Natürlich nicht 100% identisch (es ist auch harmloser), aber im generellen Sinne schon, siehe zum Beispiel:
www.praxis-suchtmedizin.ch
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- MPH ist strukturchemisch mit Amphetamin verwandt, aber unterscheidet sich von ihm in den neurochemischen Wirkmechanismen. Es bewirkt primär eine reversible Blockade des Dopamintransporters DAT und eine Erhöhung des extrazellulären Dopamins v.a. im Striatum. Damit weist MPH einen mit Kokain vergleichbaren Wirkmechanismus auf. Im Tierversuch lässt sich mit MPH Suchtverhalten erzeugen. Diese Folgen werden aber beim Menschen in der klinischen Praxis auch beobachtet. Dies obwohl bei oraler Aufnahme der Plasmaspiegel langsamer ansteigt und sich keine Euphorie einstellt.
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Dafür gibt es letztlich einen Gerichtsprozess. Ein Gutachten allein belegt keine Schuld.
Ernsthaft, ich bin häufig nicht einmal gegen das was du sagst, und kann mir eine Verurteilung hier selber gut vorstellen (soweit ich damals mehr und jetzt kurz wieder dazu gelesen habe), aber du bist generell jedes Mal immer entweder 0 oder 100 ...

Vermutlich führt das dazu, dass du glaubst, der "Gegner" ist dann entweder auch 0 oder 100, aber das bin ich nicht, sorry. Denke nicht wie du...
Und schwere Nebenwirkungen müssen wie gesagt nicht automatisch den Arzt, Psychiater oder Mediziner in die Bredouille bringen. In seltenen Fällen kann es eben dazu kommen.
P.S:
Narzissmus ist zum Teil genetisch begründet zum Beispiel (aber ist wohl eher nicht Thema des Prozess direkt, und war auch nicht meins, aber siehe):
In Deutschland gibt es zum Glück Gerichte statt
@Niflheimr s (Vor)-Verurteilung.
Aber versteh es, mein Problem mit dem was du schreibst, wobei ich allerdings gar nicht auf dich geantwortet habe sowieso, ist eher dein Mindset hier. Mir gefällt das subjektiv auch erst mal nicht was ich lese über den Mann. Aber das Thema ist komplex und geschädigte Patienten sind nicht automatisch ein Beleg dafür, dass der Arzt strafbar gehandelt hat. Leute sterben auch bei schwierigen Operationen, trotz Chemotherapie usw. usf. Da der Arzt sehr bekannt war ist auch erst einmal davon auszugehen, dass er es mit schweren Fällen zu tun bekam, wo normale Medikamente oder andere Therapieformen möglicherweise nicht anschlugen, und Kinder ohne Medikamente extrem auffällig waren, und die Notwendigkeit etwas zu tun groß war.
Ich sage, siehe Mindset, gar nicht, dass ich es besser weiß, sondern dass Medien und Gesellschaft hier erst Mal vorsichtig sein sollten. Ich kann hier kein Hobbyurteil abgeben. Mag sein, dass er verurteilt wird ...