Verfehlte Emanzipation der Frau?

II Teil: EMANZIPATION des MENSCHEN

Jetzt geht es nicht um Diskussion, sondern um Kontemplation. Wäre es anders, würden wir dem Anspruch von EMANZIPATION nicht gerecht. Und auf GERECHTIGKEIT, nämlich AUSGLEICH und dadurch entstehende HARRMONIE geht es ja schliesslich in diesem Faden.
 
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Es ist ja längst kein Rätsel mehr, weshalb Mann-Weib Probleme miteinander haben.
Das hat der Psychiater C.G.Jung ja glücklicherweise schon vor 70 Jahren herausgefunden. Leider hat es sich nicht herumgesprochen in weiteren Kreisen als den "Jungianern", zu denen ich mich natürlich mitnichten zähle, da ich kein Schäflein in einer Herde bin (dies vorausgeschickt...). Aber weshalb müsste ich Jungianerin sein, um mich bei ihm zu informieren - es wäre ja geradezu dumm dies nicht zu tun, weil ich so nicht selbst diesen Faden abspulen muss - hätte ich auch nicht geschafft...wahrscheinlich wäre ich selbst, nämlich ohne Hilfe meines SP (Seelenpartner) nicht dahinter gekommen und wäre noch immer das Abbild meiner Mutter. Somit wäre mir jede Emanzipation abgeschnitten gewesen. Aber mein SP war unerbittlich und ihm habe ich es zu verdanken, dass ich nun endlich richtig ticke. Denn auch ich bin ja durch diese verschiedenen Stadien gegangen, diese Methamorphose, die vom Ei, zur fefrässigen Raupe, von dieser zur Verpuppung im Kokon...das Ausschlüpfens des Schmetterlings? möglich im irdischen Dasein?

Die Tiefenpsychologie ist eine empirische Wissenschaft, das wird kein Psychiater bestreiten...sie verfolgt zwei Linien, das Gehirn und das Geschehen ausserhalb dessen - den Antrieb des Ganzen, den Geist. So ist die Psychiatrie, die mit Freud ihren Anfang nahm, eine Wissenschaft, die gleich der Anthropologie und der Archäologie sich auf materielle oder anderswie überlieferte Fakten gründet (Schriften, Konstruktionen, Bilder, Mythen, Historie).

So brauchen wir hier nur einen Faden zu verfolgen, der zum Ursprung zurückführt und ihn dann bis dato aufrollen. Dann können wir ersehen, wo wir z.Z. stehen in diesem Prozess der menschlichen Emanzipation, sowohl als Menschheit, wie auch bei jedem Einzelnen für sich.

Da es sich nicht um Religiöse Doktrin handelt, sondern um die Erforschung des Menschen, als Wesen, welches sich grunddätzlich vom Tier durch eben dies MENSCHSEIN unterscheidet, so kann jeder vollkommen vorurteilsfrei den Weg betrachten, der durch ein paar geniale Geistesforscher für den Menschen vorgezeichnet ist.

Da ich davon ausgehe, dass die Wenigsten hier das Buch aus der Reihe Geist und Psyche "Zur Psychologie des Weiblichen" von Erich Neumann Schüler von Jung) gelesen hat, so werde ich eine in Etappen verlaufenden Zusammenfassung tätigen, in der ich die Phasen der emanzipatorischen Entwicklung in der Psyche der Frau, wie sie dort beschrieben sind, wiedergebe und im Kontrast dazu die Entwicklungsstufen des männlichen Weges (den E. Neumann in seinem bahnbrechenden Werk "Ursprungsgeschichte des Bewusstseins" geschildert hat) .

Nichts, von dem was folgt, ist auf eigenem Mist gewachsen s.o.
 
Bitte versteht, wenn ich mit einem längeren Zitat aus dem Vorwort von "Zur Psychologie des Weiblichen" von E. Neumann beginne. (Es wird das einzige Zitat bleiben, da ich dann in der Folge nur sinngemässe Zusammenfassungen einfügen werde in den weiteren Verlauf dieses Weges.

"Die Arbeiten zur Psychologie des Weiblichen gehören in den Zusammenhang einer Tiefenpsychologie der Kultur und einer Kulturtherapie, denn die einseitig männliche- patriarchale Wertsetzung des abendländischen Bewusstseins und das grundsätzliche Nichtwissen um die andersartige weibliche Psychologie hat wesentlich mit zur Krise unserer Zeit beigetragen. Darum ist ein Verständnis des Weiblichen nicht nur für die Erfassung des einzelnen Individuums, sondern
auch für die Gesundung des Kollektivs dringend notwendig.

Die Entwicklungsgeschichte des Bewusstseins im Abendlande ist die eines männlich-aktiv orientierten Bewusstseins, dessen Errungenschaften dann zur patriarchalen Kultur geführt haben. Dagegen steht die Entwicklung des weiblichen, soweit sie nicht wie in der Moderne entscheidend an der "männlichen" Entwicklung teilnimmt, unter anderen Gesetzen. Die Andersartigkeit der weiblichen Psyche muss neu entdeckt werden, wenn das Weibliche sich selbst verstehen soll, aber auch wenn die männlich-patriarchale Welt, die an ihrer extremen Einseitigkeit erkrankt ist, wieder gesunden soll.

Die analytische Psychoilogie hat erkannt, dass ein Weibliches im Unbewussten des Mannes, ein Männliches in dem der Frau vorhanden und wirksam ist. Eine Tiefenpsychologie des Weiblichen, welche diese neuen Erkenntnisse berücksichtigt, ist für die Erafssung aller Beziehungs-und Eheprobleme notwendig, ausserdem aber ermöglicht sie ein vollständigeres Verständnis des Mannes und der Frau von sich selber.

