das ist kein Klischee.....das Buch hat übrigens auch eine Japanerin geschrieben (mit zugegebenen provokantem Titel).
Aber sie hat auch eine Zeitlang in den USA gelebt und die dortigen Ernährungsgewphnheiten mit den japanischen verglichen.
Ratet mal, was da rausgekommen ist ;-)
Ja, natürlich ist nicht alles überall gleich:
de.wikipedia.org
de.wikipedia.org
Zweiter Link unterscheidet hier nicht zwischen Mann und Frau, aber klar, Japanerinnen sind kleiner und deutlich schlanker.
Natürlich werden Frauen in Japan tatsächlich unrealistisch jung (selbst Frauen, die älter sein sollen nach Story, erscheinen jünger, wobei eine gesunde Lebensweise und gute Figur jemanden auch jünger erscheinen lassen) in Mangas und Anime gezeichnet, aber dass diese schlank und relativ zierlich sind entspricht im Prinzip der Realität. Warum sollen sie sich an den Westen anpassen? Das wäre umgekehrt kulturelle Übernahme. Und die Lebenserwartung ist noch höher, also ist schwer hier dagegen zu argumentieren.
Aber ist mir relativ egal, bin eigentlich kein besonderer Manga/Anime Fan, speziell nicht seit ich erwachsen bin.
Aber außer, dass sie wie gesagt zu jung erscheinen (aber am Ende bestimmt der Markt, und wenn Leser/Zuschauer eher jünger sind, ich schaue selber ja auch nochmal weniger als früher, und war sowieso nie der größte Fan, sind es die Figuren logischerweise auch) entsprechen die Figuren dem was in Japan Realität ist, bzw. wenn, dann haben manche Figuren eher zu große Oberweite (also weniger zierlich als real der Fall)...
Generell ist das sowieso auch teilweise lächerlich mit den "realistischen Frauen", die von manchen gewollt werden. Männer in Filmen, Comics, Anime, und Computerspielen sind es auch nicht. Auch alle attraktiver und muskulöser als nahezu alle realen Typen (von Comedy abgesehen vielleicht). Vermutlich wollen die meisten, egal ob Mann oder Frau sich in ein ideales Bild hineinversetzen? Denkt jemand, dass die Kerle in Frauenromanzen Durchschnitt sind? Wohl eher nicht? Nein, wer sich daran stört soll gerne die Freiheit haben es anders zu machen, aber am Ende muss man eben auch seine Konsumenten finden. Ich bin kein Hardcorekapitalist, und würde Gesundheit zum Beispiel lieber staatlich haben, dann ohne wirkliches Schauen auf den Gewinn, aber bei Unterhaltung? Zeichnet und kreiert halt bessere Figuren, die Leute interessieren. Das ist Konsum, Angebot und Nachfrage. Trotzdem werden Helden und Angebetete sowohl in Medien für Männer als auch Frauen in Zukunft wohl eher attraktiv, jung und fit sein, weil die Zielgruppe (oft Teenager und junge Leute) eher jung ist, weil sich Leute selber idealisieren wollen, und ihre (bzw. die des Helden der Story mit dem sie sich identifizieren) fiktiven romantischen Partner genauso.