Verfehlte Emanzipation der Frau?

Es gibt aber nun einmal diese verschieden gearteten Frauen. So, wie es auch verschieden geartete Männer gibt. Und - wie ich schrieb - jede dieser Frauen wird ein passendes Gegenstück finden - na ja, nicht immer, aber oft. Wir Frauen sind doch nicht alle gleich gestrickt! Und was hat diese Feststellung mit meinem fehlenden Verständnis zu tun? Irgendwie stehe ich jetzt auf dem Schlauch.....:unsure: Mein Hauptaugenmerk zielte darauf, dass "jeder Jeck anders ist" und ich das toleriere. Ich denke, dass kam durch mein Post sicher auch zum Ausdruck. Wenn nicht, lies nicht einzelne Passagen, sondern lass meinen Text doch mal im Ganzen auf dich wirken.:)

Lg
Urajup


Nöööö - komm Juppi. Du bist ein schlaues Mädl, du hast mich schon verstanden.

;)
Zippe
 
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Siehst du und das finde ich nicht nett und solidarisch von Frau zu Frau, was du da machst.

Du schreibst von der Frau, die zuhause ist und dann als Gegensatz von der Frau, die scharfzüngig, eloquent und abgenabelt ist. Ich bin sicher, dass eine Frau, die mal ein paar Jahre oder auch länger Hausfrau ist genauso scharfzüngig, eloquent und abgenabelt sein kann. Das ist kein entweder oder.

So wird das nix mit dem Verständnis unter Frauen ...

:rolleyes:
Zippe
es gibt halt mal frauen die es so oder so wollen..so oder so sind...so oder so sehen..mit ein bisschen einfühlungsvermögen können sich auch frauen untereinander verstehen..:sneaky:
 
Nöööö - komm Juppi. Du bist ein schlaues Mädl, du hast mich schon verstanden.

;)
Zippe

Na, wenn es dir Freude macht, dann erteile ich dir die Erlaubnis, meinen Text dahingehend zu ändern, die "häusliche Frau" (ich hatte extra nicht Hausfrau geschrieben) als scharfzüngig, eloquent und abgenabelt darzustellen, während die äußerhäußliche Frau jemanden ein Nest bereitet - wem auch immer. :whistle:

Aber nicht, dass jetzt jemand auf die Idee kommt (pass auf, Lucia ist in der Nähe!) die häusliche Frau, die wir dann als scharfzüngig darstellen, nun frustriert erscheinen zu lassen....:blue2: Dass gibt dann auch wieder Haue......Weia....:nudelwalk

Lg
Juppi
 
Na, wenn es dir Freude macht, dann erteile ich dir die Erlaubnis, meinen Text dahingehend zu ändern, die "häusliche Frau" (ich hatte extra nicht Hausfrau geschrieben) als scharfzüngig, eloquent und abgenabelt darzustellen, während die äußerhäußliche Frau jemanden ein Nest bereitet - wem auch immer. :whistle:

Aber nicht, dass jetzt jemand auf die Idee kommt (pass auf, Lucia ist in der Nähe!) die häusliche Frau, die wir dann als scharfzüngig darstellen, nun frustriert erscheinen zu lassen....:blue2: Dass gibt dann auch wieder Haue......Weia....:nudelwalk

Lg
Juppi

Ich denk, dass eine "häusliche" Frau auch scharfzüngig, eloquent und selbständig sein kann, während eine arbeitende Frau abhängig, ideenlos und langweilig sein kann.
Gemütliche Nester bauen können vielleicht beide oder beide auch nicht.

:o
Zippe
 
Ja, ein paar europäische Länder sind soweit, speziell Deutschland. Die Frauen haben den Männern die Stirn geboten, um auf gleicher Augenhöhe mit diesen zu stehen.

