Uranus (der Prüfer der Zentrierung der Identität)

Wenn du jetzt nur ein paar Stichworte hättest,

wie würde die momentane Essenz deiner Gedanken lauten?

Hallo Jonas,

nun der Gedanke mit dem Erdbeben ist wichtig, jene Explosion und Plötzlichkeit, und da muss ich sagen, das kriege ich jetzt überhaupt nicht auf die Reihe alles zusammen zu nehmen.

Ich habe viele Vorstellungen gehabt, die ich nicht mit mir herum tragen will, sondern ablegen, weil sie wahrscheinlich falsch sind.
Einiges scheint mir richtig, anderes will ich gar nicht aussprechen, weil es nur halbgar ist.

Ich habe schon lange an Billardkugeln gedacht, die jeder Planet darstellt, und an denen wir nicht gerieben, sondern gestossen werden, und ich kam auf den Gedanken, als ich Uranus betrachtete.
Aber das ist auch nur unzureichend.

Wenn man die Oberfläche nimmt, wird es und klingt es plausibler. Aber da kann man leicht den Fehler begehen, etwas zu übersehen

Das Prinzip von Mars ist etwas, was ich im Begriff bin zu verstehen, es gibt noch DInge, die damit zusammenhänge, und auch mit dem Bezug ziwcshen Mars und Sonne, was mir noch nicht ganz sicher ist.

Ich dachte, jetzt könnte ich auch Uranus dran nehmen. Aber das muss reifen. Da sehe ich aber, wie man die Angst bei Mars verstehen kann, wenn man versteht, dass Uranus eine Angst davor hat, dass der Freiraum genommen wird (oder was es auch ist, was Uranus nicht abhaben kann, Einzigartig sein zu können, selber sein können...)

Saturn habe ich jetzt endlich begriffen, dass er keine Form darstellt, keine Schale, sondern er ist eine Kraft oder Eigenschaft, die etwas zusammziehendes hat, Blei, Gewicht, Beharrung, - gibt man einem noch biegsamen Ast mehr Saturn bei, wird er starr. Alles was starr ist, verliert seine Beweglichkeit.
Es wird aber auch eingeschlossen in sich selbst. So kann kein Wachstum sein, kein Aufbruch zu einer neuen Stufe.
Aber mit all den Gedanken, und dem was Simi dazu sagte, sehe ich im Moment zu viele Widersprüche. Um zB Uranus jetzt in Bezug zu Saturn zu bringen.-

Ander Oberfläche wissen wir alle, dass Uranus Saturn in gewisser Weise aufbricht. Aber jetzt noch das Selbst und die Bezüge zum Selbst... (?)

Es macht sicher irgendwann mal klick.

LG
Stefan
 
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Hallo Stefan.

Vielleicht sagt Saturn auch einfach Stopp?

Die ganze Kreativitätswiederholung und Neuerschaffung im Reich des Uranus wird vom Saturn mit der Sichel gestoppt.

Und die Zeit beginnt....

Vorher liefen die Kreationen in einer Welt ausserhalb der Zeit ab.

Mit Saturn wurde die physische Form des Erschaffenen immer wichtiger.

Während Uranus immer wieder neues kreiert, bringt Saturn die Kreation mit seiner Sichel auf den Boden.

Er bringt sie hier in die Zeit, damit wir sie sehen können.


Uranus bricht dagegen das Existierende wieder auf, um etwas neues zu erschaffen.


Viele Grüße

Jonas
 
Hi, Jonas.

… Uranus ist einfach nur ein Schöpfer. Und wenn er einen unpraktikablen Hund mit Spinnenbeinen der englische Vokabeln bellt erschafft. Er kümmert sich nicht darum, sondern er ist schon mit der nächsten Vision beschäftigt.

