Soll Griechenland raus aus Euro...

Griechenland raus aus Eurozone?

  • Ja

    Stimmen: 72 66,1%
  • Nein

    Stimmen: 23 21,1%
  • Weiß nicht

    Stimmen: 14 12,8%

  • Umfrageteilnehmer
    109
Wenn Euere Beiträge lese, muss ich am das Magische Theater (im "Steppenwolf" von Hesse) denken: Überschrift "Nur für Verrückte".Wäre es keine "Schmierenkpmödie" müßte ich dauertn lachen - so tun mir nur die arbeitenden Grichen und Griechise Rentner leid. In dieser Geschichte wird nur gelogen (und nicht wie im Steppenwolf:Drogen genommen!) - auf jeden fall beides verzerrt die Realität...

Shimon
 
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Was ich mich frage ist: Wenn man sich in Merkels Perspektive versucht hineinzuversetzen... und auch so wie sie ist, also auf Zahlen bedacht aber v.a. ihre eigene Position, dann gibt es m.A.n. für sie zwei dicke Risiken:

1. Sie wird ein drittes Hilfspaket tendenziell wollen. Denn wenn nicht, muss sie zugeben dass die bisherige Kohle weg ist und das was vor 5 Jahren alternativlos war gescheitert ist. Ihre Fraktion würde ein drittes Hilfspaket mittlerweile vermutlich ablehnen, was nicht heißt dass sie die Zustimmung nicht bekommen wird... Aber die Skepsis und auch der Ärger steigen. Insgesamt ist das nichts was sie nicht in den Griff kriegen kann, das sind kurzfristige Probleme. Wenn sie ein drittes Hilfspaket will... kriegt sie es durch. Aber:

2. Wenn das nicht zu einer Lösung führt... wenn Griechenland in einem Jahr oder in zwei Jahren oder vielleicht auch erst in drei Jahren, noch eines braucht... oder aber dann wieder auf dem Weg zum Grexit ist, dann wird das wirklich böse für sie. Und zwar v.a. dann wenn sie es jetzt mit Macht durchboxt. Und es gibt eigentlich keinen Grund zu irgendwelchem Optimismus, dass das dritte Hilfspaket jetzt auf einmal Erfolge bringen sollte die die vorherigen nicht brachten.


Ich vermute, dass sie momentan in einer Klemme steckt wie noch nie in ihrer Kanzlerschaft.
 
Condemn schrieb:
Ich vermute, dass sie momentan in einer Klemme steckt wie noch nie in ihrer Kanzlerschaft.

Ehrlich gesagt, mir ist das ziemlich egal. ;) Sollen sie (und damit meine ich nicht nur Merkel, sondern auch alle anderen EU-Leute endlich mal aufhören, die Menschen zu belügen! Völlig egal wäre der Grexit, die Eurozone ist stark, da bestünde keinerlei Gefahr etc.pp.

Und wenn man den Bericht der "Welt" liest, sieht man das Bild, das die Troika zeichnet, mit einer Gefahr für den gesamten Euroraum - weil die Banken in GR in einem desaströsen Zustand sind und stabilisiert werden müssen. Darum werden aus 53 Mrd. auch ganz flott eben mal so 82 Mrd. Ist ja ein Pappenstiel... :rolleyes:
 
@GrauerWolf
Auch ich werde wie alle Einheimischen zugunsten dieser Schnorrer ausgeplündert (

Das sehe ich nicht so.
Hör dir das an was der Gysi sagt.
Die Profitöre sind die Banken,
der Bürger hat nicht einen cent von den Rettungsschirmen gesehen.
Somit kannst sie nicht als Schnorrer bezeichnen.
 