Trotzdem sind sie nicht glücklich geworden miteinander, obwohl die Frauen mittlerweile die Augen rollen, wenn jemand von E. spricht. Ist kein Thema mehr? Dann können wir ja alle so weitermachen...ist ja alles schon erreicht. Frau lässt sich von Mann nichts mehr vorschreiben, ja, nichts mehr sagen...
da wird ein wenig aggressiver Mann leicht zum Duckmäuser, oder er nimmt reissaus.
Das kann ich gut verstehen, ich finde es sogar als Frau kaum erträglich, wenn sie loslegen mit ihren Weisheiten.
Sie ist jetzt ein wenig zu selbstbewusst und muss das dem Mann auch zeigen.
Und es stimmt, was hier schon gesagt wurde: der Mann möchte im Grunde frei sein, unabhängig von jeder Bevormundung (der Mutterschatten plagt ihn oft noch in der Ehe), er braucht nun wirklich keine neue Mutti, die für ihr Essen jedesmal gelobt werden möchte. Und wenn er sich unterhalten möchte, so doch (in den meisten Fällen) doch lieber mit einem Mann. Am ehesten könnte er mit einer emanzipierten Muse zurechtkommen.
Nietzsche hat so eine Frau geliebt, leider sie ihn nicht (Salome). Und Platon hat in seinem Gastmahl diesen Typ Frau beschrieben in Gestalt von Diotima.

Hiermit sind jedoch nur spirituell veranlagte Männer angesprochen, also emanzipierte Typen.

Die Mehrzahl aber begnügt sich mit - ja womit? Und dann wird das ganze Leiden wieder und wieder durchgezogen.

Wenn ein Mensch zum homo humanitas werde möchte, so wird er sicher in diesem Anliegen gebremst, wenn er sich frühzeitig bindet. Der übliche "Drachenkampf" zwischen den Geschlechtern könnte dann vielleicht vermieden werden.

Ein reifer Mensch, der sich in vielerlei Prozessen emanzipiert (transformiert) hat - C.G. Jung spricht vom Prozess der "Individuation", der mag dann einem ebenfalls entwickelten Menschen begegnen und mit ihm gemeinsam, ohne die üblichen Querelen, dann auch noch im Alter ein alzheimer und demenzfreies Dasein
sinnerfüllt und harmonisch erleben können.

Nicht, dass das hier den Schein erwecken soll, ich stände auf einer der beiden "Seiten" - aus meiner Sicht irren sich beide, solange sie das emanzipierte Menschsein nicht erlangt haben.
 
Und nochmal zum "Beschützerinstinkt" des Mannes:

Es wurde ja schon gesagt, dass auch die Frau diesen Instinkt besitzt, auch eine Frau würde für das Leben ihres Kindes das eigene opfern.

Eine zum voll bewussten Menschen emanzipierte Frau wird den Mann-Typ des Beschützers (Vaterersatz) ganz sicher ablehnen. Solch eine Frau wird sich an den Mann auch nicht anlehnen. Sie steht zwar nicht selbst ihren Mann - denn sie ist eine Frau - doch als Frau-Mensch fühlt sie sich verantwortilich für sich selbst.

Lange genug mussten Frauen erleben, dass ihr "Beschützer" plotzlich versagte, und zwar gerade dann, wenn sie wirklich in Not war. Denn was tat er denn gerade, als sie und Kinder im Keller bibberten und dann am nächsten Tag unter den Trümmern ihres Hauses verschwunden waren? Er bombardierte vielleicht gerade eine feindliche Stadt?
 
Ja, ein paar europäische Länder sind soweit, speziell Deutschland. Die Frauen haben den Männern die Stirn geboten, um auf gleicher Augenhöhe mit diesen zu stehen.

Trotzdem sind sie nicht glücklich geworden miteinander, obwohl die Frauen mittlerweile die Augen rollen, wenn jemand von E. spricht. Ist kein Thema mehr? Dann können wir ja alle so weitermachen...ist ja alles schon erreicht. Frau lässt sich von Mann nichts mehr vorschreiben, ja, nichts mehr sagen...
da wird ein wenig aggressiver Mann leicht zum Duckmäuser, oder er nimmt reissaus.
Das kann ich gut verstehen, ich finde es sogar als Frau kaum erträglich, wenn sie loslegen mit ihren Weisheiten.
Sie ist jetzt ein wenig zu selbstbewusst und muss das dem Mann auch zeigen.
Und es stimmt, was hier schon gesagt wurde: der Mann möchte im Grunde frei sein, unabhängig von jeder Bevormundung (der Mutterschatten plagt ihn oft noch in der Ehe), er braucht nun wirklich keine neue Mutti, die für ihr Essen jedesmal gelobt werden möchte. Und wenn er sich unterhalten möchte, so doch (in den meisten Fällen) doch lieber mit einem Mann. Am ehesten könnte er mit einer emanzipierten Muse zurechtkommen.
Nietzsche hat so eine Frau geliebt, leider sie ihn nicht (Salome). Und Platon hat in seinem Gastmahl diesen Typ Frau beschrieben in Gestalt von Diotima.

