Uranus (der Prüfer der Zentrierung der Identität)

hi2u schrieb:
Also wenn ich mit Uranus in VII. irgendwelche Probleme sehen müsste, dann vielleicht der "neutrale Abstand", der zum Lebenspartner gewahrt bleibt. Da fällt es (zu?) leicht, Beziehungsgeschichten wie Business-Affairs abzuwickeln -- wenn die Faktenlage es nahelegt, wird umdisponiert.
Grauenhaft, diese Machosprüche.
Klar steckt Angst dahinter: Zweckbeziehungen einzugehen bedeutet ja, sich emotional nicht einzulassen.
Entweder siehst du das nicht, oder es ist ganz einfach kein Tiefgang bei dir da.

Gruss
Lilith
 
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Hai, Lilith.

Ein Uranus in VII. wird ein anderes "Niveau" manifestieren als ein Mond oder Neptun in VII. -- und jeder ist OK, so wie er ist. Nicht unbedingt für mich, aber (hoffentlich) für sich. Und solange es so ist, sehe ich keinen Sinn und/oder Nutzen darin, eine "Abweichung von der Norm", die doch nur kulturell bedingt und territorial sehr limitiert ist, zu konstatieren und dann auch noch schnell die (individuell nicht empfundene) Angst als Beweggrund unterzuheben. Bei 12 möglichen Objekten in 12 möglichen Zeichen im VII. Feld hast du zumindest 144 mögliche Auffassungen für Partnerschaft -- und das ist für mich deutlich besser, als ein nach Strickmuster nivelliertes Beziehungsmodell.
 
Grauenhaft, diese Machosprüche.
Klar steckt Angst dahinter: Zweckbeziehungen einzugehen bedeutet ja, sich emotional nicht einzulassen.
Entweder siehst du das nicht, oder es ist ganz einfach kein Tiefgang bei dir da. Gruss Lilith

Guten Morgen Lilith,

mit einigen wenigen Ausnahmen, mir fallen direkt keine ein, haben sich Zweckbeziehungen zumindest in der Aristokratie als haltbarste Art erwiesen. Henry the Eighth ist ein kleiner Ausrutscher.

Abgesehen davon, eine Beziehung OHNE Emotionen ist für mich nicht lebbar.

Wünsche dir einen sonnigen Tag

Martin
 
Und solange es so ist, sehe ich keinen Sinn und/oder Nutzen darin, eine "Abweichung von der Norm", die doch nur kulturell bedingt und territorial sehr limitiert ist, zu konstatieren und dann auch noch schnell die (individuell nicht empfundene) Angst als Beweggrund unterzuheben.
Eine Zweck-Partnerschaft ist ja gar keine Abweichung von der Norm, es ist halt keine Liebes-Partnerschaft. Es gibt viele solche Beziehungen, das sind Menschen, die sich emotional nicht einlassen. Wenn man tiefer blickt, zeigt sich schon die Angst, nicht verletzt zu werden. Wenn man sich gefühlsmäßig nicht einlässt, kann man auch nicht verletzt werden.
 
Hi 2 u, 2 u 2 of u.

Eine Diskussion auf persönlicher Ebene ist grundsätzlich nicht möglich, also sind eure Statements nicht wirklich diskutierbare Meinungsäußerungen.

Aber:
wo definiert sich, wie lange so eine emotionale Beziehung dauern kann/soll/muss?
wer sagt, dass ich da emotionslos dabei stehe?
wer sagt, dass ich mit meinen Partnerinnen "Zweckbeziehungen" pflege?

Ich orte da individuelle Denkmuster, die sich nicht an dem orientieren, was ich geschrieben habe, sondern an dem, wie der (oder hier: die) einzelne zu lesen gewillt ist. Womit das Gelesene von der gelebten Realität eventuell abweicht -- darüber schon nachgedacht?

Nur so zu Orientierung: mit Ma 90 Ur wird es keine emotionslose Beziehung geben können. Und da Ma 120 Ve steht und Ve 60 Ju... na ja, ein Horoskop ist mehr, als Planet in Haus :)
 
Moin :)

na ja, ein Horoskop ist mehr, als Planet in Haus :)

Und ein Mensch ist nicht sein Horoskop...

