Verfehlte Emanzipation der Frau?

Die gleiche deutsche Freundin (unverheiratet) von mir, die auf dem Markt als "caserita" (Hausfrauchen) angesprochen worden war, empörte sich auch darüber, dass sie überall mit "señorita" angesprochen wurde (in jedem Laden Büro usw.). Ich klärte sie darüber auf, dass in Chile alle Frauen, egal ob mit Ehering am Finger oder nicht mit "señorita" angesprochen werden, es sei denn sie leben mit ihrer Tochter und Enkeln zusammen in einem Haus. Dann wird die Oma señora genannt und ihre verheiratete Tochter señorita, auch wenn ihr Mann daneben steht. Kaum zu glauben aber wahr. Die Frauen fühlen sich mit über 40 geschmeichelt durch das "señorita". Hier ist auch die Bezeichnung
"señorito" gebräuchlich, allerdings nur für unter 18 jährige unverheiratete Männer.

Das Diminutiv ist in Chile absolut gebräuchlich in allen Gesellschaftsschichten und für alles und jedes.
Statt "möchtest du einen Kaffee" heisst es "möchtest du ein Kaffeechen?" Teechen, Weinchen usw. - cafecito, tecito, vinito ... "Tut dir der Arm weh?" Tut dir das Ärmchen weh?" auch bei Erwachsenen wie gesagt.
Gefällt dir das Tässchen, das Kleidchen? Ist immer liebevoll gemeint diese Verkleinerungsform.
Andere Länder, andere Sitten...

(y)
Super. Und das, wo in Chile ja die Gleichberechtigung viel weiter ist, wie hier, wenn man dich so liest, was du von dort erzählst.
Ein Vorbild.
 
Werbung:
Dann hast du ja Glück gehabt, dass dich niemand wegen Diskriminierung angezeigt hat. Laut Grundgesetz dürfen Männer wie Frauen wegen ihres Geschlechtes nämlich nicht nachteilig behandelt werden.

Sag das einmal deinen Stammgästen, die sich ein hübsche Kellnerin hinter der Theke erwarten, dass
sie einen männlichen Kellner genauso anhimmeln müssen... :ROFLMAO:
Natürlich muss ich ein Bewerbungsschreiben geschlechtsneutral verfassen, aber einstellen werde ich immer den, den ich will und eine hübsche Kellnerin nehme ich eben eher als einen männlichen Kellner. Dafür nehme ich in der Küche lieber einen männlichen Koch, weil der die Kartoffelsäcke und Zwiebelsäcke selber tragen kann.

Das Leben ist eben so und nicht anders, aber viel dampfplaudern kann man ja in einem Forum, wenn der Tag lang ist.
 
Sag das einmal deinen Stammgästen, die sich ein hübsche Kellnerin hinter der Theke erwarten, dass
sie einen männlichen Kellner genauso anhimmeln müssen... :ROFLMAO:
Natürlich muss ich ein Bewerbungsschreiben geschlechtsneutral verfassen, aber einstellen werde ich immer den, den ich will und eine hübsche Kellnerin nehme ich eben eher als einen männlichen Kellner. Dafür nehme ich in der Küche lieber einen männlichen Koch, weil der die Kartoffelsäcke und Zwiebelsäcke selber tragen kann.

Das Leben ist eben so und nicht anders, aber viel dampfplaudern kann man ja in einem Forum, wenn der Tag lang ist.

Es ist nur so, dass Frauen eigentlich immer die gelackmeierten sind: einerseits werden sie nicht eingestellt, weil sie ja "Kinder kriegen könnten", andererseits werden sie, wenn sie sich entscheiden, keine Kinder zu bekommen, als egoistisch hingestellt. Mich wundert bei diesen konträren Ansprüchen wirklich, dass nicht mehr Frauen schizophren sind. Weil: was immer sie tun, sie machen es falsch.:rolleyes:

Für mich bedeutet Frauen-Emanzipation daher in erster Linie: "Frau" sollte ihre Ohren zustopfen und auf niemanden hören, um dann "ihr Ding" durchzuziehen.

