hi2u
Neues Mitglied
Hi, Simi.
Ich gehe noch weiter, denn dein Satz ist mir zu lau: man kriegt immer eine passende Antwort auf seine Absichten. Wenn die Absichten fragwürdig sind, wird man die Antwort nur selten hören (oder richtiger: erleben) wollen. Allerdings stellt sich die Frage, ob man nicht doch besser mit einem schlechten Karma, dafür aber reich und gesund, als mit keinem Karma, dafür aber arm und krank, dieses Jammertal durchwandelt 
Diese rhetorische Schlenker entbehrt nicht eines gewissen Charmes, aber überzeugend ist anders. In diesem Leben wird man nicht Gott sein -- man kann sich als "Inkarnation Gottes" verstehen, aber auch das hätte dir noch vor ein paar hundert Jahren eine hübsche Investigation mit abschließendem Feuerzauber eingetragen...
Was mir nicht behagt, ist die Einleitung des Absatzes. Ich musste mir niemals radikal und konsequent irgendwas von Karma vorstellen, um zu besagter modifizierter Einsicht zu gelangen. Genau genommen ist es schon fast peinlich, denn es steht doch bereits in der Genesis, dass der Mensch nach dem Ebenbild Gottes geformt und durch seinen Hauch belebt ist. Das haben wir in der Grundschule schon so eingetrichtert bekommen, und wer's damals nicht wörtlich genommen hat, dem war ohnehin nicht zu helfen...
Nö, ich fühle mich ganz ohne Karma/Samsara eins mit dem Universum und damit mit Gott. Aber ich bin nicht Gott -- bloß eine temporäre Inkarnation, so eine Art Pickel an SEINEM A*, wenn du so willst. So wie der Pickel Teil von Gott ist und wieder vergeht, so gehts auch mir. Mit der Konsequenz, dass alles, was ich mache, richtig ist, den Gott ist richtig, oder wahr, wie du zu formulieren pflegst. Da nun alles, was ich als Teil Gottes mache, wahr und damit richtig ist, löst sich der Begriff des Karma im Sinne der Inder in eine etwas "gehobenere" Interpretation eines Wechselspiels innerhalb der selben Wesenheit, a.k.a. Gott, auf.
Beispiel: da alle Wesenheiten "Extensions" und Repräsentierungen von Gott darstellen, ist alles, was wir miteinander führen können, ein einziges Selbstgespräch. Wenn ich nun irgendwem ordentlich auf die Zehen trete, werde ich nota bene den Schmerz selbst empfinden müssen, da ich zwar nur Pickel, aber eben doch fix mit Gott verbunden bin. Das ist aber eine einfachere Wechselwirkung als das, was die Inder als Karma/Samsara in ihrem Programm haben -- denn dort spielt sowas wie Schuld eine Rolle, die es aber nicht geben kann, weil wir eben alle aus dem einen Gott entstehen. Schuld ist ein Begriff der Moral, doch Moral ist kein Begriff Gottes, sondern der Gesellschaft, die davon ausgeht, dass ihre Mitglieder nicht in der Lage sind, das Gesetz Gottes als solches zu verstehen und zu leben -- was schon einiges über die Gesellschaft aussagt.
Würde dieses Gesetz der Wechselwirkung akzeptiert, gäbe es nichts "Böses" mehr auf der Welt, alles wäre "richtig" -- ohne Ausnahme, so schmerzhaft das für den normalen Menschenverstand auch sein (oder scheinen) mag.
Aber da sind wir doch recht weit von der Astrologie weggekommen...
Nun ja, Karma ist ohne Samsara ja nur die halbe Miete. Oder westliches Eso-Trallala.Du schaust rückwärts, hi2u, wenn du an Karma denkst. Deshalb auch die automatische Verknüpfung mit Reinkarnation.