Bei all der Fokkosierung wird vergessen, dass es z.B. den europäischen Ländern wie Litauen, Estland oder Lettland viel schlechter geht, als den Griechen. Kommt es daher, weil die sich nicht genug beschweren oder herumlamentieren? Das Gemurkse um Griechenland geht diesen Ländern aber wohl jetzt auch zu weit.....Nachvollziehen kann man´s......Siehe Link

http://www.fnp.de/nachrichten/tagesthema/Analyse-Unverstaendnis-im-Baltikum;art46567,1484765


Lg
Urajup
 
der Bürger hat nicht einen cent von den Rettungsschirmen gesehen.
Somit kannst sie nicht als Schnorrer bezeichnen.
Das interessiert mich nicht. Es sind unsere/meine Steuergelder, die da verplempert werden, egal wer das Geld am Ende bekommt. Und begonnen hat das ganze mit dem ertrogenen Eurobeitritt GRs und Konsumparty machen, auch durch die Bürger. Das ist Ursache und Fakt, alles andere Augenwischerei!

Das Gemurkse um Griechenland geht diesen Ländern aber wohl jetzt auch zu weit.....Nachvollziehen kann man´s......Siehe Link
Auf die Sympathie der baltischen Staaten kann Griechenland im Streit um die Lösung seiner Schuldenkrise nicht zählen. „Die Zeit des Feierns auf Kosten Anderer ist vorbei für Griechenland”, sagt die litauische Staatspräsidentin Dalia Grybauskaite an Athen gerichtet.
Eben! Im Gespräch ist für GR eine dritte Hilfe in Höhe von runden 80 Milliarden Euro (also nicht "nur" gute 50). Das ist einfach nur noch dreist!

LG
Grauer Wolf
 
Bei all der Fokkosierung wird vergessen, dass es z.B. den europäischen Ländern wie Litauen, Estland oder Lettland viel schlechter geht, als den Griechen. Kommt es daher, weil die sich nicht genug beschweren oder herumlamentieren? Das Gemurkse um Griechenland geht diesen Ländern aber wohl jetzt auch zu weit.....Nachvollziehen kann man´s......Siehe Link

Dazu hat Lichtpriester auf der Seite vorher doch schon etwas geschrieben:

Lichtpriester schrieb:
Interessanter Faktencheck, ob es Griechen tatsächlich besser geht als Osteuropäern, wie oft behauptet wird.

n-tv.de: Ist der Lebensstandard in Griechenland wirklich höher als in den osteuropäischen Ländern, die den Euro eingeführt haben?

Sebastian Leitner: In der Eurozone sind Lettland und Litauen die Länder mit dem niedrigsten Lebensstandard. Auch wenn das Bruttoinlandsprodukt in Griechenland um 30 Prozent gefallen ist, sind die Griechen noch nicht auf dem Niveau von Lettland und Litauen angelangt. Das betrifft allerdings nur die nominellen Werte. In den osteuropäischen Ländern sind die Preise niedriger, dort hat ein Euro mehr Kaufkraft als in Griechenland.

Wie sieht das Verhältnis zwischen Griechenland und den osteuropäischen Euro-Staaten aus, wenn man die Kaufkraft berücksichtigt?

Kaufkraftbereinigt rangiert Griechenland beim Bruttoinlandsprodukt pro Kopf mittlerweile hinter der Slowakei, Estland und Litauen. Lettland ist das einzige Euroland mit einem niedrigeren BIP pro Kopf. Bislang liegen nur Zahlen bis 2013 vor, 2014 wird das vermutlich noch etwas dramatischer ausschauen. 2013 lag das BIP pro Kopf in Griechenland bei 19.300 Euro pro Jahr, in Litauen waren es 19.400 Euro, in Slowenien 21.800 Euro, in Lettland nur 17.000 Euro. Zum Vergleich: Deutschland liegt bei 32.600 Euro.

Auch auf die Mindestlöhne wird häufig verwiesen, die in Griechenland höher sind als in den osteuropäischen Euro-Staaten.

Da die Preise in Griechenland höher sind, werden dort natürlich auch höhere Mindestlöhne gezahlt: Die Griechen müssen in den Supermärkten mehr bezahlen, Mieten und Hauspreise sind in Griechenland um einiges höher als in den baltischen Länder und der Slowakei. Auch beim Vergleich des Rentenniveaus spielen die Wohnkosten eine Rolle.

