Soll Griechenland raus aus Euro...

Griechenland raus aus Eurozone?

  • Ja

    Stimmen: 72 66,1%
  • Nein

    Stimmen: 23 21,1%
  • Weiß nicht

    Stimmen: 14 12,8%

  • Umfrageteilnehmer
    109
Ja, Griechenland hat Millionen von Kritikern, egal was es tut oder sagt.

Das liegt daran dass diese Millionen von Kritikern Griechenlands gegenüber wissen dass sie Griechenland finanzieren soll,egal was Griechenland tut oder sagt.
Griechenland will letztlich nichts anderes als ein Finanzausgleich innerhalb der EU wie in der BRD ohne dabei aber seine völlige Souveränit aufgeben zu wollen bzw. zu müssen.
Das gab es nichtmal so beim Schuldenschnitt für die BRD 1953,da die BRD 1953 noch ein völlig unsouveränes Land war,
und das gibt es nichtmal beim BRD-Finanzausgleich.
 
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Sehr interessantes Interview mit Jopseh Stiglitz... Der Mann ist definitiv ein Freund klarer Worte:



"Ein Riesenfehler"

Die angeblichen Rettungsprogramme für Griechenland sind völlig falsch angelegt, sagt der Nobelpreisträger Jopseh Stiglitz. Die Griechen sollten deshalb mit Nein stimmen.

(...)

ZEIT: Ist Griechenland an dem möglichen Grexit nicht selbst schuld?

Stiglitz: Nein! Die angeblichen Rettungsprogramme sind völlig falsch angelegt. Das war bereits 2010 so, und auch die jüngste Initiative folgt dem gleichen falschen Ansatz.


ZEIT: Inwiefern?

Stiglitz: Das sind schlicht Rezessionsprogramme. Egal wie wacker sich die Griechen bemühen, sie haben keinerlei Aussicht, aus der durch diese Programme verursachten Misere herauszukommen.

(...)


ZEIT: Wie bitte – noch mehr Geld?

Stiglitz: Bisher ist das meiste gar nicht in Griechenland angekommen. Das waren doch Rettungspakete für deutsche und französische Banken. Eine Idee wäre eine Umschuldung wie in Argentinien, wo die Anleihen an das Wirtschaftswachstum geknüpft werden.

(...)

ZEIT: Und dass es nicht so kam, daran sind die Deutschen schuld?

Stiglitz: Im Grunde ja. Es ist die unnachgiebige Haltung Deutschlands, die dazu beigetragen hat, dass aus einem überschaubaren Problem ein enormes wurde. (....)

http://www.zeit.de/2015/27/joseph-stiglitz-grexit-griechenland-deutschland
 
Auch ein Hammer... wenn die Medien in Hand der Oligarchen sind, kann sowas schon mal passieren:

Die Tsipras-Rede wurde wohl nicht in voller Länge im griechischen Fernsehen gezeigt. Wie die Korrespondentin des Guardian, Helena Smith, schrieb, zeigen die Medien relativ offen ihre politische Haltung und setzen sich für ein "Ja" im Referendum ein.
http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-07/griechenland-aktuell-live-blog-150703


Vom Januar dieses Jahres:

Das Linksbündnis Syriza will bei einem Wahlsieg die griechischen Medien-Oligarchen entmachten. Tatsächlich missbrauchen reiche Griechen ihre Beteiligungen an Zeitungen und TV-Sendern für ihre Geschäftsinteressen. Daran ist auch die EU Schuld.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/so...t-von-griechenlands-oligarchen-a-1011927.html

 
Da ist die Rubrik "Politik" hier aber völlig fehl am Platze.
Menschliches Verhalten hat nichts mit Politik zu tun,allerdings missbraucht die Politik für ihre ideologischen Zwecke die Aspekte des menschlichem Verhaltens.

Wobei sich die Frage stellt was man unter "menschlichem Verhalten" meint wenn man mal die Politik und somit auch die entsprechende Ideolgie ausser Acht lässt.

