Unfall bei "Wetten das"

Das sehe ich nicht so wie du, für mich ist der Zuschauer weder Täter noch Samuel Opfer,
ich frage mich immer, warum muss eine Person ins Öffentliche Geschehen hervorgehoben werden und dies ist dann so schrecklich und wir sollten uns mit diesen Konsequenzen auseinandersetzen?
ich denke er hat sehr viel Glück im Unglück, wird in der Schweiz versorgt und das ganz sicher ohne im Hinterkopf die Frage zu haben, wer bezahlt das alles.

Hallo Flimm,

der öffentliche Unfall wird in sehr vielen Menschen einen kollektiven Prozess ausgelöst haben und Samuel war sozusagen "lediglich" ein Erfüllungsgehilfe für eine Zeitqualität. Das Ereignishoroskop zeigt letztlich, welche Qualität verwirklicht werden will: Mars-Uranus. Samuel scheint da in einer zwingenden Resonanz zu diesem "Zeitmaterial" gestanden zu haben.
Vielleicht wäre es garnicht schlecht, wenn sich der zuschauende Mensch auch mal in der Täterposition begreift. Es ist ja dieser Reiz des Risikos, der uns zum hinschauen bringt, jeder weiss, es könnte auch schief gehen - einfach ausgedrückt: Sensationslust mit allem was dazugehört: Gänsehaut, kribbeln im Bauch, erwartungsvolle Angespanntheit und die Gewissheit, dass einem selbst, gemütlich auf dem Sofa mit Erdnüssen, nichts passieren kann.
Wahrscheinlich ist der Zuschauer schon so abgestumpft, dass die Risikobereitschaft immer höher geschraubt werden muss, um diese archaischen Gefühle in uns auszulösen. Und wenn alles gut geht, ist schließlich auch jedem damit gedient, egal ob es der "Gladiator" in der Arena oder der Moderator oder der Fernsehsender und nicht zuletzt der Zuschauer ist.
Ja, wenn alles gut geht.....- diesmal ging es nicht gut.
Schuld? - schuld ist niemand und alle - Wir stecken in einem System, jeder ist irgendwie auf seine Weise beteiligt.


Ja, das scheint im doppelten Sinn der Fall zu sein. Es besteht Hoffnung, dass Samuel sich besser, als bisher angenommen, erholen wird.
Und es besteht Hoffnung, dass das moderne "Brot und Spiele" in der TV-Arena entschärft wird.

lg
Gabi
 
Werbung:
Hallo Flimm,

der öffentliche Unfall wird in sehr vielen Menschen einen kollektiven Prozess ausgelöst haben und Samuel war sozusagen "lediglich" ein Erfüllungsgehilfe für eine Zeitqualität. Das Ereignishoroskop zeigt letztlich, welche Qualität verwirklicht werden will: Mars-Uranus. Samuel scheint da in einer zwingenden Resonanz zu diesem "Zeitmaterial" gestanden zu haben.
Vielleicht wäre es garnicht schlecht, wenn sich der zuschauende Mensch auch mal in der Täterposition begreift. Es ist ja dieser Reiz des Risikos, der uns zum hinschauen bringt, jeder weiss, es könnte auch schief gehen - einfach ausgedrückt: Sensationslust mit allem was dazugehört: Gänsehaut, kribbeln im Bauch, erwartungsvolle Angespanntheit und die Gewissheit, dass einem selbst, gemütlich auf dem Sofa mit Erdnüssen, nichts passieren kann.
Wahrscheinlich ist der Zuschauer schon so abgestumpft, dass die Risikobereitschaft immer höher geschraubt werden muss, um diese archaischen Gefühle in uns auszulösen. Und wenn alles gut geht, ist schließlich auch jedem damit gedient, egal ob es der "Gladiator" in der Arena oder der Moderator oder der Fernsehsender und nicht zuletzt der Zuschauer ist.
Ja, wenn alles gut geht.....- diesmal ging es nicht gut.
Schuld? - schuld ist niemand und alle - Wir stecken in einem System, jeder ist irgendwie auf seine Weise beteiligt.

Hallo gabi,

da du auf die Zeitqualität ansprichst.
Wie würde sie sich für den einzelnen äußern wenn nun das Fernsehen nicht da wäre?
Wäre das die aktive Rebellion, viele grössere Massenunfälle?
Für jeden einzelnen der Unfall auf der Strasse?