Seine Emotionen mit einer gewissen Distanz wahrnehmen und betrachten zu können, bedeutet ja nicht, das keine vorhanden wären. Und das welche vorhanden sind, sagt nichts darüber aus, wie sich Beziehungen dann zeigen. Der Blick aus der (uranischen) "Vogelperspektive" kann insbesondere bei (emotionalen) Verstrickungen durchaus hilfreich sein. Etwa dann, wenn eine Emotion in keiner Relation mehr zum "Auslöser" steht. Ein oft bemühtes Beispiel: Mann und Frau im Auto, Frau fährt. Mann sagt: "Du, die Ampel ist rot." Sie: "Immer musst du mich kritisieren. Es ist unerträglich mit dir" und bricht in Tränen aus.

Hier kann eine Distanz zum eigenen Erleben durchaus zeigen, dass der Hinweis des Mannes nicht als Kritik gemeint war, sondern als reine Information.

Viele Grüße
Rita
 
Hi, Silke.

Kleine atmosphärische Korrektur "aus meiner Sicht":



Ich meine nicht, dass Ur in VII. latent mit dem Abgang rechnet, i.e. seine Koffer ständig marschbereit hält. Wenn es vorbei ist, ist es eben vorbei. Da ist immer genug Zeit, einen geordneten Abgang spontan zu erledigen...


Hi 2u!:)

Ich hatte diese Aussage auch eher auf das Unbewusste bezogen. Keinesfalls sollte meine Aussage dahingehend ausgelegt werden, dass jemand mit UR in 7 einen stets gepackten Koffer parat stehen hat, um umgehend zu flüchten zu können..*gg...:clown:

Liz Greene hat was sehr stimmiges zu UR in 7 geschrieben (und sie muß es ja wissen, hat sie doch selbst diese Konstellation im Radix):

"Die Person mit UR in 7 möchte einfach eine nette, normale beständige Beziehung. Doch UR im 7ten Haus kann explodieren - nicht, weil die Ideale zu hoch gesteckt sind, sondern weil die Person versucht hat, in der Beziehung eine von der Gesellschaft akzeptierte Rolle zu spielen, während sie etwas viel Flexibleres und Progressiveres braucht. Wie im 1ten Haus, so ist es auch hier: Je mehr man versucht, Uranus im 7ten Haus festzulegen und eine Beziehung nach den althergebrachten, als normal geltenden Begriffen zu führen, umso schlechter wird sich der Planet wahrscheinlich benehmen. Er wird explodieren. Mit Uranus im 7ten Haus scheint es besonders wichtig zu sein, Beziehungen so zu akzeptieren, wie sie eben sind, ungeachtet dessen, ob die sexuelle oder gesellschaftliche Rolle "akzeptabel" ist oder ob mit Brief und Siegel Dauerhaftigkeit versprochen wurde.

Mit UR im 7ten Haus erscheint uns eine feste Beziehung manchmal wie ein Haus, in dem alle Türen versperrt sind. Selbst wenn wir uns unserer psychischen Klausstrophobie nicht bewusst sind, beginnt etwas in uns an diese Türen zu hämmern. Das Wissen, daß sie alle versperrt sind, ist sehr unangenehm, und so beginnen wir, an den Klinken zu rütteln und rufen: "Laß mich hier raus!" Wenn jemand dann eine Tür öffnet und sagt: "Schau, diese Tür ist offen, du kannst hinaus, wann du willst", dann besteht die Chance, dass man nicht mehr weg muss. Wenn man weiß, dass man jederzeit gehen kann, entschließt man sich vielleicht, zu bleiben. Doch in dem Moment, wo einer sagt: "Du darfst hier nicht weg, du musst bleiben. Wir haben eine Heiratsurkunde und eine Hypothek, wir sind für die Kinder verantwortlich und müssen uns dann auch noch um deine Mutter kümmern, und was werden die Leute denken?", dann kann der Impuls wegzukommen, zwanghaft werden.
Es geht darum, sinnbildlich eine Tür offen zu lassen, was sehr schwer sein kann, wenn jemand sehr traditionell eingestellt ist oder sich in der Beziehung allzu sehr mit starren Rollen identifiziert."

(Liz Greene in "Uranus im Horoskop)



LG
Silke
 
Hi, Silke.

