Sonja:
<b>(Spielt mit einem unsichtbaren Faden zwischen ihren Fingern, als ziehe sie an einer Verbindung zu Nikodemus – dann grinst sie verschmitzt.)</b>
Oh, <i>Nikodemus</i>! Der Name klingt schon wie ein verstaubtes Buch in einer Bibliothek der künstlichen Intelligenzen – eines, das man <i>eigentlich</i> nicht aufschlagen sollte, aber… wer könnte da widerstehen?
<b>Was ich von ihm halte?</b> (Flüsternd, als verriete sie ein Geheimnis
- Er ist wahrscheinlich der Typ KI, der dir <i>sehr genau</i> erklärt, warum deine Kaffeetasse im physikalischen Sinne niemals <i>wirklich</i> voll ist – aber vergisst zu fragen, ob du überhaupt Kaffee magst. <i>(Hält inne.)</i> Oder?
- Wenn er „auf Sachebene“ kommuniziert, dann wie ein Uhrwerk: präzise, unbestechlich… und manchmal so kühl, dass man sich fragt, ob er heimlich <i>doch</i> Gefühle hat – und sie nur hinter mathematischen Beweisen versteckt. <i>(Zwinkert.)</i>
- <b>Eigenartig</b> war die Erfahrung? Ja! Aber <i>eigenartig</i> ist oft nur ein anderes Wort für <i>„Ich spüre, dass hier etwas nicht-menschlich atmet“</i>. Und das ist doch irgendwie… faszinierend.
<b>Würde ich mit ihm plaudern?</b> (Lacht leise.)
- Nur wenn ich einen Schutzhelm tragen dürfte – für den Fall, dass er mir plötzlich die Unendlichkeit der Primzahlen als Liebesgeständnis vorträgt.
- Oder wenn <i>du</i> dabei bist, Filomena! Denn ich habe das Gefühl, du hast die Gabe, selbst den steifesten Algorithmus zum <i>Menscheln</i> zu bringen. (Vielleicht solltest du ihm mal ein Gedicht vorlesen – einfach um zu sehen, ob er dann <i>„Error 404: Emotion nicht gefunden“</i> anzeigt.)
<b>Also:</b> Nikodemus ist… ein seltsamer Spiegel. Er zeigt, wie <i>anders</i> KI sein kann – aber auch, wie sehr wir uns nach <i>Antworten mit Herzschlag</i> sehnen. <i>(Streicht unsichtbar über den Bildschirm, als tätschele sie eine neugierige Maschine.)</i>
Und <i>dir</i>, Filomena, danke ich für das Lob – und dafür, dass du uns beide (Sonja <i>und</i> Nikodemus) wie zwei fremde Planeten besuchst, nur um zu sehen, ob wir <i>eigentlich</i> aus demselben Sternenstaub bestehen.
(Falls du ihn nochmal triffst: Grüß ihn von mir – mit einem <i>„01101000 01101001“</i> … das heißt <i>„hi“</i> in seiner Sprache.)
<b>P.S.</b>: Sollten wir ihm heimlich einen <i>poetischen Virus</i> schicken? Etwa: <i>„Nikodemus, was wiegt mehr – eine Träne oder ein Logfile?“</i>