Soll Griechenland raus aus Euro...

Griechenland raus aus Eurozone?

  • Ja

    Stimmen: 72 66,1%
  • Nein

    Stimmen: 23 21,1%
  • Weiß nicht

    Stimmen: 14 12,8%

  • Umfrageteilnehmer
    109
Das machen sie sowieso. Staatliche Betriebe glänzen meistens durch Mißwirtschaft und Unfähigkeit. Gerade Bergbau ist was für Großkonzerne mit einschlägiger Erfahrung, bei Öl und Gas also die bekannten wie Shell, Chevron, BP etc....


Ich finde, daß Wort "Hetze" wird inzwischen gerne eingesetzt, um Meinungen, die nicht dem politisch korrekten Mainstream entsprechen, mundtot zu machen. Funktioniert bei mir nur nicht.
Ich sagte schon mal, mit dem dreckigen Geschäft Politik gebe ich mich nicht ab und mit Merkel und Konsorten möchte ich nicht mal die gleiche Luft atmen. Gleichwohl erkenne auch ich als politischer Laie etliche Ansätze.


Das hier ließe sich mit einem Federstrich umsetzen, aber dann kommt es ja zu Streiks ohne Ende, weil heißgeliebte Priviligien und Befindlichkeiten angetastet werden. Den Heckmeck um die Taxilizenzen habe ich nicht vergessen, das erinnert mich an den Gebietsschutz in manchen Handwerksberufen (Kaminkehrer z.B.), der inzwischen abgeschafft wurde.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/so...griechenland-von-zorn-und-taxis-a-787254.html
Und wieder sind die anderen schuld, wie könnte es auch anders sein... Nur nie man selber...

Bei Abschaffung der Ladenschlußzeiten (für die ich übrigens bin: jeder Unternehmer sollte selber entscheiden, ob sich das für ihn rechnet) maggeln hier z.B. immer noch die Pfaffen mit und die Gewerkschaften schreien eh immer Mord und Zeter...
Wenn ich irgend ein Photoprojekt aus was für Gründen auch immer nachts oder am Wochenende durchziehen muß, dann wird das eben gemacht, und ein allfälliger freier Assi, der mir damit käme "ich hab aber jetzt Feierabend", käme auf die schwarze Liste und würde nie mehr gebucht.


Vorankommen??? Die kommen seit 200 Jahren nicht voran! Nicht reden, protestieren und streiken (gerne in der Urlaubssaison), sondern anfassen. Wenn man in D nach dem WKII so gearbeitet hätte, dann ständen die Trümmerstraßen heute noch...
Hier und in vielen anderen Ländern Europas wird eben nicht gejammert und die Schuld anderen zugewiesen, es wird in die Hände gespuckt und angepackt! Das ist der Unterschied, der imho nicht gerade klein ist und der die zwangweise Vereinigung von Nord- und Südeuropa zur Katastrophe macht.

LG
Grauer Wolf
Wolf redet klartext.
Zum Thema Hellas oder meinetwegen auch GL oder el.
Wir können hier quatschen bis zum St. Nimmerleinstag. Ändern wird sich wenig. Solange bestimmte Mächte glauben, das Hellas drinn bleiben soll, bleibt Hellas drinn, genauso andersherum.
JiK
 
Werbung:
Ich hoffe sehr, dass die griech. Regierung noch die Kurve kriegt und mit einem NEIN aussteigt. Viel schlimmer als das, was die Eurokraten "solidarisch" aufoktroyiert haben, kanns nicht mehr kommen.
 