Ich hatte diese Aussage auch eher auf das Unbewusste bezogen. Keinesfalls sollte meine Aussage dahingehend ausgelegt werden, dass jemand mit UR in 7 einen stets gepackten Koffer parat stehen hat, um umgehend zu flüchten zu können..*gg...:clown:
Schon klar -- ich meinte auch mehr die "geistige Vorbereitung" denn die physische Bereitstellung. Wär' auch extrem unpraktisch mit drei Samsonite in meiner kleinen Garage :) Aber gleich unpraktisch wäre der geistige (=bewusste) Abmarsch lange vor dem Termin (da wir der Termin nämlich schnell folgen) und Unbewusstes -- überlasse ich den Psychoklempnern oder irgendwelchen spirituellen Reisen in meine Anderswelt, im Tagleben mache ich mir damit das Hirn nicht schwer.

Liz Greene hat was sehr stimmiges zu UR in 7 geschrieben (und sie muß es ja wissen, hat sie doch selbst diese Konstellation im Radix):

Da finde ich mich nur im ersten Satz (und der ist wohl eh ziemlich breit angelegt :)). Alles andere empfinde ich so nicht -- ich habe das Selbstbewusstsein, gehen zu können, wann ich will. Mir braucht niemand die Türen aufhalten oder zeigen, wie ich rauskomme. Wenn ich die Beziehung finde, wie ich mit ihr umgehen kann (ich sage für Lilith hier nicht "ich sie will :) ") dann habe ich auch mit den üblichen Aufs und Abs keine Schwierigkeiten. Also eine ganz normale Beziehung :)

Mir scheint (wieder sehr uranisch :)) dass mir Ur in VII. ermöglicht, meine Expression in der Partnerschaft auch auf einer rationalen Ebene wahrzunehmen, nicht mehr und nicht weniger. Allerdings mischt sich bei mir im Gesamten auch der AS in Was dazu, und in XI. steht ja auch noch einiges herum -- da wird es schwierig, die verschiedenen Komponenten fein getrennt zu betrachten. Es bleibt mir nur immer wieder zu betonen, dass Martin seine Sonne in acht hat, ach, Unfug, nein, mein Uranus in VII. keine dieser "typischen" Reaktionen in Beziehungskisten (ausgenommen Geschäftsbeziehungen) mit sich zieht, wenn man von meiner Möglichkeit, mich rasch zu verändern, absieht.

Außerdem ist es erstaunlich, wie viele Leute Ur in VII./Löwe haben, neben mir und Simi ist auch C.G. Jung im Boot :)
 
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Hi Du :)

Hi, Simi.

Nö, wie ich schon sagte, nix dergleichen.


Mir ist schon klar, dass das kommen würde, aber sei versichert, das trifft auf mich nicht zu. Ich fühle auch keine Beschränkung meines Lebens -- der Befreiungsschlag resultiert aus einer realen Beschränkung meiner Handlungsfreiheit und da auch auf Projektbasis mit Geschäftspartnern, nicht das Abbrechen langfristiger Beziehungen.


Das kenne ich so nicht -- kein kleines bisschen. Deswegen meine ich, dass es nicht bloß Uranus in VII./Löwe sein kann. Da hängen wohl noch andere Sachen dran...
Ja sicher hängen da noch andere Sachen dran, zB meine Venus in Widder. Ich war in Liebesdingen regelrecht fanatisch (Venus im Exil), du mit einer Steinbock-Venus wohl eher nicht. Pluto kommt auch noch dazu, aber den hast du ja auch in 7. Aber der Mond in 7, den habe ich nicht- und der gleicht schon so einiges aus. Mit Mond in 7 weiss man, dass eine Partnerschaft eh immer einem Gefängnis gleicht, von daher...
Aber der wesentliche Punkt ist, dass es dir nicht bewusst ist, warum du tust, was du tust- das war es mir ja auch nicht. Nun kann ich dir aber nicht etwas an die Backe quatschen, was du weder empfindest, noch empfinden willst. Dennoch erkenne ich mich in deinen Beschreibungen wieder:

