Seelenanteile verlieren ?

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Können Seelenteile immer zurückgeholt werden? Oder kann es z.B. sein, dass zu wenig Restseele da ist, die das puffern könnte.
Also halt unangenehmes Zeug z.B. aber gibt bestimmt auch andere Pufferprobs. Voll mies, dass die
Teile Forderungen stellen können. Man stelle sich vor ein Bein würde das tun.
 
Polaritäten suchen immer nach Ausgleich- das macht( erzeugt doch auch den meisten Stress wenn man da mal im Ungleichgewicht ist./geraten ist.

Wenn das so einfach wäre, wären alle Menschen gesund.

Individualität ist doch kein Zeichen für Ungleichgewicht der Polarität

Das sind doch zwei Paar Schuhe

Jeder besteht aus unzähligen Polaritäten.
Wären die alle vollkommen ausgeglichen, wären alle gleich.
Durch ein geringes Ungleichgewicht entsteht zunächst eine gesunde Vielfalt.
Wird das Ungleichgewicht größer, entsteht Krankheit.
Die Funktion des Körpers wird immer weiter eingeschränkt bis hin zum Tod.
Wobei das Ungleichgewicht nicht dadurch entsteht, dass etwas zu viel ist, sondern dass etwas fehlt (unvollkommen ist).
Im vollkommenen Zustand sind alle Seelenteile voll ausgeprägt und bewusst integriert.
 
Was könnte so etwas z.B. sein ? Auch wenn es sicher individuell immer verschieden sein wird .

Ja stimmt schon, das fällt sehr individuell aus und häufig geht es um...
Verhaltensänderung
in einer Sache, die vor sich hergeschoben wird, eine Entscheidung zu treffen
jemandem zu verzeihen, sich selbst inklusive
etwas zurückzugeben im Falle unrechtmässigen Besitzes
etc.

Das darf nicht falsch verstanden werden im Sinne eines frommen Wunsches, ein "besserer Mensch werden zu müssen."

Wenn sich zb. ein Seelenteil verabschiedet und zufrieden auf einer saftigen Wiese unter/in einem Apfelbaum lebt und sagt, daß es den Alkoholiker/Süchtler nicht packt und es hier viel schöner ist, dann ist das so. Der Süchtige wiederum weiß innerlich vielleicht um seine Sucht, gesteht sie sich selbst aber nicht ein sondern rechtfertigt sein Verhalten...das kann so ein Leben lang bis hin zur Leberzirrhose praktiziert werden und alle sehen die Krankheit, nur der Kranke nicht, dem es nicht mit sondern nur ohne Alkohol schlecht geht. In so einem Fall kann auch kein Schamane was machen, mal davon abgesehen, daß man zu Mitteln greifen könnten, die noch viel heftiger sind, als die Krankheit selbst...jemanden den eigenen Schmerz spüren zu lassen/vor Augen zu führen in einer gerade noch verträglichen Dosis...ein gewagter Kunstgriff, der aber manchmal hilfreich sein kann.

@santal

Aber selbst wenn er zu trinken aufhört, muss das fehlende Seelenteil über die nun günstigen Bedingungen ja auch erst einmal informiert werden, zumindest ist das in schamanischem Kontext so, indem jedem Geistwesen, das als solches in der NAW angetroffen wird, eine eigenständige Existenz zugesprochen wird und Geister sind nicht selten recht mißtrauisch, daß nun günstig geschaffene Bedingungen zur Rückkehr auch wirklich von dauerhaftem Bestand sind. Halte ich absolut für möglich, daß Seelenteile von selbst zurückkehren, das mag aber dauern...im Schamanismus kennt man Rituale der gegenseitigen "(Neu)Aneinanderbindung"

Dazu kommt, daß jeder Mensch ein gewisses Selbstzerstörungspotenzial (Todestrieb) in sich trägt. Zu wissen, was gut für einen wäre, aber genau das Gegenteil davon zu tun, kann auch Spaß machen...

Alles nicht so einfach xD

LG Tiger
 
Ja stimmt schon, das fällt sehr individuell aus und häufig geht es um...
Verhaltensänderung
in einer Sache, die vor sich hergeschoben wird, eine Entscheidung zu treffen
jemandem zu verzeihen, sich selbst inklusive
etwas zurückzugeben im Falle unrechtmässigen Besitzes
etc.

