spiritualitaet und sex

  • Ersteller Ersteller armagoddon
  • Erstellt am Erstellt am
Werbung:
wiso??? ich hab einen ausführlichen text von dir verlangt, auf kurze forderungen bin ich nunmal nicht scharf, zumal DUUUUUU der fordernde bist und ich dein anliegen IMMER NOCH NICHT verstehe.

mein text hab ich gelöscht, WEIL ich bombenfest davon überzeugt war und EBEN noch bin und glaube kann man einfach nicht rüberbringen, mit 1000 worten nicht.

Was???

Weißt Du Cybawurm, ich bedauere, dass Du meinst, Dich nun dumm stellen zu müssen.

Du hast Augen im Kopf und kannst auch lesen, da Du Dich nicht zu den Anal-phabeten zählst.

Ich habe in Klartext geschrieben - aber wenn Du partout nicht willst und Dich wie Nackenhaare sträubst, dann ist das so.

Auch gut.
 
Licht und Liebe in einheitlichem Bewusstsein EUROPA.
PEEEEACE


Manch eins versteht unter Peace Piece...

Dir fehlen auch wirkliche Argumente, die von Dir ganz persönlich aus Deinem Innigsten Sein kommen, anstatt aus einem menschen- und selbstverachtenden Intellekt.

Und Du kannst noch so viel von Dir selber denken oder glauben, wie geistig hoch stehend oder vermeintlich anderen zwischenmenschlich Du überlegen bist. Das ist Deine Illusion zu Dir selbst und ein Trug-Schluss, weil wie Du weißt, Du Gott als Deinem eigenen Höchsten Licht nur auf der geistigen Augenhöhe Deines Herzens begegnest.

Die Gebets-Mühle grüsst,
denn auch diese verstehen sich auf (Atem)Winde,
die stänkern müssen
und sich in ihrer eigenen Dicken Luft undurchsichtig fühlen.

:blume:
 
Seid gegrüßt! :)

Zunächst einmal: Schade, dass diesem Thread langsam die "Puste" ausgeht. Es waren doch einige interessante Ansätze dabei. Ich denke, dass sich Spiritualität und Sexualität nicht ausschließen. :)

Mir fällt dazu folgende Zen-Geschichte ein...

http://www.navayana.ch/dok008.htm
Zwei Mönche waren spät am Abend auf dem Heimweg ins Kloster. Am Flussufer trafen sie ein hübsches junges Mädchen, welches verzweifelt nach einem Weg über den Strom suchte. Ohne zu fackeln nahm der eine Mönch sie in die Arme und trug sie über die Furt.

Das gab seinem Gefährten zu denken. Die ganze Zeit grübelte er über das Benehmen seines Freundes nach, bis er sich schließlich an ihn wandte und sagte: “Du weißt doch, dass die Mönchsregeln uns streng verbieten, auch nur in der Nähe einer Frau zu verweilen, besonders wenn sie noch jung und hübsch ist. Wie konntest du nur dieses Mädchen so einfach in die Arme nehmen und damit gegen unsere Regeln verstoßen?”

Erstaunt drehte der andere sich um und sagte: “Ich habe sie am Fluss zurückgelassen. Trägst du sie denn immer noch?”

Schön nicht, wahr? :) Das ist gar nicht soweit vom Ausspruch Jesu entfernt:
Thomas-Evangelium .pdf
Thomas Evangelium 42 schrieb:
Jesus sprach: "Werdet Vorübergehende!"

Der Buddhismus lehrt auch den Weg der Mitte:
Buddah schrieb:
Bei seiner ersten Lehrrede nach seiner Erleuchtung erläuterte er den Mittleren Weg seinen ehemaligen Asketen-Gefährten: „Zwei Extreme sind, ihr Mönche, von Hauslosen nicht zu pflegen. Welche zwei? Bei den Sinnendingen sich dem Anhaften am Sinnenwohl hingeben, dem niederen, gemeinen, gewöhnlichen, unedlen, heillosen; und sich der Selbstqual hingeben, der schmerzlichen, unedlen, heillosen. Diese beiden Extreme vermeidend, ist der Vollendete zum mittleren Vorgehen erwacht, das sehend und wissend macht, das zur Beruhigung, zum Überblick, zur Erwachung, zum Nirvāna führt.“

Zur Forderung Jesu Christi, muss man noch ein paar Dinge sagen:
Mt5 schrieb:
Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen.
1.) Frauen hatten im Altertum in Galiläa kaum Rechte und wurden eher als Eigentum des Mannes verstanden.
2.) Ehebruch war ein Kapitalverbrechen und wurde mit dem Tode durch Steinigung bestraft.
3.) Jesu Christi lehrte mit "göttlicher Vollmacht", die u.a. beinhaltet, dass seine göttliche Gerechtigkeit größer sein muss(!) als die der Menschen. (Siehe bitte auch die Bergpredigt in diesem Kontext und Nietzsche im Kontrast.)