Der Begriff "menschliches Verhalten" ist auch nichts anderes als wie der politisch-motivierte Begriff "soziale Gerechtigkeit" und verkommt ausserhalb der Polizik einfach nur zu einer politisch-motivierten Phrase.
Es passt sehr gut hier hin, auch wenn dir das nicht passt.
Es zeigt das, was hier gerade geschieht. Die Starken klettern auf die Schwachen, um noch etwas länger zu überleben, auch wenn sie wissen, dass es sie ebenso erwischen wird.
Und draußen warten schon die Leichenfledderer.
Und wenn du dich wieder mal über Ideologie auslassen willst, such dir jemand anders.

Übrigens heißt die Rubrik hier : Gesellschaft und Politik.
 
Es passt sehr gut hier hin, auch wenn dir das nicht passt.
Es zeigt das, was hier gerade geschieht. Die Starken klettern auf die Schwachen, um noch etwas länger zu überleben, auch wenn sie wissen, dass es sie ebenso erwischen wird.
Und draußen warten schon die Leichenfledderer.
Und wenn du dich wieder mal über Ideologie auslassen willst, such dir jemand anders.

Übrigens heißt die Rubrik hier : Gesellschaft und Politik.

Exakt... plus:

Politikwissenschaft (früher meist Politische Wissenschaft, Wissenschaft von der Politik, Wissenschaftliche Politik oder auch Politologie) ist als Integrationswissenschaft ein Teil der modernen Sozialwissenschaften und beschäftigt sich mit dem wissenschaftlichen Lehren und Erforschen politischer Prozesse, Strukturen und Inhalte sowie den politischen Erscheinungen und Handlungen des menschlichen Zusammenlebens.


Sozialwissenschaft:

Die Sozialwissenschaften (oft auch als Gesellschaftswissenschaften bezeichnet) umfassen jene Wissenschaften, die Phänomene des gesellschaftlichen Zusammenlebens der Menschen theoriegeleitet und/oder empirisch untersuchen.


Aber es gibt ja zum Glück ne Theorie, die es möglich macht, dass Politik mit menschlichem Verhalten nix zu tun hat:


Reptiloiden
Herrschen außerirdische Wesen unter uns?
http://equapio.com/de/kultur/reptiloiden-herrschen-graue-ausserirdische-wesen-unter-uns/

;) ;) ;)
 
SchattenElf schrieb:
Das liegt daran dass diese Millionen von Kritikern Griechenlands gegenüber wissen dass sie Griechenland finanzieren soll,egal was Griechenland tut oder sagt.

Jou, Massenbewusstsein. Wie nett. ;) Mal auch die andere Seite, die gesagt wird, registrieren und darüber nachdenken? Keiner hat in den letzten Jahren so viel gespart, wie Griechenland, keiner hatte so derart strenge Auflagen. Und was ist passiert? Medizin toll - Patient tot. Wenn den Eurokraten nix anderes einfällt (was für eine Starre!) als Geld hinzupumpen und dann noch glaubt, mit immer neuen Krediten (Schulden erhöhen!!) könne man die Schulden reduzieren, dann läuft einiges falsch.
 
Noch ein sehr guter Artikel zum Thema Griechenland und die Art wie viele Medien damit umgehen:

Berichterstattung zu Griechenland: Im Dschungelcamp der deutschen Medien
Eine Kolumne von Georg Diez


Kein Unterschied, ob "Bild", "Zeit" oder ARD: In den deutschen Medien schwingen sich Journalisten reihenweise zu pöbelnden Parteigängern auf, statt Fakten und Analysen zur Griechenlandkrise zu bringen.
http://www.spiegel.de/kultur/gesell...chungelcamp-der-medien-kolumne-a-1042001.html


seit wochen, wird die "kriese" von vorne bis hinten "analysiert" - jede und jeder versucht die "ursachen" erklären und ich habe trotzdem das gefühl dass niemand ein durcvhblick hat... letztendlich lässt sich feststellen, dass niemand genau weiss, was ein "grexit" bedeuten würde und wioe wir die kriese menschlicherweise überwinden könnten (ich meien ohne die arme teile der bevölkerung übermässig zu belasten!)

mein fazit: wieso sollet gerade die obigen zeitungem bersser wissen was zu tun ist auch die wirtschafts-leute???

shimon
 
Hilfsmassnahmen für das griechische Volk: JA
Austerity Masnahmen: NEIN

Zinsen stunden; Rückzahlungen erstmal pausieren, bis sich die griechische Wirtschaft erholt hat.
 
