Hallo Lifthrasir,
wenn ich mal darf...
Natürlich darfst Du, warum nicht? Nur weil ich teilweise provokant schreibe, bedeutet das nicht dass ich ein aggressiver Mensch bin, oder mit Vorsicht zu genießen bin...
...sondern lediglich, dass ich nicht alles kritiklos hinnehme. Besonders wenn mich das Gefühl beschleicht, dass geschriebene Worte keinen
ehrlichen Background haben.
Dabei geht es grundlegend darum, dass jeder auf
einen best. gesagten Satz anders reagiert, weil
er einen anderen "Background" hat. Dieses muss man,
wenn man etwas erfolgreich übermitteln möchte,
berücksichtigen. Wenn man also bei der Übermittlung
der Botschaft keine Erfolge zu verweisen hat, muss
man die Art und Weise wie man es gesagt hat
analysieren und gegebenfalls modifizieren.
Dieses kann die Gewährleistung dafür werden,
dass etwas so ankommt, wie es gemeint war.
Mit dieser Art mit Menschen zu kommunizieren
kann man Verantwortung tragen...
Der Vorgang ist mir bewusst und war schon bewusst, denn sonst wären die Rekruten nicht zu mir gekommen und hätten mich um Klärung gebeten.
Nach meiner Ansicht gibt es in Gott
(Gott ist nach meiner Ansicht "ALLES") alle Wahrheiten/Ansichten und alle Ansichten sind richtig --- wenn sie
ehrlich sind!
Es sind unsere Entscheidungen die uns ausmachen. Es gibt Menschen, die entscheiden sich dafür, dass sie die Verantwortung nur für sich selbst tragen/übernehmen und somit auch jeder andere Mensch nur für sich selbst verantwortlich ist. Ich habe mich für diese Wahrheit entschieden, mit der Begründung, weil ich letztendlich die Entscheidungen der anderen Menschen nicht entscheiden und sicher beeinflussen kann! Jeder hat seine Freiheit und somit seine eigene Verantwortung.
Wenn ich die Verantwortung für meine Mitmenschen tragen/übernehmen sollte, dann müsste ich auch an deren Entscheidungsmöglichkeit teilhaben/Einfluss nehmen können, doch damit wäre kein Mensch frei in seinen Entscheidungen - wir wären Sklaven und abhängig.
Wie ich schon sagte, in Gott gibt es ALLES und somit auch die Entscheidung für andere Menschen die Verantwortung zu tragen - aber, diese Entscheidung ist
nicht die absolute Wahrheit - sondern lediglich eine
individuelle Wahrheit die auf persönlichen Entscheidungen basiert.
Jetzt kommt noch die Ehrlichkeit hinzu. Es gibt Ansichten, die werden von den Menschen ehrlich vertreten/gelebt. Und es gibt Ansichten, die nur Fassade sind und nicht ehrlich gelebt werden. Auch dieses alles muss es geben, denn es gehört zu dem "ALLES" und somit zu Gott - nach meiner Meinung.
Wie sich welcher Mensch für welche Wahrheit entscheidet, liegt in der Freiheit eines jeden Menschen - selbst wenn er sich für die Abhängigkeit oder Lüge entscheidet.
Ich werde sehr provokant, wenn ich für mich erkenne, dass geschriebenen Worte
(die mich interessieren) unehrlich sein könnten und frage deshalb gerne nach um verstehen zu können. Bis zu einem Punkt an dem ich erkenne - es bringt nichts, denn...
...was für einen Sinn sollte es machen, gegen eine Betonwand anzurennen, die mir jemand als Reismauer des Schlaraffenlandes verkaufen will? Oder anders ausgedrückt, was für einen Sinn macht es, mit unbewusst unehrlichen Menschen zu diskutieren, wenn die Worte nicht mit den Handlungen übereinstimmen?
Denn wenn die Worte nicht mit den Handlungen übereinstimmen, also keinem ehrlichen Background entspringen, dann können die unehrlich gelebten Wahrheiten nicht verständlich vermittelt werden. Deutlich ausgedrückt, eine Lüge kann nicht bewiesen werden, auch wenn der Ursprung vielleicht einer Wahrheit entspringt, denn die Beweisführung wird aus Mangel an ehrlichen Erfahrungen immer unverstänlich sein.
Wenn ich mich für ein Thema interessiere, dann rage ich nach. Wenn ich aber erkenne, dass die Erklärungen auf Unehrlichkeit basieren, dann kann ich die Worte nicht verstehen --- es sind keine
Lehren die dann vermittelt werden, sondern
Leeren --- und was kann ich daraus
lernen?
Es ist wie mit einem Lehrer, der das was er lehren will, selber nicht verstanden hat, sondern nur Lehrbücher auswendig "gelernt" hat und sich dann als "Lehrer" verkaufen will. Aus seiner Unehrlichkeit kann er den Lehrstoff niemals erklären, sondern nur Bücher zitieren, denn er hat den Lehrstoff nicht vertanden - seine Tätigkeit basiert auf Unehrlichkeit!
Folglich wird auf die Frage des Unverständnis zum Stoff eines interessierten Studenten nur eine Wiederholung des schon zuvor zitierten Textes folgen - den der Student zuvor schon sinngemäß nicht verstanden hat.
Um Verantwortung für andere Menschen zu tragen/übernehmen, muss dieser Prozess auf einer ehrlich gelebten Entscheidung basieren - ansonsten ist alles Gesagte/Geschriebene nur
leeres Gefasel und auswendig eingeprägte sinnlose Wiederholungen.
Meine Frage ist immer noch:
Wie sehen konkrete Konsequenzen aus, die aus einem Bewusstsein der Verantwortung gegenüber anderen Menschen, mit der Erkenntnis über negative bewertete Handlungen oder Greueltaten die von Mitmenschen begangen werden?
Und aus dem Kontext zur Freiheit der Entscheidungen:
Kann ich aus dem Bewusstsein der Verantwortung meiner Mitmenschen sicher die Entscheidungen meiner Mitmenschen beeinflussen? Oder wie stellt sich konkret die Verantwortung für Handlungen meiner Mitmenschen dar?
Einen Tipp um mit Zitaten zu arbeiten. Wenn Du einen Beitrag zitierst, erscheint am Anfang und Ende des Zitates ein "Befehl" in eckigen Klammern [ ] um das Zitat als solches darzustellen. Wenn Du dich nun nur auf bestimmte Passagen eines Beitrags beziehen möchtest, dann kopierst Du diese "Befehle" und setzt sie entsprechend an den Anfang und Ende der Textstelle, auf die Du Bezug nehmen möchtest.
Ich hoffe ich konnte Dir das verständlich erklären.