Verfehlte Emanzipation der Frau?

Ja das mag stimmen, was das Beufleben angeht.
Weil Frauen irgendwie einen Erfolgsdruck haben, sie sind ehrgeiziger, sie setzen ellbogen ein gegen KollegInnen.


Was noch Fakt ist in den Firmen wo ich bisher gearbeitet habe:
  • reines Männerbüro - funktioniert
  • eine Frau unter Männer - funktioniert viel besser
  • mehr als eine Frau im selben Büro - funktioniert gar nicht mehr

Das hat halt bloss mit "Emanzipation" nix zu tun, sondern mehr damit, dass "Frau" sich mehr mit "männlichen" Attributen und Eigenschaften gleichsetzen will/soll/muss/darf... Also quasi ein verdr3ehtes Abziehbild eines Mannes, der selber eh nur noch eine Karrikatur eines "Mannes" ist.
Dieser ganze Blödsinn und die Verdrehungen der innewohnenden Eigenschaften und geschlechtsentsprechenden Variablen wurde erst duch die Industrialisierung so extrem (also 17. / 18. Jhd) als der Mann eben nichtmehr als Partner und anderer Teil einer Beziehung seinen Platz einnehmen konnte, sondern in die Fabriken latschte, von Früh bis zum Abend, und dann als müder, abgekämpfter Spielball seinerselbst nur noch ein Haufen Elend war, aber kein Mann mehr.

Wie sich sowas auf die Frauenwelt ausschlägt, erlebt man heute, viele Jhd. später. Oder eben auch in anderen Ländern im asiatischen Raum.

Was hier in den Diskussionen aber immer so gern vergessen wird: Ich finde das entartete "Patriarchat" was wir dem Katholizismus verdanken, auch fehl. Aber: Es passierte im Patr. dass Frauen HIER die Emanzipation erfahren können; (ich meine damit keineswegs die politisch konstruierte Feminismus bakelei-Das is ein Fauxpas wofür sich Frauen eher schämen müssten)...
Es war im Patriarchat, dass Frauen die Rechte wieder zugesprochen wurden...usw usf.

In der Historie gab es nie ein "Matriarchat", wozu auch? Es gab Matrilineare Strukturen, oder Matriexecutive Systeme, das ist gut. In der Natur gibts auch kein "Matri- und Patri- ...." da benötigt es IMMER beides, zum leben.
Wir aber, quatschen von Löhnen, und Recht auf Arbeitsplätze, oder "Ausleben von Bedürfnissen" und hastenichgesehen...
Ohne mal das Wesentliche ins Auge zu fassen...
Koyanisquatsi :rolleyes:
 
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Woran liegt es bloss, dass ich mich nicht verständlich machen kann?

Vielleicht weil es kein zurück mehr gibt?
Die Frau westliche hat dem Patriarchat zugestimmt. Es ging ihr garnicht darum etwas zu ändern, sondern nur darum es den Männern gleichzutun, gleiche Rechte zu bekommen usw.

DESHALB ist die Frau der grösste Feind der Frau, nicht weil Frauen friedlicher sind und dir keine Faust ins Gesicht schlagen. Ich habe auch einige blaue Augen überschminken müssen und habe zwei Rippenbrüche erlitten, obwohl ich mir keiner Schuld bewusst war (und selbst dann hätte niemand das Recht mich zu prügeln). Aber darum geht es ja nicht.
 
Mein Stichwort war:
Solidarität unter Frauen

Ich kann leider gar nicht nachvollziehen wie Du darauf kommst, dass ich 'bloß' dieses Verhalten gemeint haben könnte. :oops:
Keine Frage, es ist unfreundlich und primitiv. Aber das meinte ich nicht.

Falls Du dieses Verhalten als das feindlichste und am wenigsten solidarische Verhalten unter Frauen beobachtet hast, dann kann das ev. ein gutes Zeichen sein, dass die Aussage doch nicht wahr ist. :)

Da du von "feindlich" geschrieben hattest, habe ich jetzt nicht unbedingt fehlende Solidarität unter Frauen damit in Verbindung gebracht. Un-Solidarität würde ich jetzt nicht als feindlich einschätzen, obwohl dieses Verhalten sehr ärgerlich ist, sicher. Und von Solidarität untereinander - da gebe ich dir recht - könnten sich die Frauen von den Männern "eine Scheibe abschneiden". Die funktioniert in der Regel bei denen einfach besser.:)

Lg
Urajup
 
Und Männer können sehr intrigant, extrem nachtragend und echt lästige Störenfriede sein, das würde ich nicht am Geschlecht festmachen wollen.

Kann man sehr gut in der Politik beobachten. :D

Wer Unsolidität und Störungen im Betrieb nur am Geschlecht festmacht, ist ein schlechter Beobachter und hat vielleicht auch eine selektive Wahrnehmung.

Und beide kämpfen mit unterschiedlichen Mitteln, die einen subtiler, andere wiederum unverholt und offen.

LG
 
Ja das mag stimmen, was das Beufleben angeht.
Weil Frauen irgendwie einen Erfolgsdruck haben, sie sind ehrgeiziger, sie setzen ellbogen ein gegen KollegInnen.


Was noch Fakt ist in den Firmen wo ich bisher gearbeitet habe:
  • reines Männerbüro - funktioniert
  • eine Frau unter Männer - funktioniert viel besser
  • mehr als eine Frau im selben Büro - funktioniert gar nicht mehr

Das sind Vorurteile. Wird erwachsen.