Ich meine, du verwechselst hier Wassermann mit Uranus. Für Wassermann, vor allem Sonne in Wassermann, würde ich hier zustimmen. Uranus ist aber nur der Herrscher von Wassermann, nicht das Zeichen selbst. So ist Uranus für Eingebungen, Erscheinungen, Willkür und Überraschungen (du nennst es "plötzlich") gut. Wie Uranus tatsächlich zu Werke geht, sagt dann das Zeichen, in dem er steht -- das sind jeweils etwa sieben Jahrgänge, die ein (einigermaßen) gleich funktionierendes "Expressions-Modell" haben. Was auch gleich einen Teil einer möglichen Erklärung für niemals endende Generations-Konflikte und für den "Zeitgeist" darstellt.
 
Hi, Jonas.



Ich meine, du verwechselst hier Wassermann mit Uranus. Für Wassermann, vor allem Sonne in Wassermann, würde ich hier zustimmen. Uranus ist aber nur der Herrscher von Wassermann, nicht das Zeichen selbst. So ist Uranus für Eingebungen, Erscheinungen, Willkür und Überraschungen (du nennst es "plötzlich") gut. Wie Uranus tatsächlich zu Werke geht, sagt dann das Zeichen, in dem er steht -- das sind jeweils etwa sieben Jahrgänge, die ein (einigermaßen) gleich funktionierendes "Expressions-Modell" haben. Was auch gleich einen Teil einer möglichen Erklärung für niemals endende Generations-Konflikte und für den "Zeitgeist" darstellt.

Hallo hi2u.

Ja, vielleicht ist dies eine gute Zusammenfassung:


"So ist Uranus für Eingebungen, Erscheinungen, Willkür und Überraschungen (du nennst es "plötzlich") gut. "


Und das Zeichen zeigt natürlich das "wie" an.


Eigentlich wollte ich ja kein "Wie" beschreiben. Sondern nur das Prinzip des nicht stoppen wollenden Schöpfungsvorgang.


Viele Grüße

Jonas
 
Iakchus schrieb:
gibt man einem noch biegsamen Ast mehr Saturn bei, wird er starr. Alles was starr ist, verliert seine Beweglichkeit.
Vielleicht ergibt sich Starrheit bei negativen Saturn-Aspekten, bei positiven gibt er Festigkeit, wobei eine gewisse Biegsamkeit erhalten bleibt.
 
Simi!

Geht's dir gut? Nach dem heutigen Beitrag habe ich dich von der Liste streichen müssen -- meinst du, du kannst die Form halten?
Hallo Du! :)

Ja, mir geht's gut- dir auch? Ich weiss nicht, ob ich die Form halten kann, ich fand mich schon mal besser, lach. Es freut mich aber, dass du mit mir sprichst. Du sagst öfter mal was Gehaltvolles, ich weiss dann nie, ob ich dich ansprechen kann, naja, können schon, aber zurückkommen wird wohl nix. Nun denn.

hi2u schrieb:
Da orte ich mehr als bloß Uranus in VII./Löwe -- den teilen wir uns ja. Die gefühlte Einschränkung in Partnerschaften (aber damit meine ich eher nicht Lebenspartnerschaften, sondern Zweckgemeinschaften, z.B. Kundenbeziehungen oder Geschäftspartner) kenne ich auch, die wird aber umso virulenter, je weniger Grundsympathie vorhanden ist. Bei Familienmitgliedern (im engeren und weiteren Sinn) gibt es dieses Gefühl einer Einschränkung nicht. Also reicht Uranus in Haus und Zeichen nicht aus, um den von dir geschilderten Zustand darzustellen.
Ja richtig, zum 7. Haus gehört jede Art von Partnerschaft, die durch ein Ja der Zustimmung zu ihr eingegangen wird. Sei es das Ja eines Teenies auf dem Zettel "willst du mit mir gehen, dann kreuze an: ja, nein oder vielleicht", das symbolische Ja zur Ehe mit der Unterschrift auf der Heiratsurkunde oder das Ja, das besiegelt wird durch einen Geschäftsvertrag- das ist nämlich der Punkt: es wird ein Vertrag geschlossen, dem man zustimmt. Und schon sieht man sich der Freiheit beraubt, denn ein Vertrag beinhaltet Regeln und Bestimmungen- mit Uranus ist man aber unverträglich. Man kann nicht mehr machen, was man will, der Vertrag regelt die Bedingungen, auch die unausgesprochenen in einer romantischen Partnerschaft.

