urteilen (!?)

Simi

Aktives Mitglied
Registriert
31. Oktober 2005
Beiträge
5.768
Ich urteile gerne. Und wenn andere über mich urteilen - that's part of the game.

Manchmal sage ich zu anderen: "Das verstehst du nicht." Und dann ist die andere Person empört, weil sie glaubt, es doch zu verstehen.

Was aber, wenn die andere Person es dennoch nicht versteht, obschon sie sich über mich empört?

Warum soll es dann "böse" sein, über sie zu urteilen? Es ist dann ja doch gar nicht wirklich ein Urteil sondern bloss das Feststellen von Tatsachen.

(Nehmen wir diesen Beitrag. Ich behaupte, den verstehen nur wenige.)
Das ist nicht böse, das ist dumm.
Ich meine natürlich- unwissend. :weihna1 (kleiner Scherz, hehe)

Ernsthaft jetzt. Natürlich urteile ich, wie sonst sollte ich eine Entscheidung treffen? Da wäre ich ja handlungsunfähig. Im Gegenteil- ich strebe danach, diese Urteilskraft voll auszubilden, damit mir keine Fehlurteile mehr unterlaufen. Allerdings urteile ich nicht mehr über mich selbst, dh ich will mich nicht mehr anders haben, als ich bin. Das gilt dann auch für andere.

Die Dinge sehen, wie sie sind- ja.
Die Tatsachen feststellen- nein.

Sagt doch schon das Wort: feststellen. Die Sache zementieren, also unbeweglich machen, ach nö du. Preisfrage: warum willst du denn, dass die andere Person versteht? Oder anders gefragt- wenn du doch schon weisst, dass die andere Person nicht versteht, warum dann das Gespräch?

Aha, ich seh' gerade, auf die Fragen biste schon selber gekommen.
Schlaues Kerlchen. :clown:
 
Werbung:

Liebling

Neues Mitglied
Registriert
27. September 2006
Beiträge
806
Oder noch konkreter:

Angenommen, ich bin einer anderen Person in irgendeiner Hinsicht überlegen. Dummerweise kann die Person mit meiner Überlegenheit gar nicht etwa umgehen.

Soll ich mich zurückhalten, ihr diese zu zeigen?
Falls ja, warum?
Falls nein, warum nicht?
Alternativen?

Und überhaupt die interessanteste Frage: Warum frage ich sowas? :confused:

Definiere 'überlegen'. (oder irgendwas anderes)

Wenn du z.b. denkst, Ich bin so zurückhaltend, heute. Ach Gottchen wie bin ich heute nicht wieder zurückhaltend.
Woher willst du wissen dass es 'der andere' so empfindet. Und wer hat jetzt recht? was stimmt?

Difiniere 'stimmt'.
 

WyrmCaya

Neues Mitglied
Registriert
25. März 2004
Beiträge
12.932
Ort
Caya und Wyrm wohnen in Wien
Oder noch konkreter:

Angenommen, ich bin einer anderen Person in irgendeiner Hinsicht überlegen. Dummerweise kann die Person mit meiner Überlegenheit gar nicht etwa umgehen.

Soll ich mich zurückhalten, ihr diese zu zeigen?
Falls ja, warum?
Falls nein, warum nicht?
Alternativen?

Und überhaupt die interessanteste Frage: Warum frage ich sowas? :confused:
Ich war als Kind Aussenseiter, weil ich so "eigenartig" war :party02: und belehrte schon mit 8 meine Lehrer, die mich hassten...bestenfalls ignorierten und meiner Mutter rieten, mich auf eine Sonderschule (für geistig Behinderte) zu schicken. Meine Mutter, fuchsteufelswild, wandte sich daraufhin an den Stadtschulrat und liess mich prüfen. Meine Noten wurden daraufhin korrigiert....und so ging das dann weiter...eine schreckliche Zeit war das.... :stickout2


Als ich älter wurde, merkte ich, dass ich mehr in "Bildern" denke...als andere, die ich kannte und dass ich "springe".

Ich musste erst lernen, dass andere Menschen nicht so springen können.... Das war deshalb so schwierig, weil ich relativ schnell denke und deshalb leicht ungeduldig werde.