Was ist jetzt meine persönliche Quintessenz aus allem?
Es fällt mir sehr schwer, dass alles in kurze Worte zu fassen. In meiner Jugend lernte ich durch die prüde Kirchenmoral (-> Historisch betrachtet existierte in den Menschen des Mittelalters die Vorstellung, dass im Scrotum des Mannes schon fertige Menschen vorhanden sind, die im Körper der Frau nur heran wachsen müssen. Folglich musste Masturbation (=Völkermord) eine Sünde sein!), dass Sexualität nur in einer festen Beziehung oder Ehe zu praktizieren sei. In meiner Pubertät machte ich mir dann Vorwürfe, weil ich meinen Sexual-Trieb nicht unterdrücken konnte und masturbierte. Ich hatte regelrecht Komplexe deswegen, weil ich es als "Sünde" betrachtete! Erst als ich anfing Medizin zu studieren, lösten sich die Komplexe auf, da ich Begriff, dass der Mensch nicht nur eine, ich sage mal, "spirituelle" Seite hat, sondern vielmehr auch eine biologische Seite! Wir teilen ca. 98,9% unserer Gene mit den Bonobos, kleinen verfickten Äffchen, die u.a. auch Versöhnungs- und Begrüßungs- Sex praktizieren und mastubieren!

Meinen Frieden fand ich erst dadurch wieder, dass ich diese biologische Seite lernte zu akzeptieren, und bei der Sexualität den Weg der Mitte für mich wählte.

Die unmittelbare Konsequenz daraus ist, dass ich Frauen nicht auf die Brüste oder sonstwohin starre. Das ich sie als Menschen wahrnehme und nicht als Sex-Objekte!!! Vor allem, dass sich meine Gedanken nicht ständig um Sex drehen! Wenn ich zu einer Frau sage: Ich mag dich, dann bedeutet es für mich eben dieses und nichts anderes! (Spirituell-Karmisch ausgedrückt, bedeutet es, dass ich keine Frauen und auch mich nicht verletze und dadurch kein Karma mehr erzeuge!)

Das alles hindert micht nicht daran spirituelle Fortschritte zu machen.

Erleuchtung bedeutet nicht High zu sein. Alles ist wie es ist und gut ist. :)

Liebe Grüße :kiss4:
Toffifee
 
Hi Toffifee

Was ich in Gesprächen mit Männern feststellte, ist, dass gerade diejenigen Männer, welche die Sexualität auf übertriebene Weise immer wieder als Sünde in den Mittelpunkt stellen, große Probleme damit haben, Frauen nicht sexuell zu betrachten. Sie sehen in den Frauen nur die Versuchung, so wie jener tadelnde Mönchsgefährte, und nicht mehr den Menschen. Auf diese Weise ist es dann doch wieder die Frau, welche verteufelt wird, lässt sich auch historisch leicht zurückverfolgen.
 
@ Toffifee - es bleibt nicht aus, dass herausragende Merkmale die Blicke anziehen.

Und es bleibt nicht aus, dass besonders schön geschwungene Kurven hohe Aufmerksamkeit gegeben wird - vergleichbar beim Autofahren...

Und es bleibt nicht aus, dass nun mal ein Gefühl für Wohl Gerundetes auch keine Leib-Welt ausgrenzt und ihrer Schönheiten stiller Natur.

Brüste und Po sprechen nonverbal zu uns. Und je mehr Brust, desto mehr Milch und der Säugling muß nicht verhungern. Ausserdem ist es so ein weiches Ruhe-Kissen zum Schmusen.

Mir geht es als Frau nicht anders als Männern.
Je grösser die Brust und nicht mehr zu übersehen, desto mehr Augenmerk darauf.
Je geschwungener und auffälliger die Kurven oder das Allerwerteste insgesamt der Leib-Welt, desto mehr darfst Du Dir auch Genießen erlauben, anstatt Fixierung darauf...

Mir scheint, dass Du Dir sehr Mühe gibst, einer Norm gerecht zu werden, die Du für Dich selber aufstellst.

Jedes Kind liebt seine Mutter in welcher Kurvenlage auch immer.

Das ist ganz natürlich.

Kleinkindern ist der Zugriff erlaubt.

Erwachsenen wird er erteilt oder auch nicht - von potentiellen oder leiblichen Müttern. :weihna1

Ich liebe weibliche, besonders gut geschwungene Kurven in allen zwischenmenschlichen Gemütslagen.

Deswegen ist mir DAS Mensch doch nicht weniger gut, lieb oder allerwertest, nur weil die Kurven nicht immer so elegant liegen...:weihna1

Wie könntest Du ohne genauen Sinn für Form und Farbe jemals ein exquisiter Künstler in jeglicher Tätigkeit werden??? Und da bleibt doch auch nicht viel Gefühl für Kurven aus, um sich fingerspielerisch ihnen anzupassen...:weihna1

Warum nennst Du Dich als männliches Wesen denn Toffifee??? Weil Du ein ganz Süsses als raffiniertes Zuckerstückchen für die weibliche Welt sein willst??? Zu viel Toffifee ist ungesund.
:nono:
 
Werbung:
Seid gegrüßt! :)

@Sunnygirl:
Vielleicht ist die Geschichte der beiden Mönche in dieser Diskussion falsch gewählt; vielleicht aber auch nicht, denn die Pointe weist auf etwas anderes als die Frage hin, ob Sex gut oder schlecht ist. Für mich war sie im Kontext meines postings nur als eine Art Einleitung gedacht. Kurz: Sexualität ist keine Sünde und sie hindert auch niemanden daran Gott näher zu kommen!!! (Denn alles was uns von Gott geschenkt wurde ist gut so wie es ist!) Nur das Fixieren auf die Sexualität mag zu einem Problem werden, wenn man ernsthaft versucht spirituelle Fortschritte zu machen. Genau das wollte ich in meinem posting erläutern.

Liebe Grüße :kiss4:
Toffifee
 
Zurück
Oben