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SPIRIT1964
Guest
Ach ich finde es auch nicht prickelnd, dass mein Arbeitskollege 30% mehr Lohn bekommt, obwohl er weniger kann und weniger arbeitet.
Auch nicht, dass die Chef Sekräterin für 20 Stunden dasselbe verdient wie ich.
Der Eine hat Beziehungen, der ander steht dem Chef besser zu Gesicht, wieder ein anderer verhandelt einfach besser mit dem Personalchef.
Es wird nie gerecht sein.
Und was ist mit den Männern die schlecht gezahlt werden?
Da käme keiner auf die Idee, das gesetzlich geregelt haben zu wollen.
Schau, wenn dir dein lohn zuwenig ist, dann geh zu deinem Chef und verlang mehr!!
Dann zeigt es sich.
Wenn er dich nicht verlieren will, dann gibt er dir mehr.
Und wenn du leicht ersetzbar bist, dann gibt er dir eben niocht mehr.
So einfach ist das.
Egal ob du ein Mann bist oder eine Frau.
Du bekommst, was du deinem Chef wert bist.
Du sprichst da einen wichtigen Punkt an, nämlich den der 'Verhandlungssache'. Ich geh jetzt mal davon aus, dass Gehälter durch Kollektivverträge definiert sind und diese auch eingehalten werden (zumindest bei uns in Ö) - wovon wir hier reden sind Überzahlungen des KV. und ja, das ist tatsächlich Verhandlungssache.
Die Wirtschaft is ein game und da muss man halt mitspielen - auch pokern. Ich erinner mich an eine Verhandlungsrunde mit einem Vorgesetzten, der meinte - Deine Gehaltsforderung is aber schon exorbitant
Kämpfen ist aber nicht jeder Frau/Mann's Sache. Auch sind sie oft noch in Abhängigkeitspositionen (zB als AEZ) und nehmen das was sie bekommen - auch das hab ich am eigenen Leib durchgespielt, nach meiner Auszeit durch Kindererziehung.
Ja, was will ich jetzt aussagen? Einerseits muß es eine gesetzliche Regelung geben und andererseits dürfen wir fleißig weiter kämpfen um Recht zu bekommen. Und das JedeR für sich und nicht gegeneinander.
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