Ich habe sehr sehr lange Zeit mit diesem Thema "gewurstelt", Fckw. Das ging so weit, dass ich Schuldgefühle hatte, anderen Menschen gegenüber.

Ich habe mich meistens selbst "abgewertet", um mich anzupassen und manchmal war ich im Gegenteil davon ziemlich arrogant.

Was bei mir noch hinzu kommt ist, dass ich weiblich bin.
Es ist widerlich, welche Auswüchse Frauenfeindlichkeit hat. Frauen werden schlicht nicht ernst genommen.Und wenn doch einigermassen, dann gibt es dennoch Unterschwelligen Widerstand.... Grenzen. (sei es auch nur in der Art, auf welche Weise man an IHR Kritik übt)

Ich habe vor nicht all zu langer Zeit begriffen, dass das Kompetenz Zeigen wichtig ist. Warum sollte man es verbergen? Jeder Mensch hat Fähigkeiten und auch die Fähigkeit zu lernen. Für mich ist das heute nicht bloss ein Thema von Selbstachtung, sondern von Achtung ganz allgemein.

Falls es dir jemand neidig ist, dann ist er es eben.
Aber Kompetenz bewährt sich immer.

Kompetenz schadet nicht.
Kompetenz ist wirklich wohltuend...
und ich achte sie,
egal woher sie kommen mag.

Bis jetzt sind meine Erfahrungen diesbezüglich eher positiv. ;)

Liebe Grüsse,
Caya
 
S

Sitanka

Guest
salve !

in letzter zeit beschäftige ich mich sehr intensiv mit dem urteilen. mit dem urteilen über mich, über andere, über handlungen und aussagen.

ich bin mir sicher, dass mir nicht zusteht, über andere urteilen. jeder spielt seine rolle, und es gibt ja bekanntlich weder gut noch böse ect....man kennt das ja :)

aber: wo endet das "nicht-urteilen"/"nicht-bewerten", und wo beginnt die gleichgültigkeit ?
ich denke, dass es vom einen zum anderen nur ein kleiner schritt ist.

ist es überhaupt möglich in der polarität, in der wir uns ja nun mal noch befinden, ohne zu urteilen/bewerten durch`s leben zu gehen ?

wäre man am ende schon erleuchtet, wenn man dieses thema hinter sich gelassen hat ?

fragen über fragen....

eure meinung dazu würde mich sehr interessieren.

mua-dib

mir ist es egal ob ich erleuchtet werde oder nicht, nur weil ich aufgehört habe zu urteilen, ich tu es aus diesem grund nicht, weil es mir nun mal nicht zusteht über jemanden zu urteilen.

es ist eine blöde angewohnheit des menschen, sich ständig über einen anderen menschen auszulassen und im grunde machen wir das doch nur, weil wir auf den oder die anderen eifersüchtig, neidisch oder sonst was sind. wenn wir den menschen einfach nur als menschliches wesen wahrnehmen, dann brauchen wir auch nicht über sie richten, egal was er oder sie getan hat.

natürlich gelingt es mir auch noch nicht hundertprozentig, aber ich ertappe mich zumindest dabei und ändere es und schön langsam, denn ich möchte ja auch nicht, dass jemand über mich urteilt.
 

Liebling

Neues Mitglied
Registriert
27. September 2006
Beiträge
806
Ich war als Kind Aussenseiter, weil ich so "eigenartig" war :party02: und belehrte schon mit 8 meine Lehrer, die mich hassten...bestenfalls ignorierten und meiner Mutter rieten, mich auf eine Sonderschule (für geistig Behinderte) zu schicken. Meine Mutter, fuchsteufelswild, wandte sich daraufhin an den Stadtschulrat und liess mich prüfen. Meine Noten wurden daraufhin korrigiert....und so ging das dann weiter...eine schreckliche Zeit war das.... :stickout2


Als ich älter wurde, merkte ich, dass ich mehr in "Bildern" denke...als andere, die ich kannte und dass ich "springe".

Ich musste erst lernen, dass andere Menschen nicht so springen können.... Das war deshalb so schwierig, weil ich relativ schnell denke und deshalb leicht ungeduldig werde.