Lg
Urajup
 
Für mich bedeutet Frauen-Emanzipation daher in erster Linie: "Frau" sollte ihre Ohren zustopfen und auf niemanden hören, um dann "ihr Ding" durchzuziehen....

genau, ich hab immer das gemacht, worauf ich Lust hatte, als Frau kann ich ja selber entscheiden, ob ich Mutter und Hausfrau bin oder Karriere mache, als Selbstständige zahlt eh kein anderer meinen Lohn, ich muss ihn selber verdienen und ich lasse mir auch nicht vorschreiben, wen ich einstelle. In jetzigen Zeiten würde ich ohnehin keine Arbeitsplätze mehr schaffen wollen, ich übernehme keine Verantwortung mehr für andere um mich dann belehren oder bevormunden zu lassen, soll sich jeder seinen Arbeitsplatz selber schaffen und noch Arbeitsplätze dazu, dann kann jeder Frauen ordentlich bezahlen.
 
genau, ich hab immer das gemacht, worauf ich Lust hatte, als Frau kann ich ja selber entscheiden, ob ich Mutter und Hausfrau bin oder Karriere mache, als Selbstständige zahlt eh kein anderer meinen Lohn, ich muss ihn selber verdienen und ich lasse mir auch nicht vorschreiben, wen ich einstelle. In jetzigen Zeiten würde ich ohnehin keine Arbeitsplätze mehr schaffen wollen, ich übernehme keine Verantwortung mehr für andere um mich dann belehren oder bevormunden zu lassen, soll sich jeder seinen Arbeitsplatz selber schaffen und noch Arbeitsplätze dazu, dann kann jeder Frauen ordentlich bezahlen.

Na dir muss aber so Einiges im Leben widerfahren sein, dass du so knallhart geworden bist. Dich würde ich mir nicht als Chefin wünschen, da bleibt wohl die Menschlichkeit weit hinten auf der Strecke, ich hoffe auch du bildest keine Lehrlinge aus. Die arme Jugend :(. Was ich dir allerdings wünsche ist die Erfahrung eine Chefin zu haben, wie du eine bist, die dich dann womöglich raus wirft, wenn du keine Kartoffelsäcke mehr schleppen kannst, weil du ins Alter gekommen bist und es nicht mehr geht :unsure:
 
Na dir muss aber so Einiges im Leben widerfahren sein, dass du so knallhart geworden bist. Dich würde ich mir nicht als Chefin wünschen, da bleibt wohl die Menschlichkeit weit hinten auf der Strecke, ich hoffe auch du bildest keine Lehrlinge aus. Die arme Jugend :(. Was ich dir allerdings wünsche ist die Erfahrung eine Chefin zu haben, wie du eine bist, die dich dann womöglich raus wirft, wenn du keine Kartoffelsäcke mehr schleppen kannst, weil du ins Alter gekommen bist und es nicht mehr geht :unsure:

Wenn du als Unternehmer heute nicht "knallhart" bist, wie du es nennst, verlieren alle ihren Job, weil du dann pleite gehst, damit ist niemandem gedient, außer der Konkurrenz.
Meine Leute, die ich ausgebildet habe, wurden später fast alle erfolgreich und haben gute Arbeiten bekommen oder wurden selber Unternehmer, weil sie etwas gelernt haben und mit vielen bin ich noch befreundet.
 
