Uranus (der Prüfer der Zentrierung der Identität)

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Ich halte gar nichts vom Karma-Hype. Das impliziert alles Leistungsdenken. Hitlisten, ab wann man nurnoch zweimal und ab wann man nur einmal wiedergeboren wird. Und das Beste, dauernd sagt dann einer, wie dann plötzlich alles von statten geht.

:rolleyes::clown:
 
Hallo Rita! :)

Also, beim Thema "Beziehung" schon, denn da geht's um schwierige und zermürbende Sachen. Eine harmonische Beziehung würde ich nicht als "karmisch" bezeichnen.
Du schnallst es echt nicht, was Lilith? Alles ist Karma, auch das Gute. Alles, was dir passiert, hat seinen Ursprung in dir- alles. Ob es nun gut oder schlecht ist, schwierig oder harmonisch. Statt dich an dem Begriff Karma festzuhalten, solltest du lieber mal schauen, was du falsch gemacht hast, damit dir so'n Scheiss wie mit deinem Ex nicht noch mal passiert. Der Fehler liegt in deiner inneren Einstellung zum Thema Sexualität (Uranus in 5)- diese Einstellung erschafft dein Karma. Du sagst zwar immer, dass du eine feste Partnerschaft suchst, aber bei dem Typen, da war deine Absicht eine andere- du wolltest bloss hemmungslos poppen. Das haste getan- und dann die Quittung dafür gekriegt. Und jetzt biste am Jammern- schon monatelang. Der war schuld, weil er dein "Karmapartner" war und auf niedriger Entwicklungsstufe stand- ich kann es nicht mehr hören. Wie kann man bloss so vernagelt sein? "Ich kannte den aus nem früheren Leben, meine Energetikerin hat es mir gesagt."- au Mann.

Lilith schrieb:
Naja, ich finde diese "karmischen Beziehungen" schon besonders, weil man nicht alle Tage so jemanden trifft, wo die Sachen so tief gehen und wo sich so schräge:clown: Sachen ergeben. Und die so viel aufwühlen, Änderungen bewirken, Entwicklung in die Wege leiten, vielleicht sogar anregen, in frühere Leben zu blicken, etc....das kann eine weniger tiefgreifende Begegnung nicht bewirken. Daher mag ich diese verschiedenen Arten der Begegnungen nicht in einen Topf werfen und sagen "alles ist karmisch".
Dann bleibste eben dumm und unwissend- dein Problem, Lilith.

Ich habe mal wo gelesen, dass man seit 2003 das Karma, das man im jetzigen Leben bewirkt hat, im selben Leben begleichen muss, es wird also nicht mehr auf zukünftige Leben verschoben. Meinst du, dass das stimmt?
Gelesen- und wo? Bei Ingrid, tz tz.

Nein, das stimmt nicht. Das Karma, welches du dir in Vorleben erschaffen hast, das bewirkt in diesen Leben die Lebensumstände, in die du hineingeboren wirst. Welches Geschlecht du hast, welches Aussehen, das Land, in das du hineingeboren wirst, die Eltern, der gesellschaftliche Status- und vor allem: dein Horoskop. Dann tust du den ersten Atemzug- und alles, was du dann denkst und beabsichtigst, erschafft dir deine heutigen Lebensumstände. Den Job, den du machst, die Leute, die du triffst, das Verhältnis zu den Eltern- alles hat seine Ursache in dir, hier und jetzt. Du wirkst dein Karma jetzt- und du erlebst es jetzt. So- und wenn du nicht dahinterkommst, dass alles, was dir passiert, seinen Ursprung in dir hat, dann stirbst du in diesem Unwissen- und alle Vorwürfe und inneren Anklagen, die du mit ins Grab nimmst, erwirken, wo und wie du wiedergeboren wirst- dann geht das Spiel von vorne los. Wieder bist du unwissend, dh du weisst wieder nicht, dass du es bist, die alles erschafft und wieder wirst du glauben, es sei Karma aus deinem Vorleben, das du abarbeiten müsstest und wieder merkst du nicht, dass du es dir gerade jetzt, in diesem Augenblick, erschaffst..... und immer so weiter, bis in alle Ewigkeit.

Bis du erwachst. :)
 
Du sagst zwar immer, dass du eine feste Partnerschaft suchst, aber bei dem Typen, da war deine Absicht eine andere- du wolltest bloss hemmungslos poppen. Das haste getan- und dann die Quittung dafür gekriegt.
Moment, da muss ich gleich was klarstellen: mit dem hatte ich keinen Sex, da wir uns überworfen hatten. Wir hatten uns überworfen, bevor wir überhaupt zuammenkommen konnten, da passierten hässliche Sachen. Und die kann ich noch nicht so recht fallenlassen, das quält mich heute manchmal noch. Klar habe ich damals viel falsch gemacht, was mich auch noch quält.

