spiritualitaet und sex

  • Ersteller Ersteller armagoddon
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Wird die Sünde nicht in Gedanken zum Fleisch, zumindest sehr häufig? Greift man nicht gerne zu "Hilfsmitteln"? Wie ist es z.B. wenn man entsprechende Bilder oder Filme anschaut? Stellt man sich die Frau bzw. den Mann nicht gedanklich als Sexualpartner/in vor?

Dies betrachte ich als persönlichen Stilmittel, und jedem Paar wird überlassen, welche Stilmitteln es in Sachen Sex braucht, benötigt, kultiviert. Wichtig ists, beide sind im Einklang miteinander, alles andere ist Anmaßung.
 
... und wer sagt denn was genau "Sünde" ist im sexuellen Bereich? Das, was Menschen vor tausenden von Jahren einmal als "Sünde" definiert haben? Weil ein paar schwanzgesteuerte Männer, die dies definiert haben, keine Frau ansehen können ohne mit ihr poppen zu wollen? Die Frauen (Koran) sich verhüllen in Sack und Asche, damit ja kein Mann sündige Gedanken hegt?
 
und was is mit dem, der die Sexualität einfach nicht annehmen kann und einen jahrelangen inneren Kampf damit austrägt? :foto:

Der schreibt dann hier! :weihna1

Aber ist es nicht so das sehr spirituelle Menschen ihre Sexualität ganz besonders gern leben? Also ich kenn schon etliche die das tun.

Sex hat viele bekannte Persönlichkeiten zu Höchstleistungen gebracht. Nenn nur mal Goethe.
 
Dies betrachte ich als persönlichen Stilmittel, und jedem Paar wird überlassen, welche Stilmitteln es in Sachen Sex braucht, benötigt, kultiviert. Wichtig ists, beide sind im Einklang miteinander, alles andere ist Anmaßung.

Es geht mir nicht darum, was das einzelne Paar macht. Sollen sie tun und lassen, was sie wollen. Sie selber können entscheiden (soweit des Bewusstsein es zulässt, soweit es vorhanden ist) wie sie ihr Leben bzw. ihre Sexualität gestalten. Es geht also nicht um eine moralische Bewertung. Mir geht es auschließlich um die Rolle, die die Sexualität in Bezug auf die Erleuchtung hat.

Mit anderen Worten, es ist alles eine Frage des Bewusstseins. Ist das Bewusstsein nicht vorhanden, dann wird sich ein Paar keine Gedanken über ihr Sexualleben machen, sondern schlicht und einfach unbewusst und aus Gewohnheit ihren Trieben folgen.
 
Mit anderen Worten, es ist alles eine Frage des Bewusstseins. Ist das Bewusstsein nicht vorhanden, dann wird sich ein Paar keine Gedanken über ihr Sexualleben machen, sondern schlicht und einfach unbewusst und aus Gewohnheit ihren Trieben folgen.

Die meisten Paare machen sich Gedanken über ihr Sexualleben und folgen nicht nur unbewußt dem gewohnheitsmäßigen Trieb. Nur, ganz ehrlich, davon werden die meisten wenig berichten. Es ist ein ganz persönlicher Teil der Beziehung. Damit geht kaum einer hausieren. Nur in sehr persönlichen Gesprächen mit vertrauten Menschen. Und in diesen Gesprächen ist mir aufgefallen, dass die meisten den Teil der Partnerschaft nicht nur als Trieb hinnehmen, sondern viel mehr da hineinlegen. Man kann es auch spirituell nennen.
 
Wie sah denn Goethes Sexualleben genau aus?

Lieber opti, ich habe mit Goethe noch keinen Kaffeeplausch gehabt, von daher sind mir seine sexuellen Gepflogenheiten unbekannt. Fakt ist ,das Goethe sehr wohl ein ausgeprägtes Sexualleben hatte!



Während seiner 83 Lebensjahre, die sowohl zur damaligen Zeit als auch heute ein stolzes Alter markierten, verliebte sich Goethe viele Male. Selbst verheirateten Frauen nachzustellen scheute er sich ganz und gar nicht.

So führte er eine 10 jährige Beziehung mit der 33 jährigen Mutter 3er Kinder, Charlotte von Stein. Mehrere Liebesgedichte von Goethe an Sie sind überliefert. Ob sie wirklich etwas zusammen „hatten“, ist nicht bekannt, aber äußerst wahrscheinlich. Der Ehemann war wegen ständiger Geschäfte praktisch stets auf Reisen.

Allein die Zahl seiner Geliebten, nur der überlieferten wohlgemerkt, ist unglaublich.
Zuerst Susanne von Klettenberg, dann Friederike Brion, Charlotte Buff, Maximiliane von La Roche, Mutter von Clemens Brentano und Bettina von Arnim.

Weiter über Lili Schönemann, Henriette von Lüttwitz, die benannte Charlotte von Stein, dann Christiane Vulpius die er ehelichte. Nach Ihrem Tode gab es noch Marianne von Willemer, Ulrike von Levetzow, Corona Schröter, Christiane Friederike Wilhelmine Frommann und Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach.
 
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na dabei waren wir nicht...:party02:
Goethe war ein geiler Bock, der ohne Muse, und seine sexuelle
Energie gar nicht leben und arbeiten konnte...
sogar im Alter ist er noch 17 jährigen Mädchen nachgestiegen....

Glaubst du, dass jemand, der von der Sexualität besessen ist (womit ich nicht sagen will, dass Goethe dies war) wirklich glücklich ist? Worum kreisen sich denn seine Gedanken, um sinnliche Genüsse oder um spirituellen Fortschritt, um das Einssein mit Gott? Meine Erfahrung sagt mir, dass solche Menschen im Allgemeinen nicht sehr glücklich sind, selbst wenn sie Phasen haben in denen sie sehr kreativ sind. Man sagt sogar von vielen Künstlern und anderen kreativen Menschen, dass sie besonders in ihren kreativen Phasen in Bezug auf die Erotik sehr zurückhaltent gewesen sein sollen.
 
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