Die wollten kein drittes Hilfspaket! Sie haben einen Schuldenschnitt und Souveränität angestrebt! Die griechischen Pläne, die ökonomisch übrigens weit mehr Sinn machen würden, wollte nur keiner hören. Deshalb gab es nur "drittes Hilfspaket oder Grexit!"... und dann haben sie sich für ersteres entschieden.
Also bitte - wären sie aus dem Euro ausgeschieden, dann hätten sie sowohl Souveränität als auch zwangsläufig den Schuldenschnitt und dazu noch humanitäre EU-Hilfe.
Ja - sie haben sich am Ende "nur" für das Geld entschieden. Hoffentlich gehts nicht in zwei Jahren wieder von vorne los.
Sozialistische Politik ist immer nur für Empfangende reizvoll - für die Geber weniger, denn das eigene sauer verdiente Geld einem Staat hinterher zu werfen, der keinen Sparwillen zeigt und das Geberland auch noch beschimpft, ist nicht besonders lustig.
Und ein Empfängerland verliert auf Dauer jede Motivation zur Leistung - klar wenn das Geld auch ohne persönlichen Verzicht oder Leistung kommt.

Es war aber nicht Syriza die den Scheiß gemacht hat! Du machst eine Regierung JETZT für den ganzen Scheiß verantwortlich die vorher nie Verantwortung hatte. Oberflächlicher gehts nicht!

Das ist jetzt wirklich lächerlich....
Nein Syriza hat nicht den ganzen Scheiß gemacht, aber seit die Kommunisten und Nationalisten am Ruder sind, haben sie einen dicken Haufen beigesteuert....
Den Leuten geht heute schlechter als bei ihrer Regierungsübernahme.
Kommunisten und Nationalisten als Regierung - Schlimmer gehts nimmer....
 
Zuletzt bearbeitet:
das eigene sauer verdiente Geld einem Staat hinterher zu werfen, der keinen Sparwillen zeigt und das Geberland auch noch beschimpft, ist nicht besonders lustig.

Genau! Das ist nicht lustig. :confused:

Deutschen Gutmenschen aber gefällt es stets, wenn Deutschland beschimpft wird. :cool:

Vielleicht meinten die Griechen es ja nur gut, wenn sie Deutschland in einem fort als dreckiges Naziland beschimpfen - weil sie wissen, das kommt bei deutschen Gutmenschen seeeeeeeeeeeeehr gut an!

:cool:
 
Also bitte - wären sie aus dem Euro ausgeschieden, dann hätten sie sowohl Souveränität als auch zwangsläufig den Schuldenschnitt und dazu noch humanitäre EU-Hilfe.
Ich wäre auch für eine geregelte Insolvenz und Euro-Austritt. Ich glaube auch, dass das für Griechenland langfristig besser wäre. Ich glaube sogar, dass Syriza und vermutlich sogar Tsipras das eigentlich richtiger fänden. Nur weiß Tsipras auch, dass die Mehrheit der Griechen den Euro nicht verlassen will. Und es gibt eines was ich an der Regierung sehr respektiere: Sie versuchen den Volkswillen umzusetzen und agieren bisher weit demokratischer als z.B. unsere tolle Regierung, die über hundert Milliarden versenkt hat und weiteres Geld hinterherschmeißt. Was ich dabei nicht verstehe ist, warum die Kritik laufend auf Griechenland einprasselt, aber nicht auf jene die ihnen die Kohle doch regelrecht aufdrängen. Und das ist ja auch so geblieben... dieses mal kam das zwar nicht mehr von Deutschland (das aufdrängen), aber v.a. Frankreich und Italien haben alles getan um Griechenland im Euro zu halten. Die wären übrigens sogar zu bilateralen Krediten bereit. Warum? Weil sie so sozial und solidarisch sind? Nein... weil das Problem das Griechenland hat ein Struktur-Problem der gesamten Eurozone ist. Auch das wird beständig übersehen und sehr gerne übersehen, solange man Griechenland zum schwarzen Schaf zwischen den sonstigen Super-Staaten machen kann... um genau diese EU-Lüge eben ignorieren zu können: Weit und breit kein Super-Staat in Sicht, aber ein Bankensystem das bei jeder noch so kleinen Erschütterung zittert und Staaten die ihre Haushalte nicht in den Griff bekommen weil die gesamte Fiskal-Politik krank ist.


