Uranus (der Prüfer der Zentrierung der Identität)

Unbeweglich und beweglich ist wie potentielle und kinetische Energie, der Übergang jeweils jederzeit möglich. Starre ist steinverwandt, da muß sich nix mehr rühren können, nur mit Reibungsenergie eventuell, allerdings unfreiwillig.:weihna1
Nachdem Saturn der Planet des Steinbocks ist, dürfte dieser dann wohl nun doch eher etwas mit Starre als mit Unbeweglichkeit zu tun haben, wenn es da wirklich so große Unterschiede gibt.:clown:
 
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Hallo Lilith

Starrheit und Festigkeit sind ja nur 2 Stichworte.

Beide könnten dem Saturn entsprechen.

Viele Grüße

Jonas
 
Bei mir ist das Wechselspiel Uranus-Saturn mehrmals jeweils im Doppelpack aufgetreten, Uranus hat eine Veränderung, verbunden mit allen Inhalten des bisherigen Daseins, plötzlich eingeläutet: Wohn/Land-Ortwechsel, Saturn hat dafür gesorgt, daß alles strukturiert und organisiert über die Runden ging, und daß man die Transformation als positiv gesehen hat. Keine Rede von Starre, eher von konstruktiver Besonnenheit.
 
Hallo,

also ich habe den Uranus früher sehr gelebt, konnte bei keinem Partner lange bleiben, wenn was ausgemacht war, das hat mich schon nervös gemacht und eingeengt. Familiäre Anlässe waren mir immer ein Gräuel und ich wollte immer ausbrechen aus dem ganzen Gefüge! Aber da war Saturn und der hat mich immer wieder auf den Boden der Realität gebracht. (Saturn Trigon Uranus) und heute rückblickend kann ich sagen ich bin sehr froh darüber. Wer weiss, was sonst aus meinem Leben geworden wäre. Aber freiheitsliebend und unabhängig bin ich geblieben und wenn jemand klammert, da werde ich immer noch ganz unruhig.

Liebe Grüße
Mariella12
 
Wer ist "man"? Und freilich gibt es viele andere Foren ... aber in diesem hier gibt es meines Wissens keine einzige explizite oder implizite Regel, dass hier nicht diskutiert werden darf? Und wieso sollte das die Plauderei stören? Es gibt doch allerweil die Freiheit, einen Thread nicht zu lesen?

Alles Liebe,
Jake

P.S.: Zu den Titeln in der modernen Kunst, die ja durchaus ihre uranischen Aspekte hat ... ich hab da etliche Freunde, mit denen ich das immer wieder mal diskutiere: Titel werden von Künstlern freilich selten als Gebrauchsanleitung verstanden, wie ein Werk zu verstehen sei. Oft sind sie Bestandteil der Codierung des gesamten Kunstwerkes, eine Einladung an den Betrachter, sich auf ein Abenteuer des Sehens, Empfindens, der Begegnung mit dem Ungewussten, Ungesehenen, Unerhörten einzulassen. Wen das beunruhigt, die/der kann das ja einfach bleiben lassen. Es gibt ja umgekehrt auch keinen Anspruch, dass ein Kunstwerk verstanden werden muss und schon gar keinen, dass es in eindeutiger Weise und irgendwie "richtig" zu verstehen wäre. Gute Kunst ist so vielschichtig und mehrdeutig wie die Astrologie...

Da sind wir d`accord. Hast du vielleicht die Prachensky-Ausstellung beim Essl gesehen? Da haben wir die verschiedenen Blickwinkel in Hinblick auf P. und Nitsch diskutiert, und davor das Stück " Kunst" von Yasmina Reza angeschaut.
 
Bei mir ist das Wechselspiel Uranus-Saturn mehrmals jeweils im Doppelpack aufgetreten, Uranus hat eine Veränderung, verbunden mit allen Inhalten des bisherigen Daseins, plötzlich eingeläutet: Wohn/Land-Ortwechsel, Saturn hat dafür gesorgt, daß alles strukturiert und organisiert über die Runden ging, und daß man die Transformation als positiv gesehen hat. Keine Rede von Starre, eher von konstruktiver Besonnenheit.