Das Gesicht ändert sich nicht, nur der Blickwinkel darauf. Heute ist das morgen von gestern -- in diesem Sinn.Wenn du vorwärts schaust, dann bekommt Karma ein anderes Gesicht, dann ist der Blick auf das Karma gerichtet, das du dir jetzt, in diesem Augenblick, erschaffst und zukünftig abzutragen hast. Wenn man so schaut, dann stellt sich nämlich die Frage, was man tun kann, um sich weiteres, vor allem schlechtes Karma zu ersparen.
Ein wahres Wort, gelassen ausgesprochenMan kriegt immer die Quittung gemäss der Absichten, die man hegt- das ist keine Glaubensfrage, sondern eine des Wissens.
Ist man das, konsequent und radikal, dann wird man zu der Erkenntnis kommen, dass man Gott ist. DER EINE ist absolut individuell- das sagt doch schon das Wort.
Diese rhetorische Schlenker entbehrt nicht eines gewissen Charmes, aber überzeugend ist anders. In diesem Leben wird man nicht Gott sein -- man kann sich als "Inkarnation Gottes" verstehen, aber auch das hätte dir noch vor ein paar hundert Jahren eine hübsche Investigation mit abschließendem Feuerzauber eingetragen...
Was mir nicht behagt, ist die Einleitung des Absatzes. Ich musste mir niemals radikal und konsequent irgendwas von Karma vorstellen, um zu besagter modifizierter Einsicht zu gelangen. Genau genommen ist es schon fast peinlich, denn es steht doch bereits in der Genesis, dass der Mensch nach dem Ebenbild Gottes geformt und durch seinen Hauch belebt ist. Das haben wir in der Grundschule schon so eingetrichtert bekommen, und wer's damals nicht wörtlich genommen hat, dem war ohnehin nicht zu helfen...
Nö, ich fühle mich ganz ohne Karma/Samsara eins mit dem Universum und damit mit Gott. Aber ich bin nicht Gott -- bloß eine temporäre Inkarnation, so eine Art Pickel an SEINEM A*, wenn du so willst. So wie der Pickel Teil von Gott ist und wieder vergeht, so gehts auch mir. Mit der Konsequenz, dass alles, was ich mache, richtig ist, den Gott ist richtig, oder wahr, wie du zu formulieren pflegst. Da nun alles, was ich als Teil Gottes mache, wahr und damit richtig ist, löst sich der Begriff des Karma im Sinne der Inder in eine etwas "gehobenere" Interpretation eines Wechselspiels innerhalb der selben Wesenheit, a.k.a. Gott, auf.
Beispiel: da alle Wesenheiten "Extensions" und Repräsentierungen von Gott darstellen, ist alles, was wir miteinander führen können, ein einziges Selbstgespräch. Wenn ich nun irgendwem ordentlich auf die Zehen trete, werde ich nota bene den Schmerz selbst empfinden müssen, da ich zwar nur Pickel, aber eben doch fix mit Gott verbunden bin. Das ist aber eine einfachere Wechselwirkung als das, was die Inder als Karma/Samsara in ihrem Programm haben -- denn dort spielt sowas wie Schuld eine Rolle, die es aber nicht geben kann, weil wir eben alle aus dem einen Gott entstehen. Schuld ist ein Begriff der Moral, doch Moral ist kein Begriff Gottes, sondern der Gesellschaft, die davon ausgeht, dass ihre Mitglieder nicht in der Lage sind, das Gesetz Gottes als solches zu verstehen und zu leben -- was schon einiges über die Gesellschaft aussagt.
Würde dieses Gesetz der Wechselwirkung akzeptiert, gäbe es nichts "Böses" mehr auf der Welt, alles wäre "richtig" -- ohne Ausnahme, so schmerzhaft das für den normalen Menschenverstand auch sein (oder scheinen) mag.
Aber da sind wir doch recht weit von der Astrologie weggekommen...

, sonst würden wir uns hier im Forum zu Tode langweilen. 

Muss ins Bett!