Herdentrieb
So funktioniert Kapitalismus. Ein Blog


Der IWF sagt die Wahrheit, aber zu spät
Von Mark Schieritz 3. Juli 2015 um 00:27 Uhr
Manchmal sind ein paar Tage eine ganze Welt. Am Donnerstagabend hat der Internationale Währungsfonds seine Schuldentragfähigkeitsanalyse für Griechenland veröffentlicht – und auf einmal sehen die Vorschläge von Syriza gar nicht mehr so verrückt aus.

In Kürze: Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht davon aus, dass Griechenland rund 50 Milliarden Euro zusätzlich an Hilfe und einen Schuldenschnitt benötigt – und das wenige Tage nachdem Deutschland und andere Euroländer das Angebot über Verhandlungen über einen solchen Schuldenschnitt aus einer von der Eurogruppe bereits erarbeiteten Vorlage herausgestrichen haben.



In den Worten des IWF:

To ensure that debt is sustainable with high probability, Greek policies will need to come back on track but also, at a minimum, the maturities of existing European loans will need to be extended significantly while new European financing to meet financing needs over the coming years will need to be provided on similar concessional terms.

Es war allen Beteiligten immer klar, dass es früher oder später einen solchen Schuldenschnitt geben würde, denn auch wenn die Schuldenlast jetzt wegen der niedrigen Zinsen nicht besonders stark drückt, wird sie es irgendwann einmal tun. Das wusste auch Wolfgang Schäuble.

Die eigentliche Frage war, wann darüber verhandelt werden und wann er greifen würde. Schäuble hat alles dafür getan, dass das Thema jetzt nicht auf die Agenda kommt – weil er die Schulden erst als Belohnung für Reformen erlassen wollte, und weil er Angst hat vor der Unionsfraktion, die beim Thema Schulden keinen Spaß versteht. Die Griechen dagegen wollten den Schuldenschnitt jetzt zumindest in Aussicht gestellt haben, weil sie eine solche Zusage als politischen Preis für die eigenen Wähler benötigen.

Wenn der IWF seine Analyse in der vergangenen Woche – als die Verhandlungen noch liefen – veröffentlicht hätte, dann hätten sich die Deutschen nicht mehr gegen einen Schuldenschnitt stellen können. Sie wollen schließlich den IWF an Bord halten. Vielleicht wäre dann der große Schlamassel verhindert worden.


Warum die Zahlen erst jetzt veröffentlicht werden, darüber lässt sich bisher nur spekulieren. Sollten die Europäer dafür gesorgt haben, weil sie unangenehme Debatten fürchteten, dann sind sie für die Eskalation der Situation in hohem Maße mitverantwortlich.

https://www.esoterikforum.at/threads/soll-griechenland-raus-aus-euro.158790/page-267


Af dieser Seite kann mann dieses Video hier anklicken.
http://www.t-online.de/nachrichten/...tner-in-griechenland-sorgt-fuer-aufsehen.html
Griechenland-Krise
Tsipras: "Nein zu Ultimaten und Erpressung"


Griechenlands Ministerpräsident rät den Bürgern am Sonntag beim Referendum mit "Nein" zu stimmen - und das mit drastischen Worten. Video

In diesem Video werden auch kurz Worte von Junker übersetzt. Die Masken sind wirklich gefallen. Diese EU hat nur noch den einzigen Wert, um endgültig in die Tonne befördert zu werden. Wenn die GriechenInnen mit Nein gestimmt haben, haben sie entgegen Junkers falscher Aussage, eine sehr gute Position!
Dann hat Ministerpräsident Tsipras die Legimitation von seinem Volk, um weiter für eine menschliche, demokratische und eine ökonomisch sinnvolle Politik zu stehen und zu kämpfen*!

Während Junker und Merkels Troika diese Legitimation nicht haben.

