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Tabuthema Sterben und Tod

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Siriuskind, 24. November 2020.

  1. Siriuskind

    Siriuskind Sehr aktives Mitglied

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    Man könnte auch die Sense völlig weglassen und sich eine lichtvolle Gestalt vorstellen, die einem beim Sterben hinüber hilft. Ein Engel des Todes eben. Der muss ja nicht martialisch aussehen.:)
     
    sikrit68 und Maryem gefällt das.
  2. Siriuskind

    Siriuskind Sehr aktives Mitglied

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    Ok. Dann ist es ja gut.:)
     
    Elfman und Nifrediel gefällt das.
  3. Siriuskind

    Siriuskind Sehr aktives Mitglied

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    Gerade habe ich gedanklich etwas Schwierigkeiten bei der Vorstellung, dass das Element Erde eine Gestalt des Todes ist. Meinst Du das deshalb, weil der Körper nach dem Tode wieder Bestandteil der Erde wird?:)
     
  4. Wellenspiel

    Wellenspiel Guest

    Ja.
    Nicht "deshalb, weil", dies ist nur ein Anzeiger.
    Weitere Gestalten des Todes sind der Wind, das Wasser, und die Flammen. Die Ahnen sind unsere Nahrung.
     
    Siriuskind gefällt das.
  5. Siriuskind

    Siriuskind Sehr aktives Mitglied

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    Ja, verstehe jetzt.:)
     
  6. Siriuskind

    Siriuskind Sehr aktives Mitglied

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    Ich hatte, als ich 18 Jahre alt war, durch einen Bekannten an einem Puppenspiel teilgenommen mit lebensgroßen und überlebensgroßen Puppen, wir Spieler standen also hinter den Puppen und das Stück war eine Kurzgeschichte von Tolstoi mit dem Namen „Wovon die Menschen leben“.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wovon_die_Menschen_leben

    Dieses Stück haben wir ein Jahr lang in verschiedenen Städten aufgeführt, es war schon sehr besonders und betraf halt auch Leben, Sterben, Tod.


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    Der Hauptdarsteller namens Ssemjon findet im Schnee einen nackten Mann und nimmt ihn nach kurzer Überlegung mit nach Hause.

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    Seine Frau akzeptiert nach kurzem Ärger auch den Neuzugang zu Hause, der Mann stellt sich als Michailo vor und wird der Gehilfe des Schusters Ssemjon.

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    Nach einiger Zeit kommt ein reicher Kaufmann zu dem Schuster und möchte feste Schuhe von wirklich hervorragender Qualität. (Ich stehe hinter der rotgekleideten Puppe ganz rechts :D)

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    Hinter dem Kaufmann steht während des Vermessens der Füße der Todesengel, den nur Michailo sieht.
    Als Michailo dann die Schuhe anfertigen soll, fertigt er statt der festen Schuhe Leichenschuhe an. Wenig später kommt der Diener des Kaufmanns wieder und will den Auftrag umändern, er bräuchte nun Leichenschuhe, da der Kaufmann plötzlich verstorben sei.



    Einige Zeit später kommt eine reiche Frau mit Zwillingsmädchen und die Frau erzählt, dass sie die Mädchen adoptiert hätte, deren Mutter sei bei der Geburt verstorben, der Vater der Mädchen war schon vorher gestorben.
     
    Green Eireen, sikrit68, Mima123 und 2 anderen gefällt das.
  7. Siriuskind

    Siriuskind Sehr aktives Mitglied

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    Daraufhin sagt Michailo zu Ssemjon, dass er nun gehen muss, sein Auftrag sei erfüllt. Ssemjon möchte wissen, was das war und so erzählt Michailo, dass

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    (Sterbeszene)

    er der Todesengel war, als die Mutter die Zwillinge geboren hatte und er die Mutter mitnehmen sollte. Die Mutter fleht den Engel an, sie nicht mitzunehmen, da der Vater auch nicht mehr am Leben sei und sie die Angst hatte, dass da keiner sei, der sich um ihre Kinder kümmern würde. Michailo hat Mitleid und kehrt zu Gott zurück und erzählt ihm den Vorfall.

    Gott schickt ihn wieder zurück, um die Frau zu holen und sagt ihm noch, dass er dann erst mal für einige Zeit auf die Erde solle, um herauszufinden, was in den Menschen ist, was den Menschen nicht gegeben ist zu wissen und wovon die Menschen leben.

    Michailo findet heraus, dass Liebe in den Menschen ist, da auch nach anfänglichem Zögern Ssemjon und seine Frau ihn zu sich aufgenommen haben, dass dem Menschen nicht gegeben ist zu wissen, ob er am Abend Stiefel oder Leichenschuhe braucht und dass die Menschen von dem Miteinander und der Liebe leben, das Beispiel für ihn war, dass die reiche Frau die neugeborenen Kinder der sterbenden Frau zu sich genommen hatte.

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    Und so konnte sich Michailo von dem Schuster verabschieden.


    :)
     
    Green Eireen, Sadira, sikrit68 und 5 anderen gefällt das.
  8. Maryem

    Maryem Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. April 2020
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    2.747
    Ich weiss. ;)
     
  9. Green Eireen

    Green Eireen Sehr aktives Mitglied

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    HIer
    In deinem hübschen Gesicht meine ich einen zarten Ausdruck von Traurigkeit zu sehen - dessen Ort und Ursprung - im Drüben sein - ich auch kenne und meine wiederzuerkennen. Kann mich natürlich - aber auch irren.

    Ich hatte auch eine Nah-Tod-Erfahrung mit 16 Jahren - 3 Tage und 3 Nächte aus dem Körper raus und "drüben". Und was ich genau wie gestern noch erinnere - dass ich aus dieser lichtvoll-liebvoll wie umarmenden Energie auf keinen Fall wieder zurück in diesen engen irdischen Körper wollte. Dachte, da pass ich nie mehr rein.

    Ich glaube, dass man von hier nach dort etwas mitnimmt beim rausspringen aus dem Körper und es dort hinterlässt und von dort dann auch"wie etwas" hierher mit zurück nimmt.

    Damit wie an zarten Fäden noch mit drüben verbunden ist - eine Brücke zwischen den Welten damit gebaut wird. Die Tür zur Anderswelt bleibt damit im neuen Leben nach Rückkehr ein Stückerl weit offen - für den Rest des Lebens - so mein Eindruck.

    Ich bin dir sicher Alters-mässig zeitlich weit voraus und kann das für mich zumindest auf jeden Fall als so stimmig sagen. Auch wenn ich es danach nicht sofort gemerkt habe.
    .
     
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  10. Traummaler

    Traummaler Neues Mitglied

    Registriert seit:
    8. November 2020
    Beiträge:
    22
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    Was für ein schönes Märchen und Puppenspiel!
     
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