Ja, das war bei mir auch der Fall. Jetzt nach exakt 14 Jahren wieder. Ich hab viel gelernt über die beiden und kann sie jetzt sicherlich besser beurteilen, wenn wirklich mal wieder das Thema der Unterdrückung von irgendwas auftauchen sollte. Meine Hand würde ich aber nicht dafür ins Feuer legen, dass ich nicht wieder in ähnliche Verhaltensweisen reinrutsche. Zum Glück gibt es die Astrologie und sobald ich das merke, werde ich das zu verhindern wissen...hoffe ich :stickout2
 
Nachdem Saturn der Planet des Steinbocks ist, dürfte dieser dann wohl nun doch eher etwas mit Starre als mit Unbeweglichkeit zu tun haben, wenn es da wirklich so große Unterschiede gibt.:clown:

Ich denke es ist wichtig, ab einem bestimmten Punkt die Zeichen klar verschieden von den Planeten zu betrachten.
Die Zeichen drücken für mich immer die bessere Seite des Prinzips aus.
So gehts bei Steinbock nicht mehr um die absolute Beschränkung, sondern um eher um eine Formgebung. ZB.

Zeichen sind für mich formvollendeter, als wären sie in Bezug zum Leben getreten, während die Planeten fast schon beziehungslos sind (oder wir sie so erleben). Kann ich nicht ergründen, warum das so ist, ob man es auch anders als mit Formvollendung beschreiben könnte, aber für mich sind die Zeichen deutlich verschieden im Vergleich mit Planeten.

LG
Stefan
 
Schrödingers Katze;1408759 schrieb:
Ja, das war bei mir auch der Fall. Jetzt nach exakt 14 Jahren wieder. Ich hab viel gelernt über die beiden und kann sie jetzt sicherlich besser beurteilen, wenn wirklich mal wieder das Thema der Unterdrückung von irgendwas auftauchen sollte. Meine Hand würde ich aber nicht dafür ins Feuer legen, dass ich nicht wieder in ähnliche Verhaltensweisen reinrutsche. Zum Glück gibt es die Astrologie und sobald ich das merke, werde ich das zu verhindern wissen...hoffe ich :stickout2

Interessant, Katze. 14 Jahre, also Uranus zwei Zeichen durch und Saturn die halbe Zodiak-Runde. :)
 
Interessant, Katze. 14 Jahre, also Uranus zwei Zeichen durch und Saturn die halbe Zodiak-Runde. :)

Das fing damals Ende März 94 an, verfestigte sich blitzschnell Mitte August und der saturnische Umzugsstreich (in meinem Fall von der leidenschaftlichen Streunerin zur Hausmitbesitzerin) folgte im Winter 94.
Uranus stand damals noch in Konj. mit meinem MC im Steinbock (teilte sich den Platz aber mit Neptun...ich hätte es wissen müssen) und Saturn lief durch mein 11. Haus. Jetzt steht Uranus im Sextil zum MC und Saturn in Oppo zum 11. Haus :weihna1

:)
 
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Ich denke es ist wichtig, ab einem bestimmten Punkt die Zeichen klar verschieden von den Planeten zu betrachten.
Die Zeichen drücken für mich immer die bessere Seite des Prinzips aus.
So gehts bei Steinbock nicht mehr um die absolute Beschränkung, sondern um eher um eine Formgebung. ZB.
In diesem Fall ist das Zeichen wirklich besser als der Planet, aber bei z.B. Krebs/Mond, Waage/Venus könnte ich das nicht behaupten. Aber im Falle von Steinbock/Saturn empfinde ich das Zeichen als sehr positiv, den Saturn...naja.

Zeichen sind für mich formvollendeter, als wären sie in Bezug zum Leben getreten, während die Planeten fast schon beziehungslos sind (oder wir sie so erleben). Kann ich nicht ergründen, warum das so ist, ob man es auch anders als mit Formvollendung beschreiben könnte, aber für mich sind die Zeichen deutlich verschieden im Vergleich mit Planeten.
Naja, die Zeichen zeigen ja, WIE etwas passiert, die Planeten, WAS passiert.
WO etwas passiert, zeigt das Haus.
 
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