Hallo opti!
Entschuldige, aber das ist keine Diskussion, die du hier führst. Du weichst aus und flüchtest dich in Links, die eigentlich gar nichts beweisen.
Inwiefern weiche ich aus?

Links zu unabhängigen Nachrichten- oder Informationsquellen können Meinungswissen sehr wohl widerlegen oder Thesen gar belegen. Dies hängt natürlich von der Qualität der Quelle ab. Aber es gibt auch andere Mitleser, da wir uns in einem öffentlichen Forum befinden. Daher möge sich der Leser sein Urteil bilden.
opti schrieb:
Was besagt denn das schon, dass die Stoffe vom Körper neu gebildet werden? Das heisst noch lange nicht, dass die Sexualhormone und andere Stoffe, die durch den Orgasmus verausgabt werden, unmittelbar neu gebildet werden. Und ich glaube, das weißt du sehr genau.
Selbstverständlich!

Da katabole und anabole Prozesse eng miteinander verknüpft sind, befinden sich die Zellen (so gesehen auch der Körper) in einer Art Fließgleichgewicht. D.h. Stoffe werden nicht
plötzlich, sondern
fortlaufend umgesetzt. Eben damit nicht plötzlich ein Mangel entstehen kann. Trotzdem kann es zu Mangel-Erkrankungen kommen, die u.a. durch eine einseitige Ernährungs- und Lebensweise zu erklären sind. Es existieren aber auch genetisch bedingte Stoffwechselerkrankungen.
opti schrieb:
Allein die Spermien benötigen 72 Tage zur Reifung.
Du vergisst dabei, dass jeden Tag insgesamt ca. 185Millionen Spermien gebildet werden.
Übrigens, habe ich mich in meinem letzten posting geirrt, als ich sagte, dass pro Stunde ca. 1Million Zellen gebildet werden oder sterben... Es sind, nach einer besseren Quelle zu urteilen, unglaubliche 50 Millionen Zellen pro Sekunde!
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/620672&_z=
Übrigens ist unser Körper einer ständigen Erneuerung unterworfen. Bei einem erwachsenen Menschen sterben in jeder Sekunde rund 50 Millionen Zellen ab - das hört sich viel an, entspricht aber, aneinandergelegt allenfalls einer zwei Kilometer langen Zellenkette. Zudem werden in jeder Sekunde auch beinahe genauso viele Zellen neu gebildet, sodass die Bilanz unter dem Strich fast ausgeglichen ist. Aber eben nur fast, denn der erwachsene Mensch baut nach und nach ab.
opti schrieb:
Mir erscheint deine Diskussion etwas unsachlich.
Entschuldigung.
opti schrieb:
Denke doch bitte einmal daran, wie sehr die permanente Sexualität die Physiologie des Menschen verändert. Mitunter braucht er Jahre, um sich von seiner sexuellen Abhängigkeit zu lösen. Diese sexuelle Abhängigkeit, die letzten Endes nichts anderes ist, als ein Ausdruck der Biochemie des Menschen, ändert sich eben nicht von heute auf morgen, wie du uns hier gerne erzählen möchtest.
Sexualforscher sagen ebenfalls aus, dass sich die Libido durch die Enthaltsamkeit drosselt. Ein Trick der Evolution:
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/sexforschung-wieviel-sex-braucht-der-mensch_aid_187457.html
Um in sexuellen Notzeiten den Trieb in Schach zu halten, bedient sich die Evolution eines pfiffigen Tricks: Bleiben sexuelle Reize lange Zeit aus, versiegen auch Phantasien und dringliche Wünsche. Je weniger Sex, desto geringer das Bedürfnis danach. Das gesamte sexuelle Niveau im Körper reguliert sich selbst herunter, hält sich aber quasi zur Übung durch nächtliche Erregungen intakt.
Das System ist robust, erklärt Sexualforscher Hartmann. Aus gutem Grund: Traf man früher in der Savanne nach Monaten endlich auf einen Traumpartner, musste es zack, zack gehen. Der Umkehrschluss gilt ebenso: Sex ist ein wenig wie Schokolade, so die Anthropologin Fisher, je mehr man hat, desto mehr möchte man.
Nur wäre dann aus rein biologisch-evolutionärer Sicht die Enthaltsamkeit mindestens
ebenso natürlich wie die Libido.
Aber so wie sich der Affe aber zum Menschen entwickelt hat, so ist zum rein reproduktiven Aspekt der Sexualität eben auch der soziale Aspekt gekommen. (Fortpflanzung contra "Liebes-Kommunikation")
Die Sexualität des Mannes!
opti schrieb:
Wie lange dauern psychische Erkrankungen, die auch nichts anderes als ein Ausdruck der menschlichen Physiologie sind? Sie können ein Leben lang andauern. Und sie haben meist, so behaupte ich es einmal, etwas mit der Sexualität des Menschen zu tun.
Eben. Aber wie belegst du denn deine Behauptung?
opti schrieb:
Und du meinst, Ärzte und Psychologen wissen, wie man Erleuchtung erlangt? Sie würden es gerne wissen und sie würden auch zu gerne wissen, wie man psychische Krankheiten heilt. Sie wären zu gerne selber gesund. Leider haben sie von spirituellen Fortschritten nur bedingt Kenntniss. Warum bist du so unkritisch und leichtgläubig?
Warum sollten Ärzte und Psychologen nicht dazu in der Lage sein Erleuchtung zu erlangen? Jeder Mensch hat doch Buddha-Natur?!
Abgesehen davon können sich "Erleuchtungs"-Erfahrungen stark unterscheiden, je nachdem wer sie propagiert. Erleuchtung kann dabei auch als ein normales oder besser natürliches (Selbst-)bewusstsein aufgefasst werden. Unabhängig davon halten Zen-Meister die "Erleuchtung" auch für das falsche Ziel: "Hast du Buddha gefunden, schlage ihn tot."
Liebe Grüße

Toffifee