Sex hatte ich mit dem, mit dem ich auch zusammen war, das war aber keine schwerwiegende Begegnung, das war was normales.
 
Hallo :)

@Hi2U

Auf welchem bösen Trip bis du denn? Nur weil Ouranos sich was aus den Fingern saugt, musst du das Horn nicht auch blasen VII. ist seit jeher das Haus für „Heirat und Teilhaber, in der Ehe oder im Geschäft, das Verhältnis, in welchem die betroffene Person zu anderen Leuten steht, ob in Freundschaft oder Feindschaft” (Alan Leo). Und VIII.: „Tod, Testamente, Legate, Vermögen durch Heirat oder Geschäftspartner” (ebenda).

Ich sauge mir garantiert nichts aus den Fingern, auf einem so tiefen Niveau spiele ich nicht. Nur weil Alan Leo etwas sagt, heißt das nicht, dass das auch so gilt.:clown:

Du hast schon recht, die PERSON, mit der man eine Verbindung eingeht, befindet sich in Haus 7. Doch die Bindung ALS SOLCHE befindet sich in Haus 8, dem Haus des Todes. Ich kann natürlich keine Bindung (8) eingehen, wenn ich keine Person (7) dazu zur Verfügung habe.

Wo Ouranos sich vergaloppiert hat, ist die Sache mit kardinalem und fixem Haus: eine Beziehung einzugehen ist ein kardinaler Schritt, etwas draus zu machen, eine Sache des fixen Hauses. Das heißt, man kann sich durchaus in eine Beziehung stellen, aber es kommt halt materiell dabei nichts raus. Oder, sieht man sich die „Scheidungsopfer” an, kostet vielleicht sogar noch einiges. Die Parallele liegt unter dem Horizont: "ich bin" (in I.) jedenfalls, ob materiell dabei etwas rauskommt (II.) ist damit noch lange nicht gesagt.

Eben, du hast es doch gerade selbst gesagt. Das, was an einer Beziehung substanziell wird, sieht man in Haus 8. Ich kann mich nicht an jeden binden, den ich in Haus 7 begegne.

M.Roscher hat das 8.Haus als das Haus der Bindung, der "Ehe" und des aufeinander einlassens gesehen. Er hat es auch an Beispielen in seinen Skripten bewiesen. Auch ich habe in der Praxis das bestätigt gefunden, und ich erlaube mir mich mitlerweile für so kompetent einschätzen zu dürfen, das ich das bestätigen kann.

Natürlich war z.B. bei meiner Mutter auch die Sonne in 7 mehrfach ausgelöst, als die heiratete. Doch das 8.Haus ist auch mehrfach ausgelöst worden, z.B. stand im Sekundär die Spitze 8 auf 20° Löwe, dem Partnerschafts - und Bindungsgrad.

LG Ouranos
 
Hallo Lilith :)

Simi ist zu jedem so, der ihre Dogmen und Vorstellungen nicht anerkennt, auch wenn sie es normalerweise nicht direkt so sagt.

Mach dir nichts draus und mach dir einen schönen Sonntag :clown:

Lg Ouranos
 
Hallo :)

@Hi2U



Ich sauge mir garantiert nichts aus den Fingern, auf einem so tiefen Niveau spiele ich nicht. Nur weil Alan Leo etwas sagt, heißt das nicht, dass das auch so gilt.:clown:

Du hast schon recht, die PERSON, mit der man eine Verbindung eingeht, befindet sich in Haus 7. Doch die Bindung ALS SOLCHE befindet sich in Haus 8, dem Haus des Todes. Ich kann natürlich keine Bindung (8) eingehen, wenn ich keine Person (7) dazu zur Verfügung habe.



Eben, du hast es doch gerade selbst gesagt. Das, was an einer Beziehung substanziell wird, sieht man in Haus 8. Ich kann mich nicht an jeden binden, den ich in Haus 7 begegne.

M.Roscher hat das 8.Haus als das Haus der Bindung, der "Ehe" und des aufeinander einlassens gesehen. Er hat es auch an Beispielen in seinen Skripten bewiesen. Auch ich habe in der Praxis das bestätigt gefunden, und ich erlaube mir mich mitlerweile für so kompetent einschätzen zu dürfen, das ich das bestätigen kann.