Das Diminutiv ist in Chile absolut gebräuchlich in allen Gesellschaftsschichten und für alles und jedes.
Statt "möchtest du einen Kaffee" heisst es "möchtest du ein Kaffeechen?" Teechen, Weinchen usw. - cafecito, tecito, vinito ... "Tut dir der Arm weh?" Tut dir das Ärmchen weh?" auch bei Erwachsenen wie gesagt.
Gefällt dir das Tässchen, das Kleidchen? Ist immer liebevoll gemeint diese Verkleinerungsform.
Andere Länder, andere Sitten...
Na so viel anders ist das nicht . Gibt es im Wienerischen auch. Da wird das Mädchen zum Mäderl, der Bub zum Buberl, eine Tasse zum Häferl, ein Käfer zum Käferl ein Kaffee zum Kaffeetscherl und eine Tasche zum Tascherl, die Frau zum Frauerl und der Mann zum Manderl, der Hund zum Hunderl und der Engel zum Engerl, sogar der Teufel wird hier zum Teuferl und so weiter und so weiter, Die Liste ist endlos lang........
Aber das ist nie herabwertend sondern immer freundlich und lieb gemeint. Aber das wäre ein eigener.......
Nun ja vielleicht habe ich deshalb die "caserita" nicht so schlimm empfunden denn diese Verniedlichungen sind ja in Wien "Alltagssprache";)
LG
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du als Unternehmer heute nicht "knallhart" bist, wie du es nennst, verlieren alle ihren Job, weil du dann pleite gehst, damit ist niemandem gedient, außer der Konkurrenz.
Meine Leute, die ich ausgebildet habe, wurden später fast alle erfolgreich und haben gute Arbeiten bekommen oder wurden selber Unternehmer, weil sie etwas gelernt haben und mit vielen bin ich noch befreundet.

ich weiß nicht ob es da unterschiede gibt zwischen größeren unternehmen und kleineren...bei mir zb. , ich arbeite in einem größeren, kann man nicht leicht "knallhart" sein...wenn eine frau zb. mit 2 kindern ihre leistung nicht mehr bringt geht nix mit locker entlassen wenn sie ihre rechte kennt...(ein aktueller fall bei uns)...für kleine unternehmen wäre so etwas fatal...
 
Zuletzt bearbeitet:
Werbung:
ich weiß nicht ob es da unterschiede gibt zwischen größeren unternehmen und kleineren...bei mir zb. , ich arbeite in einem größeren, kann man nicht leicht "knallhart" sein...wenn eine frau zb. mit 2 kindern ihre leistung nicht mehr bringt geht nix mit locker entlassen wenn sie ihre rechte kennt...(ein aktueller fall bei uns)...für kleine unternehmen wäre so etwas fatal...

und jetzt willst du mir erzählen, warum/weshalb die frauen nicht sooft den führungsposition bekommt wie ein mann? :rolleyes:

was für eine arbeit hat die gute frau oder was für ein vertrag? :unsure:
ich versteh sowieso leute nicht, egal ob frau oder mann, unterschreibt einen vertrag und kann die leistung nicht bringen...
je nachdem, wieso sie ihre leistung nicht vollbringen kann, muss auch geprüft werden, wenn es nicht sooo schlimm ist, dann ist kein weltuntergang.

ich kenne auch einen fall, damalts, ein bekannter hatte eine mitarbeiterin und irgendwann bemerkt er, dass irgendwie geld in der kasse fehlt... die mitarbeiterin tat so,
als würde sie nichts wissen und irgendwann fehlte jeden tag was, den betrag stimmte von hinten und vorne nicht. er zog vor gericht und sie gab am ende kleinlaut zu.
der richter sagte zu ihm: wir dürfen nicht schreiben, das sie gefeuert wurde, weil sie geklaut hat, wenn wir das schreiben, dann bekommt die frau nie mehr ein job.

man sollte die mitarbeiter wegen kleine fehler feuern, aber manchmal geht nicht anders... ich hätte an seiner stelle den fall auch vor gericht gezogen.
in kleine unternehmen ist es wichtig, dass man miteinander zurecht kommt, man sieht sich (fast) jeden tag, wäre nicht schlau die stimmung zu vergiften,
bei großen unternehmen, da kann man einfach in eine andere filiale wechseln...
 
Zurück
Oben