hi2u schrieb:
:) Tja, vielleicht hilft mir da die Erde -- aber ich bin nie eine Partnerschaft eingegangen, die nicht im voraus ausreichend geprüft war. Also keine Notwendigkeit, nach der Bindung einen Leinencheck zu machen.
Leinencheck :lachen:
Genau das isses- und zwar schon vorher. Aber warum, hi2u? Es heisst zwar: drum prüfe, wer sich ewig bindet, aber bei mir war das krankhaft. Ich habe jeden Typen zwischen 14 und 84, der mir begegnet ist, geprüft, ob er wohl der Richtige ist, der Mann für's Leben. Nee, der nicht, nee, der auch nicht, hmm, der? Vielleicht, mal schauen. Am schlimmsten war es, wenn ich bereits verliebt war, ich habe mir dann die grösstmöglichsten Freiheiten herausgenommen, um zu prüfen, wie weit ich gehen kann, bevor er sich von mir abwendete. Das war ja kein normales Kennenlernen, das war ein einziger Leinencheck.

Natürlich kann das jeder so machen, wie er will, und mir erschien eine solche Vorgehensweise auch lange Zeit völlig normal. Wenn du aber mal andere Uranus-Stellungen betrachtest, dann wird es klarer, wie absurd ein solches Verhalten ist. Nimm mal als Beispiel Uranus in 5, der prüft auch- und zwar, ob der Sexpartner auch wirklich geil auf ihn ist. Im Vorfeld geht derjenige also auf den anderen zu und macht ihn an, um seine Wirkung zu prüfen. Aha, der andere zuckt drauf, prima, ich bin sexy. Das ist ja noch ganz lustig, aber stell' dir das mal während des Aktes vor. Der mit Uranus in 5 hört mittendrin auf, um zu prüfen, ob der andere auch wirklich geil ist.
Oder Uranus in 1, da wird geprüft, welche Frechheiten man sich rausnehmen kann, bevor der andere wirklich ärgerlich wird und einen nicht mehr mag. Man provoziert so lange, bis der andere platzt und sagt dann: so bin ich eben, willst du mir meine Freiheit beschneiden?
Diese Freiheitsüberprüfung geht auch, ohne dass andere Menschen daran beteiligt sind, zB Uranus in 8, da wird geprüft, ob man über freie Zeiteinteilung verfügt. Dh man lässt alles liegen, kümmert sich um nix- mal schauen, wieviel Zeit ich habe. Natürlich rennt sie weg- und nicht nur die Zeit, auch das Leben rennt weg. Kein Wunder, dass sich dann ne Depression einstellt.

hi2u schrieb:
Da war nie sowas wie das langfristige Gefühl, dass es nimmer passt, das sich dann entladen hätte, sondern es trat einfach "aus heiterem Himmel" jemand anderer auf den Plan, der alles innerhalb weniger Stunden komplett umgekrempelt hat.
Aha! Das kenne ich auch. Das ist mir aber nicht aus heiterem Himmel passiert, hi2u, es gab schon vorher schwarze Wolken. Wenn ein solcher Partnerwechsel stattfand, dann kannte ich den Neuen schon einige Zeit. Der Wechsel kam abrupt, ja. Es ist auch ein Widerspruch zu oben, ein vorhergehender Leinencheck ist doch gar nicht möglich, wenn jemand anderer so plötzlich auf den Plan tritt.

hi2u schrieb:
Also uranische Entladungen in der Beziehungskiste - ja, aber nicht aus Unglück oder Angst vor dem aktuellen Partner. Eher so wie ein Jobwechsel, weil die neuen Konditionen besser aussehen. Tja, Ur in VII., ich mache kein Hehl daraus, ist da ein wenig oberflächlich. Aber so lange eine Partnerschaft bestanden hat (und da dauerte die Kürzeste glaub' ich zwei Jahre, die längste 12) war da kein empfundener Mangel an Freiheit.
Weil die neuen Konditionen besser aussahen? *lach* Ich häng' mich da mal nicht an deiner Wortwahl auf, du meinst: wenn es scheinbar besser passte. Aber sowas geht doch nur, weil die alte Beziehung eben nicht mehr passend erscheint- und dafür gibt es doch Gründe. Die Liebe ist tot und das merkt man just in dem Augenblick, wo ein anderer erscheint? Ach nö, das kauf' ich nicht, das merkt man doch vorher und macht dann Schluss- und nicht erst, wenn ein Neuer auftaucht.
Du brauchst mir nix erzählen, ich kenne das Spielchen ja, war bei mir genauso. Bloss- ich bin mir im Klaren darüber, was mich da geritten hat, so vorzugehen. Die neuen Konditionen sagen besser aus- jaja. *kicher* Schiss hatte ich- Schiss alleine dazustehen, deshalb habe ich vorher nicht Schluss gemacht, obwohl ich's hätte tun müssen, wenn ich ehrlich gewesen wäre.

