Uranus (der Prüfer der Zentrierung der Identität)

Hi, Rita.

Wenn sich Trixi da mal nicht 'nen Spaß gemacht hat...

Nö, die Tante hat das vollinhaltlich geschluckt. Das wäre noch nicht so schlimm, aber wenn man sich den Thread durchliest (soweit man halt kommt, nichts für schwache Magenwände) muss man erschauernd feststellen, wie dieses "Pseudo-Alpha-Weibchen" Kurven um diesen Schwachsinn labert und den "Verwirklichten" in höchsten Tönen preist.

Das ist keine Übung, das ist Ernst.

Da hätte ich einen etwas kritischeren Umgang mit dem selben Thema gefunden:
.

So ist das mit den selbsternannten Verwirklichten und Gurus...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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Hallo hi!:)

Außerdem verstanden sich beide Links als Ergänzung, auch für (oder gegen) die andere Behauptung, die Kräutermädels wären vor allem als Schwarzmagierinnen unterwegs gewesen...
Man kann ja alles für positive und negative Zwecke einsetzen. Die, die schwarze Magie betrieben haben, mussten sich ja auch gut in der Wirkung der Substanzen auskennen, sonst gibt's ungewollte Nebeneffekte. Ich sagte ja nicht, dass Kräuterfrauen vor allem als Schwarzmagier unterwegs waren. Und es lebten aber auch nicht alle Kräuterfrauen in Klostern.;)
 
Hi Fynn :)

Hi Simi, :)

Ich verstehe, was du sagen willst. Und das eigentlich Spannende oder Interessante ist dann doch, herauszufinden, warum man bestimmte "Leute" "nicht ausstehen" kann.
Die Frage ist nicht wirklich spannend, sie ist auch nicht zielführend, obwohl ich sie mir natürlich auch bis zum Abwinken gestellt habe. Die Antwort darauf ist einfach: man kann die Leute nicht ausstehen, weil sie nicht einsichtig sind. Dreh' die Frage um: warum ist es einem so wichtig, mit uneinsichtigen Leuten auskommen zu wollen- die ist zielführend.

:)
 
Hi, Miez.

Schrödingers Katze;1422582 schrieb:
Wenn Magie erklärbar wäre, würde sie ja das Magische verlieren. Und das wäre doch sehr traurig :-)

Niemand möchte die Magie erklären, es wird nur angezweifelt, dass es sie (außerhalb des Kopfes, der an sie glaubt) gibt.
 
Hi, Miez.



Niemand möchte die Magie erklären, es wird nur angezweifelt, dass es sie (außerhalb des Kopfes, der an sie glaubt) gibt.

Musst du eigentlich immer Kontra geben? :weihna1 Naja, ich steig ja auch jederzeit liebend gerne drauf ein. Was ist es denn anderes als ein "erklären wollen*, wenn was angezweifelt wird? Magie betrifft ja oftmals nicht nur eine Person.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass da niemand daher kommt und das nicht erklären will...:clown: Hier im Forum stehen schon mal einige Schlange diesbezüglich.
Ist doch och nix anderes als das Theater um die Astrologie.
 
Hi, Miez.

Schrödingers Katze;1422660 schrieb:
Musst du eigentlich immer Kontra geben?
Nur wenn sonst nix los ist -- sonst würde ja der Umsatz zurück gehen :)

Was ist es denn anderes als ein "erklären wollen*, wenn was angezweifelt wird? Magie betrifft ja oftmals nicht nur eine Person.
Wahrscheinlich eine Frage der Philosophie -- Zweifel erklärt nicht das bezweifelte Objekt und akzeptiert keine angebotene Erklärung. Und wie kann etwas, das nicht funktioniert, "oftmals nicht nur eine Person" betreffen?
In dem Magie, die nicht funktioniert, für alle gleichzeitig nicht funktioniert? Das scheint mir ein sehr exaltierter Zugang zu sein :)

Ich kann mir nicht vorstellen, dass da niemand daher kommt und das nicht erklären will...:clown: Hier im Forum stehen schon mal einige Schlange diesbezüglich.
Wahrscheinlich werden ein paar das „wie” erklären wollen, aber ich meine, die sollten sich die Luft sparen und erstmal das „dass” beweisen.