In den "Psychologischen Stadien des weiblichen Entwicklungsweges gerade in seiner Unterschiedenheit von dem des Männlichen zu skizzieren.
..."
 
@east of the sun - E. Neumann hat Zur Psychologie des Weiblichen 1952 geschrieben.

Ja, wider die Natur des Weiblichen...habe gerade mal wieder einen alten Western mit John Wayne gesehen.
Über Jahrzehnte halten sich die Western - der harte Mann mit dem weichen Herzen; die Frau entweder Saloon Girl oder Flintenweib - Männerpsychologie, wüsste nicht, dass Frauen Western so besonders mögen. Knatter, knatter - was ist daran so erhebend oder unterhaltend? Kriegsfilme die Menge, als ob die Kriegsgeschehen und ihre "Helden" nicht schon reichen...Action Filme - Explosionen, Feuer, Autokarambolagen, Mord und Totschlag, wobei die Frau mitmachen darf, ja, besonders sexy ihre kämpferischen Qualitäten zum Besten gibt. Horrorfilme grausigster Art,
darunter die ausserirdischen Monstren und die Pornofilme. Wieviel Frauen sind da eigentlich als Direktorinnen, Regisseurinnen oder Produzentinnen beteiligt? All dieser Wahnsinn scheint Männern zu gefallen, sonst würden sie diesen Krampf ja nicht produzieren.

Wie konnte es zu all dem Graus eigentlich kommen? Liegt es vielleicht an der verfehlten Emanzipation der Frau? Ist sie doch von Natur her das Regulativ für die im Mann-Menschen angelegte Aggression? Jetzt aber ist sie stolz auf ihre eigene Aggression, wie lächerlich und beschämend diese Frauen im Boxring!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@east of the sun - E. Neumann hat Zur Psychologie des Weiblichen 1952 geschrieben.

Ja, wider die Natur des Weiblichen...habe gerade mal wieder einen alten Western mit John Wayne gesehen.
Über Jahrzehnte halten sich die Western - der harte Mann mit dem weichen Herzen; die Frau entweder Saloon Girl oder Flintenweib - Männerpsychologie, wüsste nicht, dass Frauen Western so besonders mögen. Knatter, knatter - was ist daran so erhebend oder unterhaltend? Kriegsfilme die Menge, als ob die Kriegsgeschehen und ihre "Helden" nicht schon reichen...Action Filme - Explosionen, Feuer, Autokarambolagen, Mord und Totschlag, wobei die Frau mitmachen darf, ja, besonders sexy ihre kämpferischen Qualitäten zum Besten gibt. Horrorfilme grausigster Art,
darunter die ausserirdischen Monstren und die Pornofilme. Wieviel Frauen sind da eigentlich als Direktorinnen, Regisseurinnen oder Produzentinnen beteiligt? All dieser Wahnsinn scheint Männern zu gefallen, sonst würden sie diesen Krampf ja nicht produzieren.

Wie konnte es zu all dem Graus eigentlich kommen? Liegt es vielleicht an der verfehlten Emanzipation der Frau? Ist sie doch von Natur her das Regulativ für die im Mann-Menschen angelegte Aggression? Jetzt aber ist sie stolz auf ihre eigene Aggression, wie lächerlich und beschämend diese Frauen im Boxring!

für mich ist eine frau im boxring weder lächerlich noch beschämend...ein athlet wie jeder andere...genauso wie im bodybuilding...jeder wie er will und was er will...dafür ein ganz klares :thumbup: für die emanzipation!
 
für mich ist eine frau im boxring weder lächerlich noch beschämend...ein athlet wie jeder andere...genauso wie im bodybuilding...jeder wie er will und was er will...dafür ein ganz klares :thumbup: für die emanzipation!
Ich finde Frauenboxen abstoßend. Das passt für mich nicht. Aber es gibt eben auch männliche Frauen wie es auch weibliche Männer gibt.
Aber Mahuna hat in meinen Augen recht. Das Freimachen vom Patriarchen bedeutet nicht ihn nachzuahmen sondern unbeeindruckt vom gesellschaftlichen Druck die Weiblichkeit auszuleben.
 
für mich ist eine frau im boxring weder lächerlich noch beschämend...ein athlet wie jeder andere...genauso wie im bodybuilding...jeder wie er will und was er will...dafür ein ganz klares :thumbup: für die emanzipation!

ja, ein klares zeichen! (y)

viele denken, als frau ist man automatisch schwach und kann nichts schweres tragen... weh, wenn ein mann mir was abnehmen will,
da guck ich ihn so lange an, bis es ihm peinlich wird :LOL:
 
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Ich finde Frauenboxen abstoßend. Das passt für mich nicht. Aber es gibt eben auch männliche Frauen wie es auch weibliche Männer gibt.
Aber Mahuna hat in meinen Augen recht. Das Freimachen vom Patriarchen bedeutet nicht ihn nachzuahmen sondern unbeeindruckt vom gesellschaftlichen Druck die Weiblichkeit auszuleben.

ein guter freund sagte früher mal zu mir: aber du bist doch einer frau!
ich: na un? wo ist der unterschied.

seitdem wurden wir sehr gute freunde.

jeder frau hat eigene meinung... und das ist gut so.
ich finde hausfrauen abstoßend :censored:
 
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