Wie ist es bei den Renten – geht es den griechischen Rentnern besser als Rentnern in Estland, Litauen oder Lettland?

Die kaufkraftbereinigte Durchschnittsrente ist in Griechenland höher als im Baltikum. Aber das hilft bei der Beantwortung dieser Frage nur begrenzt weiter. Staatlicher Wohnraum wurde in osteuropäischen Ländern im Zuge der Privatisierungen häufig zu einem sehr niedrigen Preis verkauft, so dass viele Rentner im Baltikum sehr niedrige Wohnkosten haben. Dazu kommt, dass es im Baltikum üblich ist, dass Menschen noch einige Jahre weiterarbeiten, wenn sie in Rente gehen. Anders als in Deutschland und Österreich wird ihnen von ihrer Rente dann auch nichts abgezogen. Natürlich könnte man den Griechen vorschlagen, auch einfach weiterzuarbeiten. Aber das wäre angesichts der hohen Arbeitslosigkeit derzeit wohl kaum möglich. Solche Faktoren machen es schwer, die Bezüge von Rentner in Griechenland und den baltischen Staaten zu vergleichen.

Kann man sagen, ob es in Griechenland oder in den osteuropäischen Euro-Staaten mehr Altersarmut gibt?

Dazu gibt es Statistiken. Die Armutsraten der 65- bis 74-Jährigen beträgt in Griechenland 20 Prozent, in den baltischen Staaten liegt sie in etwa bei 30 Prozent, in Slowenien unter 20 Prozent und in der Slowakei bei etwa 13 Prozent. Gleichzeitig ist es so, dass die Armutsrate in Lettland und Litauen zwischen 2008 und 2014 gesunken ist. Das heißt, für diese Länder ging es nach oben, während es für Griechenland nach unten ging.

Mit Sebastian Leitner sprach Hubertus Volmer
http://www.n-tv.de/politik/Geht-es-Griechen-besser-als-Osteuropaeern-article15479211.html
 
Urajup schrieb:
Bei all der Fokkosierung wird vergessen, dass es z.B. den europäischen Ländern wie Litauen, Estland oder Lettland viel schlechter geht, als den Griechen.

Tatsächlich? Sorry, das glaube ich nur bedingt. Ich halte es für unzulässig, die Höhe Löhne, Renten etc. der einzelnen EU-Staaten gegeneinander auszuspielen. Es kommt auch immer auf die jeweilige Kaufkraft an.
Im Beitrag #3116 ist dazu ein Faktencheck von n-tv.de

Ausserdem ist es kein Geheimnis, dass kein Land so ein strenges und hartes Reformpaket hatte wie Griechenland, und bei keinem Land hatte die Sparerei derart gravierend negative Auswirkungen. Was uns von diversen Politikern (samt Medien) erzählt wird, ist gelinde gesagt, vielfach schlicht unwahr.
 
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Das interessiert mich nicht. Es sind unsere/meine Steuergelder, die da verplempert werden, egal wer das Geld am Ende bekommt. Und begonnen hat das ganze mit dem ertrogenen Eurobeitritt GRs und Konsumparty machen, auch durch die Bürger. Das ist Ursache und Fakt, alles andere Augenwischerei!



Eben! Im Gespräch ist für GR eine dritte Hilfe in Höhe von runden 80 Milliarden Euro (also nicht "nur" gute 50). Das ist einfach nur noch dreist!

LG
Grauer Wolf

Dann sage das bitte dem glorreichen Gespann Merkel/ Schäuble!
Denn die haben zusammen mit Juncker und dem IMF das Ding immer weiter gedreht. Ohne Rücksicht auf Verluste in der Bevölkerung (hier und dort). Mittlerweile dürfte das doch zu genüge belegt sein.

Genauso, dass die Geldschiebereien/ Spekulationen/ bail outs der Banken nur dem Selbstzweck dienen: der Banker verjuxt das Geld, der Bürger muss es begleichen.
Neo Liberalismus nennt sich das, oder Marktfundamentalismus, was ich persönlich passender finde.
 
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