Die eurpäische Bevölkerung insgsamt, ist nach wie vor von dem europäischen Gedanken getragen.
Der EU Administration dagegen, gehört die tiefdunkelrote Karte gezeigt und somit die Kündigung ihrer hingenommenen unmenschlichen Handlungen und Entscheidungen, zugunsten der schon kreisenden Geier über den europäischen Ländern.
Die juristische Aufarbeitung der kriminellen Machenschaften der Troika, war bisher ja nicht mal ein Thema! Und die glauben allen ernstes noch sich selbstbewusst den Daumen über ein Wählerauftrag eines ganzen Volkes den Daumen heben oder senken zu können.

Vor Ministerpräsident Tsipras und dem Finanzminister Varoufakis habe ich einen riesen, riesengroßen Respekt!
Und egal wie das Referendum auch ausgeht, haben wir diesen Beiden jetzt schon so viel zu verdanken. Allein das sie die ,,Gegenspieler" dazu gebracht haben, sich positionieren zu müssen(!) kann gar nicht hoch genug bewertet werden. So haben sie auch dem Letzten offensichtlich gemacht, das eine demokratische Politik im Sinne der Menschen schon längst aufgekündigt gewesen ist.
Sie haben in den letzten Monaten beinahe unmenschliches geleistet, angesichts dieser ,,falsch spielenden Partner" und der verbrecherischen Troika.

...... ....... ....... ....... ......
Für Sie Herr Schäuble! Jede Menge ,,Einzelstimmen" die auch unteranderem an Sie gerichtet sind!
www.nachdenkseiten.de/?p=24910 Ökonomenaufruf


6. Februar 2015 um 11:39 Uhr

Ökonomenaufruf für Griechenland
Verantwortlich: Jens Berger
Folgt man den deutschen Medien, könnte man glatt glauben, dass die Politik der Troika von fast allen namhaften europäischen Wirtschaftswissenschaftlern geteilt wird. Doch dies ist ein Trugschluss und entspricht nicht der Realität. Um zu zeigen, dass Ökonomie auch kritisch sein kann, haben zahlreiche namhafte international Ökonomen einen Aufruf verfasst, der sehr lesenswert ist. Sabine Tober hat diesen Aufruf für die NachDenkSeiten ins Deutsche übersetzt.

Wir, die UnterzeichnerInnen, appellieren an die Regierungen Europas, an die Europäische Kommission, die Europäische Znentralbank und den IWF, die Entscheidung des griechischen Volkes, einen neuen Kurs einzuschlagen, zu respektieren und guten Glaubens in Verhandlungen mit der neuen Regierung Griechenlands zur Lösung des griechischen Schuldenproblems einzutreten.

Die griechische Regierung besteht zu Recht auf neuen Konzepten, denn die bisherigen sind gescheitert. Sie haben nicht zu wirtschaftlichem Aufschwung und finanzieller Stabilität geführt. Sie haben die griechische Gesellschaft stark belastet und ihre Institutionen geschwächt. Diese Vorgehensweise ist untauglich und hat zu keinem Fortschritt geführt, den es zu bewahren gilt. Wir bitten Griechenlands europäische Partner dringend, diese Tatsache zu akzeptieren.
denn ohne sie wäre diese neue Regierung niemals gewählt worden.

Griechenland braucht sofortige humanitäre Unterstützung, einen höheren Mindestlohn, neue Arbeitsplätze, Investitionen und Maßnahmen zur Wiederherstellung und Verbesserung von grundlegenden Dienstleistungen wie Bildung und Gesundheitspflege. ..]

[..Wir bitten die Spitzenpolitiker Europas, die griechischen Entscheidungsprozesse, die das Resultat einer hart erkämpften und entschieden demokratischen Auswahl sind, zu respektieren, und den Weg einer realistischen Wertung und eines sinnvollen Verhandelns einzuschlagen.

