Simi!
Geht's dir gut? Nach dem heutigen Beitrag habe ich dich von der Liste streichen müssen -- meinst du, du kannst die Form halten?
Hallo Du!
Ja, mir geht's gut- dir auch? Ich weiss nicht, ob ich die Form halten kann, ich fand mich schon mal besser, lach. Es freut mich aber, dass du mit mir sprichst. Du sagst öfter mal was Gehaltvolles, ich weiss dann nie, ob ich dich ansprechen kann, naja, können schon, aber zurückkommen wird wohl nix. Nun denn.
hi2u schrieb:
Da orte ich mehr als bloß Uranus in VII./Löwe -- den teilen wir uns ja. Die gefühlte Einschränkung in Partnerschaften (aber damit meine ich eher nicht Lebenspartnerschaften, sondern Zweckgemeinschaften, z.B. Kundenbeziehungen oder Geschäftspartner) kenne ich auch, die wird aber umso virulenter, je weniger Grundsympathie vorhanden ist. Bei Familienmitgliedern (im engeren und weiteren Sinn) gibt es dieses Gefühl einer Einschränkung nicht. Also reicht Uranus in Haus und Zeichen nicht aus, um den von dir geschilderten Zustand darzustellen.
Ja richtig, zum 7. Haus gehört jede Art von Partnerschaft, die durch ein Ja der Zustimmung zu ihr eingegangen wird. Sei es das Ja eines Teenies auf dem Zettel "willst du mit mir gehen, dann kreuze an: ja, nein oder vielleicht", das symbolische Ja zur Ehe mit der Unterschrift auf der Heiratsurkunde oder das Ja, das besiegelt wird durch einen Geschäftsvertrag- das ist nämlich der Punkt: es wird ein Vertrag geschlossen, dem man zustimmt. Und schon sieht man sich der Freiheit beraubt, denn ein Vertrag beinhaltet Regeln und Bestimmungen- mit Uranus ist man aber unverträglich. Man kann nicht mehr machen, was man will, der Vertrag regelt die Bedingungen, auch die unausgesprochenen in einer romantischen Partnerschaft.
Eine eigene Familie habe ich nie gegründet, auf meine Herkunftsfamilie, also Vater und Mutter bezieht sich das nicht, da hab' ich ja auch keinen Vertrag geschlossen. Bei dir ist das anders, du bist verheiratet und hast Kinder. Mit den Kindern hast du keinen Vertrag geschlossen, da bist du Vater, das gehört eher ins 5. Haus. Aber mit deiner Frau hast du einen geschlossen, und auch bevor du mit deiner Frau zusammengekommen bist, hast du doch bestimmt Ja gesagt zu anderen Partnerinnen- wie war das denn da? Keine Erstickungsgefühle einer Freiheitsbeschränkung?
hi2u schrieb:
Das kann ich so nicht bestätigen -- Angst hatte ich noch nie, wenn der Befreiungsschlag anstand. Einfach nur tabula rasa machen, einen Neuanfang setzen, Schlacke abklopfen. Teilweise (kreative) Beengung (die aber nicht als Angst manifestiert war, sondern durch Aussagen tatsächlich vorhanden) beseitigen -- lieber einen Partner "in die Unterwelt schleudern", als die Expression des Ego unterdrücken.
*lach* Ja, das kenne ich.
Du verstehst das mit der Angst falsch, hi2u- man hat keine Angst, einen Befreiungsschlag zu tun- man tut den Befreiungsschlag aus Angst. Aus Angst, sonst weiterhin eingeschränkt leben zu müssen. Die Beengung ist auch in den seltesten Fällen eingebildet- sie ist tatsächlich vorhanden. Meine Partner haben mir durch die Bank "verboten", mit anderen Menschen zu sprechen. Verboten nicht im Sinne von dass sie das tatsächlich so gesagt hätten, aber sie zeigten mir deutlich, dass ihnen das nicht passte. Mit Uranus in 7 zieht man Partner an, die einen beschränken und einengen- das ist so, weil man innerlich Einengung durch einen Partner befürchtet. Man hat Angst davor, Kompromisse ohne Ende machen zu müssen- sonst wird der andere einen verlassen. Das spürt man die ganze Zeit und fühlt sich mies deshalb. Was will der denn noch, ich geb' doch schon alles- mehr geht nicht. Schluss jetzt damit!- und schon hat Uranus dreingeschlagen.
Kennste das nicht, dass man zu Beginn einer Partnerschaft erstmal prüft, wie weit die eigene Freiheit noch reicht, jetzt, wo man gebunden ist? Wie lange bist du verheiratet? Ich weiss echt nicht, wie du das aushältst, lach. Ich kenne einige Leute mit Uranus in 7, es ist immer dasselbe Bild- entweder, sie haben sehr früh geheiratet und leiden still vor sich hin oder sie wechseln ihre Partnerschaften wie andere die Unterwäsche.
hi2u schrieb:
Mag sein, dass dein Mo in Sch diese deine similogischen "Angst-Paradigmen" bedingt oder bewirkt -- den teilen wir uns ja nicht. Weil ich heute in Gönner-Laune bin

packe ich das deinem Mond auf und lasse ich es damit bewenden -- ich bin mir sicher, dass du Mond in Schütze genauso gut herkriegst wie die Uranus- und Saturn-Ansätze hier
hahaha, nö du, ein Schütze-Mond kennt keine Angst. Na gut, meine Zwillinge-Sonne hat ihn lange Zeit nicht gut vertragen, ich dachte, wenn ich jemandem offenbare, dass eine innere Stimme zu mir spricht, dann kommen die Männer mit den weissen Jacken, wo die Ärmel hinten sind und holen mich ab, aber sonst? Mond steht nicht für Gefühle, nicht mehr und nicht weniger als andere Planeten, er steht für das kindliche Ich im Gegensatz zur Sonne, die für das erwachsene Ich steht, aber das führt hier zu weit.