LG Ouranos

Hallo Ouranos, :)

ich sehe es genaus so, im 7. Haus lernen wir jede Menge Menschen kennen, Freunde, lockere Bekanntschaften, Geschäftspartner, Beziehungen ohne Verbindlichkeit. Erst im 8. Haus entsteht Verbindlichkeit durch Vertrag und Stempel, da wird z.b. die Geschäftsbeziehung oder die Partnerschaft fixiert und da komme ich auch nicht mehr so ohne weiteres raus.

lg
Gabi
 
Hi

im alten Indien wurde man mit Karma beworfen, so im Sinne : "Du bist halt selbst dafür verantwortlich, wenn ich dir jetzt die Rübe abhacke, weil du dir das im letzten Leben redlich verdient hast", Zack Rübe ab.

Heute sieht das etwas anders aus, und es wird in Bezug zum Karma nur noch schwach von Schuld "gedacht".

Meiner Meinung nach, geht es beim Karmagedanken nicht um Leistung, denn wenn man das so sieht, und deshalb den Bezug auf Karma verwirft, wäre jede Astrologische Deutung ja verwerflich, weil man auch dort zu erbringende Leistungen implizieren kann.
Karma ist für mich nur ein anderes Wort für beständige Auseinandersetzungen, und erst in zweiter Linie rührt das in meinen Gedankengängen an ein vergangenes Leben. Da dieser Rückbezug auf ein vergangenes Leben aber nicht zu ergründen ist und die ganzen Theorien Anpassungen an die Kapazitäten des Verstandes bedeuten, ist es für mich belanglos, darüber nachzudenken, ob ich - nur weil ich jetzt Probleme mit meinem Nymphensittich habe, der immer wieder in das Trinkwasser kotet - im vergangenen Leben jemanden anderen in das Trinkwasser gekotet habe.

Ich denke, die Beziehungen zwischen jetzigen Konstellationen und Entsprechungen zu einem anderen Leben drücken sich nicht so direkt aus. Meiner Meinung nach geht es vielmehr um die VERVOLLSTÄNDIGUNG der Erfahrung (in Bezug auf die Seele, die reifen soll, und sich aus der Verhaftung befreien soll, insofern alles , was zB in einem Planeten-Prinzip denkbar ist, erfahrbar wird, um dadurch eine Entscheidung zu Gunsten der Freiheit von Verhaftung zu treffen). Laut dem Seher Cayce und dem Seher Ford werden wir (die Seele) nach dem Tod Erfahrungsebenen betreten, die dem jeweiligen Betonungen eines gelebten Lebens und einem bestimmten Planetenprinzip entsprechen, quasi eine Zwangsläuterung, um dann erst wiedergeboren zu werden. Aus deren Äußerungen wird ersichtlich, dass es einige Konstellationen gibt, astrologische Zwänge (anscheinend vor allem Planeten in den Zeichen), die direkt diesen Erfahrungsdimensionen entsprechen.
Man könnte nun verschiedenes daraus ableiten, dass zum Beispiel jetzige Aspekte zu späteren Zeichen (im nächstsen Leben) werden, weil wir jetzige Aspekte oft besonders dynamisch und stark in unserem Leben verkörpern und dadurch die künftige Erfahrungsdimension gebildet wird, die betreten wird, sobald die Seele den irdischen Ort verlässt.

Die Ansicht, dass wir erst Widder-Sonne sind, und dann Stier-Sonne halte ich für absurd und ist nicht mehr als eine Anpasssung an den Verstand und seinem linearen Denken.

Dass die Seele existiert weiss ich, weil ich sie einmal "gesehen" habe, als ein Kumpel starb. Da lag ich im Dämmerzustand in meinem Bett (im Halbschlaf) und der Eindruck war sicher genug, um zu sagen, dass es seine Seele war, und sie befand sich auf dem Weg, vermutlich zum Mond oder sonstwohin. Eine Freude schöner Götterfunken. Keine Trauer, kein Leid. Die Seele war irgendwie eine Art Entität.
Am nächsten Morgen war ich deshalb auch nicht überrascht, als der entsprechende Anruf kam...

LG
Stefan
 
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Man kann die Sachen aber doch auch in einem anderen Ton sagen als das hier, oder?
Habe ich dich jemals schon so angeredet??

Hallo Lilith,

warum lässt du dir das denn gefallen? Nimm doch eine andere Haltung gegenüber dieser "Zurechtweisung" ein - sei doch mal richtig wütend.

lg
Gabi
 
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