Die negative Wirkung des Nikotins ist ebenfalls wissenschaftlich fundiert u. auch nicht erfunden .... es gibt wohl für jede Seite eine fundierte wissenschaftliche Studie.

)
Und ich sitze hier und genieße, dass es mir sowas von egal sein kann, ob und wann jemand rauchen kann oder nicht. Denn ich kann meinen Cappuccino oder Mocca auch ohne Nikotin genießen. So oder so.
Siehst Du, und ich pflege zum Kaffee genußvoll meine Zigarette zu rauchen, wobei es mich nicht stört, wenn jemand das nicht tut.
Hinsichtlich der wissenschaftlichen Studien täuscht Du Dich. Die negative Wirkung des Rauchens ist nicht durch wissenschaftliche Studien bewiesen. Die Studien, welche Du ansprichst sind lediglich fragwürdige Statistiken. Und per Statistik kann man auch den Zusammenhang zwischen der Haltung von Meerschweinchen und Hodenkrebs beweisen - schlichtweg alles. Das ist nicht wissenschaftlich !!!!!!!! Und maximal ein Indiz, kein Beweis. Und polemische Hirnwäsche....
Damit sage ich nicht, daß Rauchen gesund ist, ich behaupte nur, daß die Horrorzahlen der Erkrankungen von Rauchern und Mitrauchern nicht fundiert sind. Das läßt sich wissenschaftlich nicht belegen - da nicht alle Umstände berücksichtigt werden (können). Eigentlich die Wenigsten. Und wenn ich jetzt bedenke, daß zirka mindestens um die 50% der Bevölkerung rauchen oder geraucht haben, müßten die Zahlen völlig differenziert aussehen, wenn das Risiko so überdimensional größer wäre. Selbst noch, wenn die offizielle deutsche statistische Angabe stimmt, daß 33 Prozent der (erwachsenen) Deutschen rauchen.
Tatsache ist laut Statistischem Bundesamt (Deutschland), daß insgesamt im Jahr 2005 gut fünf Prozent aller Sterbefälle auf eine für Raucher symptomatische Erkrankung zurückzuführen waren. Nicht 50% (oder 33%), lediglich 5 % und nicht nachgewiesen durchs Rauchen, sondern lediglich durch Krankheiten, welche (wissenschaftlich unfundiert) in Zusammenhang mit Rauchen gebracht werden.
Aufgrund der angeblich krebserregenden Stoffe (in Wirklichkeit ist Krebs höchstwahrscheinlich wie zahlreiche Erkrankungen psychischen Ursprungs) wird da etwa ein 30igfaches Risiko der Rauchers errechnet, an Lungenkrebs zu erkranken. Dabei erkranken aber "nur" je nach Statistik zwischen 10 und 20 Prozent der Raucher an Krebs und das im Alter zwischen 50 und 70 Jahren. (Woran wären die ohne Rauch gestorben ?)
Robert Koch Institut:
Etwa 32.500 Neuerkrankungen an Lungenkrebs jährlich entsprechen knapp 15 % aller Krebsneuerkrankungen bei den Männern. Bei den Frauen macht der Lungenkrebs mit jährlich mittlerweile etwa 12.450 Neuerkrankungen 6,1 % aller bösartigen Neubildungen aus. Noch höher fällt der Anteil des Lungenkrebses an allen Krebstodesfällen mit 26,3 % beziehungsweise 10,4 % bei Männern und Frauen aus. Das mittlere Erkrankungsalter liegt für Männer und Frauen bei etwa 68 Jahren und entspricht in etwa dem Alter für Krebs insgesamt.
Risikofaktoren: Lungenkrebs gehört zu den bösartigen Tumoren, für die der Hauptrisikofaktor bei Männern bis zu 90 %, bei Frauen zurzeit bis zu 60 % der Lungenkrebserkrankungen auf das aktive Rauchen zurückzuführen sind. Eine regional hohe Radonbelastung in Wohnhäusern wirkt sich auf das Lungenkrebsrisiko ebenfalls aus. Ein vergleichsweise geringer Teil aller Lungenkrebsfälle wird auf berufliche Expositionen gegenüber verschiedenen kanzerogenen Stoffen zurückgeführt (Asbest, ionisierende Strahlung/Radon, Quarzstäube bzw. Silikoseerkrankung, andere). Synergistische Effekte von Schadstoffen und Rauchen sind nachgewiesen.
