KassandrasRuf
Sehr aktives Mitglied
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das ist schon klar, dass das billig sein muss, es geht hier auch nicht um Bioresonanz, sondern darum, dass ein Patient zumindest erfährt, dass es Besseres gibt, wo er halt zuzahlen muss.
Jetzt muss er nicht nur zuzahlen, sondern beides zahlen, für die billige Grundversorgung und das Teurere und Bessere extra dazu und er erfährt oft nicht einmal davon. Derjenige muss ja nicht zwangsläufig reicher sein als der, dem die chemischen Mittel genügen.
Unbelegte „Alternativmethoden“ als „das Bessere“ zu bezeichnen zeugt schon von einer nicht zu geringen kognitiven Unbedarftheit und Ignoranz.
wenn jemand etwas ablehnt, warum muss er dann bezahlen?
Ein Veganer müsste also auch das Fleisch bezahlen wegen der Gemeinschaft? Verstehe ich nicht.
Dann ist er auch noch der Egoist? Das ist Gutmenschenlogik.
Es ist evident, dass Du die Grundlage einer Solidargemeinschaft nicht erfasst.
ganz schlechte Beispiele, alles, was teuer ist, muss man eh selber bezahlen, Brille, Krone, Implantat ...
Schau Dir Leistungskataloge doch noch mal genau an… und dann brabbel noch mal was von wegen „was teuer ist, muss man eh selber bezahlen“… In Deine Bildungslücken passte ein Kleinplanet…
Doch ich raffe das schon, aber du nicht: Ich zahle auch in keine Feuerversicherung ein, wenn ich kein Haus besitze und keine Haftpflicht, wenn ich kein Auto habe.
Ich will einzahlen für das, was ich habe oder nutzen würde: Ich würde in eine Unfallversicherung einzahlen und in ein Notfallmedizin, aber bei chronischem Krankheiten und Medikamenten würde ich die Alternativmedizin wählen und natürlich auch in die Solidargemeinschaft einzahlen, natürlich auch wenn ich gesund bin und nichts brauche.
Dein Gejammere ist extrem mühsam.
Eine Solidargemeinschaft basiert nun mal darauf, dass jeder je nach Einkommen seinen Beitrag leistet und unabhängig vom Beitrag so viel Versorgung wie nötig bekommt.
Der sorgsame Umgang mit den Geldmitteln schlägt sich im Leistungskatalog nieder – und da hat pseudomedizinisches Schischi ohne Wirknachweis wirklich nix drinnen verloren.
Wenn „Alternativmethoden“ ihre Wirksamkeit fundiert belegen können werden sie Bestandteil des medizinischen Kanons und wandern früher oder später in den Leistungskatalog, wenn nicht, dann nicht….
Ich zahle seit seeehr langer Zeit Steuern und Sozialabgaben. Aus meinen Beiträgen werden u.a. Kindergartenplätze und Schulen finanziert, die ich als Kinderlose gar nicht brauche. Es wird Wohnbeihilfe finanziert, die ich ebenfalls nicht brauche, Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen, bei entsprechender Fehlstellungen werden Zahnspangen bei Kindern bezahlt, die Behandlung von Unter- od. Nichtversicherten, Geburtenstationen, Betreuung chronisch kranker Kinder, …. Alles Leistungen, die ich nie in Anspruch nehmen werde, trotzdem bin ich extrem froh, dass es diese Art der Mittelverteilung und des Sozialausgleichs gibt!
Das Zauberwort lautet TEILEN, ich hab das halt schon als Kind gelernt und schätze es als Erwachsene.
Chronisch kranke Menschen, Familien mit chronisch kranken oder behinderten Kindern, Menschen mit Spätfolgen nach schweren Erkrankungen… sie sind auf ein funktionierendes Gesundheitsversorgungssystem angewiesen.
Deine Luxus-Raunzerei ist da so ermüdend wie überflüssig. Menschenverachtend ist sie sowieso…