Eine eigene Familie habe ich nie gegründet, auf meine Herkunftsfamilie, also Vater und Mutter bezieht sich das nicht, da hab' ich ja auch keinen Vertrag geschlossen. Bei dir ist das anders, du bist verheiratet und hast Kinder. Mit den Kindern hast du keinen Vertrag geschlossen, da bist du Vater, das gehört eher ins 5. Haus. Aber mit deiner Frau hast du einen geschlossen, und auch bevor du mit deiner Frau zusammengekommen bist, hast du doch bestimmt Ja gesagt zu anderen Partnerinnen- wie war das denn da? Keine Erstickungsgefühle einer Freiheitsbeschränkung?

hi2u schrieb:
Das kann ich so nicht bestätigen -- Angst hatte ich noch nie, wenn der Befreiungsschlag anstand. Einfach nur tabula rasa machen, einen Neuanfang setzen, Schlacke abklopfen. Teilweise (kreative) Beengung (die aber nicht als Angst manifestiert war, sondern durch Aussagen tatsächlich vorhanden) beseitigen -- lieber einen Partner "in die Unterwelt schleudern", als die Expression des Ego unterdrücken.
*lach* Ja, das kenne ich.
Du verstehst das mit der Angst falsch, hi2u- man hat keine Angst, einen Befreiungsschlag zu tun- man tut den Befreiungsschlag aus Angst. Aus Angst, sonst weiterhin eingeschränkt leben zu müssen. Die Beengung ist auch in den seltesten Fällen eingebildet- sie ist tatsächlich vorhanden. Meine Partner haben mir durch die Bank "verboten", mit anderen Menschen zu sprechen. Verboten nicht im Sinne von dass sie das tatsächlich so gesagt hätten, aber sie zeigten mir deutlich, dass ihnen das nicht passte. Mit Uranus in 7 zieht man Partner an, die einen beschränken und einengen- das ist so, weil man innerlich Einengung durch einen Partner befürchtet. Man hat Angst davor, Kompromisse ohne Ende machen zu müssen- sonst wird der andere einen verlassen. Das spürt man die ganze Zeit und fühlt sich mies deshalb. Was will der denn noch, ich geb' doch schon alles- mehr geht nicht. Schluss jetzt damit!- und schon hat Uranus dreingeschlagen.

Kennste das nicht, dass man zu Beginn einer Partnerschaft erstmal prüft, wie weit die eigene Freiheit noch reicht, jetzt, wo man gebunden ist? Wie lange bist du verheiratet? Ich weiss echt nicht, wie du das aushältst, lach. Ich kenne einige Leute mit Uranus in 7, es ist immer dasselbe Bild- entweder, sie haben sehr früh geheiratet und leiden still vor sich hin oder sie wechseln ihre Partnerschaften wie andere die Unterwäsche.

hi2u schrieb:
Mag sein, dass dein Mo in Sch diese deine similogischen "Angst-Paradigmen" bedingt oder bewirkt -- den teilen wir uns ja nicht. Weil ich heute in Gönner-Laune bin :D packe ich das deinem Mond auf und lasse ich es damit bewenden -- ich bin mir sicher, dass du Mond in Schütze genauso gut herkriegst wie die Uranus- und Saturn-Ansätze hier :)
hahaha, nö du, ein Schütze-Mond kennt keine Angst. Na gut, meine Zwillinge-Sonne hat ihn lange Zeit nicht gut vertragen, ich dachte, wenn ich jemandem offenbare, dass eine innere Stimme zu mir spricht, dann kommen die Männer mit den weissen Jacken, wo die Ärmel hinten sind und holen mich ab, aber sonst? Mond steht nicht für Gefühle, nicht mehr und nicht weniger als andere Planeten, er steht für das kindliche Ich im Gegensatz zur Sonne, die für das erwachsene Ich steht, aber das führt hier zu weit.