Das darf nicht falsch verstanden werden im Sinne eines frommen Wunsches, ein "besserer Mensch werden zu müssen."

Wenn sich zb. ein Seelenteil verabschiedet und zufrieden auf einer saftigen Wiese unter/in einem Apfelbaum lebt und sagt, daß es den Alkoholiker/Süchtler nicht packt und es hier viel schöner ist, dann ist das so. Der Süchtige wiederum weiß innerlich vielleicht um seine Sucht, gesteht sie sich selbst aber nicht ein sondern rechtfertigt sein Verhalten...das kann so ein Leben lang bis hin zur Leberzirrhose praktiziert werden und alle sehen die Krankheit, nur der Kranke nicht, dem es nicht mit sondern nur ohne Alkohol schlecht geht. In so einem Fall kann auch kein Schamane was machen, mal davon abgesehen, daß man zu Mitteln greifen könnten, die noch viel heftiger sind, als die Krankheit selbst...jemanden den eigenen Schmerz spüren zu lassen/vor Augen zu führen in einer gerade noch verträglichen Dosis...ein gewagter Kunstgriff, der aber manchmal hilfreich sein kann.

@santal

Aber selbst wenn er zu trinken aufhört, muss das fehlende Seelenteil über die nun günstigen Bedingungen ja auch erst einmal informiert werden, zumindest ist das in schamanischem Kontext so, indem jedem Geistwesen, das als solches in der NAW angetroffen wird, eine eigenständige Existenz zugesprochen wird und Geister sind nicht selten recht mißtrauisch, daß nun günstig geschaffene Bedingungen zur Rückkehr auch wirklich von dauerhaftem Bestand sind. Halte ich absolut für möglich, daß Seelenteile von selbst zurückkehren, das mag aber dauern...im Schamanismus kennt man Rituale der gegenseitigen "(Neu)Aneinanderbindung"

Dazu kommt, daß jeder Mensch ein gewisses Selbstzerstörungspotenzial (Todestrieb) in sich trägt. Zu wissen, was gut für einen wäre, aber genau das Gegenteil davon zu tun, kann auch Spaß machen...

Alles nicht so einfach xD

LG Tiger

Im Hinblick auf Süchte- kann ich die notwendigen Verhandlungen absolut verstehen und nachvollziehen.

Wie wäre es aber z.B durch Schock/Traumata/plötzlicher materieller Existenzverlust ?
Was wäre da ein möglicher Ansatz und Verhandlungs-Punkt- ?
 
Was ich mir auch nicht so recht vorstellen kann- weil keine Erfahrung damit- wenn ein Schamane
einen verlorengegangenen Seelenanteil aufspürt - wie kann man dann damit reden- wie reden Seelenanteile ?

Ich meine damit- können die auch so etwas "wie kindisch" sein und reagieren ? Oder sind es
immer Gespräche auf spiritueller Ebene - jenseits vom kleinen menschlichen Verstand ?
 
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Im Hinblick auf Süchte- kann ich die notwendigen Verhandlungen absolut verstehen und nachvollziehen.

Wie wäre es aber z.B durch Schock/Traumata/plötzlicher materieller Existenzverlust ?
Was wäre da ein möglicher Ansatz und Verhandlungs-Punkt- ?

Gerade hier ist der Ansatz der Traumatherapie recht ähnlich; das Trauma wird langsam aufgerollt, erneut erlebt (dadurch auch sehr präsent und wieder lebendig/aktiv) aber diesmal mit entsprechender Unterstützung zur Bewältigung.

Jahrelange Psychotherapie entspricht hier, wenns gut geht, nur wenigen schamanischen Sitzungen. Wenn es sich zb. um ein Geburtstrauma handelt, führt das nicht selten in eine (erneute) Reise durch den Geburtskanal, nicht nur in Begleitung der persönlichen Geister des Klienten, dessen Gesamtorganismus bei Geburt zu schwach war, sondern auch mit Hilfe aller Geister, die dem Schamanen hilfreich zur Seite stehen. Schamanisch Praktizierende können sich hier auch gegenseitig assistieren, um die Wirkkraft zu verstärken.
Erkrankungen/Schädigungen infolge eines solchen Geburtstraumas können infolge gelindert oder ganz ausgeheilt werden....kommt auf die Stärke der Schädigung an und letztendlich auch auf die gebündelte "Schamanenkraft".

Das ist aber nur ein angeführtes Beispiel aus der Praxis und kein Patentrezept.
 
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