar ausgemacht werden.

    Viele Grüße :)
     
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  5. Zuerst einmal alles Gute zu deinem Geburtstag, ich hoffe, du verbringst ihn gut und wirst ausgiebig gefeiert. :):beer3::banane::flower2:

    Zu deinem Posting - volle Zustimmung, mir ging es in Bezug auf die Knochenschmerzen übrigens sehr ähnlich und bei mir wurde ebenfalls ein starker Vitamin D-Mangel festgestellt. Seitdem substituiere ich zwischen Oktober und März/April und bin glücklicherweise auch schmerzfrei, zugleich haben die Gleichgewichtsstörungen aufgehört und gehören Winterblues und Infektanfälligkeit der Vergangenheit ein.
    Für mich ist Vitamin D (in Kombination mit K) wirklich eine lebensverändernde Entdeckung gewesen, meine Lebensqualität ist um 100% gestiegen und ich finde, dass jede(r) mal im Dezember oder Januar seinen Vitamin D-Status per Blutabnahme überprüfen lassen und bei einem Mangel mit entsprechend dosierter Substituierung selbst den Unterschied vorher/nachher überprüfen sollte.

    Es lohnt sich auf jeden Fall das mal zu versuchen, denn so einfach kann man im Falle eines Mangels selten sein Leben und seine Gesundheit verbessern. Ich musste das damals zwar extra bezahlen, weil offenbar nicht Teil meines Krankenkassenvertrags, aber diese Investition hat sich wirklich gelohnt. :)
     
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  6. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

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    Ja gerne! Es kann durchaus sein, dass ich Dich auch künftig mal auf Deine Rettungsmissionen und Deine Selbstüberhöhungen bei gleichzeitiger Abwertung anderer hinweisen werde.

    Ich frage mich nämlich, wann Du wohl das Reflektieren beginnst. So als Profi.

    Seit dem 08. August 18 wird das Thema rauf und runter behandelt, jeden Tag. Soweit ich das überblicke, steht hier alles, was themenbezogen relevant ist, damit sich jeder Lesende ein ausreichendes Bild machen und eigenverantwortlich für sich entscheiden kann.

    Welche Rolle ist aber die Deine in diesem Szenario? Beantworte es Dir selbst. ^^

    ----------------------------------------------------

    @nicolina: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Und hoffentlich auf dem Wege der Besserung.

    :)
     
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  7. nicolina

    nicolina Sehr aktives Mitglied

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    Vielen lieben Dank @MelodiaDesenca :love:
    werde versuchen, das Beste aus dem Tag zu machen :)

    und auch danke, dass du von deinen Erfahrungen berichtet hast. Finde ich sehr interessant
     
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  8. nicolina

    nicolina Sehr aktives Mitglied

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    vielen lieben Dank @Amant :engel:
     
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  9. Leopold o7

    Leopold o7 Guest

    Diese Thema ist noch sehr komplexa, weil die Lichtnahrung, also die Bildung des Vitamin D bei den Ärzten lieber durch Tropfen aufgepäpelt wird, weil da kommt was in die Kasse rein.
    Meiner Meinung nach ist die Gesundheit zu einer Verdienstsache geworden.

    mein Vitamin D nehme ich auf, indem ich mir , wenn keine Sonne scheint vortelle, wie mich die Sonne anstrahlt, und ich mir dazu sage : Ich atme Sonnekraft ein und strahle wie die Sonne ....
    klingt zu einfach, drum macht es fast keiner .... :flower2::flower2::flower2::flower2:
     
  10. Azurblau

    Azurblau Guest

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    Also wenn du Walnuss Öl nimmst das enthält sehr viel Vitamin D3
    und ist somit recht Fetthaltig
     
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