Ganz ehrlich, der Zuschauer der sich als Täter begreift welches schlechtes Gewissen plagt da? Und warum soll sich gerade jetzt erst jemand in der Täterposition begreifen , obwohl jeder Minute für Minute Täter und Opfer zugleich ist, das ganze Leben.
Wer sich erst bei solchen Dingen als Täter sieht, welchen Wunschfilm schaut er sich sonst an? der muß doch blind durch die Gegend laufen.


mir ging es hier um das Prinzip, die Sensationslust wird immer bei Menschen mit unerlösten Planeten und Konstellationen vorhanden sein, dafür kann man sie doch nicht zum Täter machen.

was geschieht denn mit dem kollektiven Mars-Uranus Aspekt,
manche sind direkt betroffen weil sie diesen Aspekt haben, ( Samuel)
manche werden teils damit konfontriert,
manche erleben ihn als Zuschauer, auch das müsste im Radix sichtbar sein,
manche haben damit garnichts oder nur wenig zutun.

in dem Sinne hast du Recht, die Zuschauer schauen sich etwas an, was ihnen etwas sagen soll oder sie auf etwas Hinweisen soll.
Doch warum soll es die Frage des Fernsehschauens sein?
Es ist doch vom Grunde erstmal nur eine Energieform die gelebt werden will, individuell für jeden Menschen in vielerlei Möglichkeiten.
Fühle ich mich zB als Täter, dann sollte ich mich fragen was hat die Frage eines Unfalles bei mir zutun und in welchem Bereich meines Lebens findet sie statt.
Das Fernsehen ist nur ein Ersatz für das Außen und wenn ich im Fernsehen einer Sensationslust nachgehe, heißt das nur das ich selbst diese Energie nicht lebe.
Sondern sie ins Aussen verschiebe.
Und man freut sich, das man es nicht selbst erlebt, das gehört für mich mit zur Sensationslust.

Ausserdem hat jemand der dort solch Autosprünge selbst macht, ganz sicher soviel Spass daran das er von den Zuschauern profitiert.

Meine Betonung liegt nicht beim Fernsehschauen und auch nicht bei dem Menschen der so etwas schaut, sie alle haben mein Verständnis für ihr Tun.
Ich frage mich, warum ist es scheinbar noch viel schlimmer und tragischer wenn ein Mensch bewußt das Leben herausfordert und der Vater es genauso tut.
Und da soll der Zuschauer Täter sein?

ich sage dir ganz ehrlich ich habe mir bis heut das noch nicht angeschaut da ich das Leben anschaue, und da siehst du den Tod tagtäglich.

Ein Mensch wird , wie immer, hochgehoben als Opfer, der Zuschauer bitte ist Täter und das Fernsehen muss sich ändern , womöglich noch der Zuschauer?
Was ist das für eine Ironie.
Warum schauen wir nur auf diesen Mann mit dem Unfall und nicht durch diese Sache auf alle anderen Menschen die Unfälle hatten/haben ( die nicht diese ärztliche Versorgung bekommen)?


Ich kannte mal jemanden, der als junger Mann dachte er sei ein Geheimagent und dachte er könnte fliegen.
Irgendwann flog er auch, doch er hatte sein Mäntelchen vergessen, das war sein letzter Flug.
Wer ist nun der Täter, jemand der ihm sagte , er könne nicht fliegen und er es deshalb tat um es zu beweisen?


Ja, das scheint im doppelten Sinn der Fall zu sein. Es besteht Hoffnung, dass Samuel sich besser, als bisher angenommen, erholen wird.
Und es besteht Hoffnung, dass das moderne "Brot und Spiele" in der TV-Arena entschärft wird.

kein Wunder bei der herausragenden , (für einen Normalbürger nicht bekommende), medizinische Versorgung.

LG
flimm

Aus deiner Warte kann ich es natürlich auch sehen (als Stier eben)
 
Hallo Waage-AC flimm :)

Ich denke, Täter ist derjenige Zuschauer, der nicht annehmen kann, dass er Zuschauer ist.
 
Hi keoma,

ich denk ich weiß schon, was du meinst. Selbstloses Handeln. Handeln ohne eine Erwartung oder Belohnung. :) Das ist natürlich eine sehr schöne Sache, für den, der das kann, ich würde es aber dennoch nicht in gerecht oder ungerecht einteilen, denn die wenigsten können das, deswegen sind aber nicht alle die das nicht können gleich ungerecht, denn Geben und Nehmen ist irgendwo ja auch wieder ein gerechter Ausgleich.