Ja - sie haben sich am Ende "nur" für das Geld entschieden. Hoffentlich gehts nicht in zwei Jahren wieder von vorne los.
Sozialistische Politik ist immer nur für Empfangende reizvoll - für die Geber weniger, denn das eigene sauer verdiente Geld einem Staat hinterher zu werfen, der keinen Sparwillen zeigt und das Geberland auch noch beschimpft, ist nicht besonders lustig.
Und ein Empfängerland verliert auf Dauer jede Motivation zur Leistung - klar wenn das Geld auch ohne persönlichen Verzicht oder Leistung kommt.
Es ist immer noch nicht angekommen, dass die gar nicht mehr nationalstaatlich denken. Oder etwas präziser: Machtpolitisch denken sie nationalstaatlich. Aber Fiskalpolitisch nicht mehr wirklich. Da folgen alle der gleichen katastrophalen Linie die sich EU-weit gegen Mittelstand und Schwächere richtet, während Reiche reicher werden und Zockerbanken die Risiken abgekauft werden. Und genau das wird von niemandem der auf Griechenland einschlägt jemals thematisiert... oder höchstens irgendwie polemisch. An eine klare Argumentation kann ich mich da nicht erinnern, denn ich frage immer wieder: Warum wird Griechenland dermaßen kritisiert, aber die ursprüngliche Finanzkrise vollkommen vergessen? Warum werden die Milliarden an Griechenland kritisiert, aber nicht das der Hauptteil an Banken ging und vollkommen unabhängig die EZB die ganze Zeit schon weit mehr in den Bankensektor pumpt als überhaupt in Griechenland angekommen ist? Warum wird kritisiert, der deutsche Steuerzahler müsse für die falsche Politik in Griechenland bluten und dortige Renten bezahlen, aber nicht dass der deutsche Steuerzahler v.a. Bankenrettungen bezahlt hat und laufend bezahlt? Übrigens nicht nur Steuerzahler... sondern letztlich alle und v.a. Sparer.


Das ist jetzt wirklich lächerlich....
Nein Syriza hat nicht den ganzen Scheiß gemacht, aber seit die Kommunisten und Nationalisten am Ruder sind, haben sie einen dicken Haufen beigesteuert....
Den Leuten geht heute schlechter als bei ihrer Regierungsübernahme.
Kommunisten und Nationalisten als Regierung - Schlimmer gehts nimmer....
Den Griechen gehts jetzt noch beschissener weil Syriza den Schneid hatte sich gegen die falsche Rettungspolitik zu wehren. Leider war das ein Kampf wie nen 50kg-Mann gegen beide 18 Klitschkos... Und sie wurden metaphorisch gesehen zusammengeschlagen. Die Alternative wäre aber doch nur dass sie sofort alles abgenickt und umgesetzt hätten, was auch nicht funktionieren würde und auch nicht funktionieren wird.

Der Oberwitz ist ja auch, dass die allermeisten schon wieder nicht checken was für eine Augenwischerei da abläuft. In Griechenland werden die Menschen auf die Barrikaden gehen weil 50 Mrd an Staatseigentum verscheuert werden soll. In Deutschland sollen die Menschen genau damit beruhigt werden... im Sinne von: Wir geben zwar viele Milliarden, aber dafür gibts ja jetzt Sicherheiten. Aber während die Griechen sich verzweifelt fragen wie sie die 50 Mrd auftreiben sollen wird das ganz einfach nie passieren! Da werden niemals 50 Mrd. zusammenkommen und Schäuble und Merkel wissen das. Der IWF redet von 7 Mrd. !!! Und ich habe schon mal in einem Post erwähnt... das wären 11 Berliner Flughäfen. Und die muss man in dem kleinen Griechenland erst mal auftreiben.

