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SchattenElf
Guest
Hier geht es darum, das die GriechenInnen sich nicht entmachten und entwürdigen lassen.
Das haben die GriechenInnen vorher schon längst selbst getan,sich entmachtet und entwürdigt.
Nämlich durch ihre Verschuldungsorgien und dem naiven Glauben Geld würde keine Rolle spielen.
Würde ist nämlich nicht käuflich,Macht allerdings ist käuflich.Und mit jeder weiteren Verschuldung gibt man Macht ab,entmachtet sich also.
Voher hat man aber temporär angenehm gelebt,man kann es auf Griechenland wirklich vergleichen mit "wie die Made im Speck leben" völlig über ihre natürlichen Verhältnisse.Unnormale Lohnerhöhungen,Rentenerhöhungen,alles auf Pump.Der starke €uro machte es ja möglich,konnte man durch den starken €uro wunderbar import-konsumieren.Die GriechenInnen dachten wohl das würde auf ewig so sein und funktionien.So stieg auch immer ihr Anspruch auf ihre vermeintliche Würde.
Erinnert mich an den sozialistischen Spruch:Vorwärts geht es immer,rückwärts nimmer.
Das kann man natürlich auch auf den idelogischen Gedanken einer immer weiter führenden europäischen Integration übertragen.
Von daher gebe ich nicht den Griechen alleine die Schuld an der gegenwärtigen europäischen Misere,sondern auch Jenen in Europa welche aus Ideologie meinten die europäische Integration wäre eine (ideo)logische Einbahnstrasse und unwiderruflich.
Die Geschichte lehrt aber dass es nichts gibt was unwiderruflich ist.
Letztlich geht es bei dieser ganzen Sache,vorallem hier in dem Thread wie auch in vielen anderen Threads,um politisch-wirtschaftliche Systeme.Dabei wird meist allderdings völlig polarisiert.Es liegt auch an einer pauschalen und polaren Wertung eines existierendem Systems wo als Alternative dazu gleich ein ebenso pauschal-polarisierndes Gegensystem erdacht wird.Ob es auch funktionieren kann wird nachhaltig dabei garnicht durchdacht.
Das ist allerdings eine Diskussionsebene von Massen.Das ist auch eine Diskussionsebene auf Stammtischniveau wo es hauptsächlich um Emotionen geht.
Auch das Stammtischniveau ist polarisierend und vorallem energetisch moralisch begründet.
Und schon wieder kann man mit "Würde" moralisch argumentieren wobei ich davon überzeugt bin dass der Begriff "Würde" selbst schon eine Würde besitzt dem es unwürdig wäre sich moralisch auf Stammtischniveau fest legen zu lassen.