Selbstidentifikation

Damit hast Du den Kern Deiner Fragestellung beantwortet, oder?
Du wusstest doch eh Bescheid:D
Warum es nicht gemacht wird liegt am Denken, dem Versuch zu identifizieren. Die verbotene Frucht am Baum der Erkenntnis.
Naja, es geht mir mehr um eine Lösung in der praktischen Anwendung als um bloße Theorie. Ein Leben ohne Denken ist nicht möglich, der Mensch wird nicht mehr so einfach zum Tier oder zur Pflanze.
Wir müssen uns und unser Umfeld identifizieren und die eigentliche Frage wäre, auf welche Weisen das wohl ginge, ob es wirklich nötig ist, das Ego derart überzustrapazieren, wie das heutzutage der Fall ist.
Wenn, wie du hier sagt, allein der Versuch zu identifizieren bereits die verbotene Frucht wäre, dann müssen wir wohl mit dieser "Sünde" zurechtkommen. Vordergründigstes Ziel wäre dann jedoch, so empfinde ich das, dabei ein konstantes Niveau von größtmöglicher Schadensminimierung beizubehalten, bis schließlich darauf gebaut werden kann.
 
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Naja, es geht mir mehr um eine Lösung in der praktischen Anwendung als um bloße Theorie. Ein Leben ohne Denken ist nicht möglich, der Mensch wird nicht mehr so einfach zum Tier oder zur Pflanze.
Wir müssen uns und unser Umfeld identifizieren und die eigentliche Frage wäre, auf welche Weisen das wohl ginge, ob es wirklich nötig ist, das Ego derart überzustrapazieren, wie das heutzutage der Fall ist.
Wenn, wie du hier sagt, allein der Versuch zu identifizieren bereits die verbotene Frucht wäre, dann müssen wir wohl mit dieser "Sünde" zurechtkommen. Vordergründigstes Ziel wäre dann jedoch, so empfinde ich das, dabei ein konstantes Niveau von größtmöglicher Schadensminimierung beizubehalten, bis schließlich darauf gebaut werden kann.
Man sollte das auch nicht zu christlich konditioniert betrachten. Es war gut die Frucht zu essen, das stellt uns bewusstseinstechnisch über die ˋEngelˋ. Schadensminimierung wäre, das Denken um ca 90% zu reduzieren. Es gibt praktisches Denken wie Kuchenbacken und bewusstseinsreduzierendes Denken, wie Bewertungen. Das bekommt man durch tägliche Meditation ordentlich reduziert.
 
Da fällt mir noch was ein. Parallel hierzu läuft im selben UF ja noch ein Thread zum Thema Selbstverwirklichung, was sich wohl ein wenig überschneidet, denn es ist m.M.n. ein nicht unwichtiger Punkt in Sachen Selbstidentifikation.
Das, was gängigerweise darunter verstanden wird - seine Lebensziele zu erreichen - ist ja auch so eine ich-zentrierte Denke, die darauf abzielt, aus seinem eigenen Leben so viel wie möglich an dem rauszuholen, was man für sich selbst als erstrebenswert erachtet.

Wir werden regelrecht schon von früher Kindheit auf regelrecht gedrillt, unserem Leben einen Sinn zu geben, es mit Zielen zu füllen.
Ich will damit nicht sagen, dass man keine Ziele für sich setzen sollte, aber ist es tatsächlich das, was unser Leben ausmachen sollte: es mit der Suche nach möglichst viel Erfolg für sich selbst zu füllen?