Ich habe sehr sehr lange Zeit mit diesem Thema "gewurstelt", Fckw. Das ging so weit, dass ich Schuldgefühle hatte, anderen Menschen gegenüber.

Ich habe mich meistens selbst "abgewertet", um mich anzupassen und manchmal war ich im Gegenteil davon ziemlich arrogant.

Was bei mir noch hinzu kommt ist, dass ich weiblich bin.
Es ist widerlich, welche Auswüchse Frauenfeindlichkeit hat. Frauen werden schlicht nicht ernst genommen.Und wenn doch einigermassen, dann gibt es dennoch Unterschwelligen Widerstand.... Grenzen. (sei es auch nur in der Art, auf welche Weise man an IHR Kritik übt)

Ich habe vor nicht all zu langer Zeit begriffen, dass das Kompetenz Zeigen wichtig ist. Warum sollte man es verbergen? Jeder Mensch hat Fähigkeiten und auch die Fähigkeit zu lernen. Für mich ist das heute nicht bloss ein Thema von Selbstachtung, sondern von Achtung ganz allgemein.

Falls es dir jemand neidig ist, dann ist er es eben.
Aber Kompetenz bewährt sich immer.

Kompetenz schadet nicht.
Kompetenz ist wirklich wohltuend...
und ich achte sie,
egal woher sie kommen mag.

Bis jetzt sind meine Erfahrungen diesbezüglich eher positiv. ;)

Liebe Grüsse,
Caya

Halleluija
laaaaach

Das ego stirbt halt zuletzt (oder nie -
weil es ja nie gelebt hat. Aber ordentlich rumgewuselt :)




Caya, da geht es dir wie uns allen

wir sind irgendwie so EINZIGARTIG
(ICH besonders)


:)))
 

fckw

Sehr aktives Mitglied
Registriert
27. Juni 2003
Beiträge
7.475
Ort
Zürich
Ich war als Kind Aussenseiter, weil ich so "eigenartig" war :party02: und belehrte schon mit 8 meine Lehrer, die mich hassten...bestenfalls ignorierten und meiner Mutter rieten, mich auf eine Sonderschule (für geistig Behinderte) zu schicken. Meine Mutter, fuchsteufelswild, wandte sich daraufhin an den Stadtschulrat und liess mich prüfen. Meine Noten wurden daraufhin korrigiert....und so ging das dann weiter...eine schreckliche Zeit war das.... :stickout2


Als ich älter wurde, merkte ich, dass ich mehr in "Bildern" denke...als andere, die ich kannte und dass ich "springe".

Ich musste erst lernen, dass andere Menschen nicht so springen können.... Das war deshalb so schwierig, weil ich relativ schnell denke und deshalb leicht ungeduldig werde.

Ich habe sehr sehr lange Zeit mit diesem Thema "gewurstelt", Fckw. Das ging so weit, dass ich Schuldgefühle hatte, anderen Menschen gegenüber.
Das Problem an Lehrern ist, dass sie selten begreifen, dass es Schüler gibt, die über ihren eigenen Horizont hinausgehen.

Ein Lehrer erzählte einst meinen Eltern (da war ich ca. 9 Jahre alt), er sei sich nicht sicher, ob ich ihn nicht zwischendurch verarschen wolle. Ich würde Fragen stellen, die seien so dumm, dass er sich nicht sicher sei, ob ich das ernst meine oder nicht.

Derselbe Lehrer hatte einst bei einem Diktat all jene gelobt, welche "spazieren" mit "tz" geschrieben hatten. Er argumentierte, das kurze "a" im Wort würde auf ein "tz" hindeuten. Nun: Ich hatte gelernt, dass es sich um ein Fremdwort handelte und somit eine Ausnahme bedeutete. Allerdings erwähnte der Lehrer diesen Umstand nicht (natürlich verteilte er am Ende dennoch Fehler gemäss der deutschen Rechtschreibung - denn richtig ist richtig, und falsch ist falsch).

Oder später in der Schule: Wir lasen einen Text. Für mich war meist die Bedeutung glasklar. Meine Mitschüler laberten irgendeinen Scheiss, interpretierten das Wildeste vom Himmel.