Die echten Kommunisten sitzen in der EU! Das ist eine verlogene Planwirtschaft die da läuft, unter der Überschrift des "Kapitalismus"... Aber im Kapitalismus würden niemals private Unternehmen (Banken) die sich verspekuliert haben vom Steuerzahler gerettet. Wir retten ja auch keine Schreinereien oder Restaurants oder Speditionen. Im Kapitalismus würden auch nicht auf einmal Technokraten über Regierungen stehen. Und eine Zentralbank würde sich nicht in die Politik einmischen, sondern wäre nur dem Wert der Währung verpflichtet. Insofern kann man Syriza wegen mir Kommunisten nennen oder Sozialisten oder Marxisten oder was auch immer. Aber ökonomisch sind Tsipras und Varoufakis noch weit mehr die Kapitalisten die es mit ideologischen Planwirtschaftlern zu tun haben/hatten. Sie haben ein EU-weites Schuldenmoratorium gefordert weil ihnen klar ist, dass es um ein strukturelles und EU-weites Problem geht. Das dürfen Merkel und Schäuble und Juncker und Schulz und Hollande und Draghi etc. aber nicht zugeben. Das wird schön unter der Decke gehalten und mit dem Finger auf Griechenland gezeigt. Diese Träumer versuchen den Zauberstab zu finden der unendliches Wachstum ermöglicht während jeder mit nem IQ über 80 weiß: Wirds nie geben. Aber bis das offensichtlich wird und auch beim letzten Idioten ankommt, können sie natürlich Schulden mit Schulden bekämpfen und gleichzeitig behaupten, der Fehler läge ausschließlich in Griechenland. Das ist ...........ein idiotischer Witz! Aber es scheint ja zu funktionieren, denn genug Menschen fressen es als Wahrheit. ;)
 
Gabi0405 schrieb:
Ja - sie haben sich am Ende "nur" für das Geld entschieden. Hoffentlich gehts nicht in zwei Jahren wieder von vorne los.

Angeblich ist in 3 Jahren wieder die gleiche Situation wie heute - nur noch schlimmer, weils um noch mehr Geld geht. Man hat mit viel Geld ein bisschen Zeit gekauft. (Experte heute Mittag auf Phoenix, Name weiss ich nicht mehr)
 
Es wurde doch schon mehrfach widerlegt, dass Griechenland 'zu faul zum sparen' ist; Griechenland hat mehr eingespart, als Deutschland in seiner gesamten Existenz.
Das zum Thema "Sparwille".
Es hat die Vorgaben der Troika erfüllt, der Mittel- und Unterschicht das Fell über die Ohren gezogen und das Land plündern lassen. Den Wehr-Etat haben sie gegen den Willen der Troika abgeschafft, um Millionen einzusparen.

Und wozu? Um u.a. deutschen Banken leichtsinnige Kredite mit Zinseszins zurückzuzahlen.

Die Sparmassnahmen haben die griechische Wirtschaft ruiniert, nicht die neue griechische Regierung, und der einzige Weg, auch laut IMF, aus der Schuldenkrise ist ein Schuldenschnitt.
Doch Deutschland beharrt auf einen weiteren Kredit. Noch mehr Geld, das Griechenland nie und nimmer im Stande ist, zurückzuzahlen? Wozu?

Im Endeffekt wird es an den Griechen ausgetragen (austerty) und vom ua deutschen Steuerzahler bezahlt. Reibach machen nur die Gläubiger-Banken, und das nicht zu knapp. Wozu?

Es kommt mir fast so vor, als sollte Griechenland mit aller Gewalt gebrochen werden.

"the first waged with guns, the second with tanks and this third world war waged by banks"

http://www.theguardian.com/commentisfree/2015/jul/13/euro-family-angela-merkel-greek-bailout

Ein Ausstieg aus der Eurozone wäre dagegen nicht die schlechteste Option für Griechenland.
 
Werbung:
Zurück
Oben