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Neues aus Snowden-Material:
Die US-Geheimdienste haben laut einem Bericht der "Washington Post" Zehntausende Computer weltweit mit Software-Hintertüren versehen, über die sie Zugriff auf Daten oder ganz Netzwerke haben. Bis Ende dieses Jahres soll es demnach mindestens 85.000 solcher präparierten Rechner geben, schrieb die Zeitung auf Basis von Unterlagen aus dem Fundus des Informanten Edward Snowden. Der Geheimdienst NSA habe aber auch ein System entwickelt, dass Millionen infizierter Computer automatisch kontrollieren könne.
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Ziel sind Millionen Rechner
In Zukunft solle aber ein System mit dem Codenamen "Turbine" für den automatischen Betrieb auch von Millionen eingeschleuster Spionage-Programme auf fremden Rechnern sorgen. Spezialisten der NSA arbeiteten zudem an verdeckter Software, die relevante Gespräche in Computernetzwerken ausfindig machen und mitschneiden könne.
Die Geheimdienst-Hacker könnten in Verbindungs-Geräte wie Router und auch hinter Firewall-Sicherheitssysteme verschiedener Anbieter einbrechen, hieß es. Sie schreckten auch nicht vor dem Kauf von Informationen über Software-Schwachstellen zurück. Dafür seien für dieses Jahr 25,1 Millionen Dollar vorgesehen.
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http://www.n-tv.de/politik/Zehntausende-Computer-infiziert-article11267701.html