Mir ist erst ungefähr mit 18 aufgefallen, dass ich eine natürliche Begabung für archetypische Bilder besitze. Sie fallen mir zu. Und erst ca. mit 24 habe ich auch langsam verstanden, was das für Bilder sind.
Ich habe mich meistens selbst "abgewertet", um mich anzupassen und manchmal war ich im Gegenteil davon ziemlich arrogant.
Das Problem ist wirklich, dass du lernst, dich schuldig für deine Begabung zu fühlen. Darum bin ich heute Befürworter von Sonderschulen für Hochbegabte. Es ist nicht nötig, dass sich diese Kinder für ihre Anlagen schämen. (Dass es dabei nicht einseitig um intellektuelle Leistungen geht, versteht sich von selbst. Es gibt hochbegabte Kinder, die kriegen kaum eine mathematische Rechnung richtig.)
Was bei mir noch hinzu kommt ist, dass ich weiblich bin.
Darüber habe ich noch nie nachgedacht. Aber das dürfte tatsächlich ein zusätzlich erschwerender Faktor sein.

Die Reaktion von Liebling ist auch interessant. Es ist diejenige, dümmlich-arrogante Forderung nach Demut, mit welcher jene ständig die konfrontieren, die tatsächlich besser sind als sie selbst.
Liebling schrieb:
Caya, da geht es dir wie uns allen

wir sind irgendwie so EINZIGARTIG
(ICH besonders)
"Da geht es dir, wie uns allen."

Ja, da ist er, der Versuch, die Menschen einzuflachen. Auf dass nur ja niemand tatsächlich besser ist, als ich. "JEDER denkt von sich, er sei einzigartig. Aber NATÜRLICH gibt es niemanden - darf es niemanden geben - der es TATSÄCHLICH ist."

Man muss eben das GANZE Muster erlebt haben, um das zu verstehen. Es ist eine latente Eigenschaft des grünen Meme nach Spiral Dynamics, alle Arten von Hierarchien und Leistungsunterschieden einzuflachen.
 

fckw

Sehr aktives Mitglied
Registriert
27. Juni 2003
Beiträge
7.475
Ort
Zürich
Eigentlich müsste ich Liebling dankbar sein, denn die Sache ist jetzt noch etwas klarer geworden.

Es gibt eine grosse Masse an Menschen - und ich nenne sie bewusst abschätzig Masse, denn es handelt sich nicht wirklich um Individuen - die vegetiert stumpf und dumpf vor sich hin. Diese Masse ist Opfer einer Gehirnwäsche, die sich alle Mitglieder dieser Gemeinschaft gegenseitig verabreichen. Einer der Grundsätze lautet:
Grundsätze der Gehirnwäsche schrieb:
Jeder Mensch ist einzigartig. Aber niemand darf dabei herausragen.
Nun gibt es aber immer Menschen, die herausragen und herausragend sind. Oftmals können sie selbst überhaupt nichts dafür. Manche werden mit längeren Beinen geboren als andere, und alleine schon darum ragen sie aus der grauen Masse heraus.

Natürlich wissen das alle Mitglieder der grauen Masse. Aber das wollen sie nicht. Das darf auf keinen Fall sein. "Einzigartig" - ja, das darf jeder so lange sein, wie ALLE einzigartig sind, aber "herausragend", nein, das steht niemandem zu.

Es ist also eine Strategie nötig, um den Menschen jegliche Unterschiede, die real tatsächlich beobachtbar sind, aus der Erinnerung zu streichen. Und das muss so gründlich geschehen, dass sich nachher niemand mehr daran erinnert, dass er tatsächlich herausragend ist.

Das geht so:

1. Jedem, der herausragend ist, wird sofort erzählt, seine Leistungen seien durchaus gut, ganz in Ordnung, aber so ungewöhnlich nun auch wieder nicht.
Das Ausmass des Herausragens wird konsequent heruntergespielt. Durch dieses Mittel gelingt es bereits die Mehrheit der herausragenden Leute davon zu überzeugen, sie seien höchstens mittelmässig.