:)
 
Vielleicht ergibt sich Starrheit bei negativen Saturn-Aspekten, bei positiven gibt er Festigkeit, wobei eine gewisse Biegsamkeit erhalten bleibt.


Hallo Lilith.

Saturn kann einen im positiven vielleicht eine gewisse Festigkeit geben.
Negativ gesehen kann es auch zur Starrheit führen.

Doch dies ist beides im Saturn enthalten. Wie Saturn ausgelebt wird, das liegt an dir, nicht an den Aspekten.


Viele Grüße

Jonas
 
Hallo Jonas!

Saturn kann einen im positiven vielleicht eine gewisse Festigkeit geben.
Negativ gesehen kann es auch zur Starrheit führen.

Doch dies ist beides im Saturn enthalten. Wie Saturn ausgelebt wird, das liegt an dir, nicht an den Aspekten.
Vielleicht ist Starre aber auch eine Nebenerscheinung von Festigkeit?
Wenn etwas fest ist, ist es ja unbeweglich, was man ja auch starr nennen kann.
 
Vielleicht ist Starre aber auch eine Nebenerscheinung von Festigkeit?
Wenn etwas fest ist, ist es ja unbeweglich, was man ja auch starr nennen kann.

Unbeweglich und beweglich ist wie potentielle und kinetische Energie, der Übergang jeweils jederzeit möglich. Starre ist steinverwandt, da muß sich nix mehr rühren können, nur mit Reibungsenergie eventuell, allerdings unfreiwillig.:weihna1
 
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Scheinbar bin ich bei dem Thema etwas befangen, obwohl ich ein Lied davon singen kann. Eines? Ich such mir seit eh und je zielsicher Uranus-Saturn-Verbindungen aus. Aber keine locker-flockigen Aspekte, sondern die ganz derben. Entweder super-Konjunktionen oder beidseitige Quadrate.
Und soweit ich weiß, war immer das Thema "unbewusste Unterdrückung" gegeben. Aber das hat's jedesmal gebraucht, um einen ganz großen Schritt nach vorne zu kommen. Wenn das Thema Uranus-Saturn ins Bewusstsein drängt und das macht es durch die Starre, die irgendwann schleichend eingesetzt hat, dann geht ein enormer gedanklicher Sturm los.
Saturn kann ja nicht ohne Uranus. Wie ein kleines Kind bleibt er am großen Uranus kleben, auch wenn er sich sonstwie scheisse fühlt dabei. Der Befreiungsschlag kommt daher immer von Uranus und Saturn reagiert ultrabeleidigt und pampig. Hilfe! Für einen gewissen Zeitraum fühlt sich Uranus schon noch in die Pflicht genommen, doch sobald das Band zu Saturn zerreisst, ist es unrettbar verloren. Es muss aber nicht reissen und ich denke, wenn das der Fall ist, dann können sich beide wirklich viel geben. Dazu gehört aber jede Menge Charakterstärke und Liebe, um das auch wirklich zu wollen. Ganz zu vergessen ist nunmal nicht, dass sie sich eigentlich ein Zuhause teilen. :clown:
In meinen Uranus-Hoch-Zeiten wurde mir ständig Egozentrik vorgeworfen und ich hab darauf ziemlich bestürzt reagiert, weil ich innerlich ja völlig am Boden zerstört war. Was sollte ich denn machen? Mich weiter (ich war Uranus in dem Fall) unterdrücken lassen, mir Freunde und ein eigenes Leben verbieten lassen oder alles auf eine Karte setzen, egal, was danach passiert?
Gemäß meines Naturells hab ich dann selber Uranus gespielt und die Venus zum Einsatz gebracht - mein uranisches "nach-aussen" sozusagen und hab für einen friedlichen venusischen Schlussstrich gesorgt. Also im Grunde richtig klassisch :)
Wenn man selber solche Aspekte im HS hat, dann sucht man sie ja im aussen, im Partner z.B.. Daher auch mein Beispiel. Für mich selber wird durch diese Geschehnisse ja auch vieles klarer.
 
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