Erstunterzeichner:

Elmar Altvater (FU, Germany)
Philippe Askenazy (CNRS, France),
Clair Brown (University of California, Berkley, US)
Dorothee Bohle (Central European University, Hungary)
Giovanni Dosi, (Pisa Institute of Economics, Italy)
Cédric Durand (Université Paris 13, France)
Gerald Epstein (UMASS, USA)
Trevor Evans (Berlin School of Economics and Law, Germany)
James Galbraith (University of Texas at Austin, US)
Gaël Giraud (CNRS, France)
Stephany Griffith-Jones (Columbia University, US)
Laura Horn (Roskilde University, Denmark)
Robert Jessop (University of Lancaster, UK)
Steve Keen (Kingston University, UK)
Marc Lavoie (Ottawa University, Canada)
Tony Lawson (Cambridge, UK)
Dimitris Milonakis (University of Crete, Greece)
Andreas Nölke (Goethe University Frankfurt/Main, Germany)
Dominique Meda (Paris Dauphine, France),
El Mouhoub Mouhoud (Paris Dauphine, France)
André Orléan (EHESS, France),
Henk Overbeek (VU University Amsterdam, Netherlands)
Mario Pianta (University of Urbino, Italy)
Alfonso Palacio Vera (Computense University of Madrid, Spain)
Anwar Shaikh (New School for Social Research, US)
Jacques Sapir (EHESS, France)
Robert Wade (LSE, UK)

Die komplette Liste der Unterzeichner finden Sie hier.

Wenn Sie, Herr Schäuble und Ihre Kollegin A. Merkel noch einen Funken Anstand haben, dann haben Sie nach all dem unaussprechlichen Geschehen, das unteranderm auf Ihr und Frau Merkels Geheiß bisher geschehen ist, mit sofortiger Wirkung von Ihren Ämtern zurückzutreten!

Denn in dem Europa für Menschen, hat solche eine menschenverachtende Politik kein Platz! Und zur Erinnerung, der Souverän ist/sind das/die Volk/Völker :)
 
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Sieht wohl ganz danach aus;););)

Artikel aus..-Der Postillion-

Montag, 29. Juni 2015
"Volksbefragung": EU entsetzt über neuartige Entscheidungsmethode aus Griechenland
Athen (dpo) - Europa zwischen Schock und Ratlosigkeit! Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras hat überraschend angekündigt, sein Land werde eine in der Europäischen Union bislang völlig unbekannte Art der Entscheidungsfindung anwenden. Um zu bestimmen, ob Griechenland die mit den EU-Hilfen verbundenen Sparauflagen akzeptiert, will er eine sogenannte "Volksbefragung" abhalten.

Bei einer solchen Volksbefragung soll - wie der Name schon sagt - ausgerechnet das Volk über seine eigenen Belange entscheiden – ein Umstand, der Griechenlands europäische Partner aufs Tiefste verstört.

Fragt sich, wozu sich Tsipras hat wählen lassen, wenn er anschließend nicht bereit ist, sein Volk zu bescheißen: Schäuble

"Griechenland hat das Prinzip der EU offensichtlich nicht verstanden", erklärte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und sprach von einem "völlig unverantwortlichen Verhalten" der Tsipras-Regierung. "Alle Macht geht von den Märkten aus.
Und denen gefallen solche wahnwitzigen Pläne überhaupt nicht." Tatsächlich ist allein durch die Ankündigung der Volksbefragung der DAX heute Morgen um 500 Punkte gefallen.
Auch EU-Politiker sehen das griechische Vorhaben mit Skepsis. Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem erklärte: "Wo kämen wir denn hin, wenn jetzt auf einmal die Menschen über ihr eigenes Schicksal entscheiden dürften? Wir steuern direkt in eine Volksherrschaft, wenn dieses Beispiel Schule macht."

Der Präsident der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker gab zu
gab zu bedenken: "Stellen Sie sich mal vor, wir hätten vor fünf Jahren die EU-Bürger gefragt, ob sie Griechenland Hilfsgelder zahlen wollen, damit Griechenland diese an seine Gläubiger weitergeben kann, oder ob es einen Schuldenschnitt geben soll. Dann wären wir heute gar nicht da, wo wir jetzt sind."
Immerhin, weil Griechenland die Volksbefragung als Entscheidungsmittel erfunden hat, steht dem hochverschuldeten Staat das Recht zu, der neuen und überaus exotischen Methode auch einen Namen zu geben: Gerüchten zufolge soll sie "δημοκρατία" ("Demokratie") heißen.
http://www.der-postillon.com/2015/06/volksbefragung-eu-entsetzt-uber.html#more
 
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