Hallo sternja,

doch ich halte diese Menschen für ungerecht, mein Ich auch. Sie sind ungerecht zu sich selbst. Sich von einem Pol ab zu sprechen, ist immer ungerecht. Kann ich nur geben, muss ein anderer für mich nehmen; was mich selbst bedürftig macht. Ich-Perspektiven sind per se ungerechter Natur.
 
Hallo alle,

worauf ich eigentlich hinaus wollte. Irgendwie sind wir mit schuld und irgendwie eben auch nicht. Das ist eben Ansichtssache, je nachdem wie man es sehen will oder könnte. Und mit den Beispielen, die du aufzählst flimm ist es doch aber auch nicht anders. Sind wir da jetzt Täter, weil wir nichts dagegen unternehmen oder nur beobachtende Zuschauer, die damit nichts zu tun haben ? Und je nachdem wie wir es betrachten, sind wir halt auch beides. Und genau darum, finde ich die Schuld-Frage an sich hier eben unangebracht, zudem es sowieso nur einem zusteht, in dieser Sache einen Schuldigen zu suchen und zu finden oder eben nicht. Und das ist Samuel selber.

LG
Stern
 
Hallo sternja,

doch ich halte diese Menschen für ungerecht, mein Ich auch. Sie sind ungerecht zu sich selbst. Sich von einem Pol ab zu sprechen, ist immer ungerecht. Kann ich nur geben, muss ein anderer für mich nehmen; was mich selbst bedürftig macht. Ich-Perspektiven sind per se ungerechter Natur.

Hallo keoma,

Selbstloses Handeln wäre das was du zuvor als gerecht bezeichnet hast. Selbstloses Handeln ist aber ein freiwilliges Geben ohne etwas zurück zu erwarten.
Nun sagst du aber nur geben ist nicht gerecht. Ähm... was denn nu ? :confused:
 
Wenn es so klar ist, das zu wenig Sicherheitsstandarts da waren- warum haben sie es dann nicht eingehalten?

Warum wurden zu wenige Rettungsboote bei der Titanic überhaupt montiert, wenn das doch schon so klar war?


Viele Grüße

Jonas
 
Hallo keoma,

Selbstloses Handeln wäre das was du zuvor als gerecht bezeichnet hast. Selbstloses Handeln ist aber ein freiwilliges Geben ohne etwas zurück zu erwarten.
Nun sagst du aber nur geben ist nicht gerecht. Ähm... was denn nu ? :confused:

Ja, aus dem 'Ich' heraus gesprochen, ist freiwilliges Geben das selbstlose Handeln, so wird es auch gesellschaftlich bewertet. Ist es aber nicht. Auseinander gezerrt, sieht es immer so aus: Geben in Form von Nehmen in Form von Geben in Form von Nehmen in Form von... ... ... ... alles in einem einzigen. Sich dessen bewusst zu sein, ist kongruent mit Gerechtigkeit.
 
hi flimm,

viele fragen im sinne eines kollektiven prozesses,denn der unfall des samuel hat einen prozess ins leben gerufen in dem diskutiert wird wie weit dürfen können wir gehen wo sind die grenzen,

mit opfer meine ich jemanden der am boden liegt schwer verletzt und hilfe braucht sonst stirbt er,die verantwortung für diesen unfall kann nur samuel und seine familie tragen,die medien können nur im sinne von wir setzen eine grenze verantwortung übernehmen,
 
Werbung:
Hallo alle,

worauf ich eigentlich hinaus wollte. Irgendwie sind wir mit schuld und irgendwie eben auch nicht. Das ist eben Ansichtssache, je nachdem wie man es sehen will oder könnte. Und mit den Beispielen, die du aufzählst flimm ist es doch aber auch nicht anders. Sind wir da jetzt Täter, weil wir nichts dagegen unternehmen oder nur beobachtende Zuschauer, die damit nichts zu tun haben ? Und je nachdem wie wir es betrachten, sind wir halt auch beides. Und genau darum, finde ich die Schuld-Frage an sich hier eben unangebracht, zudem es sowieso nur einem zusteht, in dieser Sache einen Schuldigen zu suchen und zu finden oder eben nicht. Und das ist Samuel selber.

LG
Stern

Hallo sternja,

wer mit schuld sein möchte kann es tun.
Soll Samuel seinen Schuldigen suchen und finden wie er beliebt.

Für mich bleibt dieser Fall recht unbedeutend, wird er noch so sehr aufgebauscht.

Ich wollte nur das Horoskop und das Ereignishoroskop versuchen zu deuten.

LG
flimm
 
Zurück
Oben