Ist doch och nix anderes als das Theater um die Astrologie.

Nun ja, da bin ich mir nicht so sicher :) Wenn ich einen Magier treffe, der irgendwas (außerhalb seiner eigenen Psyche) bewirkt, reden wir weiter. Bei Astrologen habe ich schon treffende Prognosen gehört -- bei Magiern noch nie eine Wirkung erlebt.
Es wäre doch ganz einfach -- z.B. könnte so ein begnadeter Magier dafür sorgen, dass z.B. alle Wähler einer mittlere Stadt einen ungültigen Stimmzettel abgeben, mentale Beeinflussung -- ich verlange doch gar keine grobstofflichen Ergebnisse wie Löffel verbiegen oder Uhren in Gang setzen...
 
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So, die Mieze kommt jetzt mal angeschlichen und haut ihren Neptun auf'n Tisch. :stickout2 Also schreib ich mal ganz locker-flockig hier das auf, was meinem Neptun dazu einfällt, ungeachtet der Dinge, die schon vor mir erwähnt wurden.
Ich hab ja nicht alles gelesen, was ihr über Magie und Alchemie und dergleichen geschrieben habt. Hab ich auch jetzt keinen Nerv für. Also...

Magie ist für mich in allererster Linie von anderen eingeforderte Illusion, beruhend auf Versprechungen des Magiers. Und die funzt dann auch magisch. Null Prob. Fängt doch schon mit der Kunst an. Bilder sind Magie. Musik ist Magie. Was kann Musik nicht alles ausrichten? Meine Güte! Ich hab letzens einen Song gehört (apropos, könnt' ich gleich mal auflegen). Da kommt so'ne Power rüber, dass allein die Wirkung des Songs für mich und meinen Körper was magisches darstellt. Er tut auf unerklärliche Weise was mit mir. Musik wird oft benutzt, um bestimmte Zustände herzustellen, die weitab sind von den nine-to-five-Empfindungen. Und das schafft sie auch im besten Fall, ohne das der Konsument noch anderes konsumieren muss. Es wird auch 'ne Illusion gezaubert. Um Magie/Alchemie zum Funktionieren zu bringen braucht es wie immer Zwei. Den Magier und den Konsumenten, der dann meist seinen Neptun bedient haben will. Man will betrogen sein.
Macht in meinen Augen aber gar nüscht, weil es nix schöneres gibt, als sich diesen Gefühlen sinnlich hinzugeben. Hat was! Wenn der Alchemist mir als neptunischen Kunden aus Fliegendreck einen Pseudogoldklumpen hergestellt hat, dann freu ich mich auch. Ausserdem hat sich ja wer mit meinem Ansinnen auseinandergesetzt und zumindest was für mich getan. In beiden Fällen geht es um einen Zustand, der hergestellt werden soll. Deswegen sag ich: Magie alleene (also mit sich selber) geht nicht. :clown:

Es wäre doch ganz einfach -- z.B. könnte so ein begnadeter Magier dafür sorgen, dass z.B. alle Wähler einer mittlere Stadt einen ungültigen Stimmzettel abgeben, mentale Beeinflussung --

Och, wie war das in den End-30ern? Volksmagie der übelsten Sorte.
Bei Astrologen habe ich schon treffende Prognosen gehört -- bei Magiern noch nie eine Wirkung erlebt.
Selbe Antwort. Kommt halt drauf an, wie man den Magier als solchen definiert. Aber als so groß empfind ich den Unterschied zwischen Löffelverbiegern und einem Reichsparteitagsrumschnautzer nicht. Es ist letztlich die Faszination für den Magier, die ihn zum solchen erst macht. Pluto und Jupi seh ich hier ganz deutlich. Die Alchis sind für mich Bastler, sehr uranische Menschen, sowie auch die irgendwo schon erwähntnen Kräuterhexleins, die nix weiter waren als emanzipierte und fortschrittliche Frauen, die dem Neid des Mobs auf dem Leim gegangen sind, bzw. von ihm ins Feuer gezerrt wurden sind. Arrggh!

So, Neptun wieder einpacken und ab ins Bett :clown:

Nächtle, schrödi :)
 
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