2. Es bleibt aber ein Rest, meist Menschen, mit einer starken Persönlichkeit, die sich nicht so schnell überzeugen lassen, sie seien wie alle anderen auch bloss mittelmässig. Sie sehen nicht bloss, dass sie herausragen, sondern sie glauben auch daran.
Aber auch diese Menschen kriegt man klein. Und zwar mit einem perfiden Trick - exakt dem Trick, den Liebling angewandt hat.
Jedem, der herausragend ist, wird erzählt, es sei ein Zeichen von Überheblichkeit zu glauben, herauszuragen. Einzigartig sei ja wohl jeder, aber Herausragende gäbe es in Wahrheit gar nicht und es sei ein Zeichen von Dummheit - ein "Ego-Trick", wie Liebling das ausdrückt - zu glauben, man rage heraus. Natürlich ändert das in der Realität nichts daran, dass diese Person herausragt, das kann niemand ändern, denn es ist objektiv gegeben, aber es ändert durchaus etwas am Empfinden der Person.

Mit diesen beiden Methoden gelingt es, ca. 99% der herausragenden Persönlichkeiten in die graue Masse zu integrieren.

Es bleibt nur ein ganz kleiner Rest von herausragenden Persönlichkeiten, die auch den zweiten Trick durchschauen. Aber selbst dafür hat die graue Masse einen Trick parat:

3. Menschen, die mit den ersten beiden Strategien nicht kleingemacht werden können, werden künstlich vergrössert. Dadurch wird sichergestellt, dass keiner der anderen 99% der Herausragenden jemals beginnt zu glauben, er könne selbst vielleicht doch noch ein Herausragender sein. Das letzte Prozent nimmt man in Kauf, man verehrt diese Leute. Man vergrössert den Abstand zwischen "Normal" und "Super", so dass es für die Normalen aussieht, als sei es vollkommen unmöglich, jemals "Super" zu erreichen.
Jesus ist also Sohn Gottes (und ausser ihm NIEMAND), Buddha so ähnlich, Sokrates auch. Niemand kann Kunstwerke wie Leonardo Da Vinci oder Picasso machen (obschon es tausende anonyme Künstler gibt, die mindestens so viel draufhaben, aber nie berühmt werden), niemand spielt so gut Fussball wie David Beckham (obschon er ohne Mannschaft nicht ein einziges Goal schiessen würde).


Und so hat man es als herausragende Person, wie ich eine bin, dann mit Personen der grauen Masse, wie Liebling eine solche ist, zu tun, die einem verklickern wollen - und dabei auch noch lachen und sich im Recht fühlen! - man sei niemals nicht herausragend, und sowas sei bloss ein Ego-Trick. Ein Urteil über solche Menschen erübrigt sich eigentlich, sie bilden eine Klasse, mit der ich nichts zu tun haben will. Ich umgebe mich mit Menschen, die wissen, dass sie schön und gut sind. Nicht bloss einzigartig, sondern wirklich herausragend.
 

fckw

Sehr aktives Mitglied
Registriert
27. Juni 2003
Beiträge
7.475
Ort
Zürich
Übrigens weiss ich auch, woher das kommt. Es ist die Krankheit des grünen Memes, welches heute immerhin eines der herrschenden Weltbilder ist. Wen's interessiert: Spiral Dynamics heisst das Thema.
 
Werbung:

Liebling

Neues Mitglied
Registriert
27. September 2006
Beiträge
806
Der Wunsch HERAUS-RAGEND zu sein ist menschlich unwiderstehlich.

Und Jeder kann das sein. Der Verstand schaffts.

"Ich bin der einzige Mörder mit einem IQ über 150."
"Ich bin der 9jährige der tz als Fremdwort erkannte."
"Ich leide am meisten. (und kannst beweisen.)"
"Mein Bierbauch ist der einzige ohne viel Bier gebraute."
"ICH bin sozial ohne mich so peinlich sozial zu geben wie die Anderen."
"Ich bin der schnellste Geist ohne Ferrari."
"Ich brauch keinen Fernseher. ICH nicht mehr. (Brauchst du noch?)"
"Ich bin der einzige Spieler der durchschaut hat dass er nur dann gewinnen kann wenn er nicht mehr gewinnen muss."
"Ich sehe doch nicht schlecht aus. Und ich muss das nichtmal umsetzen! Das brauch ich nicht."
"..."
 
Oben