Beide haben was gemeinsam, sie lassen alles andere in ihrem Schatten, so dass der Fokus sich auf sie fixiert. Eine Überwindung ist zwar machbar aber schwer.
Warum ist das so?
Zunächst einmal ein herzliches Hallo von mir in die Runde.
Ich hatte hier eine lange Auszeit und die "Wiederkehr" fällt mir nicht leicht. Bequemer wäre es für mich dieses hier einfach Links liegen zu lassen, aber ich bin halt das was ich bin, der Sklave meiner Träume und dessen Produkt.
Zu Träumen habe ich für mich wohl so etwas wie perfektioniert und das meiste, von mir Erträumte, ist auch sehr positiv, da sehr klar und rein und liebevoll in ihrer Wahrnehmung von mir empfunden. Leider gibt es da aber auch die negativen "Träume" und ich habe damals den Fehler begangen, sie mir aufzuschreiben. Diese Niederschriften habe ich vor einigen Jahren hier im Forum veröffentlicht (nicht unter diesem Nicknamen). Dazu bin ich stets mitten in der Nacht aufgestanden, um das just Erträumte niederzuschreiben. Bis ich an einem Punkt kam, das mich bewogen hatte, damit aufzuhören. Ich habe damit aufgehört um letztendlich frei zu sein.
Jetzt holt die Vergangenheit mich wieder ein und das schmerzt total, denn es macht mich traurig und hoffnungslos. Ich habe so sehr gehofft, das all das Gesehene nicht eintritt, aber es wird wohl ein Wunschgedanke von mir sein. Auch habe ich gehofft, nicht in diesem Sein zu sein, das mit diesem Traum in Verbindung steht, aber.... ich habe so viele meiner Tode gesehen und damit komme ich auch gut klar, denn es betrifft letztendlich ja nur mich. All das was mich angeht kann ich ja beeinflussen......
Was ich euch über die Realität sagen kann ist, dass das Empfinden dieser bei jedem selbst liegt. Meine Frau z.B. empfindet dieses Mensch Sein als das Nonplusultra. Warum sie das kann ist mir ein Rätsel, denn auch sie hatte (wenn auch in Tagen gerechnet) Erfahrungen mit dieser anderen Wahrnehmung. Ich kann mir das nur so erklären, dass sie vor der Wahrheit große Angst hat. Die Angst beruht darin, dann gegebenenfalls im Alltag nicht mehr zu funktionieren, somit verdrängt sie es. Das ist auch ihr gutes Recht und ich belaste sie auch nicht damit. Aber jeder andere, der diese andere Wahrnehmung nicht kennt hat ja auch keine andere Wahl, um diese Realität als eine Gegebenheit anzusehen, denn ihm fehlt der Vergleich. Für das Erwerben der Vergleichs ist jeder für sich selbst verantwortlich.
Aber ich weiß nun mal über die Realität bescheid, denn ich habe sie in einer Nahtoderfahrung erspürt und all das drumherum durfte ich nach hier mitnehmen (ob ich alles mitnehmen durfte wage ich zu bezweifeln). Diese, dabei von mir empfundene Realität ist so krass anders wie diese hier als, vom Menschen empfundene, das ich es nicht beschreiben kann wie sehr anders es sich gegenseitig verhält. In meinen Träumen kann ich annähernd an diese Realitäts-Klarheit und Realitäts-Reinheit herankommen, aber nie zu 100%.
Ich kann ja nur für mich sprechen und muss euch gestehen, das mein Fokus sich an dieser Realität klammert, die ich in meinen Träumen erlebe, in der ich z.B. mit meiner Frau ganz andere Dinge unternehme, wovon sie im Wachzustand keine Ahnung hat. Im Wachzustand klammere ich mich halt an meiner irdischen Maximum-Liebe, meiner Frau nebst unsere Kinder.
Manches Mal komme ich mir vor, als wenn ich mich in einem Film befinde und ein Schauspieler bin, der seine Rolle gut einstudiert hat. Ich würde mir als neutraler Beobachter eine gute Note geben und mehr kann ich nicht tun. Ich erfülle hier auf Erden im Verborgenen meine Pflicht als das, was ich letztendlich bin und was man mir auferlegt hat. Es war mein "freier" Wille es zu tun.
Ich weiß nun nicht, ob ich für euch etwas Konstruktives verfasst habe, aber ich hatte ein dringendes Bedürfnis ein inneres Ventil zu öffnen.... Danke