Ich habe eine zeitlang unter einer Chefin gearbeitet und sie hatte Klasse: Intelligent, umsichtig und gescheit. Außerdem hatte sie "Durchblick". Danach hatte ich einen männlichen Chef, auch er nett und in seiner Arbeit selber gut, aber meiner Beobachtung nach, haben Männer - menschlich gesehen - fast nie den richtigen Durchblick, wie man diesen oder jenen Mitarbeiter "behandeln" muss, um den gemeinsamen Erfolg noch zu vergrößern.

Lg
Urajup
 
Zuletzt bearbeitet:
@wandervogel: "Es war im Patriarchat, dass Frauen die Rechte wieder zugesprochen wurden..."

Ja, im P. wurden den Frauen des Westens Rechte zugesprochen, die vorher nur dem Mann zustanden (Wahlrecht, Studium, Scheidung usw.). Aber wieso sagst du WIEDER ?
Und dann sagst du, dass es kein Matriarchat in historischer Zeit gegeben hat,( nämlich in dem sie Rechte gehabt hätte).

Die Anthropologin und Archäologin Riane Eisler hat in ihrem Buch Kelch&Schwert bewiesen, dass es eine prähistorische über Jahrtausende währende Epoche gab, in der es keine Kriege gab - ein Matriarchat.

Natürlich macht es keinen Sinn vom P. zum M. überzuwechseln...es ist nur interessant, dass es auch schonmal eine
friedliche Zeit auf der Erde gegeben hat.
 
Das sind Vorurteile. Wird erwachsen.
Mag sein.
Es ist eben so in meinem Umfeld.

Und das haben auch einige andere beobachtet und so gesehen.
Auch Management.
Auch weibliches Management.



Ich habe eine zeitlang unter einer Chefin gearbeitet und sie hatte Klasse: Intelligent, umsichtig und gescheit. Außerdem hatte sie "Durchblick". Danach hatte ich einen männlichen Chef, auch er nett und in seiner Arbeit selber gut, aber menschlich gesehen, haben Männer fast nie den richtigen Durchblick, wie man diesen oder jenen Mitarbeiter "behandeln" muss, um den gemeinsamen Erfolg noch zu vergrößern.
Ich hatte nicht von Management gesprochen bisher.

Aber wo du es erwähnst, es gibt Tage, wo man keine zwei Manager Frauen in dieselbe Sitzung tun darf.
Sie vermeiden es sogar schon selbst, zu unser aller Erleichterung.


Mag sein dass unsere Firma da kein allgemein gültiges Bild spiegelt.
Wir haben Quote.
Und zuwenig Frauen.
Wenn die Putzfrau nur hier schreien würde, wäre sie im Management.
Und auch sonst, wir nehmen jede Frau auf, auch ohne Qualifikation.

Das ist natürlich nicht gut für das Bild, das uns Frauen vermitteln ... :(
 
Das hat halt bloss mit "Emanzipation" nix zu tun, sondern mehr damit, dass "Frau" sich mehr mit "männlichen" Attributen und Eigenschaften gleichsetzen will/soll/muss/darf...
Es gibt keine Attribute, die nur der Mann rsp die Frau zeigen darf usw.

Wenn eine Frau mit der Faust auf den tisch haut, haut sie mit der Faust auf den Tisch - dass daraus gemacht wurde, dass sie hysterisch wird, ist der Versuch einer Abwertung durch die männlichen Kollegen, die eine Frau als "auf den Tisch hauend" nicht akzeptieren wollen.
 
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Ja, im P. wurden den Frauen des Westens Rechte zugesprochen, die vorher nur dem Mann zustanden (Wahlrecht, Studium, Scheidung usw.). Aber wieso sagst du WIEDER ?
Ganz einfach, weil es die "Rechte" (ums mal so zu nennen) vor der Zwangsverväterlichung durch die Kath. Kirche /Papsttum nunmal gab (siehe Stammesstrukturen). (Sonen Unsinn wie Wahlrecht, Studium etc abgesehen, das sind moderne!!! Sachen. Ich rede vom Leben!)

Und dann sagst du, dass es kein Matriarchat in historischer Zeit gegeben hat,( nämlich in dem sie Rechte gehabt hätte).
Weil es nunmal kein historisches Matriarchat gab. Das hat auch nix mit "Rechten" zu tun, In dem Wort stecken die Begriffe "Mater" und "Archaisch" drin. Erstmal da ansetzen und verstehen, WAS das überhaupt im Kontext dann meint, ansonsten reden wir aneinander vorbei.

Die Anthropologin und Archäologin Riane Eisler hat in ihrem Buch Kelch&Schwert bewiesen, dass es eine prähistorische über Jahrtausende währende Epoche gab, in der es keine Kriege gab - ein Matriarchat.

Ich kenn die Sachen von Eisler. Ihre "Forschungen" weisen aber massive Widersprüche auf.
In "prähistorischer" Zeit (Welche soll das sein? Und wann??) gab es Stammesstrukturen bzw später dann, als Jäger & Sammler langsam zu Ackerbau usw avancierten, eben Familienverbände. Da gabs weder ein Matriarchat, noch ein Patriarchat.
Es wird aber gern von "Frauen an die Macht" Emanzen versucht, ein Bild eines Matriarchats in Frühzeiten zu konstruieren, wenn sich auf Funde einer "Grossen Muttergöttin" oder "Ars Matrona" berufen wird, ohne mal in Erwägung zu ziehen, dass zB solche Figürchen "nur" Lokalgöttinnen" gewesen sein könnten.
Kriege gab es immer, nur waren es "früher" eben eher Stammesfehden und ClansStreitigkeiten.

Ich könnte Dir jetzt auch Schriften listenweise reinsetzen, wo die Theorie der "Matriarchate" sofort widerlegt wird... Aber darum gehts doch nicht.
Thema ist verfehlte Emanzipation, und eben genau Diese haben wir!
 
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