Hiermit sind jedoch nur spirituell veranlagte Männer angesprochen, also emanzipierte Typen.

Die Mehrzahl aber begnügt sich mit - ja womit? Und dann wird das ganze Leiden wieder und wieder durchgezogen.

Wenn ein Mensch zum homo humanitas werde möchte, so wird er sicher in diesem Anliegen gebremst, wenn er sich frühzeitig bindet. Der übliche "Drachenkampf" zwischen den Geschlechtern könnte dann vielleicht vermieden werden.

Ein reifer Mensch, der sich in vielerlei Prozessen emanzipiert (transformiert) hat - C.G. Jung spricht vom Prozess der "Individuation", der mag dann einem ebenfalls entwickelten Menschen begegnen und mit ihm gemeinsam, ohne die üblichen Querelen, dann auch noch im Alter ein alzheimer und demenzfreies Dasein
sinnerfüllt und harmonisch erleben können.

Nicht, dass das hier den Schein erwecken soll, ich stände auf einer der beiden "Seiten" - aus meiner Sicht irren sich beide, solange sie das emanzipierte Menschsein nicht erlangt haben.

man kann sich auch verrennen wenn es um das thema emanzipation geht...:sneaky:
 
Eine zum voll bewussten Menschen emanzipierte Frau wird den Mann-Typ des Beschützers (Vaterersatz) ganz sicher ablehnen. Solch eine Frau wird sich an den Mann auch nicht anlehnen.

Sag doch gleich: "Macho & Softi".

Sobald der Mann sich emanzipiert hat, ist er weder Macho noch Softi mehr. Und "Beschützertypen" sind Machos und keine Alpha. Der Macho beschützt nur dann, wenn er selbst beschützt wird.

Eine wahrhaftig emanzipierte Frau wird nur einen ebenfalls wahrhaftig emanzipierten Mann an ihrer Seite zulassen. Weil sie dann zwei Menschen sind, die gemeinsam in den Bereichen selbstschützend sind, wo sie ohne Pflichtvermacholisierung und Verantwortungsverbefehlung agieren und rein intuitiv wissen, was zu tun ist.

Wo Verantwortung erwartet wird oder befohlen -> ist Emanzipation Lichtjahre entfernt.
 
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Eine zum voll bewussten Menschen emanzipierte Frau wird den Mann-Typ des Beschützers (Vaterersatz) ganz sicher ablehnen. Solch eine Frau wird sich an den Mann auch nicht anlehnen. Sie steht zwar nicht selbst ihren Mann - denn sie ist eine Frau - doch als Frau-Mensch fühlt sie sich verantwortilich für sich selbst.

aus diesem Grund gibt es so viele Singles. Mich jedenfalls schaudert der Gedanke von einer Frau abgelehnt zu werden, weil sie "emanzipiert" ist und sich aus falschem "Frauenstolz" am Mann nicht anlehnen kann. Jeder Mensch fühlt sich natürlich bis zu einem gewissen Grad verantwortlich für sich selbst. Jedoch wird die Verantwortung nicht so groß sein, wenn man sie teilt. Die Liebe hingegen ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man sie teilt ;)

Lange genug mussten Frauen erleben, dass ihr "Beschützer" plotzlich versagte, und zwar gerade dann, wenn sie wirklich in Not war. Denn was tat er denn gerade, als sie und Kinder im Keller bibberten und dann am nächsten Tag unter den Trümmern ihres Hauses verschwunden waren? Er bombardierte vielleicht gerade eine feindliche Stadt?

Ich bedaure, dass du so schlechte Erfahrung machen musstest! Beide Geschlechter sind voll Fehler, daher muss der stärkste "Klebstoff" der Welt für Beziehungen, nämlich die Liebe, intakt sein!
 
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