Klingt wild, nicht - 90 % bei Männern. Lies aber bitte genau - da steht nicht, nachgewiesen ist die Ursache Rauchen, da steht nachgewiesen sind die Risikofaktoren. Was aber heißt das ? Das heißt zumindest klar und deutlich, daß ein direkter Zusammenhang NICHT wissenschaftlich nachweisbar ist, lediglich angenommen wird, daß der Rauch dazu geführt haben kann. Währenddessen sind lediglich synergistische Effekte von Schadstoffen und Rauchen nachgewiesen (hier steht nachgewiesen!) und das heißt aber nur, daß die Wirksamkeit der Mischung grösser ist als die Wirksamkeit der Einzelkomponenten. ...
Zusammenfassend heißen die Ergebnisse laienhaft wiedergegeben. Wenn ich rauche wie ein Schlot oder wenn ich nicht rauche besteht das statistische Risiko, daß ich als Mann im Alter von 68 Jahren an Krebs sterbe.
Es gibt etwa auch eine Studie, die Sonnenmangel als Krebsrisiko einstuft, da es ein Gefälle zwischen warmen und kalten Ländern gibt. Was ist jetzt die Ursache, die Sonne oder der Lebensstil, oder die Ernährung, die Psyche..... Merkst Du, was ich meine ?
Nebenbei bemerkt gab es in Bayern eine interessante Studie: "Explorative weiterführende Analysen legen nahe, dass sich ca. 50 % der regionalen Varianz der Sterblichkeit auf sozioökonomische Faktoren zurückführen lassen."
http://www.thieme-connect.com/ejour...ssionid=00906B5ADA74347691FA4D1EFCA996E6.jvm3
Chronische Erkrankungen, auch nicht uninteressant, sind zu 90% durch Ernährungsfehler (Übergewicht) selbstverschuldet. Die Sterberate bei chronischen Erkrankungen sieht in Deutschland laut Statistik nicht besser aus als die von Rauchern.
Natürlich, davon bin ich überzeugt, ist die Dauerberieselung, welcher wir tagtäglich ausgesetzt sind, daß eben Rauchen und dies und das zu unserem Tode führt, wenn wir daran glauben, tatsächlich Grund für zahlreiche Todesfälle. Der Glaube daran ist es, der die Wirkung bringt - die Angst davor löst die Erkrankung aus.
Das erinnert mich an einen Geschäftspartner, der extrem auf Meeresfrüchte reagierte und eine derart starkte Allergie entwickelt hatte, daß er mehrfach ins Krankenhaus noteingeliefert wurde, wenn er so etwas (aus Versehen) zu sich nahm. Wir waren eingeladen und der Gastgeber hatte Filet mit Hummer auf den Tisch gebracht. Wir wußten da noch nichts von der Allergie. Keinerlei Reaktion des Mannes, obwohl er reichlich davon genoss, aber nicht bemerkte, was er da zu sich nahm. Vier Tage später in einer Bar lobte ich den Gastgeber für das phantastische Mahl und sagte, daß ich nie gedacht hätte, wie gut Rinderfilet und Hummer harmonieren. Da erst wurde dem Allergiker bewußt, was er reichlich gegessen hatte und siehe da, sofort schwoll sein Hals an, er bekam einen Ausschlag und fürchtete sich vorm Sterben......
Dabei waren die Langusten schon lange den Weg aller Nahrung gegangen......
Soviel zum GLAUBEN und Krankheiten.
Und dennoch - natürlich kann es sein und ist sogar wahrscheinlich, daß Rauchen nicht gerade gesundheitsförderlich ist. Ebensowenig wie falsche Ernährung, die heutige Umwelt, Feinstaub, zuviel oder zuwenig Sonne........ Leben überhaupt.
Es führt kein Weg daran vorbei - wir werden sterben. Raucher und Nichtraucher, dicke und dünne, alte und junge.... alle. Und die Wenigsten zum Zeitpunkt des statistischen Durchschnitts.
L.G.
Ramar