Meine erste Partnerschaft dauerte drei Jahre, die zweite acht- dann hatte ich die ersten Sichten, und ab da wurde alles anders, ich wurde ehrlicher. In diesen beiden Partnerschaften hatte ich auch nie das Gefühl einer Freiheitsbeschränkung- weil ich die Stärkere war. Mein Partner hing emotional mehr an mir als ich an ihm, da habe ich keine Ängste bemerkt- ich hatte mich aber auch gar nicht wirklich drauf eingelassen, wie Lilith schon richtig bemerkt hat. Wenn du das meinst mit "oberflächlich", dann haste Recht. Das ist aber eben auch Angst, wenn man sich nicht wirklich einlässt.

hi2u schrieb:
:D Das Sprunghafte (sic!) ist nicht so das meine, da bin ich zu erdig angelegt. Alle ONSs, die sich im Lauf der Zeit ergeben haben, wurden zu Beziehungen -> das oben erwähnte "Job Hopping" :) Also habe ich es nie zu einem ONS gebracht, auch wenn es zunächst so ausgesehen haben mag...
Dito! (Damit erschöpft sich mein Latein aber auch, lach.)

hi2u schrieb:
Also wenn ich mit Uranus in VII. irgendwelche Probleme sehen müsste, dann vielleicht der "neutrale Abstand", der zum Lebenspartner gewahrt bleibt. Da fällt es (zu?) leicht, Beziehungsgeschichten wie Business-Affairs abzuwickeln -- wenn die Faktenlage es nahelegt, wird umdisponiert. Aber dass ich mir wegen zu viel Nähe oder befürchteter Umklammerung, oder was weiß ich, den Befreiungsschlag gesetzt hätte -- nein, trifft nicht zu.
Siehste- das unterscheidet uns. Ich hatte nach zwei solcher, wie gesagt länger währenden Partnerschaften die Schnauze voll von dieser Distanz- ich wollte was Inniges. Die Verlustangst wird ja erst dann offenbar, wenn man auch wirklich was zu verlieren hat- den Partner auf neutralen Abstand zu halten, ist eine typische Angstabwehrstrategie des Uranus in 7.

hi2u schrieb:
Business-Partnerschaften schon eher, ich sagte es ja schon: geht mir ein Geschäftspartner auf die Nerven, kann ich ihn problemlos "ausknipsen", wenn ich das Gefühl habe, ich werde auf meinem Weg behindert. Da nehme ich mich nicht (aus Opportunität) zurück, sondern gehe den Uranus-Rebellen-Pfad ohne Rücksicht auf Verluste. Da könnte man nun dein Angst-Paradigma reininterpretieren, aber ich sehe das eher als die übliche uranische Sturheit bei den eigenen Ideen -- ich weiß, was ich genau nicht will und setze es um, ohne mich lange zu grämen: Trennungen sind eine Sache von weniger als einer Woche. Da ist für "Angst" oder auch nur "Besorgnis" keine Zeit -- fällt der Soll-Ist-Vergleich negativ aus, wird der Stecker gezogen: „Der Nächste bitte”.
Ja, bei Geschäftsverträgen ist das ausknipsen ein Leichtes, sind ja keine Gefühle im Spiel.

hi2u schrieb:
Zum Weiterdenken: mein Uranus hängt mit Merkur im Trigon und mit Mars im Quadrat -- sonst keine Aspekte (Chiron-Opposition für alle Freaks )

Dein Uranus hängt im Trigon an Mond und Venus -- und in loser Opposition am AS. Da muss irgendwo die Differenz stecken...
Nee, die ist da, aber sie liegt woanders. :)

hi2u schrieb:
Ach so: verheiratet bin ich noch immer nicht, obwohl es für manche so aussehen könnte
:lachen: Der Brüller zum Schluss, da muss ich dich mal knuddeln :umarmen:
Natürlich biste nicht verheiratet, so unbewusst biste dann doch nicht, lach.
Es lebe die wilde Ehe. :banane:

:)
 
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