Wer gibt sich schon damit zufrieden, völlig bewertungslos daheim seine Kuchen zu backen? Freilich mag es dem ein oder anderen gelingen, auf diese Weise zu leben und loszulassen, doch für die meisten - ist das einfach keine Option. Zu viel Stress im Alltag, an mehr Meditation als eine "Verschnaufpause" ist auch kaum zu denken.
Und dabei bleibt für jene die Idee, das Denken zu reduzieren, so fluffig, wolkig, ungreifbar.
Da muss ich bspw. bloß an meinen Nachbarn denken, einen Mann im Hamsterrad seiner betriebswirtschaftlichen Beschäftigung, und wie er wohl reagieren würde, wenn ich ihm erzählte, dass es erstrebenswert sei, durch Meditation das Denken aufzugeben. :D

Es muss eine logisch anwendbare, vom Denken nicht behindert werdende, Möglichkeit geben, sich selbst zu identifizieren ohne dem Wunsch des Egos nach Selbstüberschätzung allzu viel Nahrung zu geben. Das sehe ich als einzigen realistischen Weg.
Sollte es sich als völlig unmögliche Utopie herausstellen, gibt es wohl keine andere Möglichkeit, als dass ein Teil der Menschheit "weg" müsste, um eine friedliche Gesellschaft möglich zu machen.
 
Da fällt mir noch was ein. Parallel hierzu läuft im selben UF ja noch ein Thread zum Thema Selbstverwirklichung, was sich wohl ein wenig überschneidet, denn es ist m.M.n. ein nicht unwichtiger Punkt in Sachen Selbstidentifikation.
Das, was gängigerweise darunter verstanden wird - seine Lebensziele zu erreichen - ist ja auch so eine ich-zentrierte Denke, die darauf abzielt, aus seinem eigenen Leben so viel wie möglich an dem rauszuholen, was man für sich selbst als erstrebenswert erachtet.

Wir werden regelrecht schon von früher Kindheit auf regelrecht gedrillt, unserem Leben einen Sinn zu geben, es mit Zielen zu füllen.
Ich will damit nicht sagen, dass man keine Ziele für sich setzen sollte, aber ist es tatsächlich das, was unser Leben ausmachen sollte: es mit der Suche nach möglichst viel Erfolg für sich selbst zu füllen?

Wer gibt sich schon damit zufrieden, völlig bewertungslos daheim seine Kuchen zu backen? Freilich mag es dem ein oder anderen gelingen, auf diese Weise zu leben und loszulassen, doch für die meisten - ist das einfach keine Option. Zu viel Stress im Alltag, an mehr Meditation als eine "Verschnaufpause" ist auch kaum zu denken.
Und dabei bleibt für jene die Idee, das Denken zu reduzieren, so fluffig, wolkig, ungreifbar.
Da muss ich bspw. bloß an meinen Nachbarn denken, einen Mann im Hamsterrad seiner betriebswirtschaftlichen Beschäftigung, und wie er wohl reagieren würde, wenn ich ihm erzählte, dass es erstrebenswert sei, durch Meditation das Denken aufzugeben. :D

Es muss eine logisch anwendbare, vom Denken nicht behindert werdende, Möglichkeit geben, sich selbst zu identifizieren ohne dem Wunsch des Egos nach Selbstüberschätzung allzu viel Nahrung zu geben. Das sehe ich als einzigen realistischen Weg.
Sollte es sich als völlig unmögliche Utopie herausstellen, gibt es wohl keine andere Möglichkeit, als dass ein Teil der Menschheit "weg" müsste, um eine friedliche Gesellschaft möglich zu machen.
Wer behauptet denn, das eine friedliche Gesellschaft Lebenszweck sei?
Dem ist nicht so, das sind romantische Vorstellungen.

Dein Nachbar im Hamsterrad hat übrigens gute Chancen. Es sind öfters die Menschen, welche völlig überarbeitet zusammenbrechen, schwere Krankheiten bekommmen oder heftige Schicksalsschläge ereilen, wo es Klick macht und mit einem Schlag die 90% verschwunden sind.

Ansonsten ist es erstmal völlig normal, sein vermeintliches Ich voll auszuführen. Menschen ab ca. 40 Jahren haben erst das richtige Alter, es wieder aufzuweichen. Oder sie warten einfach, bis sie sterben. Der Sterbeprozess ist i.d.R. allerdings entsprechend unangenehm bis fürchterlich.

Es sind immer nur wenige. Die meisten merken erst auf dem Sterbebett, das andere Dinge wichtig gewesen wären.
 
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